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	<title>Karl Gnädinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rensi am 7. März 2026 um 08:28 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-07T08:28:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Freiburg- Erzbischöfliches Ordinariat, Weihbischof Gnädinger - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 108857c.jpeg|mini|Karl Gnädinger, 1978]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Gnädinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. November]] [[1905]] in [[Bohlingen]]; † [[12. März]] [[1995]]) war ein deutscher Geistlicher und römisch-katholischer [[Weihbischof]] im [[Erzbistum Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Gnädinger stammte aus einfachen Verhältnissen. Er wurde als jüngstes von vier Geschwistern (zwei Schwestern und ein Bruder) seiner Eltern Peter Gnädiger und Rosa, geborene Küchler, aus [[Ehingen im Hegau|Ehingen]], (⚭&amp;amp;nbsp;9.&amp;amp;nbsp;Oktober 1899) in Bohlingen geboren. Am darauffolgenden Tag wurde er in der Pfarrkirche von Bohlingen getauft; Taufpaten waren Maria Küchler, eine Schwester seiner Mutter, und sein Onkel Josef Gnädinger. Fünf Monate nach Karls Geburt starb sein Vater an den Folgen eines Unfalls. Am 18.&amp;amp;nbsp;Dezember 1916, im Alter von elf Jahren, verlor er auch seine 52-jährige Mutter. Der Bohlinger Ortspfarrer, Josef Scheu, nahm sich des verwaisten Karl an und ebnete ihm den Weg: Im Herbst 1917 bestand Gnädinger die Aufnahmeprüfung in die Quinta des [[Konstanz]]er [[Heinrich-Suso-Gymnasium Konstanz|Suso-Gymnasiums]] und wurde unter die Zöglinge des [[Konradihaus (Konstanz)|Konradihauses]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in Konstanz trat Gnädinger 1925 in das Freiburger [[Collegium Borromaeum (Freiburg)|Collegium Borromaeum]] ein und studierte bis zum Ende des Wintersemesters 1928/29 [[Katholische Theologie]]. In Freiburg wurde Gnädinger aktives Mitglied des katholischen Studentenvereins Germania-Hohentwiel im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]]. Nach dem obligatorischen Jahr im [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] zu St. Peter folgte die [[Priesterweihe]] am 16. März 1930 durch Erzbischof [[Karl Fritz (Bischof)|Karl Fritz]], und dann bis November 1931 die [[Vikar]]szeit in Nußbach im Renchtal und Waldshut. Anschließend kam Gnädinger bis Dezember 1938 nach [[Konstanz, wo er Präfekt (Erziehung)|Präfekt]] am Konradihaus wurde. Nach einem kurzen Intermezzo in [[Sipplingen]] ging Gnädinger 1939 als Pfarrverweser nach [[Schopfheim]] im [[Wiesental]], wo er ein Jahr später als Pfarrer [[Investitur|investiert]] wurde. 1950 wurde er zum Kammerer, 1951 zum [[Dekan (Kirche)|Dekan]] des Landkapitels Wiesental gewählt. Im Dezember 1952 wurde Karl Gnädinger Münsterpfarrer in Konstanz. Mit der Erhebung des [[Konstanzer Münster]]s zur [[Basilica minor]] durch Papst [[Pius XII.]] im Jahr 1955, die Gnädinger in die Wege geleitet hatte, gelang es ihm, für Konstanz wenigstens einen schwachen Widerschein des ehemaligen Glanzes der Bischofsstadt zurückzugewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. November 1960, an seinem 55. Geburtstag, ernannte ihn Papst [[Johannes XXIII.]] zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Celerina|Celerina]]&amp;#039;&amp;#039; und zum Weihbischof im Erzbistum Freiburg. Die [[Bischofsweihe]] spendete ihm am 12. Januar 1961 im [[Freiburger Münster]] der Freiburger Erzbischof [[Hermann Josef Schäufele]]; [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren [[Wilhelm Sedlmeier]], Weihbischof in Rottenburg, und [[Josef Maria Reuss]], Weihbischof in Mainz. Er war langjähriger Leiter des Referates &amp;#039;&amp;#039;[[Karitas|Caritas]]&amp;#039;&amp;#039; für das Erzbistum Freiburg, zudem war er langjähriger Vorsitzender des Diözesancaritasverbandes. Er war auch Mitglied des Zentralvorstanes und -rates des Deutschen Caritasverbandes sowie der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der [[Deutsche Bischofskonferenz|Deutschen Bischofskonfernz]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gnädinger gestorben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinischer Merkur]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. März 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später übernahm er das Referat &amp;#039;&amp;#039;Ordenswesen&amp;#039;&amp;#039; seiner Diözese, für das er in der Folgezeit auch überdiözesan als Mitglied und zeitweilig als Vorsitzender der entsprechenden Kommission der Deutschen Bischofskonferenz zuständig war. Er war zusammen mit Hermann Schäufele Teilnehmer am [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] 1962 bis 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Erzbischof Hermann Schäufele am 26. Juni 1977 wählte das [[Domkapitel]] seinen Dompropst Karl Gnädinger zum [[Kapitularvikar]] und [[Diözesanadministrator|Bistumsverweser]]. 1980 wurde seinem Rücktrittsgesuch durch [[Johannes Paul II.]] stattgegeben. Karl Gnädinger verstarb am 12. März 1995. Er wurde in der Bischofsgruft des Freiburger Münsters begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weihbischof-Gnädinger-Haus, Sitz des Caritasverbandes für das Erzbistum Freiburg.jpg|mini|Weihbischof-Gnädinger-Haus, Sitz des Caritasverbandes für das Erzbistum Freiburg]]&lt;br /&gt;
* Gnädinger ist Namensgeber für das Weihbischof-Gnädinger-Haus in Freiburg-Lehen, dem Sitz des Caritasverbandes für das Erzbistum Freiburg.&lt;br /&gt;
* 1978 wurde Karl Gnädinger von der Theologischen Fakultät der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] mit einer [[Ehrendoktor]]würde zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. theol. h. c.&amp;#039;&amp;#039; geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20090508091010/http://www.theol.uni-freiburg.de/fakultaet/ehrendoktoren Ehrendoktoren der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindungen KStV Neuenfels im KV zu Freiburg&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der K.D.St.V. Bodensee Konstanz im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]]&lt;br /&gt;
* Am 23. Juli 1961 wurde Karl Gnädinger die Würde eines [[Ehrenbürgerrecht|Ehrenbürgers]] seiner Heimatgemeinde Bohlingen verliehen.&lt;br /&gt;
* 1975 wurde ihm die [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verdienstorden Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In dankbarer Würdigung und Anerkennung seiner Verdienste um die Wallfahrtsstadt [[Walldürn]] und die Wallfahrt zum Heiligen Blut wurde ihm am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 1981 das Ehrenbürgerrecht verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wallduern.de/Ehrenbuerger Walldürner Ehrenbürger].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Riedlinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Weihbischof Dr. theol. h. c. Karl Gnädinger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Diözesan-Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 116, 1996, S. 275–280.&lt;br /&gt;
* Arnold Amann: &amp;#039;&amp;#039;Weihbischof Dr. theol. h. c. Karl Gnädinger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hegau&amp;amp;nbsp;– Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee.&amp;#039;&amp;#039; Band 46. Selbstverlag des Hegau-Geschichtsvereins Singen e.&amp;amp;nbsp;V., Singen (Hohentwiel), 1989, S. 219ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/en-GB/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/116692588/Gn%C3%A4dinger+Karl Karl Gnädinger] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bgnad}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Typ=Person|ID=10565|Artikel=Karl Gnädinger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Weihbischöfe in Freiburg (seit 1828)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116692588|VIAF=42595490}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gnadinger, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzilsvater (Zweites Vatikanisches Konzil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Caritas)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Walldürn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gnädinger, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher, Weihbischof in der Erzdiözese Freiburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. November 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bohlingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rensi</name></author>
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