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	<title>Karl Drexel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:36:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Drexel&amp;diff=525062&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-06-27T18:55:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Drexel-karl-In-feindeshand-bd01-s062.jpg|mini|Karl Drexel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Drexel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juli]] [[1872]] in [[Dornbirn]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/vorarlberg/dornbirn-st-martin/387%252F1/?pg=401 Matricula Online – Dornbirn-St.Martin: römisch-katholische Pfarre, Taufbuch, 1842–1875, Seite 398, Eintrag Nr. 95, 4. Zeile]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[14. März]] [[1954]] ebenda) war ein römisch-katholischer Priester, [[österreich]]ischer Politiker ([[Christlichsoziale Partei (Österreich)|CSP]]) und Leiter des [[Statistik Austria|Bundesamts für Statistik]]. Drexel war von 1902 bis 1914 sowie von 1921 bis 1923 Abgeordneter zum [[Vorarlberger Landtag]], von 1907 bis 1911 [[Reichsrat (Österreich)|Reichsratsabgeordneter]], von 1920 bis 1923 Mitglied des [[Bundesrat (Österreich)|österreichischen Bundesrats]] und schließlich von 1923 bis 1931 Abgeordneter zum [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Karl Drexel wurde am 21. Juli 1872 in [[Dornbirn]] als Sohn von Franz Josef Drexel und Maria Katharina Ulmer geboren und wuchs dort auch auf. In Dornbirn besuchte er die [[Volksschule]], ehe er an das Gymnasium Cassianeum in [[Brixen]] ging, wo Drexel im Jahr 1891 maturierte. Am 29. Juni 1895 empfing Karl Drexel die [[Weihesakrament|Priesterweihe]] und war daraufhin bis 1897 als Hilfspriester in [[Hohenems]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend daran begann er die Studien der Theologie und der Philosophie in [[Rom]], welche er im Jahr 1899 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Doktor der Theologie und zum Doktor der Philosophie (DDr. theol. et. phil.) abschloss. Von 1898 bis 1899 war er [[Kaplan]] am [[Päpstliches Kolleg|Priesterkolleg]] [[Päpstliches Institut Santa Maria dell’Anima|Santa Maria dell’ Anima]] in Rom. In den Jahren 1899 bis 1907 arbeitete Drexel in der Folge in seiner Heimatstadt Dornbirn als [[Pfarradministrator|Pfarrprovisor]] und Realschulprofessor am [[Bundesgymnasium Dornbirn|Gymnasium Dornbirn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1912 hatte Drexel eine Anstellung in der [[Statistik Austria|k.u.k. Statistischen Zentralkommission]], einem Vorläufer des späteren Bundesamts für Statistik. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war Karl Drexel ab 1914 [[Militärgeistlicher|Feldkurat]] beim [[k.u.k. Kaiserjäger|k.u.k. 2. Tiroler Jäger-Regiment „Kaiserjäger“]]. Drexel verbrachte die Zeit von 1914 bis 1920 in Kriegsgefangenschaft in [[Sibirien]]. Im Jahr 1925 wurde Drexel von Papst [[Pius XI.]] der Ehrentitel &amp;#039;&amp;#039;[[Päpstliche Ehrentitel#Päpstlicher Ehrenprälat|Päpstlicher Hausprälat]]&amp;#039;&amp;#039; verliehen. Von 1931 bis 1935 wirkte Karl Drexel schließlich als Leiter des nunmehr &amp;#039;&amp;#039;Bundesamt für Statistik&amp;#039;&amp;#039; genannten Statistischen Dienstes in Österreich, wofür er 1931 zum [[Hofrat#Altes Österreich|wirklichen Hofrat]] bestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drexel war Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindungen [[KÖHV Carolina Graz]], [[KÖStV Austria Wien]] und [[KÖStV Rudolfina Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Karl Drexel wurde erstmals im Jahr 1902 für die Christlichsoziale Partei politisch tätig, als er für diese erstmals in den Vorarlberger Landtag gewählt wurde. Drexel war im [[Liste der Abgeordneten zum Vorarlberger Landtag (IX. Gesetzgebungsperiode)|Landtag der 9. Gesetzgebungsperiode]] Abgeordneter der allgemeinen Wählerklasse für die Gemeinden zwischen Feldkirch und Dornbirn. Auch im Landtag der 10. Gesetzgebungsperiode war Drexel bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 als Abgeordneter tätig. Ab 1904 war er zudem Mitglied der Dornbirner [[Gemeinderat (Österreich)|Stadtvertretung]]. Mitglied der Dornbirner Stadtvertretung blieb Drexel bis einschließlich 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten [[Reichsratswahl 1907]] wurde Karl Drexel im [[Wahlbezirk Vorarlberg 1]], der die Städte Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz abdeckte, ins [[Abgeordnetenhaus (Österreich)|Abgeordnetenhaus]] des österreichischen Parlaments gewählt, wo er bis 1911 Abgeordneter war. Von 1909 bis 1914 war Karl Drexel außerdem Mitglied des als [[Vorarlberger Landesausschuss (1861–1918)|Vorarlberger Landesausschuss]] bezeichneten Vorgängers der späteren [[Vorarlberger Landesregierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der russischen Kriegsgefangenschaft im Jahr 1920 wurde Karl Drexel aufgrund einer Sonderbestimmung in den Vorarlberger Landtag gewählt. Der Landtag hatte nämlich beschlossen, dass &amp;#039;&amp;#039;„jene Wähler, die durch Gefangenschaft oder Internierung im Feindeslande an der Ausübung ihres Wahlrechtes behindert waren, (...) nach ihrer Rückkehr einen eigenen Abgeordneten“&amp;#039;&amp;#039; in den Landtag entsenden konnten. Dieser Abgeordnete war ab dem 27. Jänner 1921 erneut Karl Drexel, der bis zum Ende der [[Liste der Abgeordneten zum Vorarlberger Landtag (XI. Gesetzgebungsperiode)|11. Gesetzgebungsperiode]] 1923 im Landtag tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit#Österreich|Zwischenkriegszeit]] wurde Karl Drexel am 1. Dezember 1920 zudem vom Vorarlberger Landtag als Vertreter Vorarlbergs in den neu gegründeten österreichischen Bundesrat entsandt. Er verblieb im Bundesrat bis zum 6. November 1923 und war während seiner Mitgliedschaft auch stellvertretender Vorsitzender des Bundesrats. Anschließend rückte Karl Drexel in den österreichischen Nationalrat nach, da er bei der [[Nationalratswahl in Österreich 1923]] ein Mandat für die Christlichsoziale Partei erreichen konnte. Er war in der Folge bis zum 16. Oktober 1931 Abgeordneter zum Nationalrat. Im Jahr 1935 wurde ihm von seiner Heimatstadt Dornbirn die Ehrenbürgerschaft verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soziale Politik&amp;#039;&amp;#039;, Gsur, Wien 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oesterreichische Religionsstatistik&amp;#039;&amp;#039;, in: Der katholische Almanach. Jg. 2. 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Feldkurat in Sibirien: 1914–1920&amp;#039;&amp;#039;, Rauch, Innsbruck 1949 (3. Auflage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1043555064}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|239}}&lt;br /&gt;
* [https://www.parlament.gv.at/WWER/PARL/J1848/Drexel_1.shtml Kurzbiographie von Karl Drexel (als Reichsratsabgeordneter)] auf den Webseiten des [[Österreichisches Parlament|österreichischen Parlaments]].&lt;br /&gt;
* [https://vorarlberg.at/web/landtag/-/drexel-karl-johann-karl-dr-theol-et-phil-monsignor Biografie von Karl Drexel] auf der Website des Vorarlberger Landtags.&lt;br /&gt;
* [https://lexikon.dornbirn.at/startseite/personen/politik/drexel-karl/ Karl Drexel] im &amp;#039;&amp;#039;Dornbirn Lexikon&amp;#039;&amp;#039; des [[Stadtarchiv Dornbirn|Stadtarchivs Dornbirn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1043555064|VIAF=305332745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Drexel, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des österreichischen Bundesrates aus Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Dornbirn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Dornbirn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener des Russischen Kaiserreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Drexel, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Drexel, Johann Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker, Abgeordneter zum Reichsrat, zum Vorarlberger Landtag, zum Nationalrat und Mitglied des Bundesrats&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juli 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dornbirn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dornbirn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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