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	<title>Karl Delobelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:55:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Delobelle&amp;diff=2804263&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spurzem: Das gehobene „verstarb“ wie auch „entschlief“ oder „verschied“ sollten wir Todesanzeigen und Nachrufen vorbehalten, obwohl es inzwischen auch in Zeitungsartikeln zu sehen ist.</title>
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		<updated>2026-03-14T09:58:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Das gehobene „verstarb“ wie auch „entschlief“ oder „verschied“ sollten wir Todesanzeigen und Nachrufen vorbehalten, obwohl es inzwischen auch in Zeitungsartikeln zu sehen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Delobelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. März]] [[1904]] in [[Rieschweiler]]; † [[5. Juni]] [[1944]] in [[Italien]]) war ein deutscher [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]]. Delobelle galt als „treuer Mitkämpfer“ von Gauleiter [[Josef Bürckel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Schepua |Hrsg=Heinz-Günther Borck und Wolfgang Laufer |Titel=„Sozialismus der Tat“ für das „Bollwerk im Westen“: Entwicklung und Besonderheiten des Nationalsozialismus in der Pfalz |Sammelwerk=Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte |Nummer=25. Jahrgang |Verlag=Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz |Ort=Koblenz |Datum=1999 |ISSN=0170-2025 |Seiten=569}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Delobelle wuchs in Rieschweiler auf, wo er die [[Volksschule]] und das [[Humanistisches Gymnasium|humanistische Gymnasium]] besuchte. Er machte anschließend zwei Praktika bei der Städtischen Gutsverwaltung in [[Speyer]]  und [[Kirschbacherhof]]. Danach begann er eine kaufmännische Lehre. Am 13. Februar 1924 trat er in die [[Sturmabteilung|SA]] ein und ein Jahr später in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 9.829). Bis 1929 arbeitete er im kaufmännischen Bereich, danach wurde er in den Stadtrat von Speyer gewählt, wo er Fraktionsvorsitzender der NSDAP wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1935 war er im Auftrag der [[Oberste SA-Führung|Obersten SA-Führung]] als [[Kommissar|Stadtkommissar]] und Bezirkskommissar von Speyer tätig. 1934 wurde er zum [[SA-Standartenführer]] ernannt. Von April bis August 1935 war er außerdem interimsmäßig Kreisleiter von [[Germersheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er  1939 zur [[Wehrmacht]] eingezogen und war als [[Leutnant der Reserve]] in Italien stationiert, wo er am 5. Juni 1944 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde er [[posthum]] der [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] und [[Brandstiftung]] angeklagt, da er im Rahmen der [[Novemberpogrome 1938]] an der Brandstiftung der Speyerer [[Synagoge]] beteiligt gewesen sein soll. Das Verfahren wurde jedoch später eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Delobelle war als Vorsitzender des Verkehrsvereins außerdem federführend an der Gründung der [[Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine]] beteiligt. Delobelle, der als „Scharfmacher“ und radikaler [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemit]] galt, benutzte den Verein auch für antisemitische Späße, so wurde wenige Monate nach der Reichskristallnacht „eine Nachbildung der Neustadter Synagoge durch die Stadt“ gezogen, wobei die Karnevalisten „so kostümiert [waren], wie die Nazis die Juden karikierten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&amp;amp;tpl=rhpMsg_thickbox.html&amp;amp;path=/rhp/lokal&amp;amp;id=91_5140718 |titel=”Offiziere des Humors” |hrsg=[[Die Rheinpfalz]] |datum=2012-10-19 |zugriff=2012-11-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131228233747/http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&amp;amp;tpl=rhpMsg_thickbox.html&amp;amp;path=%2Frhp%2Flokal&amp;amp;id=91_5140718 |archiv-datum=2013-12-28 |offline=ja |archiv-bot=2019-04-22 06:32:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Franz Maier |Titel=Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz |Reihe=Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz |NummerReihe=28 |Auflage=2. |Verlag=v. Hase &amp;amp; Koehler |Ort=Mainz/Zarrentin |Datum=2009 |ISBN=978-3-7758-1408-9 |Seiten=176–177}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pkc0061-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051182956|VIAF=308713951}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Delobelle, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Speyer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rieschweiler-Mühlbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Italiens 1943–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Delobelle, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Nationalsozialist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rieschweiler]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Italien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spurzem</name></author>
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