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	<title>Karl Elkart - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;B&amp;A-H: /* In Hannover */</title>
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		<updated>2026-03-06T22:17:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In Hannover&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Elkart-karl-in-trommsdorff-paul-der-lehrkoerper-der-TH-hannover-1831-1931-hannover-1931-s101.jpg|mini|Karl Elkart]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Elkart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1880]] in [[Altshausen]]; † [[12. Juni]] [[1959]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Architekt]], [[Stadtplaner]], [[Baubeamter]], [[Hochschullehrer]] und [[Publizist]]. Während der [[Weimarer Republik]] und in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] amtierte er unter anderem als Stadtbaurat in Hannover und hatte dort wesentlichen Anteil an „[[Arisierung]]en“ und [[Polenaktion|Deportationen polnischer Juden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und erste Arbeiten ===&lt;br /&gt;
Karl Elkart war Sohn des Pächters der königlichen Maierei Karl Elkart. Er studierte Architektur an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] bei [[Theodor Fischer]]; 1907 legte er das 2.&amp;amp;nbsp;Staatsexamen ab und war zunächst als Regierungsbaumeister (= [[Assessor]] in der öffentlichen Bauverwaltung) tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ersten beruflichen Stationen in [[Wolfenbüttel]] und [[Hamburg]] gewann er 1911 den 1. Preis in dem Architekturwettbewerb um ein Gastronomiegebäude im [[Stadtpark Bochum|Stadtpark]] der Stadt [[Bochum]]. Ungefähr gleichzeitig bewarb er sich um die dort ausgeschriebene Stelle des Stadtbaumeisters, die er auch erhielt und zum Jahresbeginn 1912 antrat. Da sein direkter Vorgesetzter, der Bochumer Stadtbaurat Franz Knipping, Bauingenieur war, hatte er in gestalterischen Fragen freie Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde Elkart als Stadtbaurat nach (Berlin-)[[Berlin-Spandau|Spandau]] berufen. Als zwei Jahre später die bis dahin selbstständige Stadt Spandau zum Stadtbezirk der neu geschaffenen Stadt „[[Groß-Berlin]]“ wurde, wechselte er als Direktor zur Märkischen Heimstätten-Gesellschaft. Weitere zwei Jahre später (1922) kehrte er in die kommunale Bauverwaltung zurück und amtierte als Stadtbaudirektor für Groß-Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 verließ Elkart Berlin, als er als Stadtbaurat (und [[Senator]]) nach [[Hannover]] berufen wurde. Im gleichen Jahr wurde er auch zum Mitglied der preußischen Akademie des Bauwesens ernannt, was eine hohe Auszeichnung seiner beruflichen Leistungen bedeutete. Ab 1927 lehrte er außerdem als [[Honorarprofessor]] an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken im Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Bereits 1933 wurde Elkart [[förderndes Mitglied der SS]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;StL H&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut Knocke]]: &amp;#039;&amp;#039;Elkart, Karl.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 158&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Stadtbaurat setzte er auf der Verwaltungsebene nun die Aufhebung des Grundsatzes der „Gleichheit vor dem Gesetz“ um. Jüdische Unternehmer wurden von städtischen Aufträgen ausgeschlossen. Elkart war an der „[[Arisierung]]“ von Kunst- und Kulturgütern für die Stadt führend beteiligt. Am 5. Dezember 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.898.614).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7681431&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Perels: &amp;#039;&amp;#039;Ein Machtträger der NS-Diktatur als Namensgeber in der Nachkriegsdemokratie. Probleme einer Umbenennung der Elkartallee in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kritische Justiz]].&amp;#039;&amp;#039; 41. Jahrgang 2008, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1938 war er an der [[Polenaktion|Deportation polnischer Juden]] beteiligt und kaufte anschließend deren Häuser, um die Altstadt sanieren zu können. Im September 1941 organisierte er die Schaffung von so genannten [[Geschichte der Juden in Hannover#Judenhäuser|&amp;#039;&amp;#039;Judenhäusern&amp;#039;&amp;#039; in Hannover]], in die die dortigen Juden zwangsumgesiedelt wurden. Die Lebensumstände in diesen Unterkünften waren unmenschlich und katastrophal.&amp;lt;ref&amp;gt;Perels 2008, S. 97, zit. Fleitner, S. 139&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bild (Zeitung)|Bild]]&amp;#039;&amp;#039; (Ausgabe Hannover) vom 26. Januar 2006, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Elkart zudem verantwortlich für den Arbeitseinsatz von [[KZ-Häftling]]en und [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeitern]] (siehe auch: [[Ostarbeiter]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;StL H&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1943 wurde Elkart schließlich Berater im so genannten „Weiteren Arbeitsstab“ innerhalb des [[Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte|Arbeitsstabes für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte]] des Generalsbauinspektors [[Albert Speer]]; konkret arbeitete er an Wiederaufbau-Planungen für Bochum und Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit in Hannover unterstützte „er mit Zustimmung des Führers“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Monatshefte für Baukunst und Städtebau.&amp;#039;&amp;#039; 9, 1940, S. 227.&amp;lt;/ref&amp;gt; nebenamtlich die Planungen des Architekten [[Walter Schlempp]] für das 1938–1942 erbaute Gebäude des [[Deutscher Gemeindetag|Deutschen Gemeindetages]] in [[Berlin-Charlottenburg]] an der Straße des 17. Juni, das heutige „[[Ernst-Reuter-Haus]]“. Elkart wird maßgeblicher Einfluss auf die Fassadengestaltung dieses prominent an der Ost-West-Achse der geplanten „Welthauptstadt Germania“ gelegenen monumentalen Gebäudes zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne genaue Datierung werden in der Literatur prämierte Wettbewerbsentwürfe für einen Bebauungsplan für Metz-Sablon, für Krankenhausbauten in Frankfurt am Main und für den Hamburger Stadtpark erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Elkart Grabstein Friedhof Engesohde.jpg|mini|hochkant|Grab auf dem Stadtfriedhof Engesohde]]&lt;br /&gt;
Karl Elkart wurde am 1. Juli 1945 entlassen (sein Nachfolger wurde [[Otto Meffert]]) und 1946 – formal rehabilitiert – in den Ruhestand versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StL H&amp;quot; /&amp;gt; Er war weiterhin umfangreich als Berater tätig. Elkart ist in Hannover auf dem [[Stadtfriedhof Engesohde]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversches Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039; (s. Literatur, Abschnitt „außerdem online“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Bauten, Entwürfe und Planungen ===&lt;br /&gt;
==== In Hamburg ====&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit in [[Hamburg]] hat Elkart bei Planung bzw. Bau des Krankenhauses St. Georg, des Völkerkundemuseums und der Oberrealschule Eimsbüttel mitgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== In Bochum ====&lt;br /&gt;
Als Stadtbaumeister in [[Bochum]] entwarf er u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
* 1913–1914: Milchhäuschen im Stadtpark&lt;br /&gt;
* 1913–1915: Gastronomiegebäude im Stadtpark, genannt „Stadtpark-Restaurant“ oder kurz „Parkhaus“ (in der Planungsphase auch „Stadtgartenwirtschaft“)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stadtgartenwirtschaft in Bochum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Konkurrenzen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 327 (1912).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1913–1915: Verwaltungsgebäude der &amp;#039;&amp;#039;Elektrizitätswerk Westfalen AG (EWW)&amp;#039;&amp;#039; (seit 1925: &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen (VEW)&amp;#039;&amp;#039;), Freiligrathstraße / Wielandstraße&lt;br /&gt;
* 1913–1916: Oberrealschule II, genannt „Bismarck-Schule“, Königsallee 79 / Arnikastraße&lt;br /&gt;
* 1914–1917: evangelische Volksschule mit Hilfsschule, genannt „Drusenberg-Schule“, Drusenbergstraße 31 / Marschnerstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== In Spandau und Berlin ====&lt;br /&gt;
Seine Amtszeit als Stadtbaurat in [[Bezirk Spandau|Spandau]] fällt in eine Zeit, in der das Bauwesen fast völlig zum Erliegen gekommen war; in der Literatur werden ihm der 1920 fertiggestellte „Sportplatz Hakenfelde“ und die Erweiterung des Friedhofs „[[In den Kisseln]]“ zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Direktor der Märkischen Heimstätten-Gesellschaft hat Elkart verschiedene Siedlungen und Bebauungspläne in und um [[Berlin]] entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== In Hannover ====&lt;br /&gt;
In [[Hannover]] entstanden unter seiner Mitwirkung unter anderem:&lt;br /&gt;
* 1927: Stadtbad Küchengartenplatz (heute: [[TAK (Kabarettbühne)|Theater am Küchengarten (TAK)]]) in [[Linden-Mitte]] (unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1927–1929: Mehrfamilienwohnhaus-Bebauung am De-Haën-Platz in [[List (Hannover)|List]]&lt;br /&gt;
* 1928: Neubauten auf dem [[Stadtfriedhof Stöcken]] (unter [[Denkmalschutz]])&lt;br /&gt;
* 1928: Magazingebäude der Städtischen Bühnen in der [[Südstadt (Hannover)|Südstadt]], Maschstraße 19a&lt;br /&gt;
* vor 1930: eigenes Wohnhaus in [[Kleefeld (Hannover)|Kleefeld]], Liebermannstraße 8 (unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1929–1931: Volksschule (spätere „Heinrich-Heine-Schule“) in der Südstadt, [[Altenbekener Damm]] 20 (unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1929–1931: [[Stadtbibliothek Hannover|Stadtbibliothek]] in der Südstadt, [[Hildesheimer Straße (Hannover)|Hildesheimer Straße]] 12 (unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* um 1930: Mädchen-Berufsschule „Anna-Siemsen-Schule“ in der [[Nordstadt (Hannover)|Nordstadt]], Im Moore 38 (unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* [[Lister Bad|Volksbad]] in List&lt;br /&gt;
* 1927–1930: vier Bauten (von insgesamt 19) für die Lungenheilstätte „[[KRH Klinikum Oststadt-Heidehaus#Heidehaus|Heidehaus]]“; dabei Modernisierung der älteren Bauten und 1930 ein Laborneubau&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Neß, Ilse Rüttgerodt-Riechmann, Gerd Weiß (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Städtisches Krankenhaus „Heidehaus“ (Am Leineufer 70).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Hannover, Teil 2.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Baudenkmale in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, Band 10.2.) Friedrich Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig / Wiesbaden 1985, ISBN 3-528-06208-8, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Kasties: &amp;#039;&amp;#039;Heidehaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Hannover.&amp;#039;&amp;#039; S. 278&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Public bath building Kuechengarten Hanover Germany.jpg|Stadtbad Küchengartenplatz in Linden&lt;br /&gt;
   Bertha von Suttner School Altenbekener Damm Hanover Germany.jpg|Volksschule am Altenbekener Damm&lt;br /&gt;
   City library Hanover Germany.jpg|Stadtbibliothek&lt;br /&gt;
   Vocational school Nordstadt Hanover Germany.jpg|Mädchen-Berufsschule in der Nordstadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
Die Arbeiten von Karl Elkart wurden dargestellt in:&amp;lt;ref name=&amp;quot;StL H&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hannover. Die Großstadt im Grünen.&amp;#039;&amp;#039; 1927&lt;br /&gt;
* Karl Elkart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neues Bauen in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zehn Jahre Aufbau.&amp;#039;&amp;#039; 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neues Schaffen.&amp;#039;&amp;#039; 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hannover. (…).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geographischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem in:&lt;br /&gt;
* Rudolf Stegemann (Hrsg.) / Karl Elkart et al. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Vom wirtschaftlichen Bauen. Entwicklung und Ziele der Wohnungs- und Siedlungspolitik in Deutschland und Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Laube, Dresden 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenumbenennungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2015-01-08 Hannover, Südstadt, Straßenschild Hilde-Schneider-Allee anstelle von Elkartallee, Ecke Hildesheimer Straße.jpg|mini|Anfang 2015 in der [[Hannover-Südstadt|Südstadt]] von Hannover umbenannt: &amp;#039;&amp;#039;Hilde-Schneider-Allee&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;Elkartallee&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Karl Elkart war in Hannover 1960 die &amp;#039;&amp;#039;Elkartallee&amp;#039;&amp;#039; benannt worden. Nachdem der Historiker Rüdiger Fleiter 2006 eine Dissertation zur Verfolgungspolitik der hannoverschen Stadtverwaltung veröffentlicht hatte, begann eine öffentliche und kontroverse Diskussion um eine Umbenennung dieser Straße, auch durch politische Parteien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://spd-suedstadt-bult.de/meldungen/zeichen-setzen-fuer-die-menschenwuerde spd-suedstadt-bult.de] Zeichen setzen für die Menschenwürde.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.cdu-suedstadt-bult.de/lokal_1_4_3_Keine-Umbenennung-der-Elkartallee,-der-Buergerwille-ist-ein-Legendenschild--.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Keine Umbenennung der Elkartallee.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150109211712}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Verfahren zur Umbenennung der Elkartallee in Hilde-Schneider-Allee setzten im Februar 2010 die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Stadtbezirksrat Südstadt-Bult in Gang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.spd-suedstadt-bult.de/imperia/md/content/bezirkhannover/suedstadt-bult/ea_umbenennung_elkartallee.pdf |text=spd-suedstadt-bult.de |format=PDF |wayback=20150109172849}} Antragstext zur Umbenennung der Elkartallee in Hilde-Schneider-Allee.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Januar 2015 erfolgte die offizielle Umbenennung der &amp;#039;&amp;#039;Elkartallee&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Hilde-Schneider-Allee&amp;#039;&amp;#039; mit der Enthüllung des neuen Straßenschildes durch Hannovers Ersten Bürgermeister [[Thomas Hermann]] und Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hannover.de/Service/Presse-Medien/Landeshauptstadt-Hannover/Aktuelle-Meldungen-und-Veranstaltungen/Umbenennung-der-Elkartallee |text=&amp;#039;&amp;#039;Hannover-Südstadt / Umbenennung der Elkartallee&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150108171451}} hannover.de, 5. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Berliner [[Bezirk Spandau]] beschloss das Bezirksamt im August 2021 die Umbenennung des 1960 dort benannten &amp;#039;&amp;#039;Elkartweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=08 |id=E207 |zlb98=485 |kaupert=Elkartweg-13587-Berlin |name=Elkartweg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in &amp;#039;&amp;#039;Erna-Koschwitz-Weg&amp;#039;&amp;#039;, was 2022 umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Lemma=Elkart, Karl |Auflage=1 |Band=3 |SeiteVon=89}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Band=2 |Seite=30 |SeiteBis= |Lemma=Elkart, Karl |Autor=}} / Band 5. E. A. Seemann, Leipzig 1961, S. 456. (Nachtrag mit Angabe des Todesdatums)&lt;br /&gt;
* {{AKL|32|275|276|Elkart, Karl|}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Catalogus Professorum 1831–1981. Festschrift zum 150-jährigen Bestehen der Universität Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 2006, S. 103.&lt;br /&gt;
* [[Werner Durth]], [[Niels Gutschow]]: &amp;#039;&amp;#039;Träume in Trümmern.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Braunschweig 1988, S. 762.&lt;br /&gt;
* Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}, S. 387.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Dorner]]: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Bauen in Hannover. Zur Jahrhundertfeier der TH Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Edler &amp;amp; Krische, Hannover 1931.&lt;br /&gt;
* [[Paul Trommsdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lehrkörper der Technischen Hochschule Hannover 1831–1931.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1931, S. 101.&lt;br /&gt;
* Architektenkammer Niedersachsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Hannover seit 1900.&amp;#039;&amp;#039; Georg D. W. Callwey, München 1981.&lt;br /&gt;
* Werner Durth: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Architekten. Biographische Verflechtungen 1900–1970.&amp;#039;&amp;#039; Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig 1986.&lt;br /&gt;
* Bund Deutscher Architekten, Kreisgruppe Bochum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bauen in Bochum.&amp;#039;&amp;#039; Schürmann &amp;amp; Klagges, Bochum 1986.&lt;br /&gt;
* Alfons Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Hauptstadtplanung in Hannover seit 1945.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Institutes für Bau- und Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 9.) Hannover 1995, ISBN 3-931585-06-9.&lt;br /&gt;
* Martin Wörner, Ulrich Hägele, Sabine Kirchhof (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-496-01210-2.&lt;br /&gt;
* Martin zur Nedden: &amp;#039;&amp;#039;Moderne und Traditionalismus. Der Wiederaufbau der Stadt Bochum aus heutiger Sicht.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Mittag]], [[Ingrid Wölk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bochum und das Ruhrgebiet. Großstadtbildung im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2005, ISBN 3-89861-459-X, S. 281–297.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zur NS-Verstrickung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Rüdiger Fleiter: &amp;#039;&amp;#039;Stadtbaurat Karl Elkart und seine Beteiligung an der NS-Verfolgungspolitik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Geschichtsblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge, Band 60 (2006), S. 315 ff.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Fleiter: &amp;#039;&amp;#039;Stadtverwaltung im Dritten Reich. Verfolgungspolitik auf kommunaler Ebene am Beispiel Hannovers.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Studien]], Schriftenreihe des [[Stadtarchiv Hannover|Stadtarchivs Hannover]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 10.) (zugleich Dissertation, Universität Hannover, 2005 – unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Mitwirkung der hannoverschen Stadtverwaltung an der NS-Verfolgungspolitik.&amp;#039;&amp;#039;) Hahn, Hannover 2006, ISBN 3-7752-4960-5.&lt;br /&gt;
* Joachim Perels: &amp;#039;&amp;#039;Ein Machtträger der NS-Diktatur als Namensgeber in der Nachkriegsdemokratie. Probleme einer Umbenennung der Elkartallee in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kritische Justiz]]&amp;#039;&amp;#039;, 41. Jahrgang 2008, S. 95–100.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Bannasch: &amp;#039;&amp;#039;Karl Elkart, Stadtrat in Spandau. Architekt mit brauner Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 21. August 2010.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Bannasch: &amp;#039;&amp;#039;Unsere schöne Stadt – Karl Elkart – Stadtrat in Spandau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;KlarSicht&amp;#039;&amp;#039;, Verbraucherschutzjournal für Berlin und Brandenburg, 01/2017, S. 23–26.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Knocke]]: &amp;#039;&amp;#039;Elkart, Karl.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 107&amp;amp;nbsp;f. ([https://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=hannoversches+biographisches+lexikon&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=iHmS1ZQlwP&amp;amp;sig=CwmyqGN_VrYmnTMfSuAsDKCA9T0&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=wUyLTeHDI4WUOrObpIcO&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=elkart&amp;amp;f=false books.google.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|6484}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhr-bauten.de/liste.php?stadt=Bochum&amp;amp;architekt=Karl+Elkart&amp;amp;titel=Bauten+von+Karl+Elkart+in+Bochum &amp;#039;&amp;#039;Bauten von Karl Elkart in Bochum&amp;#039;&amp;#039;] auf www.ruhr-bauten.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbauräte in Hannover}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Architekt (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Elkart, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Stadtplaner, Baubeamter und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altshausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juni 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;B&amp;A-H</name></author>
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