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	<title>Karl Friedrich Moest - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moest-karl-friedrich-1913-03-14-schwaebisches-bilderblatt-jg06-nr11-s02.jpg|mini|Karl Friedrich Moest, um 1913]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannheim Rheinbrücke Minvera.jpg|mini|[[Minerva]] auf der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Eisenbahnbrücke Mannheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserin-Augusta-Denkmal 11 Koblenz 2014.jpg|mini|Das [[Kaiserin-Augusta-Denkmal (Koblenz)|Kaiserin-Augusta-Denkmal]] in den [[Rheinanlagen (Koblenz)|Koblenzer Rheinanlagen]] (zusammen mit [[Bruno Schmitz]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich-Huebsch-Denkmal in Karlsruhe (cropped).jpg|mini|hochkant|Denkmal für [[Heinrich Hübsch]] in Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BW24 Denkmal Friedrich (cropped).jpg|mini|hochkant|Denkmal für Großherzog [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I. von Baden]] in [[Badenweiler]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bismarckstatue Karlsruhe.jpg|mini|hochkant|Bismarck&amp;amp;shy;denkmal in Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Galatea-Brunnen vor 1900.jpg|mini|hochkant|Galatea-Brunnen (vor 1900)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Moest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich Moest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1838]] in [[Gernsbach]], [[Baden (Land)|Baden]]; † [[14. August]] [[1923]] in [[Karlsruhe]]; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Möst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches Biografisches Jahrbuch, Band 5, 1923, Totenliste (335).&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]]. Er war der Vater des Malers [[Hermann Moest]], des Sängers [[Rudolf Moest]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;kosch&amp;quot;&amp;gt;[[Wilhelm Kosch]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Theater-Lexikon,&amp;#039;&amp;#039; ed. 10:2. Klagenfurt, Wien: Kleinmayr, 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|29|04|1919|24|AUTOR=|†&amp;amp;nbsp;Kammersänger Rudolf Moest|ZUSATZ=Abendblatt, Nr. 19640/1919|ALTSEITE=4, Mitte links.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Schauspielers [[Friedrich Moest (Schauspieler)|Friedrich Moest]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herrmann A. L. Degener]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist’s?&amp;#039;&amp;#039; ed. 10. Degener, Berlin 1935.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Moest erlernte bei seinem Vater, einem [[Büchsenmacher]], das Zeichnen, [[Ätzen#Anwendungen in Kunst und Kunsthandwerk|ätzte auch in Kupfer und Stahl]], lernte mit dem [[Grabstichel (Werkzeug)|Grabstichel]] umzugehen, schuf [[Intarsie]]n und schnitzte in Holz. In Pforzheim begann er in einer Silberwarenfabrik das Modellieren und Gravieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;freudundleid&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Kaulen: &amp;#039;&amp;#039;Freund und Leid im Leben deutscher Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Christian Winter, Frankfurt am Main 1878, S. 230–234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später fertigte er Formen für Verzierungen auf [[Korken]] für Weinflaschen. Er arbeitete mehrere Jahre hart, um seine weitere Ausbildung finanzieren zu können. Sein Körper war damit allerdings überfordert und Moest erkrankte an [[Typhus]], zwei Monate nachdem er ins [[Technische Universität München|Münchener Polytechnikum]] eingetreten war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;freudundleid&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem er in seiner Geburtsstadt genesen war, begann er am [[Karlsruher Institut für Technologie|Karlsruher Polytechnikum]] das Studium von Maschinenbau, Chemie und Architektur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;freudundleid&amp;quot; /&amp;gt; Nach einem halben Jahr entschied Moest sich allerdings für die Kunst. Nun wurde er an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Kunstschule]] von [[Adolf des Coudres]] und [[Johann Wilhelm Schirmer]] unterrichtet. Ein weiterer Lehrer Moests war der Bildhauer [[Hans Baur (Bildhauer)|Hans Baur]] (1829–1897), der ein privates Atelier im Neubau der Akademie in der [[Bismarckstraße (Karlsruhe)|Bismarckstraße]] angemietet hatte und Moest dort zusammen mit [[Gustav Kreß von Kressenstein|Gustav von Kreß]] unterrichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moests erste Werke waren Porträtbüsten wie vom Maler [[August von Bayer]] (1803–1875) und den Ministern [[Wilhelm Lamey]] und [[Franz von Roggenbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;freudundleid&amp;quot; /&amp;gt; Sein Lehrer [[Carl Steinhäuser]] vermittelte Moest vermutlich den Auftrag, unter seiner Aufsicht&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, S. 282 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Denkmal für den 1863 verstorbenen Oberbaudirektor [[Heinrich Hübsch]] zu entwerfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1863 war er als Zeichenlehrer an der Gewerbeschule tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmitt686&amp;quot;&amp;gt;Schmitt, S. 686.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er weitere Büsten und die großen Sandstein[[karyatide]]n für das [[Altes Rathaus (Mannheim)|Rathaus in Mannheim]] gestaltet hatte, ging er mit einem Reisestipendium 1864 nach Italien und studierte die Meisterwerke [[Michelangelo]]s, [[Antonio Canova|Canovas]] und [[Bertel Thorvaldsen|Thorwaldsens]]. Nach seiner Rückkehr folgten zunächst weitere Büsten (Johann Wilhelm Schirmer, [[Georg Gottfried Gervinus]], Wilhelm Lamey (1904 in Mannheim),&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmitt686&amp;quot; /&amp;gt; Fürstin von Wied und das Großherzogenpaar) sowie sein erstes größeres Werk: die Gruppe der [[Minerva]] mit Handel und Industrie auf der [[Konrad-Adenauer-Brücke (Ludwigshafen am Rhein–Mannheim)|Eisenbahnbrücke in Mannheim]], die ihm einen bedeutenden Namen machte und andere Arbeiten nach sich zog. 1870 beantragte er, nach London reisen zu dürfen, um die antiken Bildwerke und Gipsabgüsse des [[British Museum]] sowie das [[Victoria and Albert Museum|South-Kensington-Museum]] besuchen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmitt21&amp;quot;&amp;gt;Schmitt, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Mai 1868 heiratete Moest in Bruchsal Louise Himmel (* 1. September 1839).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-03 |url=http://www.familysearch.org/eng/search/igi/family_group_record.asp?familyid=358349328&amp;amp;lds=1&amp;amp;region=8&amp;amp;frompage=1 |text=Eintrag des Paares |archivebot=2022-03-07 23:21:14 InternetArchiveBot}} FamilySearch.org; abgerufen am 28. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Dezember kam ihr Sohn Hermann zur Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Lemma= |Band=25 |Seite=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Friedrich war bereits 1867 zur Welt gekommen, sein Bruder Rudolf folgte 1871.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kosch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moest war ab 1867 (ab 1872 als Professor) Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmitt686&amp;quot; /&amp;gt; und wohnte in der Bismarckstraße 47.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geistiges Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (Kurztitel). &amp;#039;&amp;#039;Das geistige Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts Enzyklopädie des deutschen Geisteslebens in biographischen Skizzen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1 &amp;#039;&amp;#039;Die Bildenden Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig/Berlin. 1898. Band 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem war er für das Unternehmen Dyckerhoff &amp;amp; Widman tätig, das neben dem Vertrieb von Baumaterialien auch Architekturteile und Plastiken in [[Zement]] goss. Das Unternehmen wurde beispielsweise von der Stadt Karlsruhe mit der Herstellung des [[Galateabrunnen (Moest, Dyckerhoff &amp;amp; Widmann)|Galatea-Brunnens]] beauftragt, den Moest dann ausführte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt, S. 93&amp;quot;&amp;gt;Schmitt, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1879 schied Moest auf eigenen Wunsch aus der Kunstgewerbeschule aus, da sein Alternativvorschlag der Lohnerhöhung statt Kündigung von Gustav Kachel nicht akzeptiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, S. 30; Fußnote 66&amp;lt;/ref&amp;gt; Moests Nachfolger wurde [[Adolf Heer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmitt21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1890 wurde Moest beim Wettbewerb um die Errichtung eines Denkmals für Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;I. disqualifiziert, da er sein Modell im falschen Maßstab angefertigt hatte. Er wäre auf Platz drei gelandet, hinter [[Hermann Volz (Bildhauer)|Hermann Volz]] und Adolf Heer, der es am Ende ausführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Glück hatte er zwischen 1900 und 1901 im zweiten Wettbewerb um die Errichtung eines Bismarck-Denkmals in Karlsruhe: Nachdem ein erster solcher Wettbewerb bereits ohne Sieger gescheitert war, wurde [[Fridolin Dietsche]] als Sieger der zweiten Konkurrenz beworben, da man den seinen noch als den „relativ besten“ Entwurf bezeichnete. Das Denkmalkomitee entschied sich jedoch später dafür, einen der drei Entwürfe ausführen zu lassen, die Moest eingereicht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, S. 420.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Zu den Werken, die Moest nach der Mannheimer Eisenbahnbrücke schuf, gehören die Gruppe des Triumphs der [[Galateia|Galatea]] (Galatea-Brunnen), das Denkmal für die in Mannheim verstorbenen Krieger von 1870/71,&amp;lt;ref name=&amp;quot;beringer&amp;quot;&amp;gt;[[Joseph August Beringer]]: &amp;#039;&amp;#039;Mannheim – Stoff für den heimatkundlichen Unterricht&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht des Realgymnasiums mit Realschule (Lessingschule), Schuljahr 1912/13,&amp;#039;&amp;#039; Mannheim 1913, [[:Datei:Mannheim Heimatkunde Beringer 20.jpg|S. 20]]; dort allerdings fälschlicherweise als das Werk eines Hermann Moest ausgegeben, wurde vermutlich bei Friedrich Walter abgeschrieben, wo es auch schon falsch stand&amp;lt;/ref&amp;gt; allegorische Figuren am Direktionsgebäude der [[Pfalzbahn|pfälzischen Bahn]] in [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;freudundleid&amp;quot; /&amp;gt; und als sein Hauptwerk das [[Siegesdenkmal (Freiburg im Breisgau)|Siegesdenkmal in Freiburg im Breisgau]], sowie das 1879 enthüllte Kriegerdenkmal auf dem Pforzheimer Marktplatz,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers Online|12|976|spezialkapitel=Pforzheim}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bestehend aus einem [[Urgermanisch|altgermanischen]] Krieger von [[Herakles|herkulischer]] Gestalt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Lithografie Pforzheim 1897.jpg|Das Denkmal auf einer Postkarte von 1897]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzteres wurde spätestens beim [[Luftangriff auf Pforzheim]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Karlsruhe finden bzw. fanden sich besonders viele seiner Werke, darunter die folgenden:&lt;br /&gt;
* Denkmal [[Ferdinand Redtenbacher]] am Ehrenhof (1865–1866)&lt;br /&gt;
* Denkmal für [[Heinrich Hübsch]] im Garten der [[Staatliche Kunsthalle Karlsruhe|Staatlichen Kunsthalle]] (1866–1867); Sockel von [[Desiderius Lenz|Peter Lenz]]. Finanzierung größtenteils durch private Spenden, darunter Großherzog Friedrich (110&amp;amp;nbsp;[[Gulden#Die Gulden des 19. Jahrhunderts|fl.]]), [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig&amp;amp;nbsp;I.]] (300&amp;amp;nbsp;fl.) und König [[Friedrich Wilhelm IV.]] (99&amp;amp;nbsp;fl. und 20&amp;amp;nbsp;[[Kreuzer (Münze)|k.]])&amp;lt;ref&amp;gt;Generallandesarchiv Karlsruhe, 56/157 (Mikrofilm), Schreiben des Ministeriums des Inneren vom 26. März (?) oder 26. September 1868.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Walther: &amp;#039;&amp;#039;[https://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2004/1936/ In welchem Style sollen wir bauen? Studien zu den Schriften und Bauten des Architekten Heinrich Hübsch (1795–1863)]. Dissertation.&amp;#039;&amp;#039; 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Denkmal für den Karlsruher [[Sportpädagogik|Sportpädagogen]] und langjährigen Nachbar Moests&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, S. 487 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Alfred Maul (Sportpädagoge)|Alfred Maul]]; eingeweiht am 11. April 1911 in Anwesenheit von [[Friedrich II. (Baden, Großherzog)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]], Denkmal im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen, Sockel blieb bis in die 1960er Jahre erhalten und ging später (wie vieles andere) bei Auflösung des Bauhofs verloren.&lt;br /&gt;
* Relief „Erziehung und Unterricht“ am Lehrerseminar (1868–1869)&lt;br /&gt;
* der bereits erwähnte [[Galateabrunnen (Moest, Dyckerhoff &amp;amp; Widmann)|Galatea-Brunnen]] (1871–1872) existiert in mindestens drei Exemplaren. Eines steht seit 1954 im Garten des [[Erbgroßherzogliches Palais|Erbgroßherzoglichen Palais]] (Bundesgerichtshof), ein weiteres seit 1907 in der Robert-Krekel-Anlage in [[Wiesbaden-Biebrich]] und ein drittes in einem privaten Garten in [[Klosterneuburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Werner (Verleger)|Ferdinand Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der lange Weg zum neuen Bauen&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Zement und Kunststein. Der Siegeszug der Phantasie.&amp;#039;&amp;#039; Worms 2016, ISBN 978-3-88462-372-5, S. 422.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Figuren [[Hylas]] und [[Nymphe]] am [[Malsch-Brunnen]] (1872–1875),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ka.stadtwiki.net/Datei:Karlsruhe,_Hotel_Germania,_1907_15.jpg Abbildung] im [[Stadtwiki Karlsruhe]]&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammen mit dem Architekten [[Heinrich Lang (Architekt)|Heinrich Lang]] und dessen Assistenten [[Otto Warth]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt, S. 93&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Figurengruppe „Unterricht“ an der Hans-Thoma-Schule (1878–1879)&lt;br /&gt;
* Denkmal für [[Franz Grashof]], eingeweiht am 26. Oktober 1896, vermutlich Moest wegen Verbindung zu Redtenbacher gewählt, Büste und [[Putto|Puto]] 1943 eingeschmolzen, Büste 1960 von [[Carl Egler]] (1896–1982) neu geschaffen&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, S. 398ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bismarck-Denkmal heute beim [[Bismarck-Gymnasium Karlsruhe|Bismarck-Gymnasium]] (1900–1904), sämtliche Bronzeteile außer der Statue, darunter eine [[Genius]]-Figur im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, 416 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Denkmal für [[Jean Becker (Violinist)|Jean Becker]], Bronzestatue 1886 im Schlossgarten an den Lindenhofunterführungen errichtet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;beringer&amp;quot; /&amp;gt; 1945 entfernt.&lt;br /&gt;
* Bronzefigur für Grabmal für [[Friedrich Michelis]] auf dem [[Hauptfriedhof Freiburg im Breisgau]], Unterbau von [[Karl Andelfinger]] (1896)&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Klant: &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Bildhauer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Skulptur in Freiburg. Kunst des 19. Jahrhunderts im öffentlichen Raum.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg 2000, S. 164–172 ISBN 3-922675-77-8, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Büste von Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]], 1,80&amp;amp;nbsp;m hoch, zur Feier der Kaiserproklamation auf dem Schlossplatz platziert&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Höhere Bürgerschule: Statuen &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Praxis&amp;#039;&amp;#039; (1871)&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmitt686&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Formen für die vier Löwenmasken-[[Wasserspeier]] des Denkmals für Großherzog [[Karl Friedrich (Baden)|Karl Friedrich]] im [[Schlossgarten (Karlsruhe)|Schlossgarten]] (1872/73); bei Umbau wegen [[Bundesgartenschau 1967]] im Jahr 1964/65 nicht mehr angebracht und mittlerweile verschollen&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, S. 218 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Realgymnasium: Figuren &amp;#039;&amp;#039;Exakte Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sprache und Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (1875)&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmitt686&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedhof: [[Putto|Puttenköpfe]] am Portal (1876)&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmitt686&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Festhalle Karlsruhe: [[Herme]]n-Karyatiden (1877)&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmitt686&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an Ausgestaltung des Stadtgartens vor der Südseite der Festhalle, zusammen mit [[Rudolf Gleichauf]] und [[August Hoerter]]&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, S. 334 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Büste von Großherzog [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] (1912 in [[Badenweiler]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zur-schnecke-in-kandern.de/ausflugsziel-kurpark-badenweiler-markgraeflerland.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Ausflugsziel Kurpark Badenweiler im Markgräflerland mit dem Thermalquellbad Cassiopeia&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20090303070230 |archiv-bot=2019-09-14 21:01:33 InternetArchiveBot}} zur-schnecke-in-kandern.de; abgerufen am 18. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hauptrelief-Büste des Tulla-Denkmals&amp;lt;ref name=&amp;quot;freudundleid&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
Moests Gesamtwerk orientiert sich am Spätklassizismus. Die Porträtbüsten ab 1890 sind zudem vom [[Naturalismus (Kunst)|Naturalismus]] beeinflusst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmitt21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Moest war Ritter des großherzoglich badischen [[Orden vom Zähringer Löwen|Ordens vom Zähringer Löwen]] und des königlich preußischen [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronen-Ordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|Koordinaten|Breitengrad=49/29/21/N|Längengrad=8/28/01/E|ISO-Region=DE-BW|St. Sebastian (Mannheim), die großen Sandstein[[karyatide]]n für das Alte Rathaus in Mannheim|Benutzer=[[Benutzer:Flominator|Flominator]]}}&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Denkmäler und ausgezeichnete Bildnisbüsten sind die am meisten anerkannten Schöpfungen des Meisters.&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Kunstchronik&amp;#039;&amp;#039; zum 80. Geburtstag Moests&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kunstchronik&amp;#039;&amp;#039;, 29. Jahrgang, E. A. Seemann, Leipzig 1918.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Möst, Karl Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Alexander Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Künstler-Lexikon. Die bekanntesten Zeitgenossen auf dem Gebiet der bildenden Künste aller Länder mit Angabe ihrer Werke.&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut, Leipzig 1882, S. 379&amp;amp;nbsp;f. ([https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=67082 retrobibliothek.de]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Heinz Schmitt&lt;br /&gt;
   |Titel=Diverse&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715–1945&lt;br /&gt;
   |Band=7&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Badenia-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Karlsruhe&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7617-0264-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=686&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma= |Band=25 |Seite=15}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Band=6 |Seite=278.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KA-Stadtwiki|Friedrich Moest}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11708980X|VIAF=8156451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moest, Karl Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moest, Karl Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Möst Karl Friedrich; Moest, Karl Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1838&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gernsbach]], Baden (Land)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
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