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	<title>Karl Georg Bruns - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Georg_Bruns&amp;diff=1651530&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Klage: Formales</title>
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		<updated>2026-03-25T09:34:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formales&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Georg Bruns (Foto vor 1880).jpg|mini|Karl Georg Bruns]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Eduard Georg Bruns&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch: &amp;#039;&amp;#039;Carl Georg Bruns&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Georg Bruns&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Februar]] [[1816]] in [[Helmstedt]]; † [[10. Dezember]] [[1880]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Jurist und Rechtswissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Georg Bruns, Sohn des Geheimen Justizrats [[Johann Georg Theodor Bruns]] (1786–1835) und dessen Frau Friedericke (1786–1822), Tochter des Philologen [[Johann Heinrich Justus Köppen]] (1755–1791), stammte aus einer Helmstedter Gelehrtenfamilie, die ursprünglich aus Holstein eingewandert war. Bereits sein Großvater, der Orientalist [[Paul Jakob Bruns]] (1743–1814), hatte sich als Professor in Halle und Helmstedt einen Namen als vielseitig gebildeter Mann gemacht. So wuchs Bruns in wohlbehüteten familiären Verhältnissen auf, wo in ihm während seiner Kindheit auch künstlerische Ambitionen angeregt wurden. Den Wirkungsorten seines Vaters folgend besuchte er die Schulen erst in Helmstedt, dann die [[Große Schule (Wolfenbüttel)|Große Schule]] in [[Wolfenbüttel]]&amp;lt;ref&amp;gt;U. Wahnschaffe und P. Zimmermann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Album des Herzoglichen Gymnasiums (der Herzoglichen Grossen Schule) zu Wolfenbüttel 1801–1903.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Ausgabe, Wolfenbüttel 1903, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zuletzt in [[Braunschweig]]. Dort bereitete er sich auch 1834 an dem [[Technische Universität Braunschweig|Braunschweiger Collegium]] auf ein Studium vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 ging der junge Jurastudent an die [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]], wechselte 1836 an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] und zog im Herbst 1836 an die [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]]. Hier hatte er die Unterstützung seines Onkels [[Heinrich Eduard Siegfried von Schrader]] (1779–1860) gefunden und wurde auch von [[Karl Georg von Wächter]] (1797–1880) unterrichtet. In Tübingen machte er mit einer Preisschrift &amp;#039;&amp;#039;Welchen Nutzen gewähren die sogenannten Vatikanischen Fragmente für die Wissenschaft des Römischen Rechts?&amp;#039;&amp;#039; (lat. 1842) auf sich aufmerksam und promovierte am 10. Mai 1838 zum [[Doktor]] der Rechte. Zurückgekehrt nach Braunschweig absolvierte er seine Prüfung zum Advokaten und fasste, auf Anregung seines Stiefonkels [[Ernst Ludwig Theodor Henke]] (1804–1872), den Entschluss, sich dem akademischen Leben zu widmen. Im Herbst zog er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]], wo er sich intensiv mit der Philosophie [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel]]s auseinandersetzte und die Vorlesungen von [[Friedrich Karl von Savigny]] besuchte. Im Wintersemester 1839/40 kehrte er nach Tübingen zurück und wurde dort Ostern 1840 Privatdozent für die Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Vorlesetätigkeit hatte er sich bald solches Ansehen erworben, dass er 1844 zum außerordentlichen Professor an der juristischen Fakultät berufen wurde und 1849 einem Ruf als ordentlicher Professor für römisches Recht an die [[Universität Rostock]] folgte. In Rostock blieb er jedoch nicht lange. 1851 ging er als ordentlicher Professor an die [[Universität Halle-Wittenberg]], wurde dort Mitglied des [[Spruchkollegium]]s und war in zwei Amtszeiten von 1855 bis 1857 [[Liste der Rektoren der Universität Halle (Saale)|Prorektor der Alma Mater]]. 1859 ging er als Professor an die Universität Tübingen, von wo er 1861 als Nachfolger von [[Friedrich Ludwig Keller]] und Savigny an die Universität Berlin berufen wurde. 1870/71 wurde er auch Rektor der Berliner Hochschule, war 1875 Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] geworden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-karl-eduard-georg-bruns-367| titel=Mitglieder – historisch: Karl Eduard Georg Bruns| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2026-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und war 1861 Mitbegründer der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Rechtsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1880 war er korrespondierendes Mitglied der [[Accademia Nazionale dei Lincei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.lincei.it/it/socio/bruns-karl-georg| titel=Accademici: Karl Georg Bruns| hrsg=Accademia Nazionale dei Lincei| zugriff=2026-03-25| sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruns unterzeichnete die [[Notabeln-Erklärung]], die zwei Tage nach seinem Tod am 12. November 1880 in der [[Berlin]]er Presse veröffentlicht wurde und in der 75 bedeutende Wissenschaftler, Unternehmer und Politiker ihre Verurteilung der antisemitischen Bewegung ausdrückten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte sich am 21. September 1841 in Tübingen mit Charlotte († 1900), der Tochter des Oberjustizrates Gmelin in Esslingen, verheiratet. Der Sohn [[Ivo Bruns]] (1853–1901) erlangte ebenfalls Bedeutung als [[Klassische Philologie|Altphilologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruns, der zeitlebens in guter gesundheitlicher Verfassung war, hatte sich sieben Tage vor seinem Tod eine Lungenentzündung zugezogen, an der er 1880 im Alter von 64&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin verstarb. Er wurde auf dem [[Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin|Alten St.-Matthäus-Kirchhof]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] beigesetzt. Das Grab ist nicht erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabstätten&amp;#039;&amp;#039;. Haude &amp;amp; Spener, Berlin 2006. S.&amp;amp;nbsp;300.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Bruns wissenschaftliche Arbeiten widmeten sich vorwiegend dogmenhistorischen, rechtsdogmatischen und rechtshistorischen Themen. Neben einer Vielzahl unselbstständiger Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken verfasste er auch mehrere Monographien. Eine Sammlung seiner kleineren Beiträge erschien in Weimar 1882 in zwei Bänden und wurde von seinem Sohn Ivo Bruns herausgegeben. Darin ist auch ein Lebensabriss von Karl Bruns enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Recht des Besitzes im Mittelalter und in der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Laupp, Tübingen 1848. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10566511?page=4,5 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verschollenheit&amp;#039;&amp;#039;. Hirzel, Halle 1857.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fontes juris Romani antiqui&amp;#039;&amp;#039; Laupp, Tübingen 1860. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11009153?page=6,7 Digitalisat der Ausg. 1871]) 4. Aufl. 1879, 5. Auflage 1887, 6. Aufl. Freiburg 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wesen der bona fides bei der Ersitzung, ein practisches Gutachten nebst einem theoretischen Nachtrage&amp;#039;&amp;#039;. Puttkammer &amp;amp; Mühlbrecht, Berlin 1872. ([https://books.google.de/books?id=0iZYAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Besitzklagen des römischen und heutigen Rechts&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Weimar 1874. ([https://books.google.de/books?id=oG3VWXkSEtEC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* (Mit Eduard Sachau): &amp;#039;&amp;#039;Syrisch Römisches Rechtsbuch aus dem 5. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Brockhaus, Leipzig 1880. ([http://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=ARCHIVE_ORG&amp;amp;url=http%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2FLawSachauSyrischRomischesRechtsbuchGrabar&amp;amp;signature=vGhQAc9GOEv_DkUX-9Rp6_-1S1quoZNRBWEHLgvsrGE&amp;amp;showCoverImg=1 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der ältere Besitz und das possessorium ordinarium.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die preussische Besitzrechtsklage gegenüber der actio publiciana&amp;#039;&amp;#039;. Bruns, Minden 1891. ([https://books.google.de/books?id=CXDBqts6Fd0C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Goswin Spreckelmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Bruns, Karl (Carl) Eduard Georg&amp;#039;&amp;#039;. In: Horst-Rüdiger Jarck, Günter Scheel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon: 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1996, ISBN 3-7752-5838-8, S.&amp;amp;nbsp;106.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|685||Bruns, Karl Georg|Rudolf Bruns|11681263X}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|47|306|312|Bruns, Karl Georg|[[Ernst Landsberg]]|ADB:Bruns, Karl Georg}}&lt;br /&gt;
* [[Conrad Bursian]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Georg Bruns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch für Alterthumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 3, 1880, S. 87–89.([https://archive.org/details/bub_gb_AXg8AAAAIAAJ/page/n1331/mode/2up?view=theater Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11681263X}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|271067829}}&lt;br /&gt;
* {{CPR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11681263X|LCCN=n/85/289145|VIAF=51754386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Bruns, Karl Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Helmstedt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1816]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bruns, Karl Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bruns, Carl Georg; Bruns, Georg; Bruns, Karl Eduard Georg (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1816&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Helmstedt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Dezember 1880&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Klage</name></author>
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