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	<title>Karl Friedrich Fries - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AF666 am 29. März 2026 um 16:49 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Fries&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. November]] [[1831]] in [[Winnweiler]]; † [[23. Dezember]] [[1871]] in [[St. Gallen]]) war ein deutscher Maler des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Friedrich Fries - Himmelfahrt Mariae (nach Tizian) - 11680 - Bavarian State Painting Collections.jpg|mini|Karl Friedrich Fries, Kopie der &amp;#039;&amp;#039;Assunta&amp;#039;&amp;#039; von [[Tizian]]]] &lt;br /&gt;
Der Sohn des ortsansässigen Apothekers zeigte schon als Zehnjähriger zeichnerisches Talent. Durch den Großvater, Arzt und Gutsbesitzer aus [[Alsenborn]], ermuntert, begann er mit ersten [[Kolorieren|Kolorierungsversuchen]] seiner [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnungen]]. Als seine Eltern 1845 mit ihm und seiner jüngeren Schwester nach München zogen, weigerte sich der Vater, ihm nach dem Schulabschluss 1849 am heutigen [[Wilhelmsgymnasium München]]&amp;lt;ref&amp;gt;Max Leitschuh: &amp;#039;&amp;#039;Die Matrikeln der Oberklassen des Wilhelmsgymnasiums in München&amp;#039;&amp;#039;, 4 Bde., München 1970–1976; Bd. 4, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Ausbildung als Maler zu finanzieren. Deswegen begann Fries mit einem [[Philosophie]]studium. In der [[Alte Pinakothek|Alten Pinakothek]] begegnete er beim Kopieren von [[Tizian]]s Karl V. dem eigenwilligen Maler [[Johann Baptist Berdellé]], der in München eine Privatschule betrieb.&lt;br /&gt;
Diesem gelang es, den Vater zu überzeugen und so besuchte Fries ab 1851 die Malerschule Berdellés. 1853 setzte Fries die Ausbildung bei [[Carl Rahl]] in Wien fort. Im Frühjahr 1856 bereiste er Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italienaufenthalt ===&lt;br /&gt;
Zunächst kopierte er die alten [[Renaissance]]meister in [[Venedig]], darunter auch die &amp;#039;&amp;#039;Assunta&amp;#039;&amp;#039; (Himmelfahrt Marias) von [[Tizian]] (dieses Gemälde erwarb [[Adolf Friedrich von Schack|Graf Schack]] nach seinem Tode für seine Sammlung). Er begegnete dort [[Anselm Feuerbach]], mit dem ihn eine lange Freundschaft verband.&lt;br /&gt;
In [[Florenz]] traf Fries auf die Dichterin des [[Risorgimento]], Gräfin [[Laura Beatrice Mancini]], die Frau des Grafen [[Pasquale Stanislao Mancini]], des späteren Außenministers Italiens. Er verwandte sie oft als Modell und sie galt als seine „unerfüllte Liebe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Aufenthalt in [[Kalabrien]] begab er sich im Dezember 1856 nach Rom, wo er mit Feuerbach in den [[Deutscher Künstlerverein (Rom)|Deutschen Künstlerverein]] aufgenommen wurde. Karl Friedrich Fries gehörte während seines dreijährigen Aufenthaltes dort dem Kreis der [[Deutschrömer]] an. Er begegnete vielen Künstlern, darunter [[Arnold Böcklin]], [[Franz von Lenbach]] und dem [[Nazarener (Kunst)|Nazarener]] [[Friedrich Overbeck]]. Besonders die Jahre des Italienaufenthaltes hatten bei dem Künstler tiefe Spuren hinterlassen, war er doch durch die Beziehung zur Gräfin Mancini ungewollt in die Wirrnisse des Untergrundkampfes um ein vereintes Italien geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr ===&lt;br /&gt;
1860 kehrte er nach München zurück und eröffnete dort ein Atelier. Bedingt durch eine Erkrankung in seiner Jugendzeit litt Fries an Depressionen. Schließlich wählte er am 23. Dezember 1871 im schweizerischen St. Gallen den [[Suizid|Freitod]]. Sein Grab befindet sich im heute aufgelassenen Südlichen Friedhof in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Fries malte hauptsächlich zahlreiche Genre- und Porträtbilder mit Szenen aus dem italienischen Landleben, aber auch mythologische und historische Bilder.&lt;br /&gt;
Die Bilder von Fries sind durch einen frischen Kolorismus geprägt. Für das Münchner Bayerische Nationalmuseum (heute [[Museum Fünf Kontinente]]) malte er das Fresko &amp;#039;&amp;#039;Bayern erhält die Kurwürde zurück&amp;#039;&amp;#039;, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört wurde. Die meisten seiner Bilder befinden sich in unbekanntem [[Streubesitz]] oder sind durch die Kriegswirrnisse verloren gegangen. Erschwerend für die Werkserfassung kommt hinzu, dass der Künstler wie so viele seiner Zeitgenossen seine Bilder meistens nicht [[Signatur (Kunst)|signiert]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einige Werke (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lorelei&amp;#039;&amp;#039; – Öl auf Leinwand, 199 × 97&amp;amp;nbsp;cm – 1857 (Historischen Museums der Pfalz in Speyer)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Lautenspieler&amp;#039;&amp;#039; – Öl auf Holz, 1858 (Privatbesitz)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wein, Weib und Gesang&amp;#039;&amp;#039; – Öl auf Leinwand, 1860 (Privatbesitz)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brunnenszene in [[Antrodoco]]&amp;#039;&amp;#039; – Öl auf Leinwand, 1860 (Privatbesitz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutschrömer]], [[Friedrich Overbeck]], [[Pasquale Stanislao Mancini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Der vergessene Maler&amp;#039;&amp;#039;. Lindenberg 2003, ISBN 3-89870-112-3.&lt;br /&gt;
* {{AKL|45|204}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=12|Seite=483|SeiteEnde=484|Lemma=Fries, Karl Friedrich|Autor=[[Friedrich Noack (Kulturhistoriker)|Friedrich Noack]]}}&lt;br /&gt;
* Bernd Brauksiepe, Anton Neugebauer: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerlexikon. 250 Maler in Rheinland-Pfalz. 1450–1959&amp;#039;&amp;#039;. Herausgeber: Kultusministerium Rheinland-Pfalz, Mainz 1986, S. 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124851525}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124851525|LCCN=nb/2004/300625|VIAF=60027581}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fries, Karl Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Donnersbergkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1831]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fries, Karl Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. November 1831&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Winnweiler]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Dezember 1871&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Gallen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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