<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Hans_Janke</id>
	<title>Karl Hans Janke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Hans_Janke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Hans_Janke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T17:41:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Hans_Janke&amp;diff=476918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lumu am 24. September 2024 um 09:02 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Hans_Janke&amp;diff=476918&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-09-24T09:02:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Hans Joachim Janke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1909]] in [[Kołobrzeg|Kolberg]], [[Provinz Pommern|Pommern]]; † [[15. Februar]] [[1988]] in [[Wermsdorf]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Künstler]] und [[Pathologisierung|pathologisierter]] [[Erfinder]]. Er verfertigte zahlreiche Modelle und Zeichnungen hauptsächlich zur [[Luft- und Raumfahrttechnik]]. Umstritten ist, ob seine Arbeiten [[Kunstwerk]]e der [[Art brut]] sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andreas Höll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Karl Hans Janke war das einzige Kind der Eheleute Otto Karl Richard Janke und Hedwig geb. Steffen. Nach 1929 verkaufte Otto Janke sein Mietshaus mit zehn Wohnungen in Kolberg und erwarb das Restgut im nahegelegenen [[Drzeń|Dryhn]] im [[Kreis Kolberg-Körlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vollack&amp;quot;&amp;gt;[[Manfred Vollack]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kolberger Land. Seine Städte und Dörfer. Ein pommersches Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1999, ISBN 3-88042-784-4, S. 487.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie übersiedelte dorthin und bewirtschaftete das 132&amp;amp;nbsp;Hektar große Gut. Karl Hans Janke besuchte nach eigenen Angaben das [[Domgymnasium Kolberg]] und die Vorbereitungsanstalt für [[Oberrealschule]]n in [[Stettin]]. Im Februar 1932 machte er an der [[Lilienthal-Gymnasium (Berlin-Lichterfelde)|Hindenburg-Oberrealschule]] in [[Berlin-Lichterfelde]] das Abitur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalender&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.karl-hans-janke.de/downloads/kalender-2009-demo_2.pdf#page=26 |titel=Wer war Karl Hans Janke? |werk=Karl Hans Janke, Wandkalender 2009 |hrsg=Rosengarten e.&amp;amp;nbsp;V. Wermsdorf |seiten=26 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160305215701/http://www.karl-hans-janke.de/downloads/kalender-2009-demo_2.pdf#page=26 |archiv-datum=2016-03-05 |zugriff=2011-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst behauptete er, nach seinem Abitur Abendkurse an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Berlin]] belegt und an der [[Universität Greifswald]] drei Semester [[Zahnmedizin]] studiert zu haben. Belegt ist, dass Janke sich zu Ostern 1932 in Greifswald immatrikulieren ließ. Dort studierte er wahrscheinlich ein Semester lang Zahnmedizin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Karl Hans (Joachim) Janke. Biografie.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Lang; Moritz Götze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Hans Janke vs. Wernher von Braun. Die Ideen eines Weltraumphantasten.&amp;#039;&amp;#039; S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zeitpunkt des Studienendes ist nicht mehr nachweisbar, vermutlich konnte er das Studium nicht fortsetzen, da er bereits erkrankt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalender&amp;quot; /&amp;gt; Ebenso erscheint es ausgeschlossen, dass er ein [[Ingenieur]]studium begann. Unter den Einwohnern von Dryhn war er noch für 1937 als „Janke, Hans; Student“ aufgeführt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vollack&amp;quot; /&amp;gt; arbeitete aber vermutlich bereits auf dem Landgut seiner Eltern und beschäftigte sich in einer kleinen Werkstatt mit der Entwicklung von Flugzeugtypen. 1936 reichte er ein Patent zu einem „Flugzeug mit schwingender Tragfläche“ ([[Ornithopter|Schwingenflugzeug]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent | Land = DE | V-Nr = 734303 | Typ = Patent | Titel = Flugzeug mit schwingender Tragfläche | A-Datum = 1936-05-24 | V-Datum = 1943-04-12 | Erfinder = Hans Joachim Janke | Anmelder = Hans Joachim Janke | Kommentar = }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1939 eines zu einem „Standortsanzeiger, insbesondere für Luftfahrzeuge“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent | Land = DE | V-Nr = 743758 | Typ = Patent | Titel = Standortsanzeiger, insbesondere für Luftfahrzeuge | A-Datum = 1939-05-11 | V-Datum = 1943-12-31 | Erfinder = Hans Joachim Janke | Anmelder = Hans Joachim Janke | Kommentar = }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. Beide wurden 1943 vom Reichspatentamt erteilt. Dies zeigt, dass Janke sich selbst als Ingenieur, Erfinder und Originalgenie sah und nicht etwa als Künstler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Solveig Grothe |Titel=(S+) Erfinder Karl Hans Janke: Die irrsinnigen Ideen eines DDR-Visionärs und was sie heute bedeuten |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2022-03-24 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/geschichte/karl-hans-janke-die-irrsinnigen-ideen-eines-ddr-visionaers-a-e4ad2d68-0e28-4e6b-8766-328dd8e44fe9 |Abruf=2022-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] erwarb das Deutsche Reich Dryhn, und auf dem elterlichen Gut wurde ein [[Artillerie]]-Schießplatz angelegt. Im Mai 1940 wurde Janke zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Dort kam er das erste Mal im Mai 1941 zur Behandlung von Geisteskrankheiten in das Reserve-Kriegslazarett. Mit Verdacht auf Schizophrenie verlegte man ihn später in das Reservelazarett [[Haldensleben]]. Wegen seines Geisteszustandes wurde er im Januar 1943 endgültig aus der Wehrmacht entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalender&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Tod des Vaters 1945 und durch die Kriegswirren auf der Flucht gelangte er 1947 mit seiner Mutter nach [[Großenhain]], wo er eine kleine Werkstatt betrieb. Der Tod der 79-jährigen Mutter am 6. August 1948 bereitete ihm derart psychische Probleme, dass er sich nicht mehr selbst versorgen konnte, und er verwahrloste zusehends. Nach eigener Aussage bekam er im Frühjahr 1949 ohne Bezugsschein keine Pappe und Papier mehr, darum brachte er in seinem Schaukasten folgenden Vermerk an: &amp;#039;&amp;#039;„Mit dem heutigen Tage dürfen keine Spielsachen für die Kinder mehr angefertigt werden, da wir das ‚Material‘ für Kanonen brauchen. A. Hitler. Drei Dinge sollen sie haben, 1.) eine große Schnauze zum tüchtigen Angeben. 2.) einen Fußball zum Austoben, 3.) ein Gewehr zum Kriegführen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert in: Krankenakte Karl Hans Janke, Arnsdorf, 4. Juni 1949.&amp;lt;/ref&amp;gt; woraufhin er verhaftet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahn und Wirklichkeit&amp;quot;&amp;gt;Peter Grampp: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Wahn und Wirklichkeit. Karl Hans Janke und sein Werk im Spiegel seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Lang; Moritz Götze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Hans Janke vs. Wernher von Braun. Die Ideen eines Weltraumphantasten.&amp;#039;&amp;#039; S. 28–31 (28).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Antrag von Sozialamt und Amtsarzt wurde Janke am 4. Juni 1949 vorübergehend in die [[Sächsisches Krankenhaus Arnsdorf|Nervenklinik Arnsdorf]] eingewiesen. Mit der Diagnose einer &amp;#039;&amp;#039;[[Krankheitsverlauf|chronisch]] [[Schizophrenie#Paranoide Schizophrenie|paranoiden Schizophrenie]]&amp;#039;&amp;#039;, die von einem Erfinderwahn geprägt sei, erfolgte am 8. November 1950 seine Verlegung in die &amp;#039;&amp;#039;Krankenanstalten [[Hubertusburg]]&amp;#039;&amp;#039; in Wermsdorf, wo er den Rest seines Lebens verbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahn und Wirklichkeit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tode schuf er ein umfassendes [[Gesamtwerk|Œeuvre]] bestechender Zeichnungen, Skizzen und Modelle. Selbst gab er an, 300 bis 400 technische Neuerungen erfunden zu haben. Dazu fertigte er über 3000 Zeichnungen an, wovon heute noch etwa 2000 existieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lang&amp;quot;&amp;gt;Peter Lang: &amp;#039;&amp;#039;Auf zu den Sternen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Karl Hans (Joachim) Janke. Ein Brevier.&amp;#039;&amp;#039; S. 6–8 (8).&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem baute er Modelle von Flugmobilen, futuristischen [[Raumschiff]]en und elektromechanischen Geräten, entwarf ein „Stammbuch der Menschheit“, verfasste politische und militärische Strategien und hinterließ einen äußerst umfangreichen Briefwechsel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lang&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem verfasste er Konzepte zur friedlichen Nutzung der [[Kernenergie]] und Entwürfe neuartiger Antriebe, die auf der Nutzung des [[Erdmagnetfeld]]es basierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast zwanzig Jahre lang lagerten Jankes Modelle und Alben unentdeckt in einem Abstellraum der Nervenklinik Hubertusburg. Im Jahr 2000 wurden sie auf einem Dachboden der Klinik durch den Chefarzt Peter Grampp wiederentdeckt. Die großformatigen Zeichnungen befanden sich in mehreren [[Steige (Behälter)|Obststiegen]] und waren von Janke platzsparend auf Postkartengröße zusammengefaltet worden. Unterzeichnet sind sie in eigenwilliger Schreibweise mit &amp;#039;&amp;#039;„Karl Hans (Joachim) Janke.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Höll: &amp;#039;&amp;#039;Schizophrenie und Genie, Kunst und Science Fiction. Der Kosmos des K. H. (J.) Janke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Karl Hans (Joachim) Janke. Ein Brevier.&amp;#039;&amp;#039; S. 10–12 (10).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jankes Nachlass wurde an den 1998 gegründeten nach [[Joanne Greenberg|Hannah Greens]] Buch [[Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen (Roman)|„Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen“]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hannah Green: &amp;#039;&amp;#039;Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen. Bericht einer Heilung.&amp;#039;&amp;#039; (englischer Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;I never promised you a rose garden.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt aus dem Amerikanischen von Jürgen u. Elisabeth Hilke), Radius-Verlag, Stuttgart 1973, ISBN 3-87173-505-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; benannten &amp;#039;&amp;#039;Rosengarten e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rosengarten-ev.de/ Website] des &amp;#039;&amp;#039;Rosengarten e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; im FKH Hubertusburg, Abteilung für Psychiatrie.&amp;lt;/ref&amp;gt; übergeben. Der Verein widmet sich der Aufarbeitung von Jankes in fast 40 Jahren Klinikaufenthalt geschaffenem Werk. Aus dieser Arbeit resultierten seither zahlreiche Ausstellungen und Medienberichte. Jankes Werk wird meist der [[Art brut]] zugerechnet, was aber vermutlich aus einem Missverständnis seiner Intentionen resultiert. [[Jan Hoet]] vergleicht die Zeichnungen mit denen [[Leonardo da Vinci]]s und äußerte sich darüber: &amp;#039;&amp;#039;„das Blatt ist von links nach rechts, von oben nach unten vollkommen. Es ist perfekt. Man kann nichts hinzufügen. Man kann auch nichts wegnehmen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andreas Höll&amp;quot;&amp;gt;Andreas Höll: &amp;#039;&amp;#039;Universelle Obsession und „totale Wahrhaftigkeit“. Der Ausstellungsmacher Jan Hoet zum Werk Karl Hans (Joachim) Jankes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Karl Hans (Joachim) Janke. Ein Brevier.&amp;#039;&amp;#039; S. 18–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Vermächtnis schrieb Janke &amp;#039;&amp;#039;„Ich bitte, die Bilder m. Eltern aufzubewahren mit den vielen Zeichnungen u. Modellen, die ich für Euch Menschen geschaffen habe.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Notiz Jankes auf der Rückseite eines Porträt-Fotos seines Vaters; in: Uwe Fraunholz, Hagen Schönrich: &amp;#039;&amp;#039;Wahnhaftes Erfinden. Die technischen Visionen des Karl Hans Janke.&amp;#039;&amp;#039; S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Hans Jankes Urne wurde 1988 in einem Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof in [[Döbeln]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Ausstellungen ===&lt;br /&gt;
An dem Ort, wo Janke die meiste Zeit seines Lebens verbrachte, ist seit Juni 2007 in einer Dauer-Ausstellung ein kleiner, repräsentativer Querschnitt seines Schaffens zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://janke.itacom.de/?s=ausstellung Website der Ausstellung „Karl Hans Janke“], Schloss Hubertusburg, Haus 21, abgerufen am 24. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Einzelausstellung mit Werken von Karl Hans Janke wurde mit Öffnung der &amp;#039;&amp;#039;Sammlung [[Sächsisches Psychiatriemuseum]]&amp;#039;&amp;#039; am 12. Mai 2001 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hans Janke – Erfinder, Künstler, Psychiatriepatient, Betrachtung eines Menschenlebens in einer Ausstellung&amp;#039;&amp;#039; vom Durchblick e.&amp;amp;nbsp;V. in Kooperation mit dem Rosengarten e.&amp;amp;nbsp;V. im Rahmen der Leipziger Museumsnacht eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Programm für die Museumsnacht.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Leipziger Volkszeitung]], 11. Mai 2001, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Präsentation von Werken Jankes erfolgte auf Anregung von [[Jan Hoet]], dem ehemaligen Leiter der [[Documenta IX]] und Sohn eines Psychiaters. In Zusammenarbeit mit dem [[Stedelijk Museum voor Actuele Kunst]] [[Gent]] fand vom 20. Mai bis 15. Juli 2001 im belgischen [[Geel]] in Hoets Elternhaus und im Van Disselhuis, einer ehemaligen protestantischen Kirche, die Kunstausstellung &amp;#039;&amp;#039;Y.E.L.L.O.W. Tentoonstelling over Actuele Kunst en Psychiatrie&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stedelijk Museum voor Actuele Kunst: {{Webarchiv|url=http://smak.be/nl/tentoonstelling/4943 |wayback=20190122045652 |text=&amp;#039;&amp;#039;Y.E.L.L.O.W – 20.05 tot 15.07.2001.&amp;#039;&amp;#039; }} Abgerufen am 21. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andreas Höll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Kunstverein [[Panitzsch]]&amp;#039;&amp;#039; veranstaltete im Sommer 2001 die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Hans Janke – Ein Genie im Wahnsinn&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die phantastische Welt des Hans Janke.&amp;#039;&amp;#039; In: Kunstverein Panitzsch e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Kunstverein Panitzsch.&amp;#039;&amp;#039; Sax-Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-015-9, S. 54 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2003 zeigte der Kurator und Janke-Forscher Peter Lang die erste umfangreiche Einzelausstellung zu Jankes Werk im [[Künstlerhaus Bethanien]] in Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bethanien.de/exhibitions/karl-hans-jankes/ &amp;#039;&amp;#039;Karl Hans Jankes Wahnhaftes Erfinden&amp;#039;&amp;#039;] Ausstellung im Künstlerhaus Bethanien vom 14. Juni bis 6. Juli 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; und anschließend im Dresdner [[Festspielhaus Hellerau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.stilledesfliegens.de/ | wayback=20100705060713 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Stille des Fliegens. Karl Hans Janke trifft Panamarenko und Ziolkowski.&amp;#039;&amp;#039;}}, Ausstellung im Festspielhaus Hellerau vom 16. Dezember 2003 bis 25. Januar 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sanften Übergänge zwischen wissenschaftlicher Genialität, Kunst und Wahnsinn verdeutlichte 2007 das [[Historisch-Technisches Museum Peenemünde|Historisch-technische Informationszentrum Peenemünde]] in seiner Ausstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.peenemuende.de/hti/index.php?id=58&amp;amp;L=0 | wayback=20070716032839 | text=&amp;#039;&amp;#039;Janke vs. Wernher von Braun. Die Ideen eines Weltraumphantasten.&amp;#039;&amp;#039;}}, Ausstellung im Historisch-technischen Informationszentrum Peenemünde vom 23. Juni bis 4. November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Janke-Ausstellung unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Welt-Menschheit größte Erfindung&amp;#039;&amp;#039; folgte im [[Albrecht Ludwig Berblinger|Berblinger]]-Jahr 2011 im [[Stadthaus Ulm]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.stadthaus.ulm.de/stadthaus/demnaechst.82365.htm | wayback=20110119020355 | text=&amp;#039;&amp;#039;Der Welt-Menschheit größte Erfindung. Karl Hans Janke – Ideen eines Weltraumfantasten.&amp;#039;&amp;#039;}}, Ausstellung im Stadthaus Ulm vom 17. Dezember 2010 bis 17. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]], die in der [[Deutsche Fotothek|Deutschen Fotothek]] etwa 3500 Digitalisate der Janke-Zeichnungen verwahrt, zeigte 2014/2015 die im Rahmen eines Praxisseminars am Institut für Geschichte der [[Technische Universität Dresden|Technischen Universität Dresden]] erarbeitete studentische Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Wahnhaftes Erfinden&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://blog.slub-dresden.de/beitrag/2014/11/17/wahnhaftes-erfinden-im-drepunct-die-technischen-visionen-des-karl-hans-janke/ &amp;#039;&amp;#039;‚Wahnhaftes Erfinden‘. Die technischen Visionen des Karl Hans Janke.&amp;#039;&amp;#039;] Studentische Ausstellung in der SLUB, Bereichsbibliothek DrePunct, November 2014 – Oktober 2015. SLUB Dresden Blog, 7. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
2008 schrieb und inszenierte [[Adriana Altaras]] am [[Hans Otto Theater]] in Potsdam ihr Stück „Der Fall Janke“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Otto Theater Potsdam: {{Webarchiv | url=http://www.hot.potsdam.de/16-7_31-3247.htm | wayback=20081225183115 | text=&amp;#039;&amp;#039;Der Fall Janke von Adriana Altaras und Dirk Olaf Hanke (Uraufführung).&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1905%3Ader-fall-janke--adriana-altaras-traeumt-vom-fliegen&amp;amp;catid=3&amp;amp;Itemid=40| titel=Wenn ich ein Raumschiff wär’| zugriff=2011-07-01| titelerg=Der Fall Janke – Adriana Altaras träumt vom Fliegen| autor=Hartmut Krug| hrsg=[[Nachtkritik.de]]| datum=2008-10-17| kommentar=Kritik}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wurden die zwei Biografien von [[Wernher von Braun]] als erfolgreichem Visionär und dem gescheiterten, nicht in die Praxis durchdringenden Janke gegeneinandergestellt. Ein besonderer Akzent wurde auf die Thematik der speziell ostdeutschen Psychiatrie und Wirklichkeit gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Hans Jankes Leben bildet auch die Grundlage einer Theateradaption von Florian Caspar Seibel aus dem Jahr 2009. In „Der Phantast“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.theatertexte.de/nav/2/2/3/werk?verlag_id=edition_smidt&amp;amp;wid=1027772659 |titel=Der Phantast (edition Smidt Theaterverlag, Pullach) |autor=Florian Caspar Seibel |werk=Theatertexte |hrsg=Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage e.&amp;amp;nbsp;V. |zugriff=2014-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kontrastiert der Autor die persönliche Geschichte von Karl Hans Janke (im Stück Julius Tiberius Ferne genannt) mit dem Aufstieg des Raketentechnikers [[Hermann Oberth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radio und Fernsehen ===&lt;br /&gt;
Am 3. Dezember 2007 wurde vom [[MDR Fernsehen]] die 45-minütige Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Genie und Wahnsinn – Der Fall Janke&amp;#039;&amp;#039; (Produktion: [[Michael Erler (Regisseur)|Michael Erler]]) gesendet,&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Onnasch: {{Webarchiv|url=http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1678349|archive-is=20130212093314|text=&amp;#039;&amp;#039;Genie und Wahnsinn. Der MDR zeigt in einer Dokumentation die tragische Geschichte des Karl-Hans Janke.&amp;#039;&amp;#039;}} In: Sächsische Zeitung vom 3. Dezember 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; welche seither mehrfach (auch auf [[3sat]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.3sat.de/programm/?showid=C52524AB07A91A21 |wayback=20141201000000 |text=&amp;#039;&amp;#039;Genie und Wahnsinn – Der Fall Janke.&amp;#039;&amp;#039;}}, 3sat TV-Programm, 21. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Phoenix (Fernsehsender)|Phoenix]]) wiederholt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Deutschlandfunk]] sendete am 25. April 2008 das [[Radio-Feature|Feature]] &amp;#039;&amp;#039;Jules Verne von der Heilanstalt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.deutschlandfunk.de/jules-verne-von-der-heilanstalt.1247.de.html?dram:article_id=190022 |titel=Jules Verne von der Heilanstalt |titelerg=Aus dem Leben eines verrückten Erfinders |autor=Rosemarie Mieder, Gislinde Schwarz |hrsg=[[Deutschlandfunk]] |datum=2008-04-25 |zugriff=2014-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fernsehen des [[Mitteldeutscher Rundfunk|Mitteldeutschen Rundfunks]] strahlte am 27. April 2021 die 45-minütige [[Dokumentation]] &amp;#039;&amp;#039;Hubertusburg – Fürstenschloss im Dornröschenschlaf&amp;#039;&amp;#039; aus, in der Karl Hans Janke und sein Schaffen ein ausführliches Thema waren.&amp;lt;ref&amp;gt;ARD-Mediathek: {{Webarchiv |url=https://www.ardmediathek.de/video/der-osten-entdecke-wo-du-lebst/hubertusburg-fuerstenschloss-im-dornroeschenschlaf/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy8yMGIzNGNkZC1kYjRmLTRmZGYtOTJiZS1iYTQ5MjRjYjQzMGY |wayback=20220308133435 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hubertusburg – Fürstenschloss im Dornröschenschlaf&amp;#039;&amp;#039;}} mit ausführlichem Porträt von Karl Hans Janke.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan Hoet, Kris Cuypers, Robert Baron Stouthuysen, Dieter De Vlieghere: &amp;#039;&amp;#039;Y.E.L.L.O.W. Tentoonstelling over Actuele Kunst en Psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039; Anlässlich der Ausstellung in Geel vom 20. Mai bis 15. Juli 2001. Openbaar Psychiatrisch Ziekenhuis/Janssen Pharmaceutica, Geel/Beerse 2001, ISBN 90-805595-3-9.&lt;br /&gt;
* Peter Lang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Hans (Joachim) Janke. Ein Brevier.&amp;#039;&amp;#039; Anlässlich der Ausstellung im Künstlerhaus Bethanien vom 14. Juni bis 6. Juli 2003. Künstlerhaus Bethanien, Berlin 2003, ISBN 3-932754-38-7 ({{Webarchiv |url=http://www.stilledesfliegens.de/pdf/janke_katalog.pdf |wayback=20050120071342 |text=PDF; 2,7&amp;amp;nbsp;MB}}).&lt;br /&gt;
* Peter Lang, Moritz Götze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Janke vs. Wernher von Braun. Die Ideen eines Weltraumphantasten.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung im Historisch-technischen Informationszentrum Peenemünde vom 23. Juni bis 4. November 2007. Hasenverlag, Halle (Saale) 2007, ISBN 978-3-939468-11-0 ({{Webarchiv |url=http://www.peenemuende.de/hti/fileadmin/user_upload/Ausstellungskatalog_Janke_vs_von_Braun.pdf |wayback=20170204192754 |text=PDF; 5,35&amp;amp;nbsp;MB}}).&lt;br /&gt;
* Maja Lauschke: &amp;#039;&amp;#039;Karl Hans (J.) Janke. Ein Erfinder, Künstler und Psychiatriepatient zwischen Kreativität und Krankheit.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit. Universität Köln 2006. VDM, Saarbrücken 2011, ISBN 978-3-639-34469-1 (vom Verlag als [[Print-on-Demand|Druckwerk on-Demand]] angeboten).&lt;br /&gt;
* Uwe Fraunholz, Hagen Schönrich: &amp;#039;&amp;#039;Wahnhaftes Erfinden. Die technischen Visionen des Karl Hans Janke.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur studentischen Ausstellung in der SLUB Dresden von November 2014 bis Oktober 2015. Technische Universität Dresden, Lehrstuhl für Technik- und Technikwissenschaftsgeschichte, Dresden 2014, ISBN 978-3-86780-409-7, {{URN|nbn|de:bsz:14-qucosa-156131}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124851274}}&lt;br /&gt;
* [http://www.karl-hans-janke.de/ Karl Hans Janke – der „Künstler-Erfinder“ von Hubertusburg] Website des Rosengarten e.&amp;amp;nbsp;V. Wermsdorf&lt;br /&gt;
* Michael Förtsch: [https://1e9.community/t/karl-hans-janke-der-weltmenschheit-groesster-erfinder/3834 Karl Hans Janke: Der Weltmenschheit größter Erfinder?]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |hrsg=Deutsche Fotothek |url=http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryGallery&amp;amp;index=personen_koerpers&amp;amp;desc=%22Janke,%20Karl+Hans%22 |titel=Janke-Archiv |zugriff= 2011-12-16}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.heise.de/tp/features/Das-Trajekt-fliegt-in-35-Minuten-3430071.html |titel=Das Trajekt fliegt in 35&amp;amp;nbsp;Minuten |autor=Tilman Baumgärtel |zugriff= 2011-12-19| kommentar=[[Telepolis]] über die Ausstellung von Jankes Werken im Künstlerhaus Bethanien| datum=2003-06-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124851274|VIAF=77259147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Janke, Karl Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Art brut)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Janke, Karl Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Janke, Karl Hans Joachim (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler und pathologischer Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kołobrzeg|Kolberg]], Pommern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wermsdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lumu</name></author>
	</entry>
</feed>