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	<title>Karl Friedrich Cerf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:56:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Friedrich_Cerf&amp;diff=1091903&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt, Einzelnachweise zusammengefaßt</title>
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		<updated>2025-10-19T21:58:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt, Einzelnachweise zusammengefaßt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Friedrich Cerf.jpg|mini|Karl Friedrich Cerf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Cerf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Raphael&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Hirsch&amp;#039;&amp;#039; – Cerf [frz. &amp;#039;&amp;#039;Hirsch&amp;#039;&amp;#039;] war sein Künstlername) (* [[27. Februar]] [[1771]] in Unter-[[Eisenheim]], [[Landkreis Würzburg]]; † [[6. November]] [[1845]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Theaterleiter. Er führte seit 1824 das erste privatwirtschaftliche Theater in Berlin, das [[Königsstädtisches Theater|Königsstädtische Theater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Cerf stammte aus jüdischer Familie, konvertierte 1818&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz8103.html#ndbcontent |titel=Cerf (Cerfberr), Raphael Friedrich (Rudolf) |sprache=de |abruf=2025-10-06 | hrsg=Deutsche Biographie }}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Christentum und betätigte sich in [[Dessau]] im traditionellen jüdischen Beruf des Pferdehändlers. Es gelang ihm der Aufstieg zu einer wichtigen militärischen Funktion (Oberkriegscommissär). In den [[Befreiungskriege]]n gegen [[Napoléon]] konnte er sich unter [[Ludwig Adolph Peter Graf zu Sayn-Wittgenstein]] bewähren, sodass er vom Zaren [[Alexander I. (Russland)|Alexander I.]] ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cerf ließ sich in Berlin nieder. 1822 erhielt er vom preußischen König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] die Lizenz zur Führung eines Theaters. Diese übertrug er nach wenigen Monaten an einen Aktienverein, der, unter der faktischen Leitung des Juristen [[Georg Carl Friedrich Kunowski]], 1824 das erste privatwirtschaftliche „[[Volkstheater]]“ in Berlin unter dem Namen Königsstädtisches Theater eröffnete. Zu den Aktionären gehörten die Bankiers Jacob Herz Beer, Vater des Komponisten [[Giacomo Meyerbeer]], und [[Joseph Mendelssohn]] vom [[Bankhaus Mendelssohn &amp;amp; Co.]] Kurz nach der Eröffnung war das Theater zunächst erfolgreich. Anschließend wurde der Betrieb defizitär. 1829 verkauften die Aktionäre ihre Anteile an Friedrich Cerf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cerf finanzierte das Geschäft durch Zuschüsse von Seiten des Hofes, der fortan auch die Defizite des Unternehmens trug. Der neue Inhaber nahm italienische Opern und französische Komödien in den Spielplan auf, was ihm von mancher Seite verübelt wurde. Auf der anderen Seite gelang ihm die Begründung einer Berliner [[Lokalposse]] mit Stars wie dem Schauspieler [[Friedrich Beckmann (Schauspieler, 1803)|Friedrich Beckmann]]. Kritiker bezeichneten ihn als Strohmann des Hofs und als einen der Kunst und den Künstlern verständnislos gegenüberstehenden Geschäftsführer. Ähnliche Urteile sind über den erfolgreichen Wiener Theaterproduzenten [[Carl Carl (Schauspieler)|Carl Carl]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Rudolf Cerf]] erbte die Lizenz für das Königsstädtische Theater und übertrug sie seit 1852 auf verschiedene andere Gebäude. Er ist als schillernder Berliner Theatergründer und -unternehmer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakter und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Cerf war einerseits unternehmerisch geschickt und ein entschlossener Macher, zeigte aber häufig ein rüdes und taktloses Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Seine enge Verbindung zum preußischen König Friedrich Wilhelm III. brachte ihm den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] und den Titel eines königlichen [[Kommissionsrat|Kommissionsrats]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Cerf war verheiratet mit Henriette Angelica Isong (israelitisch, ebenfalls konvertiert),&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt; aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, darunter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Max Martersteig |Titel=Das deutsche Theater im 19. Jahrhundert |Verlag=Breitkopf &amp;amp; Härtel |Ort=Leipzig |Datum=1924}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Cerf|Carl Rudolf Cerf]] (Begründer des Victoria-Theaters)&lt;br /&gt;
* Marie Luise Rosalie (verheiratet mit Arzt Karl Eduard Rudolphi)&lt;br /&gt;
* Friederike (1806–1894, verheiratet mit Alfred Freiherr von der [[Bussche (Adelsgeschlecht)|Bussche]]-Ippenburg)&lt;br /&gt;
* 2 weitere Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Begräbnis ==&lt;br /&gt;
Cerf verstarb am 6. November 1845 in Berlin. Seine Beisetzung erfolgte im Familienbegräbnis auf dem [[Friedhof I der Georgen-Parochialgemeinde]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Erbbegräbnisbuch des Friedhof Georgen-Parochial I |Hrsg= |Verlag= |Ort=Berlin |Datum=1845}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Blunck: Georg Carl Friedrich Kunowski. Anwalt, Naturwissenschaftler, Theater- und Eisenbahnsyndikus; in: Berlin in Geschichte und Gegenwart 1998, S. 27–56.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eisenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von [[Paul List]], Leipzig 1903, S. 237, ({{archive.org|ludwigeisenberg00eiseuoft|Blatt=237}}).&lt;br /&gt;
* Willi Eylitz: Das Königsstädtische Theater in Berlin; Diss. phil. Univ. Rostock 1940.&lt;br /&gt;
* Ruth Freydank: Hier wurde Nante geboren. Die Geschichte des Königstädtischen Theaters; in: Berlinische Monatsschrift 1998, Heft 10, S. 4–15.&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|89|90|Cerf, Karl Friedrich|Joseph Kürschner|ADB:Cerf, Raphael Friedrich}}&lt;br /&gt;
* Sebastian Panwitz: „… Gutes wollen, das Beste thun“. Wohltätigkeit und Mäzenatentum bei Joseph Mendelssohn; in: Menora 16 (2006), S. 137–148, v. a. S. 141–143.&lt;br /&gt;
* Sebastian Panwitz: Jacob Herz Beer. Unternehmer und Religionsreformer in der Umbruchszeit; in: Juden Bürger Berliner. Das Gedächtnis der Familie Beer-Meyerbeer-Richter, Berlin: Henschel 2004, S. 67–84, v. a. S. 79f.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|183|183|Cerf, Raphael Friedrich|Karl Richter|135708117}}&lt;br /&gt;
* Hans Huchzermeyer: Studien zur Musik- und Kulturgeschichte Berlins, Pommerns und Ostpreußens im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Franz W. Ressel: Violinist in Berlin – Rohloff-Familie: Lehrerorganisten in Pommern – Ernst Maschke: Kirchenmusiker in Königsberg/Preußen – Maschke-Latte: Porträt einer jüdisch-christlichen Königsberger Familie, Minden 2013, ISBN 978-3-00-041716-0, S. 13–35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=304&amp;amp;letter=C Karl Friedrich Cerf in der Jewish Encyclopedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116480262|VIAF=47514498}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cerf, Karl Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1771]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergründer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cerf, Karl Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hirsch, Friedrich (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theaterleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1771&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eisenheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1845&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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