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	<title>Karl Culmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Culmann&amp;diff=186368&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-11T12:00:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Culmann, Carl (1821-1881)-Portrait-Portr 00912.tif|mini|Karl Culmann, zwischen 1873 und 1881]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Culmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Carl Culmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Betheiligung an der Subscription für ein Denkmal und eine Stiftung zu Ehren Culmanns |Jahr=1882 |Heft=11 |Seiten=1 |Kommentar=Anzeiger zum Zentralblatt |zlb=189}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[10. Juli]] [[1821]] in Bergzabern (heute [[Bad Bergzabern]]); † [[9. Dezember]] [[1881]] in [[Zürich]]), war ein deutsch-schweizerischer [[Bauingenieur]], Leiter der [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich]] und Autor des Buches &amp;#039;&amp;#039;Die graphische Statik&amp;#039;&amp;#039; und gilt damit als Begründer dieses mathematischen Zweiges der [[Baustatik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Karl Culmann wurde am 10. Juli 1821 in Bergzabern in der [[Pfalz (Region)|Rheinpfalz]] als erster Sohn seiner Eltern geboren. Sein Vater (ein Bruder von [[August Ferdinand Culmann]]) war wie sein Großvater Friedrich Culmann [[Pfarrer]] und wirkte zuletzt als Stadtpfarrer in [[Speyer]], seine Mutter stammte aus [[Freckenfeld]] und war die Tochter des Gerichtspräsidenten Böll (vgl. [[Heinrich Boell]]) im nahen Weißenburg (heute [[Wissembourg]] in Frankreich). Zu seinen Geschwistern gehörte der spätere Theologe Philipp Theodor Culmann (1824–1863).&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Theodor Culmann: &amp;#039;&amp;#039;Die christliche Ethik.&amp;#039;&amp;#039; (Speier 1863) 4. Auflage (anastatischer Neudruck). Verlag des Evangelischen Vereins f. d. Pfalz, Kaiserslautern 1926, S. XI–XIII.&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl Culmann zeigte früh Interesse für [[Mathematik]]. Sein Interesse am Ingenieurwesen wurde 1835/36 bei einem Aufenthalt bei seinem Onkel [[Friedrich Jakob Culmann]] (1787–1849) geweckt, der Professor an der Artillerieschule in [[Metz]] war. Culmann besuchte das Collège in Wissembourg und dann die Gewerbeschule in [[Kaiserslautern]]. 1841 legte er die Abschlussprüfung am [[Polytechnikum]] in [[Karlsruhe]] ab, an dem er seit 1838 studierte. Da Bergzabern zu [[Bayern]] gehörte, wurde Culmann zunächst Gehilfe, später Baupraktikant beim bayrischen Eisenbahnbau. Er plante und baute unter technischer Leitung von [[Friedrich August Pauli]] die [[Ludwig-Süd-Nord-Bahn]] durchs [[Fichtelgebirge]]. Hier waren erhebliche Steigungen zu bewältigen, und die Strecke wurde von Culmann zuerst für englische Lokomotiven und dann noch einmal neu für amerikanische Lokomotiven vermessen, die steilere Steigungen und engere Kurven bewältigen konnten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl culmann grab.jpg|mini|Grab Karl Culmanns auf dem Friedhof Sihlfeld in Zürich]]&lt;br /&gt;
Der Öffentlichkeit als Ingenieur bekannt wurde Culmann zunächst durch seine England- und Amerika-Reise 1849 bis 1851, von der er seine „Fachwerktheorie“ mitbrachte, die er in seinen beiden Reiseberichten veröffentlichte. Die Reise unternahm er mit Unterstützung seines Vorgesetzten Pauli und den Reiseplan in Amerika entwarf der Ingenieur [[Charles Ellet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 wurde Culmann, unter anderem durch Vermittlung von [[Max Eyth]], an die damals in Gründung befindliche Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich als Professor für [[Ingenieurwissenschaft]]en berufen. 1868 erhielt er die Schweizer Staatsbürgerschaft. Zwischen 1872 und 1875 war er Schuldirektor. 1880 promovierte er an der [[Universität Zürich]] zum Dr. phil. Er hielt in Zürich ab 1860 Vorlesungen über graphische Statik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Culmann gutachtete für den [[Bundesrat (Schweiz)|Schweizerischen Bundesrat]] über zahlreiche technische Projekte, etwa eine Pferde-Trambahn für [[Zürich]] und fast alle Brückenbauprojekte seiner Zeit. Außerdem verfasste er eine Bestandsaufnahme sämtlicher [[Wildbach|Wildbäche]] der [[Südschweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Die graphische Statik&amp;#039;&amp;#039; erschien 1866. Es behandelt zeichnerische Methoden, um die Kräfte in [[Stahlbau]]ten wie [[Dachstuhl|Dachstühlen]] und Stahlbrücken zu berechnen. Außerdem wurden auch Erddruckprobleme behandelt. „Das Zeichnen ist die Sprache des Ingenieurs“, war Culmanns Credo. Seine grafischen Verfahren erlebten einen rasanten Aufstieg an den technischen Hochschulen und Gymnasien. Zu seinen Schülern gehörte auch [[Maurice Koechlin]], einer der Konstrukteure des [[Eiffelturm]]s, der gewissermaßen die Veranschaulichung der graphischen [[Baustatik|Statik]] im Bauwerk darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es noch das [[Culmann-Verfahren]], mit dessen Hilfe es möglich ist, bei bestimmten Bedingungen einfache Lösungen zu erhalten. Auch in der Bodenmechanik ist ein grafisches Verfahren zur Ermittlung des Erddrucks auf Stützwände nach ihm benannt. Nach [[Karl-Eugen Kurrer]] war er –&amp;amp;nbsp;obwohl sein Programm der Begründung der Baustatik mit Hilfe der projektiven Geometrie letztlich scheiterte&amp;amp;nbsp;– neben [[Christian Otto Mohr]] der bedeutendste deutschsprachige Baustatiker im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Culmann starb am 9. Dezember 1881 in Zürich an einer [[Lungenentzündung]]. Sein Grab befindet sich auf dem Zürcher [[Friedhof Sihlfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
1880 erhielt Culmann die [[Ehrendoktorwürde]] der [[Universität Zürich]].&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH Büste Carl Culmann.jpg|mini|Büste Carl Culmann, Entwurf: [[Alfred Friedrich Bluntschli]], ausgeführt durch [[Richard Kissling]]]]&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1884 wurde eine Büste nach einem Entwurf von [[Alfred Friedrich Bluntschli]] (1842–1930) und ausgeführt durch [[Richard Kissling]] (1848–1919) enthüllt und das restliche Kapital von 8.000 Franken dem Stiftungszweck zur Förderung in seinem ehemaligen Wissenschaftsbereich zugeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Denkmal und Stiftung zu Ehren des verstorbenen Dr.  Culmann |Jahr=1884 |Heft=43 |Seiten=442 |Kommentar=Büste enthüllt |zlb=452}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Büste befand sich im Mai 2019 im Eingangsbereich des [[ETH Zürich#Standort Hönggerberg|Campus’ Hönggerberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bau der hölzernen Brücken in den Vereinigten Staaten von Nordamerika.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1851, 16. Jg., [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=abz&amp;amp;datum=18510003&amp;amp;seite=00000069&amp;amp;zoom=2 S. 69–129; Pläne S. 89, 95, 101, 123]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bau der eisernen Brücken in England und Amerika.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1852, 17. Jg., S. 163–222; Pläne S. 167, 173, 191, 201, 203, 211; [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=abz&amp;amp;datum=18520003&amp;amp;seite=00000163&amp;amp;zoom=2 anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die graphische Statik |Verlag=Meyer &amp;amp; Zeller |Ort=Zürich |Datum=1864 |Kommentar=2. Auflage 1875 |DOI=10.3931/e-rara-20052}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Gleichgewichtsbedingungen von Erdmassen&amp;#039;&amp;#039;. Züricher und Furrer, Zürich 1856.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über Ingenieurkunde, I. Abtheilung: Erdbau&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 1872 (Druck des Vorlesungsmanuskripts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|19845|Culmann, Carl|Autor=Thomas Fuchs}}&lt;br /&gt;
* {{NDB |Autor=Fritz Stüssi |Lemma=Culmann, Karl |Band=3 |Seite=436 |GND=117666009}}&lt;br /&gt;
* F. Stüssi: &amp;#039;&amp;#039;Karl Culmann und die graphische Statik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1951, Band 69, S. 1–3.&lt;br /&gt;
* F. Stüssi: &amp;#039;&amp;#039;Zum 150. Geburtstag von Karl Culmann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1971, Band 89, S. 694–697.&lt;br /&gt;
* Christine Lehmann, Bertram Maurer: &amp;#039;&amp;#039;Karl Culmann und die graphische Statik&amp;#039;&amp;#039;. Ernst und Sohn, Berlin 2006, ISBN 978-3-433-01815-6;  [http://books.google.com/books?id=TZ4VUU5872YC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de books.google.com]&lt;br /&gt;
* Bertram Maurer: &amp;#039;&amp;#039;Karl Culmann und die graphische Statik&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Geschichte der Naturwissenschaft und der Technik, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1998.&lt;br /&gt;
* {{ADB|47|571|574|Culmann, Karl|Wilhelm Ritter|ADB:Culmann, Karl}}&lt;br /&gt;
* Karl-Eugen Kurrer: &amp;#039;&amp;#039;The History of the Theory of Structures. Searching for Equilibrium&amp;#039;&amp;#039;. Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 2018, ISBN 978-3-433-03274-9, S. 306–308, S. 452ff. u. S. 985.&lt;br /&gt;
* [[Achim Hettler]] und [[Karl-Eugen Kurrer]]: &amp;#039;&amp;#039;Erddruck&amp;#039;&amp;#039;. Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 2019, ISBN 978-3-433-03274-9, S. 307–308.&lt;br /&gt;
* [[Erhard Scholz]]: &amp;#039;&amp;#039;Symmetrie, Gruppe, Dualität. Zu Beziehungen theoretischer Mathematik und Anwendungen in Kristallographie und Baustatik des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Birkhäuser, 1989.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Malcolm Charlton]]: &amp;#039;&amp;#039;A history of the theory of structures in the nineteenth century&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge UP, 1982.&lt;br /&gt;
* {{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Denkstein und Stiftung zu Ehren Prof. Dr. Culmanns |Jahr=1882 |Heft=11 |Seiten=1 |Kommentar=Anzeiger zum Zentralblatt |zlb=189}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://nb-helveticat.primo.exlibrisgroup.com/discovery/search?query=any,contains,%22Karl%20Culmann%22%20OR%20%22Culmann%20Karl%22%20OR%20%22Carl%20Culmann%22%20OR%20%22Culmann%20Carl%22&amp;amp;tab=LibraryCatalog&amp;amp;search_scope=MyInstitution&amp;amp;vid=41SNL_51_INST:helveticat&amp;amp;offset=0 Publikationen von und über Karl Culmann.] [[Schweizerische Nationalbibliothek]], Katalog Helveticat der &lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117666009}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kk.s.bw.schule.de/culmann/ Ingenieurwissenschaftler, Begründer der „Graphischen Statik“.] kk.s.bw.schule.de&lt;br /&gt;
* [http://blogs.ethz.ch/digital-collections/2009/04/03/die-andere-grand-tour-karl-culmanns-beschreibung-seiner-amerikareise-von-184950/ Karl Culmanns Amerikareise.] Weblog Spezialsammlungen digital der ETH-Bibliothek.&lt;br /&gt;
* [https://momentum-magazin.de/de/zum-200-geburtstag-von-karl-culmann/ Zum 200. Geburtstag von Karl Culmann.] [[Momentum-Magazin|momentum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117666009|LCCN=n/96/72713|VIAF=62332244}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Culmann, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brückenbau-Ingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Culmann, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Bauingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juli 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bergzabern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Dezember 1881&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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