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	<title>Karl Friedrich am Ende - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Friedrich_am_Ende&amp;diff=1583092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Denis Barthel: Kein Teil des Adelsgeschlechtes</title>
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		<updated>2025-06-26T08:26:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kein Teil des Adelsgeschlechtes&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich am Ende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1756]] in [[Harlingen]]; † [[10. Februar]] [[1810]] in [[Wien]]) war ein [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserlicher]] bzw. [[Kaisertum Österreich|kaiserlich-österreichischer]] [[Feldmarschallleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Karl Friedrich am Ende entstammte dem [[Bremen|bremischen]] Zweig der Familie [[am Ende (Adelsgeschlecht)|am Ende]]. Sein Vater Johann Dietrich (1714–1803) stand bei seiner Geburt als Offizier in niederländischen Diensten. Noch im gleichen Jahr wechselte er bei Beginn des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] in die preußische Armee. Die Mutter, Katharine Sophie (1715–1802), geb. Yelin, verwitwete Bakhaus, war Tochter eines [[Fürstentum Ansbach|Ansbacher]] Beamten und in erster Ehe Frau eines niederländischen Offiziers gewesen. Unter den sechs Kindern des Paares war Karl Friedrich der einzige der vier Söhne, der das Erwachsenenalter erreichte. Ihn überlebten zwei Schwestern:&lt;br /&gt;
* Johanne Frederike Juliane (1754–1822) ⚭ 1780 [[Johann Tobias Mayer]] († 1830), Professor für Mathematik in Göttingen,&lt;br /&gt;
* Christiane Regine ⚭ Georg Ernst Boller, preußischer Kammeramtsmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Friedrich trat 1773 als &amp;#039;&amp;#039;Cadet&amp;#039;&amp;#039; in ein österreichisches Infanterie-Regiment (Nr. 47, &amp;#039;&amp;#039;Franz Joseph Kinsky&amp;#039;&amp;#039;) ein. Als Fähnrich kämpfte er im [[Bayerischer Erbfolgekrieg|Bayerischen Erbfolgekrieg 1778/79]]. 1783 wurde er als Unterleutnant in ein [[Österreichische Niederlande|österreichisch-niederländisches]] Regiment (Nr. 9, &amp;#039;&amp;#039;Graf von Clerfayt&amp;#039;&amp;#039;) versetzt. 1784 wählte ihn Feldmarschallleutnant [[Charles Joseph de Croix, comte de Clerfait|Clerfayt]] zum Adjutanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regiment wurde 1788 im [[Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1787–1792)|Türkenkrieg]] zunächst unter dem Oberbefehl [[Gideon Ernst von Laudon|Laudons]], dann unter dem [[Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld|Prinzen Coburg]] eingesetzt. Zum Oberleutnant befördert, fiel Karl Friedrich dem Kaiser [[Joseph&amp;amp;nbsp;II.]] in der Schlacht bei [[Mehadia]] im [[Banat]] am 28. August 1789 durch besondere Leistungen als Adjutant Clerfayts auf und er beförderte ihn noch am Tag der Schlacht zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und verlieh ihm eine [[Kompaniewirtschaft|Kompanie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1791 ging das Regiment wieder in die Niederlande, wo Österreich kurz zuvor den Aufstand der [[Vereinigte Belgische Staaten|&amp;#039;&amp;#039;Belgischen Patrioten&amp;#039;&amp;#039;]] niedergeworfen hatte. Im April 1792 begannen nach der Kriegserklärung Frankreichs in den Niederlanden die Kämpfe des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieges]], in denen Karl Friedrich ununterbrochen im Einsatz war. Der Oberkommandierende Prinz Coburg erinnerte sich an am Ende und ernannte ihn am Jahresende 1792 zu seinem [[Flügeladjutant]]en. Im August 1793 wurde Karl Friedrich zum [[Major]] befördert und Bataillonskommandant im niederrheinischen Frei-Regiment&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Lustig |Hrsg=Moriz Ritter von Brunner |Titel=Beitrag zur Geschichte des k.k. Heeres |Sammelwerk=Streffleurs Österreichische militärische Zeitschrift |Band=3 |Nummer=XXIV |Ort=Wien |Datum=1883 |Seiten=104}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Grün-Laudon&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regiment wurde im März 1798 ins gerade erworbene [[Venetien]] nach [[Rovigo]] verlegt. Als man das Regiment im Juni 1798 in zwei selbständige Bataillone aufteilte, übernahm am Ende als [[Oberstleutnant]] das Kommando über eines davon. Im März 1799 brach der [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweite Koalitionskrieg]] aus, in dessen Verlauf am Ende an der Blockade und Eroberung von [[Genua]] vom 8. Mai bis 15. Juni 1800 teilnahm. Er zeichnete sich aus, wurde zum Kommandanten eines aus dem Regiment &amp;#039;&amp;#039;Grün-Laudon&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangenen Regimentes ernannt, das die Nr. 3 behielt und nun &amp;#039;&amp;#039;am Ende&amp;#039;&amp;#039; hieß. Im September 1800 erhielt er auf Wunsch des [[Generalfeldzeugmeister]]s Franz Joseph Kinsky die Beförderung zum [[Oberst]] und das Kommando über dessen Regiment &amp;#039;&amp;#039;Kinsky&amp;#039;&amp;#039;, in dem am Endes Karriere begonnen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Friede von Lunéville]] führte zur Rückkehr des Regiments an seinen Standort [[Prag]]. Dort erhielt am Ende 1803 bei seinem 30-jährigen Dienstjubiläum die &amp;#039;&amp;#039;automatische&amp;#039;&amp;#039; Erhebung in den [[Freiherr]]enstand – die er allerdings nicht zur Kenntnis nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im kurzen [[Dritter Koalitionskrieg|Dritten Koalitionskrieg]] kam am Ende nur einmal im November 1805 und unter den Augen des Oberkommandierenden [[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzogs Karl]] zum Einsatz. Bei dem Gefecht war am Ende derart erfolgreich, dass ihn Karl an Ort und Stelle zum [[Generalmajor]] ernannte. Während des [[Vierter Koalitionskrieg|Vierten Koalitionskrieges]] beobachtete er die [[Böhmen|böhmische]] Grenze von [[Žatec|Saaz]] aus. Zehn Tage nach den preußischen [[Schlacht bei Jena und Auerstedt|Niederlagen  bei Jena und Auerstedt]] berichtete er am 24. Oktober 1806, dass „mehr als 10.000 preußische Deserteurs“ angekommen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1809 stand Karl Friedrich am Ende an der Spitze eines Beobachtungskorps in Nordböhmen. Das Auftreten des Herzogs [[Friedrich Wilhelm (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Friedrich Wilhelm von Braunschweig]] führte zu einer Ausweitung des [[Kriegsschauplatz]]es. Als am Ende am 9. Juni 1809 die Grenze zu [[Geschichte Sachsens#Die napoleonische Zeit|Sachsen]] überschritt, wurde er mit einem patriotischen Appell an die Sachsen in ganz Deutschland bekannt. In seiner Proklamation forderte er sie dazu auf, &amp;#039;&amp;#039;„nicht länger für die Unterjochung und Unterdrückung des deutschen Vaterlandes“&amp;#039;&amp;#039; zu kämpfen, und rief ihnen zu: &amp;#039;&amp;#039;„Benutzt diese Gelegenheit, um Euch als wahre Deutsche zu beweisen. Schließt Euch an die gerechte Sache meines Monarchen an, kämpft für Deutschlands Freiheit und Selbständigkeit!“&amp;#039;&amp;#039;. Zwar wurden seine Soldaten in Dresden und Leipzig freudig begrüßt, aber zu der gewünschten Volkserhebung kam es nicht. Zur Zeit des [[Schlacht bei Znaim|Znaimer Waffenstillstands]] Mitte Juli 1809 hatte am Ende [[Dresden]] und Teile Sachsens besetzt. Am Ende hatte seine Aufgabe gelöst, ohne dass es zu irgendwelchen Verwüstungen, Bränden, Ausschreitungen, [[Repressalie]]n oder schweren Kämpfen gekommen war. Seine Truppen hatten sehr geringe Verluste erlitten. Nach der Räumung Sachsens Ende Juli bis zum [[Friede von Schönbrunn|Frieden von Schönbrunn]] im Oktober blieb er in Nordböhmen, wo er von [[Teplice|Teplitz]] aus eine [[Kordon (Grenzanlage)|Kordonaufstellung]] entlang der sächsischen Grenze kommandierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Öffentlichkeit war das Urteil über am Endes schonende Kriegführung geteilt. Aber der Kaiser empfing ihn im Dezember und ernannte ihn zum Feldmarschallleutnant und Divisionskommandanten in Wien. Bei der Inspektion eines [[Typhus]]-[[Lazarett]]s im Februar 1810 [[Infektion|infizierte]] er sich und starb wenige Tage später. Begraben wurde er auf dem [[Währinger Schubertpark|Währinger Ortsfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Gottlob Ernst Am Ende|Christian Gottlob Ernst am Ende]]: &amp;#039;&amp;#039;Feldmarschall-Lieutenant Carl Friedrich am Ende, besonders sein Feldzug in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1878. {{digitalisat|GB=rvqEv1IQGkwC}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|1|396|397|Am Ende, Karl Friedrich|Christian Gottlob Ernst am Ende|ADB:Am Ende, Karl Friedrich}}&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Am Ende, Friedrich Karl Freiherr|1|28|29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135708931|VIAF=11069967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Am Ende, Karl Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldmarschallleutnant (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserlicher General (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1756]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1810]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=am Ende, Karl Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Feldmarschallleutnant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1756&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Harlingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1810&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Denis Barthel</name></author>
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