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	<title>Karl Grabmayr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Grabmayr&amp;diff=2243208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Beleg entfernt, deutsch, Links normiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-18T08:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt, deutsch, Links normiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Grabmayr von Angerheim.jpg|mini|Karl Grabmayr von Angerheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Grabmayr-Angerheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 3. April 1919 &amp;#039;&amp;#039;von Angerheim&amp;#039;&amp;#039;, * [[11. Februar]] [[1848]] in [[Bozen]], [[Tirol]], [[Kaisertum Österreich]]; † [[24. Juni]] [[1923]] in [[Meran]], [[Südtirol]], [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]]) war ein  konservativer Tiroler und österreichischer Abgeordneter, 1913–1918 Präsident des [[Reichsgericht (Österreich)|Reichsgerichts]] &amp;#039;&amp;#039;der im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder&amp;#039;&amp;#039; sowie 1919–1921 Präsident des [[Verwaltungsgerichtshof (Österreich)|Verwaltungsgerichtshofes]] der neuen [[Republik Österreich]]. Auf ihn gehen das Tiroler [[Grundbuch]] und das Höferecht ([[Anerbenrecht]]) zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmayr Südtirol 1919.jpg|mini|hochkant|[[Titelei]] von Grabmayrs Südtirolbuch von 1919]]&lt;br /&gt;
Grabmayr von [[Ansitz Angerheim (Lana)|Angerheim]] studierte in [[Innsbruck]] [[Rechtswissenschaften]] (Dr. jur. 1871) und eröffnete 1878 in Meran als Advokat, wie Rechtsanwälte damals genannt wurden, seine eigene Kanzlei. Als Vertreter des verfassungstreuen Großgrundbesitzes wurde er 1892 in den Tiroler Landtag gewählt und gehörte diesem noch 1914 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 wurde er nach dem Kurienwahlrecht in das [[Abgeordnetenhaus (Österreich)|Abgeordnetenhaus]] des [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrates]], des Parlaments von [[Cisleithanien]], gewählt. 1901 wurde er vom Reichsrat zum Obmann des Verfassungsausschusses gewählt, der erfolglos die [[Trentino|Trientiner]] Autonomiefrage behandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tiroler Landtag wurde Grabmayr vor allem zur Sicherung des Grundbesitzes aktiv. Auf seine Initiative wurde das Tiroler [[Grundbuch]] angelegt, in dem die Eigentumsrechte an allen Grundstücken amtlich verzeichnet wurden und das das bislang gebräuchliche, altertümliche Verfachbuch ersetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl von Grabmayr: &amp;#039;&amp;#039;Verfachbuch oder Publica fides?&amp;#039;&amp;#039; Meran 1893.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einem speziellen [[Höferecht]] wurde bestimmt, dass bäuerliche Anwesen nach dem Tod des Bauern stets nur an einen Erben übergehen und nicht zersplittert werden durften. Damit sollte dem Entstehen unwirtschaftlich kleiner Anwesen entgegengetreten werden. Die umfassende Agrarreform führte auch zur Gründung der Tirolischen Landes-Hypothekenanstalt. Daher gilt Grabmayr als Begründer der  [[Hypo Tirol Bank]], die sich aus der Landes-Hypothekenanstalt entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.tessmann.it/tessmannDigital/digitisedJournalsArchive/page/journal/37/1/26.06.1923/131168/1 Nachruf in den &amp;#039;&amp;#039;Bozner Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Juni 1923]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 gab Grabmayr seine Rechtsanwaltskanzlei in Meran auf und übersiedelte nach [[Wien]]. Im Reichsrat beteiligte er sich intensiv an der Diskussion über das 1905 vom [[k.k.]] Ministerpräsidenten [[Paul Gautsch von Frankenthurn]] angekündigte allgemeine und gleiche Wahlrecht für alle männlichen Staatsbürger. Grabmayr war nicht dafür; er betonte, das Wahlrecht sei &amp;#039;&amp;#039;kein natürliches Recht&amp;#039;&amp;#039;, sondern eine öffentliche Funktion, die man im Interesse der Allgemeinheit wahrnehme. Das vorgeschlagene neue Wahlrecht dränge &amp;#039;&amp;#039;den politischen Einfluss der gebildeten und besitzenden Schichten in unbilliger Weise zurück.&amp;#039;&amp;#039; Die politische Macht werde &amp;#039;&amp;#039;ausschließlich den Minder- oder Nichtbesitzenden und den minder- oder nichtgebildeten Massen in die Hand gespielt.&amp;#039;&amp;#039; Außerdem könne man von einem allgemeinen Wahlrecht ohnehin nicht sprechen, denn es werde der &amp;#039;&amp;#039;besseren Hälfte der Bevölkerung, den Frauen&amp;#039;&amp;#039; ebenso vorenthalten wie den Soldaten. Mit der Vorlage würden nur die Vorherrschaft der Slawen und ein massiver Machtzuwachs der Sozialdemokratie einhergehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20070823_OTS0070/wahlreform-1907-die-strasse-gibt-das-tempo-vor-am-28-november-1905-wird-die-wahlreform-angekuendigt Aussendung der Parlamentsdirektion vom 23. August 2007 zum hundertjährigen Bestehen des allgemeinen Männerwahlrechts]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 wurde Grabmayr, nach dem neuen Reichsratswahlrecht nicht mehr ins Abgeordnetenhaus gewählt, von [[Kaiser von Österreich|Kaiser]] [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph I.]] in das [[Herrenhaus (Österreich)|Herrenhaus]], das Oberhaus des Reichsrates, berufen. Damals war er stellvertretender Präsident des Reichsgerichts.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=sph&amp;amp;datum=0018&amp;amp;size=45&amp;amp;page=97 Stenographisches Protokoll. Herrenhaus. XVIII. Session. 1. (Eröffnungs-)Sitzung am 17. Juni 1907. S. 1, P. 3]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 berief ihn der Kaiser zum Präsidenten des [[Reichsgericht (Österreich)|Reichsgerichts]]. Diesem folgte nach der Gründung des Staates [[Deutschösterreich]] (am 30. Oktober 1918, Republik ab 12. November 1918) für dessen Staatsgebiet mit 25. Jänner 1919 der [[Verfassungsgerichtshof (Österreich)|Verfassungsgerichtshof]] nach, zu dessen erstem Präsidenten vom deutschösterreichischen [[Staatsrat (Österreich)#Deutschösterreich 1918/19|Staatsrat]]sdirektorium am 14. Februar 1919 [[Paul Vittorelli]] ernannt wurde. Am gleichen Tag wurde Grabmayr vom Staatsratsdirektorium als Präsident des am 6. Februar 1919 beschlossenen  [[Verwaltungsgerichtshof (Österreich)|Verwaltungsgerichtshofes]] ernannt und blieb dies bis 1921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. April 1919 hob die [[Konstituierende Nationalversammlung]] für [[Deutschösterreich]] per 10. April 1919 den Adel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verfachbuch oder Publica fides?&amp;#039;&amp;#039; Meran 1893.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;[[Südtirol|Süd-Tirol]]. Land und Leute vom [[Brennerpass|Brenner]] bis zur [[Salurner Klause]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit Beiträgen von [[Franz Schumacher (Politiker)|Franz Schumacher]], [[Hans von Voltelini]], [[Oswald Menghin]] und [[Eduard Reut-Nicolussi]]. Verlag Ullstein &amp;amp; Co, Berlin 1919.&lt;br /&gt;
** italienische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;La passione del Tirolo innanzi all’annessione&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von [[Luigi Credaro]]. Vallardi Editore, Milano 1920.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Maurizio Ferrandi |Hrsg=[[Ulrike Kindl]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Traduzione e tradimento. Tolomei e Credaro, storia di un libro |Sammelwerk= Die Zeit dazwischen: Südtirol 1918–1922. Vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zum faschistischen Regime / Il tempo sospeso: L’Alto Adige tra la fine della Grande Guerra e l’ascesa del fascismo (1918-1922) |Verlag=Edizioni alphabeta Verlag |Ort=Meran |Datum=2020 |ISBN=978-88-7223-365-8 |Seiten=285–302}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen eines Tiroler Politikers 1892–1920. Aus dem Nachlaß des 1923 verstorbenen Verfassers&amp;#039;&amp;#039;. Wagner, Innsbruck 1955 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schlern-Schriften]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 135).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen ==&lt;br /&gt;
* Wien: seit 1956 Grabmayrgasse im [[Floridsdorf|21. Bezirk]]&lt;br /&gt;
* [[Innsbruck]]: Dr.-Karl-von-Grabmayr-Straße&lt;br /&gt;
* Meran: Karl-Grabmayr-Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11869684X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.g/g614395.htm Eintrag im aeiou-Österreich-Lexikon]&lt;br /&gt;
* [http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_G/Grabmayr-Angerheim_Karl_1848_1923.xml Eintrag im Österreichischen Biographischen Lexikon]&lt;br /&gt;
* [http://digital.tessmann.it/tessmannDigital/digitisedJournalsArchive/page/journal/37/1/26.06.1923/131168/1 Nachruf in den &amp;#039;&amp;#039;Bozner Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Juni 1923]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des österreichischen Verwaltungsgerichtshofs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11869684X|VIAF=237758837}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grabmayr, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Verwaltungsgerichtshofs (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Österreich der Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Herrenhauses (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Meran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Südliches Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grabmayr, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grabmayr-Angerheim, Karl (vollständiger Name); Angerheim, Karl von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bozen]], [[Tirol]], [[Kaisertum Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juni 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meran]], [[Südtirol]], [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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