<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Deichmann</id>
	<title>Karl Deichmann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Deichmann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Deichmann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T16:43:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Deichmann&amp;diff=953250&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: PD: Sterbedatum nach Quelle BIORAB</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Deichmann&amp;diff=953250&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-20T08:22:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD: Sterbedatum nach Quelle BIORAB&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Gewerkschafter und SPD-Politiker Karl Deichmann; zum Politikdidaktiker siehe [[Carl Deichmann]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Deichmann Karl.jpg|mini|Karl Deichmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Deichmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm August Deichmann&amp;#039;&amp;#039;, (* [[5. Oktober]] [[1863]] in [[Uslar]]; † [[21. Februar]] [[1940]] in [[Bremen]]) war ein deutscher Gewerkschafter und Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er wurde [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstagsabgeordneter]], [[Senat der Freien Hansestadt Bremen|Senator in Bremen]] und schließlich Bürgermeister in Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Familie, Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Karl Deichmann verlor seinen Vater schon vor der Geburt und wuchs als Halbwaise auf. Er musste schon mit elf Jahren in einer Zigarrenfabrik arbeiten und er erlernte von 1877 bis 1880 das Handwerk eines Zigarrenmachers in Uslar. 1880 begab er sich auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]] und ließ sich 1884 in Bremen nieder, wo er seinem Handwerk nachging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft und Politik ===&lt;br /&gt;
Deichmann schloss sich der [[Sozialdemokratie]] an. Er wurde Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;[[Tabakarbeitergewerkschaft|Unterstützervereins deutscher Tabakarbeiter]]&amp;#039;&amp;#039; (seit 1899 &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Tabakarbeiterverband&amp;#039;&amp;#039;) und seit 1891 war er führender Organisator dieser Gewerkschaft. Deichmann war von 1900 bis 1928 Vorsitzender des Verbandes und kämpfte erfolgreich gegen die Missstände in der Tabakindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der SPD trat Deichmann gegen den in Bremen starken linken Flügel der Partei auf. Er war ein enger Vertrauter [[Friedrich Ebert]]s. 1912 wurde Deichmann für den Wahlkreis in [[Hannover]] 11 ([[Einbeck]] – [[Northeim]]) in den Reichstag gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kaiserliches Statistisches Amt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1912&amp;#039;&amp;#039;. Heft 2. Berlin: Verlag von Puttkammer &amp;amp; Mühlbrecht, 1913, S. 91 (Statistik des Deutschen Reichs, Bd. 250)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1917 gehörte er zu den Mehrheitssozialisten der [[Mehrheitssozialdemokratische Partei Deutschlands|MSPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während und nach der [[Novemberrevolution]] sprach Deichmann sich für die Revolution aus. Nachdem die Linken Probleme hatten, geeignete Fachleute zur Besetzung von Ämtern zu finden, wurden auch gewerkschaftliche Vertreter der Mehrheitssozialisten wie Deichmann in den Arbeiter- und Soldatenrat aufgenommen. Er lehnte aber eine [[Räterepublik]] ab und bekämpfte die [[Bremer Räterepublik]]. Nach dem Ende der Bremer Räterepublik am 4. Februar 1919 trat er in die provisorische Regierung des Landes Bremen ein und übernahm in ihr das Ressort für das Polizeiwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. März 1919 wurde Deichmann für die MSPD in die verfassungsgebende &amp;#039;&amp;#039;[[Bremer Nationalversammlung]]&amp;#039;&amp;#039; gewählt. Er war hier in dem wichtigen Verfassungsausschuss tätig. Die Nationalversammlung wählte ihn am 10. April 1919 in den [[Senat der Freien Hansestadt Bremen]], bestehend aus Vertretern der MSPD sowie den liberalen Parteien [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] und [[Deutsche Volkspartei|DVP]]. Er war bis zum 9. Juli 1920 [[Bremer Bürgermeister]] und Präsident des Senats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1920 bis 1928 war die SPD nicht im Senat vertreten. 1928 wurde Deichmann wieder Mitglied der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]]. Am 17. April 1928 erfolgte seine Wahl zum Senator für das Polizeiwesen und er war als Bürgermeister der Vertreter von [[Martin Donandt]] (Parteilos) als Präsident des Senats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1931 trat Karl Deichmann aus Gesundheitsgründen von seinen Ämtern zurück und beendete seine politischen Betätigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister-Deichmann-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Bremen–[[Walle (Bremen)|Walle]], Ortsteil [[Utbremen]], wurde 1954 nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste Bremer Senatoren]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bremer Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Peters (Archivar)|Fritz Peters]]: &amp;#039;&amp;#039;Deichmann, Karl Wilhelm August.&amp;#039;&amp;#039; In: Historische Gesellschaft Bremen, Staatsarchiv Bremen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bremische Biographie 1912–1962.&amp;#039;&amp;#039; Hauschild, Bremen 1969, S. 104 (Sp. 1) bis S. 105 (Sp. 2).&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2001, ISBN 3-86108-616-6.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|12986904X}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Karl Deichmann|445}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12986904X|VIAF=74944056}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deichmann, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deichmann, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter und Politiker (SPD), MdR und Senator sowie Bürgermeister in Bremen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uslar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
	</entry>
</feed>