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	<title>Karl Gottfried Scheibert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Killerkürbis: /* Leben */kl. lf.</title>
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		<updated>2025-07-29T16:52:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;kl. lf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CarlGottfriedScheibert.jpg|mini|Karl Gottfried Scheibert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Gottfried Scheibert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Oktober]] [[1803]] in [[Skalin (Stargard)|Schellin]], [[Kreis Pyritz]]; † [[19. Februar]] [[1898]] in [[Janowice Wielkie|Jannowitz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Pädagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Gottfried Scheibert war der Sohn des Schelliner Schneiders, Küsters und Schulmeisters Martin Scheibert und seiner Frau Anna Sophia Kuntze. Er besuchte bis Ostern 1821 das [[Gröningsches Gymnasium|Gröningsche Gymnasium]] in Stargard und studierte ab 1822 an der [[Universität Greifswald]] [[Philologie]] und [[Theologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1825 erhielt Scheibert eine Stelle im akademischen Seminar für gelehrte Schulen in [[Stettin]] und fand hier 1829 eine Anstellung als Lehrer am [[Marienstiftsgymnasium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. August 1830 heiratete Scheibert die Tochter Adelheid seines älteren Kollegen [[Justus Günther Graßmann]] (1779–1852). Sein Schwager war der Mathematiker und Sanskritist [[Hermann Graßmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheibert wurde 1840 Direktor der neu errichteten Friedrich-Wilhelms-Schule in Stettin, eines [[Realgymnasium]]s, die er selbständig nach seinen Plänen leiten konnte. Er begann seinen Gedanken einer familienähnlichen Erziehungsgemeinschaft zu verwirklichen, führte wöchentliche Konferenzen ein, um die Lehrer mit allen Schülern und allen Lehrstoffen in Berührung zu bringen, und förderte die Selbstverwaltung der Schüler durch freie [[Schülerverein]]e. Sein Grundsatz war: „Alles zielte hin auf Weckung, Erregung, Übung, Stärkung des Willens bis hin zum freien selbständigen Wollen zunächst des Schul- und zuletzt des höchsten Daseinszweckes.“ 1850 war er Mitglied des Volkshauses des [[Erfurter Unionsparlament]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1849 mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] und 1852 mit dem Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] ausgezeichnet. Im Jahre 1855 wurde er [[Ehrendoktor]] der [[Universität Greifswald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 nahm er die Berufung auf das Amt eines Schulrates für die evangelischen Gymnasien der [[Provinz Schlesien]] an und zog mit seiner Familie nach [[Breslau]]. 1861 starb seine Ehefrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In innerem Konflikt mit Entscheidungen des Kultusministeriums in Berlin reichte Scheibert sein Abschiedsgesuch ein, das 1873 angenommen wurde. Er zog nach [[Janowice Wielkie|Jannowitz]] am Riesengebirge, wo er noch fast 25 Jahre lebte und schriftstellerisch arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheibert war in seinem Wirken ein Vorläufer der Reformpädagogen [[Georg Kerschensteiner|Kerschensteiner]] und [[Hugo Gaudig|Gaudig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Justus Scheibert]] (1831–1903) wurde ein bekannter Militärschriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch, die Prinzipien der Kombinationslehre als einer selbständigen Wissenschaft festzustellen.&amp;#039;&amp;#039; Stettin 1834.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gymnasium und die höhere Bürgerschule.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Berlin 1836.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wesen und die Stellung der höheren Bürgerschule.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Kern der Erziehungsfrage&amp;#039;&amp;#039;. Stettin 1865.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Kindes Spielen und Spielzeug.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1866.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe eines alten Schulmannes.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Nachlasse des Provinzialschulrats und Geh. Regierungsrats Dr. Carl Gottfried Scheibert. Hrsg. von [[Friedrich Schulze (Historiker)|Friedrich Schulze]]. R. Voigtländer, Leipzig 1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|53|738|740|Scheibert, Karl Gottfried|[[Gottfried von Bülow]]|ADB:Scheibert, Karl Gottfried}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Carl Gottfried Scheibert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersche Lebensbilder]].&amp;#039;&amp;#039; Band III. Saunier, Stettin 1939, S. 277–283.&lt;br /&gt;
* Eckhard Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Pommern|Historischen Kommission für Pommern]].&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 40). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2004, ISBN 3-412-09404-8, S. 409–411.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Parlament (Erfurter Unionsparlament) von 1850. Ein Handbuch: Mitglieder, Amtsträger, Lebensdaten, Fraktionen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Große Reihe Bd. 6). Urban &amp;amp; Fischer, München 2000, ISBN 3-437-31128-X, S. 271–272.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117620505|VIAF=59866197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheibert, Karl Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Volkshauses des Erfurter Unionsparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheibert, Karl Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scheibert, Carl Gottfried&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Oktober 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Skalin (Stargard)|Schellin]], Kreis Pyritz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Janowice Wielkie|Jannowitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Killerkürbis</name></author>
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