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	<title>Karl Eglseer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Eglseer&amp;diff=2101815&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf „Anton Kreuzer (Publizist)“; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-20T19:27:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf „Anton Kreuzer (Publizist)“; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:General Karl Eglseer.jpg|thumb|Karl Eglseer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Eglseer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juli]] [[1890]] in [[Bad Ischl|Ischl]]; † [[23. Juni]] [[1944]] nahe [[Waldbach (Steiermark)|Waldbach]] in der [[Steiermark]]) war ein österreichischer, ab 1938 deutscher [[Offizier]], zuletzt [[General der Gebirgstruppe]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl wurde als Sohn des Direktors des [[Stadttheater Klagenfurt|Stadttheaters Klagenfurt]] [[Franz Eglseer]] geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreuzer&amp;quot;&amp;gt;[[Anton Kreuzer (Publizist)|Anton Kreuzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kärntner Biographische Skizzen&amp;#039;&amp;#039;. Kärntner Druck und Verlagsgesellschaft, Klagenfurt 1995, ISBN 3-85391-128-5, S. 134–136.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte die Infanterie-[[Kadettenanstalt|Kadettenschule]] in [[Maribor|Marburg]]. Am 18. August 1908 trat er als [[Offiziersstellvertreter|Kadett-Offiziers-Stellvertreter]] in das Steirische Infanterie-Regiment „Freiherr von Succovaty“ Nr. 87 ein, wurde dort ab 20. Dezember 1910 als Kompanieoffizier sowie als Regiments-Telegrafen-Offizier verwendet und am 1. Mai 1911 zum [[Leutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Velden Seecorso 10 Schlosshotel Gedenktafel Hauptmann Eglseer 21102019 7306.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel am Schlosshotel Velden, Kärnten]]&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] rückte er dann mit seinem [[Regiment]] als [[Oberleutnant]] an die Front. Dort wurde er am 8. September 1914 erstmals verwundet und kam nach Lazarettaufenthalt am 1. November 1914 zu seinem Regiment zurück. Ab 10. Dezember 1914 befand er sich wieder an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Front]], wurde am 24. Dezember 1914 schwer verwundet und geriet in russische [[Kriegsgefangenschaft]]. Die folgenden Jahre verbrachte er dann in verschiedenen russischen Lazaretten, kehrte erst am 18. März 1918 als Austauschinvalide aus [[St. Petersburg]] zurück und wurde dem Kriegslazarett XIX in [[Grinzing]] überstellt. Am 14. Mai 1918 folgte mit Wirkung zum 1. August 1917 seine Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]. Er kam dann vor Kriegsende nicht mehr zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosegg Mautweg Gedenktafel Kärntner Abwehrkampf 25102019 7392.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel in Rosegg, Kärnten]]&lt;br /&gt;
=== Kärntner Abwehrkampf ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Kärntner Abwehrkampf]]es meldete sich Eglseer beim Landesbefehlshaber für Kärnten, [[Ludwig Hülgerth]] und wurde zur Gruppe Velden eingeteilt. Er war am 5./6. Jänner 1919 am Sturm auf die Rosegger Draubrücke beteiligt, in deren Folge das ganze Rosental befreit wurde. Im April 1919 war Eglseer Kommandant des Abschnitts Rosenbach, ihm unterstanden fünf Kompanien mit 13 Geschützen und 20 Maschinengewehren. Er konnte mit seinen Truppen den Angriff der SHS-Truppen, der am 29. April begann, abwehren und in weiterer Folge am 4. Mai sogar den Rosenbachtunnel einnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreuzer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er dann in das [[Bundesheer (1. Republik)|österreichische Bundesheer]] übernommen. Er wurde dort die nächsten Jahre beim Jäger-Regiment 11 eingesetzt. Ein Jahr nach seiner Ernennung zum [[Major]] im Herbst 1927 wechselte er in den Generalstabsdienst. Nach seiner Beförderung zum [[Oberstleutnant]] im Spätsommer 1932 arbeitete Eglseer 1933 in der Militärabteilung der [[Bundesheer (1. Republik)|niederösterreichischen 3. Brigade]] unter Stabschef Robert Kolbe und wurde im Juni 1935 zum [[Oberst]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1938 wurde er dann nach dem [[Anschluss Österreichs]] als Oberst in die deutsche [[Wehrmacht]] übernommen und am 1. August 1938 zum Kommandeur des Gebirgsjäger-Regiments 136 der [[2. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|2. Gebirgs-Division]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Mobilmachung für den Zweiten Weltkrieg im Sommer 1939 gab er dieses Kommando ab. Dafür wurde er zum Chef des Generalstabes vom [[Stellvertretendes Generalkommando|Stellvertretenden Generalkommando]] XVIII. Armeekorps in [[Salzburg]] ernannt. Am 1. November 1940 wurde er unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Generalmajor]] zum Kommandeur der [[4. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|4. Gebirgs-Division]] ernannt. Diese Division führte er dann zuerst im Frühjahr 1941 im [[Balkanfeldzug]] ins Gefecht. Dort wurden ihm das Eiserne Kreuze II. und I. Klasse verliehen. Danach führte er die Division im Sommer 1941 beim Angriff auf Südrussland. Dort wurde er Anfang Oktober 1941 verwundet und musste sein Kommando abgeben. Am 23. Oktober 1941 wurde ihm das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen. Im November 1941 übernahm er wieder das Kommando über die 4. Gebirgs-Division. Am 22. Oktober 1942 gab er im [[Kaukasus]] sein Kommando nach einer erneuten Verwundung ab und wurde in die [[Führerreserve]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1943 wurde er zum [[Generalleutnant]] befördert. Am 20. März 1943 wurde er zum Kommandeur der neuen [[114. Jäger-Division (Wehrmacht)|114. Jäger-Division]] ernannt. Mit dieser wurde er jetzt auf dem Balkan eingesetzt. Am 1. Dezember 1943 gab er sein Kommando ab und wurde am 10. Dezember 1943 mit der Führung vom [[XVIII. Gebirgs-Korps (Wehrmacht)|XVIII. Gebirgs-Armeekorps]] in [[Lappland]] beauftragt. Unter gleichzeitiger Beförderung zum General der Gebirgstruppe erfolgte am 1. März 1944 die Ernennung zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des XVIII. Gebirgs-Korps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Juni 1944 flog er gemeinsam mit [[Generaloberst]] [[Eduard Dietl]], [[General der Infanterie]] [[Thomas-Emil von Wickede]] und [[Generalleutnant]] [[Franz Rossi]] zu einer Besprechung auf den [[Obersalzberg]]. Auf dem Rückflug zerschellte die Maschine auf der steirischen Seite des [[Wechsel (Berg)|Hochwechsels]] in Waldbach-Breitenbrunn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Allgemeines Kärntnerkreuz für Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Besonderes Kärntnerkreuz für Tapferkeit&lt;br /&gt;
* [[Militär-Jubiläumskreuz|Militärjubiläumskreuz]]&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenmedaille (Österreich-Ungarn)|Verwundetenmedaille]]&lt;br /&gt;
* [[Karl-Truppenkreuz]] (nach dem 12. November 1918 bestätigte Anspruchsberechtigung)&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration und Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1922)|Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
* [[Österreichischer Verdienstorden (1934)|Ritterkreuz I. Klasse des österreichischen Verdienstordens]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ibn|2|12|1937|16|Auszeichnungen im Bundesheer}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ehrenkreuz des Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938]]&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938]]&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen (1939)]] in Silber&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 23. Oktober 1941&lt;br /&gt;
* [[Krimschild]]&lt;br /&gt;
* [[Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Roland Kaltenegger]]: &amp;#039;&amp;#039;Edelweiß und Enzian; die Kriegschronik der 4. Gebirgs-Division 1940–1945&amp;#039;&amp;#039;. Österreichischer Milizverlag.&lt;br /&gt;
* Dermot Bradley: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945 Band 3 Dahlmann-Fitzlaff&amp;#039;&amp;#039;, Biblio Verlag, Osnabrück 1994, ISBN 3-7648-2443-3, S. 282–283.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1033441538|VIAF=298562188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eglseer, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Erste Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Gebirgstruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Gebirgsjäger-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Gebirgs-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XVIII. Gebirgsarmeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Jugoslawiens 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes I. Klasse des österreichischen Verdienstordens (1934)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich (1922)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Truppenkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener des Russischen Kaiserreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eglseer, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer, dann (ab 1938) deutscher Offizier, zuletzt General der Gebirgstruppe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juli 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Ischl|Ischl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Waldbach (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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