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	<title>Karl Gronau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Gronau&amp;diff=1116479&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-04-28T07:31:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Hochschullehrer Karl Gronau. Für den Pfarrer und Meteorologen siehe [[Karl Ludwig Gronau]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Hermann Gronau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. September]] [[1885]] in [[Trautenstein]]; † [[6. November]] [[1950]] in [[Braunschweig]]) war ein deutscher [[Hochschullehrer]] für Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gronau war der Sohn des [[Superintendent]]en und [[Kirchenrat]]s Carl Gronau. Er legte 1904 sein Abitur am [[Wilhelm-Gymnasium (Braunschweig)]], seiner künftigen lebenslangen Wirkungsstätte, ab. Es folgte das Studium von [[Religion]], [[Klassische Philologie|Klassischer Philologie]] und [[Philosophie]] in [[Universität Tübingen|Tübingen]] und [[Universität Göttingen|Göttingen]]. Im Jahre 1908 wurde er über [[Gregor von Nazianz]] und dessen [[Platon]]-Rezeption promoviert. Im selben Jahr legte er das Staatsexamen ab. Nach einem einjährigen [[Referendariat]] (Pädagogisches Seminar zu Braunschweig) am Wilhelm-Gymnasium und seinem Probejahr am Progymnasium zu Bad Harzburg erteilte er, 1910 zum Oberlehrer ernannt, seinen ersten Unterricht am [[Martino-Katharineum Braunschweig|Martino-Katharinaeum]] in Braunschweig. Im Oktober 1910 heiratete er. Im Ersten Weltkrieg wurde er 1916 als Kriegsfreiwilliger Heeressoldat und mehrfach dekoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1922 wurde er an der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]] zum Privatdozenten für Philosophie [[habilitiert]]. Seine Antrittsvorlesung stand unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Nietzsche|Nietzsche]] und die Jugend.&amp;#039;&amp;#039; Darin spiegelte sich seine Enttäuschung über den verlorenen Krieg und die Beseitigung der [[Monarchie]]. Im Jahr darauf trat er einer [[Freimaurerloge]] bei und stieg dort zu höheren Graden auf. Mehr und mehr wandte er sich der [[Mystik]] zu. Im Jahre 1926 wurde er a.&amp;amp;nbsp;o. Professor. Im Jahre 1933 trat er aus der [[Deutsche Volkspartei|DVP]] aus und zum 1. Mai 1933 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.801.273).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 4901/13264 Hochschullehrerkartei&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 wurde er jedoch aus der NSDAP ausgeschlossen, weil er bei seinem Eintritt seine frühere Logenzugehörigkeit verschwiegen hatte. Dieser Ausschluss verschaffte ihm nach 1945 zunächst ein demokratisches [[Alibi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1939 wurde er Mitarbeiter am [[Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben]]. Im Jahr darauf wurde er ungeachtet seines Parteiausschlusses zum „[[Dozent neuer Ordnung|Dozenten neuer Ordnung]]“ befördert. Nach Kriegsende stieg er 1945 unter [[Control Commission for Germany (British Element)|britischer Militärverwaltung]] zum [[Ministerialreferent]]en für Hochschul- und höheres Schulwesen im Braunschweigischen Staatsministerium auf. Nachdem seine NS-Vergangenheit ruchbar geworden war, bemühte er sich seit 1946 in mehreren [[Entnazifizierung]]sverfahren um die Erhaltung seiner gesellschaftlichen Position. Obwohl ihm eine Fälschung eines Fragebogens nachgewiesen wurde, wurde er 1949 in alle seine Rechte wiedereingesetzt. Im Jahre 1950 wurde er ehrenvoll in den Ruhestand verabschiedet und wurde ordentliches Mitglied der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]. Wenige Wochen danach verstarb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Basilio Gregorio Nazianzeno Nyssenoque Platonis imitatoribus.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Universität Göttingen 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poseidonios und die jüdisch-christliche Genesisexegese.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Zeichen der Mystik.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Platons Ideenlehre im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Staat im Urteil der Neuzeit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Staat der Zukunft von Platon bis Dante.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Kössler (Bibliothekar)|Franz Kössler]]: {{Webarchiv | url=http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/6113/pdf/Koessler-Gabel-Guzy.pdf | wayback=20131231001821 | text=&amp;#039;&amp;#039;Personenlexikon von Lehrern des 19. Jahrhunderts. Berufsbiographien aus Schul-Jahresberichten und Schulprogrammen 1825–1918.&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Gabel – Guzy.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 5,5&amp;amp;nbsp;MB), Preprint Giessen 2007.&lt;br /&gt;
* Hans Prolingheuer: &amp;#039;&amp;#039;Wir sind in die Irre gegangen.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1993.&lt;br /&gt;
* Ausführliche Biographie von Gronau in Uwe Lammers: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00058531 Sieben Leben]&amp;#039;&amp;#039;: Wissenschaftlerbiographien an der kulturwissenschaftlichen Abteilung der TH Braunschweig im Nationalsozialismus. 23. Jan. 2015 veröffentlicht in der Digitalen Bibliothek der UB Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{DNB-Portal|101270283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101270283|LCCN=no2021129395|VIAF=71757137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gronau, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Deutschen Reich (1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gronau, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gronau, Karl Friedrich Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. September 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trautenstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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