<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Elgas</id>
	<title>Karl Elgas - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Elgas"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Elgas&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T13:43:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Elgas&amp;diff=1437458&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Nachlass; kleine sprachliche Überarbeitung; Verlinkung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Elgas&amp;diff=1437458&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-18T14:55:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nachlass; kleine sprachliche Überarbeitung; Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Elgas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Elgass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[3. Juni]] [[1900]] in [[Saarbrücken|Sankt Johann]]; † [[4. Mai]] [[1985]] in [[Berlin|Berlin (West)]]) war ein deutscher Politiker der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und in der Nachkriegszeit der SPD. Von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] als Kommunist verfolgt, verurteilt und im Zuchthaus und mehreren Konzentrationslagern festgehalten, war er nach seiner Freilassung Ende 1939 am [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Elgas besuchte die [[Volksschule]]. Später lebte er als Metallarbeiter in Berlin und gehörte dem [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]] an. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] trat er 1919 in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]] ein. In den folgenden Jahren absolvierte er Partei- und Gewerkschaftsschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Dezember 1932, einen Monat nach den [[Reichstagswahl November 1932|Reichstagswahlen vom November 1932]], kam Elgas im [[Nachrücker|Nachrückverfahren]] für den ausgeschiedenen KPD-Abgeordneten [[Paul Albrecht (Politiker, 1902)|Paul Albrecht]] in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]]. Dort vertrat er bis zum März 1933 den Wahlkreis 2 (Berlin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der Nationalsozialisten wurde Elgas als prominenter Kommunist verfolgt. Am 14. Juni 1933 in Breslau verhaftet, wurde Elgas zunächst im [[KZ Dürrgoy]] bei Breslau und dem dortigen Untersuchungsgefängnis inhaftiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Schumacher (Historiker)|Martin Schumacher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. August 1934 wurde er vom [[Volksgerichtshof]] wegen gemeinschaftlicher Vorbereitung zum [[Hochverrat]] und schwerer [[Urkundenfälschung]] zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Mitangeklagte waren der Reichstagsabgeordnete [[Georg Schumann (Politiker)|Georg Schumann]] und die Landtagsabgeordnete [[Frieda Franz]] aus Breslau. Nach der Strafverbüßung in der Strafanstalt Luckau wurde Elgas in „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“ genommen und im [[KZ Lichtenburg]] und [[KZ Sachsenhausen]] festgehalten. In späteren Aufzeichnungen berichtete Elgas von wiederholten Misshandlungen, so sei er im Februar und März 1938 in Sachsenhausen über Wochen in einem Zellenbunker festgehalten und stundenweise an das Gitter des Zellenfensters angekettet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufzeichnungen im Nachlass Elgas&amp;#039;, siehe Schumacher, &amp;#039;&amp;#039;M.d.R.&amp;#039;&amp;#039;, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. April 1939 wurde Elgas auf Probe und unter Polizeiüberwachung entlassen, befand sich im November und Dezember 1939 jedoch erneut in „Schutzhaft“. Zuvor arbeitslos, fand er im Dezember 1939 eine Beschäftigung als Technischer Leiter einer Möbeltischlerei. Im Sommer 1940 wurde Elgas als „wehrunwürdig“ eingestuft. Nach eigenen Angaben engagierte Elgas sich während des Zweiten Weltkriegs in der Widerstandsgruppe „[[Neu Beginnen]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wandte Elgas sich vom Kommunismus ab. 1945 wurde er stellvertretender [[Bezirksbürgermeister (Berlin)|Bezirksbürgermeister]] von [[Bezirk Treptow|Treptow]], 1946 stellvertretender Bezirksbürgermeister von [[Berlin-Mitte]]. Er trat in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] ein. 1948 [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|floh er in den Westen]]. Von 1959 bis 1967 war Elgas Mitglied des [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Abgeordnetenhauses in Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Elgas’ Nachlass wird heute im [[Archiv der sozialen Demokratie]] aufbewahrt. Der Nachlass besitzt einen Umfang von 1,20 laufenden Regalmetern und umfasst Materialien aus den Jahren von 1918 bis 1983. Darunter finden sich persönliche Unterlagen, Korrespondenzen und Materialien, vor allem Niederschriften, betreffend die NS-Zeit, Konzentrationslager und die „Neu Beginnen“-Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seiten=90–91}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/karl-elgass?ID=4239 Elgaß, Karl]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], Andreas Herbst: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024004392|LCCN=|VIAF=257139500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Elgas, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neu Beginnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Breslau-Dürrgoy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Elgas, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Elgass, Karl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SPD), MdR, MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juni 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarbrücken|Sankt Johann]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin|Berlin (West)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
	</entry>
</feed>