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	<title>Karl Erckert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Erckert&amp;diff=231513&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: typo</title>
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		<updated>2025-02-17T08:47:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meran Maiser Friedhof Grab Karl Erckert.jpg|mini|Grab von Karl und Anna Erckert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Erckert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juni]]&amp;lt;ref&amp;gt;Erckert selbst benannte in seinem Lebenslauf den 2. Juni als Geburtstag, siehe Karlheinz Erckert: &amp;#039;&amp;#039;Karl Erckert (1894–1955): erster Landeshauptmann von Südtirol&amp;#039;&amp;#039;. Das [http://www.landtag-bz.org/download/erckert_de.pdf auf der Website des Südtiroler Landtags] verzeichnete Datum 2. Februar ist falsch.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1894]] in [[Untermais]];&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Erckert S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[15. Dezember]] [[1955]] in [[Bozen]]) war ein [[Südtirol]]er [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugendjahre im Ersten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Erckert war das älteste der drei Kinder von Georg Erckert, dem Leiter der Gärtnerei der Meraner Kurverwaltung. Erckerts Vater war in der Umgebung von [[Nürnberg]] aufgewachsen und nach [[Meran]] übersiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Matura]]abschluss am [[Benediktinergymnasium Meran|Benediktinergymnasium]] in Meran meldete sich Erckert noch 1914 zum [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|Kriegsdienst]] und blieb bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] im Regiment der [[k.u.k. Kaiserjäger|Kaiserjäger]]. Er wurde an der Ostfront eingesetzt und verwundet, anschließend an den &amp;#039;&amp;#039;[[Monte di Valdella]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Trentino]] versetzt. Erckert kehrte als hoch dekorierter [[Oberleutnant]] nach Meran zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Nachkriegsjahren studierte Erckert von 1919 bis 1922 an der juristischen Fakultät in Innsbruck. In dieser Zeit war er Mitglied der [[AV Austria Innsbruck]], damals im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]], heute im [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]]. Nach seiner Promotion praktizierte Erckert bei einem Anwalt und eröffnete später in Südtirol eine eigene Kanzlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister in der Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bozner Tagblatt 16 Dez 1944 S 8.png|mini|Kundmachungen der beiden kommissarischen Bürgermeister von Bozen ([[Fritz Führer]]) und von Meran (Karl Erckert) im [[Bozner Tagblatt]] vom 16. Dezember 1944]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 hatte sich Erckert im Rahmen des deutsch-italienischen Umsiedlungsabkommens ([[Option in Südtirol|Option]]) für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden; er musste der tatsächlichen Umsiedlung in diesen Jahren allerdings nicht Folge leisten. Mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Norditalien und der Errichtung der nationalsozialistischen [[Operationszone Alpenvorland]] im Jahr 1943 wurde Erckert noch am 11. Oktober von der Besatzungsmacht zum kommissarischen Bürgermeister von Meran ernannt. Er behielt dieses Amt bis zur militärischen Niederlage des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Dritten Reichs]] im Jahr 1945.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Valente&amp;quot;&amp;gt;[[Paolo Valente]]: &amp;#039;&amp;#039;Porto di mare.&amp;#039;&amp;#039; Trento 2005, S. 156–161&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Landeshauptmann von Südtirol nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu anderen Amtsträgern der Operationszone Alpenvorland, wie beispielsweise [[Karl Tinzl]], wurde Erckert vonseiten der [[Italien|Republik Italien]] die italienische Staatsbürgerschaft am 23.&amp;amp;nbsp;November 1948 endgültig wieder verliehen, da mehrere Fürsprecher italienischer Muttersprache, darunter auch leitende Mitarbeiter der Gemeinde Meran, für seine Unbescholtenheit plädiert und somit seine rasche Entnazifizierung ermöglicht hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Valente&amp;quot;/&amp;gt; Bereits am 24.&amp;amp;nbsp;September 1948 wurde ihm durch die Gemeinde Meran wieder das Wahlrecht verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlern&amp;quot;&amp;gt;Karlheinz Erckert: &amp;#039;&amp;#039;Karl Erckert (1894–1955): erster Landeshauptmann von Südtirol&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 2, 2014, S. 1–81&amp;lt;/ref&amp;gt; Erckert konnte sich daraufhin in der neu entstandenen [[Südtiroler Volkspartei]] (SVP) als Bezirksobmann im [[Burggrafenamt]] betätigen, nachdem er bereits seit November 1945 als Ausschussmitglied in der Zentralleitung der SVP vertreten gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/48/1/22.11.1945/174109/4/filterId-48%01174109%011624329-query-erckert.html &amp;#039;&amp;#039;Volksbote&amp;#039;&amp;#039; vom 22. November 1945, S. 4], Digitalisat der [[Landesbibliothek „Dr. Friedrich Teßmann“]], abgerufen am 2. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ersten Regionalratswahlen am 28. November 1948 wurde Erckert für die SVP in den [[Regionalrat Trentino-Südtirol]] und damit gleichzeitig in den [[Südtiroler Landtag]] gewählt. Im Landtag wurde er am 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 1948 zum ersten [[Landeshauptmann]] der Provinz [[Südtirol]] gewählt, obwohl er aufgrund eines Unfalls auf der Fahrt zur konstituierenden Sitzung des Regionalrates erst am 5.&amp;amp;nbsp;Jänner 1949 als Regionalratsabgeordneter vereidigt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlern&amp;quot;/&amp;gt; Nach den Regionalratswahlen von 1952 wurde er in diesem Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erckert unterhielt in dieser Zeit als Exponent der ehemaligen Umsiedler (&amp;#039;&amp;#039;Optanten&amp;#039;&amp;#039;) gute Beziehungen zu den ehemals anti-nationalsozialistisch exponierten &amp;#039;&amp;#039;Dableibern&amp;#039;&amp;#039; um [[Erich Amonn]] und [[Hans Egarter]] und bemühte sich um eine Überwindung der Gegensätze zwischen beiden Gruppierungen. In seine Amtszeit als Landeshauptmann in den Kabinetten [[Kabinett Erckert I|Erckert&amp;amp;nbsp;I]] und [[Kabinett Erckert II|Erckert&amp;amp;nbsp;II]] fielen erste unmittelbare Aufgaben des infrastrukturellen Wiederaufbaus, wobei der Bau von Unterkünften für die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Rücksiedler&amp;#039;&amp;#039;, die aus dem zerstörten Deutschen Reich nach Südtirol zurückkehrten, eine besondere Herausforderung darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erckert verstarb unerwartet am 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 1955 in Bozen während einer Sitzung der [[Südtiroler Landesregierung]]. Er wurde am 18. Dezember in Meran-[[Untermais]] zunächst im Familiengrab und später in einem Ehrengrab des Landes Südtirol beerdigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlern&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Erckert heiratete Anna Gruber (1904–1986, genannt Anny) am 26.&amp;amp;nbsp;November 1930 und hatte mit ihr zwei Söhne, Wilfried (1932–2021) und Karl Heinz (1936–2016, genannt Karlheinz).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlern&amp;quot;/&amp;gt; Wilfried Erckert war [[Kinderarzt]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gemeinde.meran.bz.it/de/aktuelles/285.asp?aktuelles_action=4&amp;amp;aktuelles_article_id=414642 |wayback=20150413200854 |text=Archivierte Kopie   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Karlheinz als Jurist im öffentlichen Dienst tätig, zuletzt als Generaldirektor des Südtiroler Landtags,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landtag-bz.org/de/datenbanken-sammlungen/legislaturperiode-10.asp?somepubl_action=300&amp;amp;somepubl_image_id=315113 Protokoll der 36. Sitzung des Südtiroler Landtages, abgehalten im Plenarsaal des Südtiroler Landtages am 12. Dezember 1989.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie als Präsident des Diözesaninstituts für den Unterhalt des Klerus (DIUK).&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tageszeitung.it/2016/07/18/erckert-ist-tot/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Verschiedene Auszeichnungen für Leistungen im Ersten Weltkrieg, darunter:&lt;br /&gt;
** [[Eisernes Kreuz]], II. Klasse&lt;br /&gt;
** [[Ehren-Denkmünze für Tapferkeit (Österreich)|Silberne Tapferkeitsmedaille]], I. und II. Klasse&lt;br /&gt;
* In Meran ist eine Grundschule nach Karl Erckert benannt.&lt;br /&gt;
* In Lana ist ein Park nach Karl Erckert benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlern&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karlheinz Erckert: &amp;#039;&amp;#039;Karl Erckert (1894–1955): erster Landeshauptmann von Südtirol&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 12, 2014, S. 1–81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{MdSL|erckert}}&lt;br /&gt;
* [https://sterbebilder.schwemberger.at/picture.php?/32521 Sterbebild von Karl Erckert] auf sterbebilder.schwemberger.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Südtiroler Landeshauptleute}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1067302123|VIAF=314863814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erckert, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Meran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Südtiroler Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erckert, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Südtiroler Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meran]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bozen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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