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	<title>Karl Erdmann von Reitzenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-01-10T19:19:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Erdmann von Reitzenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juli]] [[1722]] in [[Hohenberg an der Eger]]; † [[16. Februar]] [[1789]] in [[Głodzino|Glötzin]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalmajor]]. Er trat während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] erfolgreich als Reiterführer hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Erdmann von Reitzenstein war ein Sohn von Kaspar Erdmann [[Reitzenstein (Adelsgeschlecht)|von Reitzenstein]], [[Gutsherr|Erbherr]] auf Hohenberg und dessen Frau Amalie Charlotte, geborene [[Beust (Adelsgeschlecht)|von Beust]]. Er begann seine militärische Laufbahn 1742 in der [[Sächsische Armee|kursächsischen Armee]] als [[Kornett (Offizier)|Kornett]] im Kürassierregiment „[[Liste der kursächsischen Regimenter der Frühen Neuzeit#Kürassierregimenter|von Maffey]]“, das 1744 und 1745 im [[Zweiter Schlesischer Krieg|Zweiten Schlesischen Krieg]] gegen Preußen zum Einsatz kam. Am 10. Juli 1745 zum [[Leutnant]] befördert, nahm er am 8. Februar 1746 seinen [[Abschied (Militär)|Abschied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfohlen vom [[Friedrich III. (Brandenburg-Bayreuth)|Markgrafen Friedrich III. von Bayreuth]] trat Reitzenstein am 23. Juli 1746 in das [[Husaren-Regiment „von Zieten“ (Brandenburgisches) Nr. 3|Husaren-Regiment „von Zieten“]] der [[Preußische Armee|preußischen Armee]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Siebenjährige Krieg gab ihm seit 1756 Gelegenheit, zum guten Ruf des [[Husaren]]-Regiments unter [[Hans Joachim von Zieten]] beizutragen. Reitzenstein kämpfte in den Schlachten bei [[Schlacht bei Prag|Prag]], [[Schlacht bei Kolin|Kolin]] und [[Schlacht bei Torgau|Torgau]]. Besonders wegen seiner Erfolge im [[Kleiner Krieg|Kleinen Krieg]] stieg Reitzenstein 1757 zum [[Stabskapitän|Stabsrittmeister]], 1758 zum [[Rittmeister]] und 1759 zum [[Major]] auf. Er machte durch eine Reihe erfolgreicher Operationen auf sich aufmerksam. Im Mai 1759 kämpfte er an der polnischen Grenze im Raum [[Syców|Polnisch-Wartenberg]], Pietschen und [[Landkreis Kreuzburg O.S.|Creutzburg]] gegen die Russen. Im September 1759 wurde er in das [[Lausitzer Gebirge]] verlegt. Er überfiel österreichische Provianttransporte und drang bis nach [[Jablonné v Podještědí|Gabel]] vor. Im Mai 1760 kämpfte er dort gegen die Husaren unter [[Gideon Ernst von Laudon|Laudon]]. Bemerkenswert war der Überfall auf [[Lubawka|Liebau]] am 14. Mai 1760. Im gleichen Jahr versetzte ihn Friedrich in das [[Altpreußisches Dragonerregiment D X|Dragoner-Regiment „von Finckenstein“]], ernannte ihn wegen seiner „hervorragenden Dienste“ zum [[Kommandant]]en und beförderte ihn im Dezember zum [[Oberstleutnant]]. Am 15. August 1761 griff Reitzenstein im Gefecht bei [[Legnickie Pole|Wahlstatt]] mit seinem Regiment erfolgreich 40 österreichische Schwadronen an, die sich überraschend auf den König zubewegten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://friedrich.uni-trier.de/de/volz/4/94/text/ Œuvres de Frédéric le Grand - Werke Friedrichs des Großen]&amp;#039;&amp;#039;. Digitale Ausgabe der [[Universitätsbibliothek Trier]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser dekorierte ihn daraufhin mit dem Orden [[Pour le Mérite]]. Bei dem Reiterscharmützel bei [[Środa Śląska|Neumarkt]] konnte er sich am 14. Juni 1762 erneut auszeichnen. Im Juli 1762 wurde er dem [[Generalleutnant]] [[Franz Karl Ludwig von Wied zu Neuwied|Graf zu Neuwied]] unterstellt, der ihn vor allem als Aufklärer nutzte. Der Siebenjährige Krieg war schon in den letzten Zügen, als er Anfang Juli 1763 über die [[Elbe]] in das nordöstliche Böhmen bis zur [[Úpa|Aupa]] vordringen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges befördert ihn Friedrich im September 1764 zum [[Oberst]] und verlieh ihm am 22. Oktober 1766 die Stelle des [[Amtshauptmann]]s zu [[Gwardeisk|Tapiau]] und machte ihn in Anerkennung seiner Verdienste am 9. Juli 1769 zum [[Regimentschef|Chef]] des [[Altpreußisches Dragonerregiment D XII|Dragoner-Regiments „Prinz Eugen von Württemberg“]] in [[Trzebiatów|Treptow an der Rega]] und im September zum Generalmajor, auch erhielt er im Oktober 1770 die Stelle eines [[Domherr]]en am [[St. Viktor (Xanten)|Dom zu Xanten]]. In der Folgezeit erfuhr der König mehrfach von Reitzensteins Trunksucht und von Nachlässigkeiten im Dienst und anderen Unregelmäßigkeiten. Als sich trotz seiner Ermahnungen die Meldungen häuften, beauftragte er im März 1777 den General [[Friedrich Wilhelm Lölhöffel von Löwensprung|Lölhöffel]] mit einer Überprüfung von Reitzensteins Dienstverhalten. Das Resultat war am 16. April 1777 ein Verfahren vor einem Kriegsgericht, dem unter dem Vorsitz von Zieten die Generäle [[Friedrich Ehrenreich von Ramin|Ramin]], [[Carl Heinrich von Wedel|Wedel]], [[Joachim Bernhard von Prittwitz|Prittwitz]] und [[Christoph Friedrich von Rentzell|Rentzell]] angehörten. Es verurteilte Reitzenstein zu drei Monaten [[Festungshaft]], die er in [[Stettin]] absaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reitzenstein führte zwar sein Regiment noch im [[Bayerischer Erbfolgekrieg|Feldzug von 1778/1779]], nahm aber unmittelbar nach dem Kriegsende im Juni 1779 seinen [[Abschied (Militär)|Abschied]]. Mit einer Pension versehen lebte er fortan auf seinem Gut in Glötzin. Die Pfarre des Gutes lag in [[Rychówko|Klein-Reichow]] und der dortige Pfarrer war der einzige Mensch in seiner Umgebung, den Reitzenstein respektierte. Das Kirchenbuch überlieferte mehrere unstandesgemäße Taten Reitzensteins. Begraben ließ er sich in der [[Rychówko#Dorfkirche|Kirche von Klein-Reichow]]. Das Grab Reitzensteins fiel im 19. Jahrhundert dem Neubau der Kirche zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Seine erste Ehefrau war Leopoldine von Reitzenstein. 1779 heiratete er Dorothea Sophie Auguste von [[Podewils]] (1761–1785), Tochter des preußischen Generalmajors [[Friedrich Wilhelm von Podewils]]. 1780 kaufte er das Gut [[Głodzino|Glötzin]] von seiner Schwiegermutter. Das Paar wurde 1781 geschieden. Sie heiratete daraufhin den späteren preußischen Generalmajor [[Karl Ernst August von der Groeben]] (1750–1809). In dritter Ehe heiratete Reitzenstein 1783 Klara Sophie [[Kameke (Adelsgeschlecht)|von Kameke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BL-König|Band=3|Seite=276}}&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1937], {{DNB|367632772}}, S. 50 f., Nr. 578.&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|174|175|Reitzenstein, Karl Erdmann von|Karl Freiherr von Reitzenstein|ADB:Reitzenstein, Karl Erdmann von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138331979|VIAF=89887728}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reitzenstein, Karl Erdmann von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regimentsinhaber der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Frühen Neuzeit (Brandenburg-Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Schlesischen Kriegen (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Siebenjährigen Krieg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerist (Brandenburg-Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Reitzenstein|Karl Erdmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1722]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1789]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reitzenstein, Karl Erdmann von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reitzenstein, Carl Erdmann von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalmajor und Chef des Dragoner-Regiments Nr. 12&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juli 1722&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hohenberg an der Eger]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 1789&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Głodzino|Glötzin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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