<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Grammann</id>
	<title>Karl Grammann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Grammann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Grammann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T19:13:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Grammann&amp;diff=594092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;1970gemini: /* Herkunft */ petit S</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Grammann&amp;diff=594092&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-06T19:00:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft: &lt;/span&gt; petit S&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HL Damals – Grammann.jpg|miniatur|Karl Grammann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Heinrich Karl Grammann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Carl&amp;#039;&amp;#039;, * [[3. Juni]] [[1842]] in [[Lübeck]]; † [[30. Januar]] [[1897]] in [[Dresden]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Dresden]], Standesamt Dresden I, Sterbe-Nebenregister 1897, Nr. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein bedeutender [[Komponist]] der [[Musik der Romantik|spätromantischen]] Richtung in [[Wien]] und Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Grammann kam 1842 als Sohn des Kaufmanns Alexander Wilhelm Carl Grammann (* 1813 in [[Turku]]; † 1873 in Lübeck) und seiner Frau Emma, geb. Marty in Lübeck zur Welt. Über die Familie Marty waren die Grammanns mit der [[Mann (Familie)|Familie Mann]] verschwägert. Sein Geburtshaus in der [[Beckergrube]] 52 wurde 1881 abgerissen. Der Senator [[Thomas Johann Heinrich Mann|Heinrich Mann]], Vater von [[Heinrich Mann|Heinrich]] und [[Thomas Mann|Thomas]], ließ sich hier vom [[Architekt]]en [[Julius Grube]] ein neues, eingebautes Wohnhaus errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Grammann hatte während seiner Jugend zunächst den Willen seiner Neigung zu folgen, auf Weisung seines Vaters zurückzudrängen und an den [[Universität]]en in [[Bonn]] und [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]] ein Studium der [[Agrarwissenschaften|Landwirtschaft]] zu absolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fürsprache [[Emanuel Geibel]]s, der mit der Familie Grammann befreundet und weitläufig verwandt war, war es zu verdanken, dass sich Gramman der Musik widmen durfte. Einer seiner frühesten Kompositionsversuche, das Nachtigallenterzett, dem Verse Geibels zugrunde lagen, wurde erstmals in der Wohnung des Dichters gesungen und fand einen derartigen Beifall, dass Geibel bei seinem Vater ein gutes, und vor allem wirksames Wort bei diesem für seinen Sohn einlegte. Als sich dann auch [[Julius Rietz]] (Dresden) und [[Carl Reinecke]] ([[Leipzig]]) günstig bzgl. seiner Begabung aussprachen, durfte dieser endlich im Alter von 25 Jahren das [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Conservatorium]] in Leipzig besuchen. Dort arbeitete er das [[Terzett]] um und ließ es als Opus 4 im Lübecker Verlag [[Friedrich Wilhelm Kaibel|Kaibel]] erscheinen. Ebenfalls noch während seines Studiums, das bis 1871 andauern sollte, entstand 1870 in &amp;#039;&amp;#039;vaterländischer Begeisterung&amp;#039;&amp;#039; für einen Männerchor oder einer Singstimme mit Klavier die Vertonung von Geibels Kriegslied „Empor mein Volk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seines Studiums ging Grammann als freischaffender Komponist nach [[Wien]]. Von seinen späteren Liedern sollte nur noch eines, „Mein Herz ist wie die dunkle Nacht“ op. 36,1, einen Geibelschen Text haben. Innerlich blieb er aber dem Dichter verbunden. Der tiefe Eindruck, den Geibels Tod 1884 auf ihn hinterließ, verdichtete sich musikalisch zu der „Dem Manen Emanuel Geibels“ gewidmeten Klavierfantasie f-Moll op. 50. Als deren Motto waren ihm die Verse des Dichters „Wenn einer starb, den du geliebt hienieden“ vorangestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lübecker Geibel-Komponisten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Anzeigen|Vaterstädtische Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1919, Nr. 1, Ausgabe vom 12. Oktober 1919.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1885 war der Komponist in Dresden tätig. Nach seinem Tod 1897 wurde er auf dem [[Burgtorfriedhof]] in Lübeck beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Todtenschau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4, 1897, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war nicht verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grammann komponierte Instrumentalwerke sowie Opern. Er besaß eine Bibliothek mit französischer Belletristik, die seine Schwester nach seinem Tod der [[Sächsische Landesbibliothek|königlichen öffentlichen Bibliothek]] übergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1875: &amp;#039;&amp;#039;Melusine&amp;#039;&amp;#039; – romantische Oper in drei Akten, op. 24, Uraufführung am 25. September 1875 im [[Hotel Nassauer Hof Wiesbaden|Hoftheater Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
* 1881: &amp;#039;&amp;#039;Thusnelda und der Triumphzug des Germanicus&amp;#039;&amp;#039; – romantische Oper, op. 29, in Dresden uraufgeführt&lt;br /&gt;
* 1882: &amp;#039;&amp;#039;Das Andreasfest&amp;#039;&amp;#039; – romantische Oper in drei Aufzügen, op. 35, in Dresden uraufgeführt&lt;br /&gt;
* 1894: &amp;#039;&amp;#039;Ingrid&amp;#039;&amp;#039; – Oper in zwei Akten, op. 57&lt;br /&gt;
* 1894: &amp;#039;&amp;#039;Das Irrlicht&amp;#039;&amp;#039; – Oper in einem Akt, op. 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|49|508|508|Grammann, Karl|Hermann Arthur Lier|ADB:Grammann, Karl}}&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Pfohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl Grammann, Ein Künstlerleben.&amp;#039;&amp;#039; Schuster &amp;amp; Löffler, Berlin und Leipzig 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116821175|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116821175|LCCN=no/2003/24132|VIAF=17983497}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grammann, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grammann, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grammann, Christian Heinrich Karl (vollständiger Name); Grammann, Carl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juni 1842 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;1970gemini</name></author>
	</entry>
</feed>