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	<title>Karl Friedrich Harttmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Stolp: Kategorie:Württemberger, Anpassung Wikilink</title>
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		<updated>2025-07-06T05:28:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Württemberger, Anpassung Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Harttmann-karl-friedrich-herzog-karl-eugen-von-wuerttemberg-und-seine-zeit-bd01-01-esslingen-neff-1907-s370-371.jpg|mini|Porträt von Karl Friedrich Harttmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Harttmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Januar]] [[1743]] in [[Adelberg]]; † [[31. August]] [[1815]] in [[Tübingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[lutherisch]]er [[Theologe]] und [[Kirchenlieddichter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines [[Förster]]s wurde Karl Friedrich Harttmann am 4. Januar 1743 in Adelberg geboren. Einer seiner Vorfahren mütterlicherseits war der Reformator [[Matthäus Alber]]. Zuerst wurde Harttmann vom Geistlichen seiner Vaterstadt, Georg Seiz (†&amp;amp;nbsp;1763) ausgebildet. Dabei freundete er sich mit dessen Sohn an, dem späteren Theologen [[Johann Ferdinand Seiz]]. Seine weitere Ausbildung erhielt er von 1757 bis 1761 auf den Schulen der Klöster [[Kloster Blaubeuren|Blaubeuren]] und [[Kloster Bebenhausen|Bebenhausen]]. Danach bezog er das [[Stift Tübingen]] zum Studium, welches er 1765 abschloss. 1766 bis 1768 fungierte er als [[Vikar]] in [[Gäufelden|Öschelbronn im Gäu]]. 1768 bis 1773 war er [[Repetent]] am [[Evangelisches Stift Tübingen|Evangelischen Stift Tübingen]]. 1774 berief man ihn als [[Prediger]] und [[Professor]] an die [[Hohe Karlsschule|Karlsschule]] auf der [[Solitude]]. Als diese im Folgejahr nach [[Stuttgart]] verlegt wurde, zog Harttmann auch dorthin. Einer seiner Schüler dort war [[Friedrich von Schiller|Friedrich Schiller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harttmann war Theologe [[pietist]]ischer Richtung – entgegen den Auffassungen Herzog [[Carl Eugen (Württemberg)|Carl Eugen]]s. Harttmann wurde deshalb 1777 entlassen und zum [[Pfarrer]] in [[Illingen (Württemberg)|Illingen]] ernannt. Vier Jahre später wurde er nach [[Kornwestheim]] als Nachfolger [[Philipp Matthäus Hahn]]s versetzt, 1793 verließ er auch diese Stadt und wurde [[Dekan (Kirche)|Dekan]] zu [[Blaubeuren]]. Zwei Jahre darauf ging er nach [[Neuffen]] und 1801 nach [[Lauffen am Neckar]]. Dort allerdings erlebte er die [[Aufklärung]], welcher er kritisch gegenüberstand, weil er sie als unvereinbar mit seiner pietistischen Gesinnung empfand, sodass er schließlich um seine Entlassung bat. Im April 1812 legte er tatsächlich seine Ämter nieder und trat in den [[Ruhestand]], den er in [[Esslingen am Neckar|Esslingen]] verbrachte. Drei Jahre später, am 31. August, verstarb er in [[Tübingen]], wo er seit Mai 1815 gelebt hatte, als 72-jähriger Mann. Seine Tochter Johanna Elisabeth war mit dem Theologen [[Ernst Gottlieb Bengel]] verheiratet. Auf deren Wunsch wurde Harttmann erst im Mai 1816 bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harttmann wird in der Allgemeinen Deutschen Biographie als einer der tüchtigsten lutherischen Theologen aus Württemberg bezeichnet. Er verfasste Werke, die die [[Bibel]] erklärten, und veröffentlichte außerdem Predigten sowie [[Beichtrede]]n, die teils erst nach seinem Tod gedruckt wurden, aber teils auch mehrere Auflagen erlebten und sich Beliebtheit erfreuten. In der 1837 veröffentlichten Liedersammlung von [[Albert Knapp]], &amp;#039;&amp;#039;Evangelischer Liederschatz für Kirche und Haus. Eine Sammlung geistlicher Lieder aus allen christlichen Jahrhunderten, gesammelt und nach den Bedürfnissen unserer Zeit bearbeitet von M. Albert Knapp, Diakonus an der Hospitalkirche in Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;, wurden neun geistliche Lieder Harttmanns aufgenommen, die von Knapp etwas angepasst wurden. Harttmann selbst hatte 19 Gelegenheitsgedichte verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harttmann gilt außerdem als letzter Vertreter der [[Johann Albrecht Bengel|Bengel]]-[[Friedrich Christoph Oetinger|Oetingerschen]] Schule und konnte die Gedanken der Bibel allgemeinverständlich deuten. Durch sein praktisches Wirken beeinflusste er Gläubige und Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Endlich bricht der heiße Tiegel, und der Glaub empfängt sein Siegel als im Feur bewährtes Gold&amp;#039;&amp;#039; ([[Evangelisches Gesangbuch|EKG]] 305)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sterben so, daß das Gewissen keinen Fluch mehr in sich trägt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriftmäßige Erläuterung des evangelischen Lehrbegriffs zur Wiederholung des empfangenen Konfirmandenunterrichts&amp;#039;&amp;#039; (1793; zweite Auflage 1848)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Predigten über die Sonn-, Fest- und Feiertagsevangelien&amp;#039;&amp;#039; (1800, vierte Auflage 1877)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beichtreden&amp;#039;&amp;#039; (1862, vierte Auflage 1889)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Licht und Recht. Evangelienpredigten&amp;#039;&amp;#039; (1878)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leichenpredigten&amp;#039;&amp;#039; (dritte Auflage 1889)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottlieb Friedrich Harttmann / [[Karl Christian Eberhard Ehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Fr. Harttmann, ein Charakterbild aus der Geschichte des christlichen Lebens in Süddeutschland&amp;#039;&amp;#039;. Osiander, Tübingen 1861 ([http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp1807383776 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|10|703|704|Harttmann, Karl Friedrich|unbekannter Autor|ADB:Harttmann, Karl Friedrich}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629212759/http://www.bautz.de/bbkl/h/harttmann_k_f.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Harttmann, Karl Friedrich|band=2|spalten=580–581}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102485747|VIAF=22529926}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harttmann, Karl Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenlieddichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1743]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harttmann, Karl Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe und Kirchenlieddichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1743&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Adelberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. August 1815&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stolp</name></author>
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