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	<title>Karl Gustav Mitscherlich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hsingh: /* Wirken */ Wort sinnlos</title>
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		<updated>2025-12-16T12:33:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirken: &lt;/span&gt; Wort sinnlos&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Gustav Mitscherlich. Stipple engraving. Wellcome V0004043.jpg|mini|Karl Gustav Mitscherlich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Gustav Mitscherlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. November]] [[1805]] in [[Neuende]]; † [[19. März]] [[1871]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Pharmakologe und Hochschullehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Die Familie Mitscherlich war seit Ende des 16. Jahrhunderts als Bauern und Gärtner in der Gegend von [[Schandau]], [[Chemnitz]] und [[Pirna]] in der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] ansässig. Mitte des 18. Jahrhunderts wanderte Johann Christoph Mitscherlich dann nach [[Jever]] aus. Dessen Sohn, der protestantische Pfarrer Karl Gustav Mitscherlich (1762–1826), heiratete 1788 Maria Elisabeth Eden (1766–1812), die Tochter des jeverschen Kunsthändlers und Stadtkämmerers Eilhard Eden. Das Ehepaar hatte drei Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Mitscherlich, Eilhard&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 467f. ([https://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/m.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl Gustav Mitscherlich war das jüngste, sein älterer Bruder war der spätere der [[Chemiker]] [[Eilhard Mitscherlich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken ===&lt;br /&gt;
Karl Gustav Mitscherlich wurde 1805 im zweiten Pfarrhaus am sogenannten [[Totenweg]] in dem damals zur [[Herrschaft Jever]] gehörenden [[Kirchspiel]] Neuende geboren und besuchte die einklassige Kirchspielschule in Neuende, der Gemeinde seines Vaters von 1790 bis 1826. Im Anschluss ging er auf die Lateinschule [[Mariengymnasium Jever|Provinzialschule]] im 20&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernten [[Jever]], an der er 1824 das Abitur bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar schrieb sich Mitscherlich dann zunächst an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] für [[Medizin]] ein. Der Altphilologe [[Christoph Wilhelm Mitscherlich]] aus dem sächsischen Familienzweig war in jenen Jahren [[Rektor#Hochschulen|Rektor]] der Universität Göttingen. Aus dem [[Großherzogtum Oldenburg]] kommend, gründete er dort 1825 das Corps Oldenburgia.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 81/1&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1825 wechselte er dann anscheinend an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. Dort wurde er unter der Leitung seines Bruders Eilhard in die sich damals sprunghaft entwickelnde [[Chemie]] eingeführt. Er verfasste bereits in jener Zeit als Student erste [[Publikation]]en über [[Antimon]]- und [[Quecksilber]]verbindungen. Seine Ergebnisse wurden 1827 in [[Johann Christian Poggendorff]]s [[Annalen der Physik|Annalen der Physik und Chemie]] veröffentlicht. Durch diese Erfolge bestärkt, verlagerte Mitscherlich danach seinen Studienschwerpunkt auf das benachbarte Gebiet der [[Pharmazie]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1829 mit einer Untersuchung über Quecksilberverbindungen und ihre Verwendung als [[Arzneimittel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 ließ er sich zunächst als Arzt in Berlin nieder. Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1834 an der [[Charité]] und wurde [[Privatdozent]]. Seit 1842 [[Extraordinarius]], wurde er zwei Jahre später ordentlicher Professor und 1844 auf den Berliner [[Lehrstuhl]] für [[Pharmakologie]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Tätigkeit in der Pharmazie leistete Mitscherlich einen Beitrag zur Umgestaltung der deutschen Apothekerausbildung vom bisherigen [[Empirie|Empiriker]] mit individueller Heilmittelherstellung auf pflanzlich-tierischer Basis hin zum pharmazeutischen Analytiker, der sich durch eine gründliche wissenschaftliche Ausbildung genaue Kenntnisse über die chemischen Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Arzneistoffe und ihrer therapeutischen Wirkungen aneignen musste. Damit und durch eine Reihe von eigenen Experimentalarbeiten unterstützte er die Entwicklung der [[Pharmakologie]]. Weiterhin vertrat Mitscherlich als einer der Ersten die Ansicht, die Wirkung von Medikamenten müsse vor ihrer Anwendung beim Menschen im tierischen Körper untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Arzneimittellehre&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde. 1837–46. 2. Auflage: 1847–1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Einwirkung des Kupfers und der Verbindungen desselben auf den tierischen Organismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin. 1841.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Einwirkung des Ammoniaks und der Salze desselben auf den tierischen Organismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin. 1841.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|22|22|Mitscherlich, Karl Gustav|[[August Hirsch (Mediziner)|August Hirsch]]|ADB:Mitscherlich, Karl Gustav}}&lt;br /&gt;
* Peter Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Mettcker, Christian Ludolph.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 469 ([https://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/m.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117053465|VIAF=57382499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mitscherlich, Karl Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stifter eines Corps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Charité)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1805]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mitscherlich, Karl Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pharmakologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. November 1805&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuende]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1871&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hsingh</name></author>
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