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	<title>Karl Christian Müller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Christian_M%C3%BCller&amp;diff=2850631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12 am 16. April 2026 um 09:26 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-16T09:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Lyriker und Schriftsteller Karl Christian Müller. Zum preußischen Beamten ähnlichen Namens siehe [[Carl Christian Müller]].}} &amp;lt;!-- Wegen Verwechslungsmöglichkeit bitte lassen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Christian Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Teut&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Zur „explizit politische(n) Namensbegründung“ von „Teut“ vgl. Mergen: &amp;#039;&amp;#039;Erlebte und gedeutete Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (s. unter Literatur), S. 336 ([https://books.google.de/books?id=mQnAOFLfNMEC&amp;amp;pg=PA336 als Vorschau online] bei [[Google Books]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Teut Ansolt&amp;#039;&amp;#039;; * [[17. Januar]] [[1900]] in [[Saarlouis]]; † [[10. Januar]] [[1975]] in [[Homburg]]) war ein deutscher [[Lyriker]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Müller wurde 1900 als Sohn eines Postbeamten in Saarlouis geboren. Nach dem Umzug der Familie nach [[Saarbrücken]] besuchte er von 1906 bis 1910 dort die [[Volksschule]] und anschließend von 1910 bis 1918 das „Reform-Realgymnasium“, das er wegen des Krieges mit dem [[Notabitur]] abschloss. Noch während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] machte er 1918 eine Ausbildung zum [[Funker]] im schlesischen [[Legnica|Liegnitz]] im [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 11 (1806)|Grenadier-Regiment König Wilhelm I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1918 bis 1919 studierte er [[Germanistik]], [[Evangelische Theologie]], [[Geschichte]], [[Philosophie]] und [[Geographie]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] und wurde Mitglied der Studentenverbindung „Nicaria“. 1919 wurde er kurzzeitig Mitglied des [[Freikorps]] „Freiwilligen-Bataillon von Liebermann“ im Baltikum, bevor er dann noch im gleichen Jahr sein Studium in [[Tübingen]], [[München]], [[Bonn]] und [[Köln]] weiterführte und 1924 mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Schon im Jahr zuvor hatte er [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. In den Jahren 1924 und 1925 war er [[Studienreferendar]] für das Höhere Lehramt in [[St. Wendel]] und Saarbrücken. Von 1925 bis 1962 arbeitete er dann als Studienrat bzw. Oberstudienrat an verschiedenen Schulen im [[Saargebiet]], in der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|Westmark]] und im [[Saarland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1930 gründete er den [[Bündische Jugend|Jungenbund]] „Trucht“ in Saarbrücken und forcierte bis 1934 den Zusammenschluss mit anderen bündischen Gruppen zum „Fuldabund“, dann zur „Deutschen Autonomen Jungenschaft“. Zum 1. Mai 1933 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 2.710.198)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/29630434&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr in den [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbund]] ein, er wurde Mitglied der [[Deutsche Front|Deutschen Front]], die sich für die Rückkehr des Saargebietes in das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] starkmachte. Trotz anfänglicher Probleme mit den Nationalsozialisten wegen seiner bündischen Tätigkeit passte sich Müller dem nationalsozialistischen System an und übte auch parteinahe Funktionen aus, wie etwa ab 1935 die des „Leiters des Verbandskreises Saarbrücken Stadt und Land im Gau Rheinland-Pfalz/Saar“ des [[Reichsverband deutscher Schriftsteller|Reichsverbandes Deutscher Schriftsteller]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Müller zwischen 1942 und 1944 Kriegsberichterstatter in verschiedenen [[Propagandakompanie]]n der Marine. 1944 geriet er in [[Ägypten]] in britische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] und wurde erst 1948 entlassen. Die französische Besatzungsmacht stufte Müller nach seiner Rückkehr in das Saarland als „minderbelastet“ ein, verwehrte ihm anfangs aber die Rückkehr in den Schuldienst. Erst Anfang 1950 durfte er wieder als Lehrer arbeiten. In der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] war seine Schrift &amp;#039;&amp;#039;Der Waffenstillstand&amp;#039;&amp;#039; (Truchtverlag, Leipzig 1933) auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit.html Liste der auszusondernden Literatur]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren gründete Müller die &amp;#039;&amp;#039;Trucht&amp;#039;&amp;#039; zweimal neu (1950 und 1962) und engagierte sich stark für die saarländische Literaturszene: Von 1951 bis 1964 war er Mitgründer und erster Vorsitzender des „Verbandes saarländischer Autoren“. 1965 gründete er den „Steinwald-Verlag“ in Saarbrücken und leitete ihn fünf Jahre lang. 1967 und 1968 gründete er den „Arthur Friedrich Binz-Kreis“, von 1970 bis 1973 war er Vorsitzender des „Saarländischen Kulturkreises e. V.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müller wurde am 13. Januar 1975 auf dem Hauptfriedhof Saarbrücken bestattet. Er war seit 1935 verheiratet und hatte eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachlass befindet sich im [[Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass]] an der [[Universität des Saarlandes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Für den Germanisten und Historiker Torsten Mergen gehört Müller zu den „Wegbereitern des saarländischen Literaturbetriebs“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wulf Wein, &amp;#039;&amp;#039;Manches kristallne Gedicht hat nie einer gehört&amp;#039;&amp;#039;, Saarbrücker Zeitung, 5. Januar 2013, S. E8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon in seinen Studentenjahren hatte Müller einen ersten Lyrikband veröffentlicht, in den Jahren bis zu seinem Tod folgten 16 weitere Bände mit Natur- und Geschichtslyrik, aber auch mit Novellen, Erzählungen und Essays.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1977 erhielt Müller einen Gedenkstein im „Ehrenhain der deutschen Jugendbewegung“ auf [[Burg Waldeck (Hunsrück)|Burg Waldeck]] im Hunsrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sie suchten eine Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Hausen Verlagsgesellschaft, Saarlautern, 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bibelschreiber&amp;#039;&amp;#039;. Junge Generation, Berlin, 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wünschelrute&amp;#039;&amp;#039;. Minerva-Verlag, Saarbrücken, 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schiff, das vorüberfährt: Englische Gedichte von Thomas Hardy bis Aldous Huxley&amp;#039;&amp;#039; Minerva-Verlag, Saarbrücken, 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Witz und Aberwitz: Anekdoten und Exempel aus der Zeit von Karl dem Grossen bis zum Dreissigjährigen Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Meister, Heidelberg, 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blütenleiter&amp;#039;&amp;#039;. Meister, Heidelberg, 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hügel auf katalaunischem Feld&amp;#039;&amp;#039;. Steinwald Verlag, 1965&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sandrose-Gesänge&amp;#039;&amp;#039;. Voggenreiter Verlag, 1966&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Waldsteine&amp;#039;&amp;#039;. Südmarkverlag, Heidenheim/Brenz, 1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Meerhornruf: Reigen&amp;#039;&amp;#039;. Südmark-Verlag Fritsch, Heidenheim (Brenz), 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Torsten Mergen: &amp;#039;&amp;#039;Erlebte und gedeutete Geschichte. Der Erste Weltkrieg im Werk von Karl Christian Müller.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Alfred-Döblin-Kolloquium Saarbrücken 2009. Im Banne von Verdun. Literatur und Publizistik im deutschen Südwesten zum Ersten Weltkrieg von Alfred Döblin und seinen Zeitgenossen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für internationale Germanistik.&amp;#039;&amp;#039; Reihe A, Bd. 101). Hrsg. von Ralf Georg Bogner. Peter Lang, Bern u.&amp;amp;nbsp;a. 2010 ISBN 978-3-0343-0341-5, S. 329–349.&lt;br /&gt;
* Torsten Mergen: &amp;#039;&amp;#039;Ein Kampf für das Recht der Musen. Leben und Werk von Karl Christian Müller alias Teut Ansolt (1900–1975)&amp;#039;&amp;#039;. Formen der Erinnerung Band 50, Verlag V&amp;amp;R, Göttingen, 2012.&lt;br /&gt;
* Reinhard Pohl: &amp;#039;&amp;#039;[[Stefan George]] als Leitbild in Karl Christian Müllers Jungenbund ›Trucht‹ 1929–1934.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stefan George und die Jugendbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Wolfgang Braungart]]. Metzler, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-476-04575-1, S. 185–194.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |1361 |Müller Karl Christian}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120140721|LCCN=no/2012/085218|VIAF=52512886}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muller, Karl Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger einer Propagandakompanie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Schwarzburgbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müller, Karl Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Teut (Pseudonym); Teut Ansolt (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarlouis]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Homburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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