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	<title>Karl Gaile - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Gaile&amp;diff=2136891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T23:51:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Gaile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]]  [[1905]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]]; † [[19. November]] [[1979]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]), [[Internationale Brigaden|Interbrigadist]] und [[Diplomat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Julius August Gaile, Sohn des  [[Maurer]]s Wilhelm Gaile und der Reinemachefrau Ida Emma Emilie geb. Bronow wurde in der Hauptstraße 86 geboren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Geburtsregister StA Schöneberg I Nr. 2486/1905 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und besuchte die [[Volksschule|Volks-]] und Fortbildungsschule in Berlin. Er absolvierte eine Lehre als [[Automechaniker]]. Von 1920 bis 1932 war er als Arbeiter und [[Kraftfahrer]] tätig. 1920 wurde er Mitglied der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]], 1931 schloss er sich der KPD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] 1933 beteiligte er sich am kommunistischen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]]. Er war Betriebsinstrukteur im KPD-Unterbezirk 5 in Berlin. Im Mai 1933 wurde er verhaftet. Er war als „[[Schutzhaft|Schutzhäftling]]“ bis Dezember 1933 im Polizeigefängnis Berlin, in der [[Justizvollzugsanstalt Plötzensee|Strafanstalt Plötzensee]] sowie im [[Altes Zuchthaus Brandenburg an der Havel|KZ Brandenburg]] inhaftiert. Nach seiner Freilassung [[Auswanderung|emigrierte]] er in die [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dezember 1933 bis August 1935 leistete er von dort aus illegale Grenzarbeit und war Instrukteur. Von September 1935 bis Februar 1937 hält sich Gaile in der [[Sowjetunion]] auf, unter anderem zur Behandlung im Krankenhaus und in einem Sanatorium. Anschließend studierte er von Januar bis Dezember 1936 am Institut für ausländische Sprachen in [[Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1937 ging Gaile nach [[Spanien]], um auf Seiten der [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] während des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieges]] zu kämpfen. Zunächst an der Offiziersschule in Pozo Rubio war er Sergeant in der XI. Brigade, ab Oktober 1937 Adjutant des Bataillons-Kommissars, von Januar bis April 1938 Politischer Leiter der XI. Brigade, später Propaganda-Leiter der deutschen Abteilung beim General-Kriegskommissariat ([[André Marty (Politiker)|André Marty]] und [[Luigi Longo]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Februar 1939 hielt er sich in [[Frankreich]] auf und war dort bis 1944 in verschiedenen Lagern inhaftiert. Nach der Selbstbefreiung fand er Anschluss an eine Partisaneneinheit, zuletzt war er stellvertretender Bataillonskommandeur der [[Maquis]]-Einheit Jean Pirson in Südfrankreich (Deckname: &amp;#039;&amp;#039;Charles Cailler&amp;#039;&amp;#039;). Ab Spätherbst 1944 gehörte er der Leitung des &amp;#039;&amp;#039;[[Komitee Freies Deutschland für den Westen]]&amp;#039;&amp;#039; (KDFW frz. CALPO) an, später leitete er die Sektion Südfrankreich des KDFW. 1945/46 war er für die politische Arbeit der KPD in den [[Kriegsgefangene]]nlagern in Frankreich verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Gaile, Karl 02.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
1946 kehrte er nach Deutschland zurück. Von 1946 bis 1949 war er Mitarbeiter, später Hauptreferent der Hauptverwaltung Verkehr in der [[Deutsche Wirtschaftskommission|Deutschen Wirtschaftskommission]], daneben war er auch als Lehrer an der Landesparteischule Berlin tätig. Ab Dezember 1949 war er im Apparat des [[ZK der SED]] tätig, zunächst als Hauptreferent für Verkehr in der Abteilung Wirtschaftspolitik des ZK der SED, ab April 1950 als stellvertretender Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik. Von November 1951 bis 1953 wirkte er als stellvertretender Leiter der Abteilung Handel und Verkehr des ZK der SED. In dieser Zeit war Gaile maßgeblich beteiligt beim Aufbau der [[Hochschule für Verkehrswesen]] „Friedrich List“.&amp;lt;ref&amp;gt;S.a. Artikel zum 70. Geburtstag in der Tageszeitung „Neues Deutschland“ vom 11. Oktober 1975, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; 1953 leitete er die Abteilung Handel, Verkehr und Verbindungswesen des ZK der SED, von 1953 bis 1959 die Abteilung Kader und Ausbildung im [[Ministerium für Verkehrswesen]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. 1960 war er Leiter der DDR-Handelsvertretung in [[Damaskus]] und von 1961 bis 1965 [[Konsul]] ebenda. 1965 ging Gaile als Parteiveteran in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]] (1958)&lt;br /&gt;
* Orden [[Banner der Arbeit]] (1965)&lt;br /&gt;
* [[Artur-Becker-Medaille]]&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold (1970) sowie Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold (1975)&lt;br /&gt;
* Ehrentitel [[Verdienter Eisenbahner der Deutschen Demokratischen Republik]] (1972)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Episoden aus dem Maquis&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dora Schaul]]: &amp;#039;&amp;#039;Résistance. Erinnerungen deutscher Antifaschisten&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 1973, S. 214–218.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Pech]]: &amp;#039;&amp;#039;An der Seite der Résistance&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Militärverlag der DDR, Berlin 1987, passim.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]], Gerd-Rüdiger Stephan, Jürgen Winkler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die SED – Geschichte, Organisation, Politik. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 1997, ISBN 3-320-01951-1, S. 949.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hamacher]] et al. (Hrsg.): [http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler. Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“. Kurzbiografien&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Manuskripte/Rosa-Luxemburg-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, Band 53)] (PDF-Datei; 873&amp;amp;nbsp;kB). 2., korr. Auflage. Dietz, Berlin 2005, ISBN 3-320-02941-X, S. 62.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=karl-gaile|lemma=Gaile, Karl|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=935}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/4f2c65c4-79e1-4197-8e58-d1fa80f774cc/ Nachlass Bundesarchiv NY 4237]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024525481|VIAF=256779925}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gaile, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Eisenbahner der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Komitee Freies Deutschland für den Westen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gaile, Karl &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Charles Cailler&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SED), Spanienkämpfer und Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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