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	<title>Karl Eugen Neumann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Eugen_Neumann&amp;diff=273161&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: einmal genügt</title>
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		<updated>2026-02-14T04:24:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;einmal genügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Neumann.jpg|mini|Karl Eugen Neumann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Eugen Josef Neumann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taufMatrikel&amp;quot;/&amp;gt; (* [[18. Oktober]] [[1865]] in [[Wien]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;taufMatrikel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/04-wieden/01-24a/?pg=238 |titel=Taufbuch - 01-24a {{!}} 04., Wieden {{!}} Wien/Niederösterreich (Osten): Rk. Erzdiözese Wien {{!}} Österreich {{!}} Matricula Online |abruf=2021-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; † 18. Oktober [[1915]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/18-weinhaus/03-09/?pg=61 |titel=Sterbebuch - 03-09 {{!}} 18., Weinhaus {{!}} Wien/Niederösterreich (Osten): Rk. Erzdiözese Wien {{!}} Österreich {{!}} Matricula Online |abruf=2021-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenda) war mit seiner Übersetzung von großen Teilen des [[Pali-Kanon]]s ins Deutsche der erste maßgebliche Übersetzer buddhistischer Schriften in eine europäische Sprache und somit ein Wegbereiter des [[Buddhismus]] im Westen und insbesondere im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Neumann 1865 geboren wurde, war sein Vater, [[Angelo Neumann]], Tenor an der [[Wiener Staatsoper|Wiener Hofoper]]. Seine Mutter Pauline Aurelie geb. von Mihalovits war die Tochter einer [[Ungarn|ungarischen]] Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine höhere Schulbildung erhielt Neumann an der [[Thomasschule zu Leipzig]], da sein Vater 1876 Direktor der [[Oper Leipzig|Leipziger Oper]] geworden war. Nach dem Abitur reiste er nach [[England]] und [[Italien]]. Bedeutend mehr als die 1882 in [[Berlin]] begonnene [[Bankkaufmann|Banklehre]] begeisterten den jungen Neumann die Schriften [[Arthur Schopenhauer]]s. Er vertiefte sich ab 1884 oft halbe Nächte lang in philosophische Schriften und zeigte großes Interesse für die indischen Quellen, die auch Schopenhauer inspiriert hatten. Er kehrte seiner Bankkarriere den Rücken und studierte am Obergymnasium in [[Prag]]. 1887 begann er seine Studien an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Berlin. Das Studium der [[Indologie]] bei [[Hermann Oldenberg]] und [[Albrecht Weber]], [[Religionswissenschaft]] bei [[Paul Deussen]] und [[Philosophie]] entsprach aber nicht seinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Eugen Neumann konvertierte wohl 1884 zum Buddhismus und dürfte {{&amp;quot;|der erste Österreicher, der sich zur Lehre des Buddha bekannte}}, und {{&amp;quot;|soweit bekannt, der erste deutsche Buddhist im eigentlichen Wortsinne}} gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Laut dem {{&amp;quot;|ausgesprochen genauen Chronisten}} Hellmuth Hecker: &amp;#039;&amp;#039;Buddhisten im alten Österreich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bodhi Baum&amp;#039;&amp;#039; 18/2, 1993, S. 16–19 (erstes Zitat) und [[#Literatur|Lit.]] Hecker: &amp;#039;&amp;#039;Neumann und der Buddhismus.&amp;#039;&amp;#039; ebd., S. 20 (zweites Zitat).&amp;lt;br /&amp;gt;Beurteilung zitiert nach [[#Literatur|Lit.]] Herbert: &amp;#039;&amp;#039; Eine kleine Geschichte des Buddhismus …&amp;#039;&amp;#039;, Absatz „Karl Eugen Neumann dürfte laut …“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Heirat mit Camilla, der Tochter des Schriftstellers [[Johann Nordmann]] aus Wien, ging Neumann zu [[Richard Pischel]] nach [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]] und promovierte 1891 mit einer Arbeit über einen [[Pali]]-Text zum [[Dr. phil.]] an der [[Universität Leipzig]]. Im gleichen Jahr veröffentlichte er in Leipzig das Werk: „Zwei [[Buddhismus|buddhistische]] [[Sutra|Suttas]] und ein Traktat Meister [[Meister Eckhart|Eckharts]]“. 1892, wieder nach Wien zurückgekehrt, veröffentlichte Neumann eine deutschsprachige [[Anthologie]] aus dem [[Pali-Kanon|Palikanon]] an Schopenhauers 104. Geburtstag. 1893 erschien eine von Neumann übersetzte Version des [[Dhammapada]]. 1894 erfüllte sich Neumanns Wunsch, in das Ursprungsland des Buddhismus zu reisen. Er hielt sich einige Monate in [[Indien]] und [[Sri Lanka|Ceylon]] auf. Dort traf er auch auf Mitglieder des [[Sangha]], wie den [[Mönch]] Sumangala Maha Thera und [[Lama (Buddhismus)|Lama]] Dondamdup. Obwohl er das Wissen und die Gelehrsamkeit mancher Mönche sehr schätzte, erschien ihm manches auch eine Verfälschung und Verwässerung der ursprünglichen Buddhalehre. Im Herbst 1894 wieder nach Wien zurückgekehrt, widmete er sich wieder dem Studium und der Übersetzung des Tipitaka und nahm einen Posten als Assistent am Orient-Institut beim Indologen [[Georg Bühler]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Jahre waren geprägt von der Übersetzungstätigkeit der „[[Majjhima-Nikaya|Mittleren Sammlung]]“ und deren Herausgabe in drei Bänden in Leipzig und Berlin (1896–1902). In diese Zeit fiel auch die eifrige Korrespondenz und Freundschaft mit dem geistesverwandten [[Giuseppe De Lorenzo]] (1871–1957) aus Bari, der auch italienische Übersetzungen des Werkes von Neumann herausbrachte und zum Pionier des italienischen Buddhismus wurde. Nach einem kurzen Zwischenspiel in Deutschland kehrte Neumann 1899 wieder nach Wien zurück und übersetzte „Die Lieder der Mönche und Nonnen“. 1906 verlor Neumann bei einem Bankkrach sein gesamtes Vermögen und musste (vorübergehend) sogar die hochgeschätzte siamesische Ausgabe des [[Tipitaka]], die ihm vom [[Chulalongkorn|siamesischen König]] vermacht worden war, veräußern. Die Erbschaft nach dem Tod des Vaters behob fürs Erste die finanzielle Notsituation. 1907 erschien bei [[Piper Verlag|Piper]] in München der erste von drei Bänden der „[[Digha-Nikaya|Längeren Sammlung]]“ (1912 abgeschlossen).&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 82 - Grab von Karl Eugen Neumann.jpg|miniatur|Karl Eugen Neumanns Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof]]&lt;br /&gt;
Obwohl Neumann das Verdienst gebührt, als erster sehr umfangreiche Teile des Palikanons ins Deutsche übersetzt und dadurch eine breite Wirkung auf die sich formierende buddhistische Bewegung im deutschsprachigen Raum genommen zu haben, ist seine Übersetzung mangels Präzision im Detail heute philologisch umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 verstarb Neumann und wurde auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (82B-2-18) in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gesamtausgabe seines Werkes erschien 1957 im [[Paul Zsolnay Verlag]] in Wien. Das steigende Interesse am Buddhismus im deutschen Sprachraum brachte eine Neuauflage der Neumann-Übersetzungen des Palikanon bei Beyerlein und Steinschulte und 2003 erschien die digitale Ausgabe des Gesamtwerks bei [[Directmedia Publishing]] (Digitale Bibliothek).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!--Karl Eugen Neumann--&amp;gt; (Übers.): &amp;#039;&amp;#039;Die Lieder der Mönche und Nonnen Gotamo Buddho&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;, E. Hofmann &amp;amp; co, Berlin 1899 ([https://archive.org/details/dieliederdermnc00neumgoog online], archive.org).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reden Gotamo Budhos&amp;#039;&amp;#039;, aus der &amp;#039;&amp;#039;Sammlung der Bruchstücke Suttanipato des Pali-Kanons&amp;#039;&amp;#039;, R. Piper, München 1911 ([https://archive.org/details/dieredengotamobu00neumuoft online], archive.org).&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!--Karl Eugen Neumann--&amp;gt; (Übers.): &amp;#039;&amp;#039;Der Wahrheitpfad, Dhammapadam; ein buddhistisches Denkmal&amp;#039;&amp;#039;. R. Piper, München 1921 ([https://archive.org/details/derwahrheitpfadd00mnuoft online], archive.org).&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!--Karl Eugen Neumann--&amp;gt; (Übers.): &amp;#039;&amp;#039;Die Reden Gotamo Buddhos&amp;#039;&amp;#039;, aus der mittleren &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Majjhimanikayo des Pali-Kanons&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände, R. Piper, München 1922. ([http://archive.org/details/dieredengotamobu01neumuoft Bd.1], [http://archive.org/details/dieredengotamobu02neumuoft Bd.2], [http://archive.org/details/dieredengotamobu03neumuoft Bd.3], alle online, archive.org).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|7|93||Neumann Karl Eugen|}}&lt;br /&gt;
* [[Hellmuth Hecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Eugen Neumann. Erstübersetzer der Reden des Buddha, Anreger zu abendländischer Spiritualität.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1986 (jeder Aspekt seines Lebens auf der Basis umfangreichen Quellenmaterials ausgeleuchtet).&lt;br /&gt;
* Hellmuth Hecker: &amp;#039;&amp;#039;Neumann und der Buddhismus.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Bodhi Baum&amp;#039;&amp;#039; 18/2, 1993, S. 20–30.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Herbert: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zenzentrum.mishoan.at/eine-kleine-geschichte-des-buddhismus-im-deutschen-sprachraum-im-ueberflug/ Eine kleine Geschichte des Buddhismus im deutschen Sprachraum im Überflug].&amp;#039;&amp;#039; Kapitel 4.1. &amp;#039;&amp;#039;Österreich: Karl Eugen Neumann&amp;#039;&amp;#039;. Online wiedergegeben o.&amp;amp;nbsp;D. auf zenzentrum.mishoan.at (abgerufen am 2. Juni 2014. mit ausführlicher Literatur).&lt;br /&gt;
* [[Volker Zotz]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf den glückseligen Inseln. Buddhismus in der deutschen Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Theseus, Berlin 2000, ISBN 3-89620-151-4. (enthält eine übersichtliche Biografie Neumanns und eine ausführliche und wissenschaftlich fundierte Kritik seiner Übersetzungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Karl Eugen Neumann}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118815903}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|neumannk}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Neumann%2C+Karl+Eugen%2C+1865-1915%22 Karl Eugen Neumann] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.payer.de/neobuddhismus/neobud0303.htm | wayback=20130811035744 | text=Neumann und seine Übersetzungen}}&amp;#039;&amp;#039; von Alois Payer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118815903|LCCN=n/84/20524|VIAF=32066784}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neumann, Karl Eugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Buddhismus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer (Heilige Schriften)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Pali]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neumann, Karl Eugen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Neumann, Karl Eugen Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Indologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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