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	<title>Karl Bubenzer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T05:12:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-29T15:20:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ernst Bubenzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1900]] in [[Moers]]; † [[12. November]] [[1975]] in [[Rheinberg]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und stellvertretender Reichstierärzteführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Bubenzer wurde als Sohn eines Lehrers geboren, legte am Gymnasium in [[Moers]] sein Abitur ab und kämpfte anschließend im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Teil eines [[Garde-Schützen-Bataillon]]s in [[Berlin-Lichterfelde]]. Anschließend studierte er [[Veterinärmedizin]] an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Ludwigs-Universität Gießen]]. Während seines Studiums wurde er 1919 Mitglied der [[Gießener Burschenschaft Germania|Burschenschaft Germania Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934. S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai/Juni 1921 schloss er sich dem &amp;#039;&amp;#039;[[Freikorps]] Semmelmann (Oberschlesien)&amp;#039;&amp;#039; und im Sommer 1923 der [[Studentenkompanie]] Gießen an. Nach seinem Staatsexamen 1923 wurde er 1924 zum [[Dr. med. vet.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1925 bis 1937 war er praktischer Tierarzt in Moers tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1930 trat er der [[NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 350.530),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4850659&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Jahr später der [[Sturmabteilung|SA]], wo er bis zum [[Sturmabteilung#Dienstränge|Standartenführer]] ehrenhalber aufstieg. 1931 bis 1934 war er Ortsgruppenleiter der [[NSDAP-Ortsgruppe]] Repelen und stellvertretender NSDAP-Kreisleiter in Moers. 1932 war er als [[Gauredner]] der NSDAP tätig. Von 1932 bis 1936 gehörte er der Bewegung [[Deutsche Christen]] an. 1933 wurde er Mitglied des Kreistages in Moers. Ab 1933 leitete er die Tierärztekammer im Rheinland und wurde 1937 zum stellvertretenden Reichstierärzteführer ernannt. Er wurde Mitglied des Preußischen Tierärztekammerausschusses. Am 26. Januar 1934 erfolgte seine Ernennung zum NSDAP-Kreisleiter in Moers. 1938 wurde er in den hauptamtlichen Parteidienst übernommen. 1939 wurde er Veterinärrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bubenzer trat am 25. April 1939 im Nachrückverfahren für den verstorbenen Abgeordneten [[Heinrich Unger]] als Abgeordneter in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] ein, in dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 den Wahlkreis 23 (Düsseldorf West) vertrat. Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] leistete er von 1939 bis 1942 Militärdienst, so war er 1942 im Kriegsdienst als Kompanieführer einer Veterinärkompanie in [[Frankreich]] und [[Russland]], zuletzt als [[Oberstabsveterinär]] der Reserve. Von Oktober 1940 bis Juni 1941 war Bubenzer in [[Norwegen unter deutscher Besatzung|Norwegen]] als Berater des Leiters des Gaus Groß-Oslo der [[Nasjonal Samling]] tätig. 1941 wurde er zum [[SA-Standartenführer]] ernannt. Vom Juli 1942 bis 1945 war er als Nachfolger von [[Ernst Bollmann]] [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Kreis Moers|Kreises Moers]]. Von 1942 bis 1944 leitete er die [[Reichstierärztekammer]]. Er wurde Bereichsleiter der NSDAP. Im März/April 1945 war er als Divisionsveterinär bei der [[4. Flak-Division]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg kam er 1945 in [[Kriegsgefangenschaft]] und wurde in verschiedenen Lagern interniert, zuerst im [[Attichy#Kriegsgefangenenlager|Lager Attichy]], im Juni 1946 im Lager Zuffenhausen und später im [[Internierungslager Dachau|Lager Dachau]] und [[Internierungslager Recklinghausen-Hillerheide|Recklinghausen]], aus welchem er 1948 mit der provisorischen Einstufung in die Kategorie III („Minderbelastete / Bewährungsgruppe“) entlassen wurde. Im [[Spruchkammerverfahren|Spruchgericht]] in [[Recklinghausen]] wurde er einige Monate später wegen Zugehörigkeit zur Gruppe der politischen Leiter der NSDAP zu einem Jahr und 10 Monaten Gefängnis verurteilt. Die Strafe galt durch die Internierungshaft als verbüßt. Im [[Entnazifizierung]]sverfahren damit als Mitläufer eingestuft, durfte er weiterhin als Tierarzt wirken und arbeitete als solcher in Moers/Utfort. 1950 wurde er erneut in die Kategorie III eingestuft, konnte in Folge weiter als Tierarzt und Fleischbeschauer arbeiten. 1952 wurde er neben seiner bestehenden Mitgliedschaft in der &amp;#039;&amp;#039;[[Gießener Burschenschaft Germania]]&amp;#039;&amp;#039; auch Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Burschenschaft Saravia Mainz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unsere Toten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 91. Jg. (1976), H. 5, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1965 ging er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Histogenese der Akarusräude.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Universität Gießen 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Peter Klefisch|Titel=Die Kreisleiter der NSDAP in den Gauen Köln-Aachen, Düsseldorf und Essen|Herausgeber=Nordrhein-westfälisches Hauptstaatsarchiv|Ort=Düsseldorf|Jahr=2000|ISBN=3-9805419-2-4|Seiten=97–99}}&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 9: &amp;#039;&amp;#039;Nachträge.&amp;#039;&amp;#039; Koblenz 2021, S. 18–19. ([https://www.burschenschaftsgeschichte.de/pdf/biographisches-lexikon-deutsche-burschenschaft-dvorak-kaupp-politiker-nachtrag.pdf Online-PDF])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landräte des Kreises Moers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-08-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bubenzer, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Moers)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Deutschen Christen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bubenzer, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bubenzer, Karl Ernst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR und stellvertretender Reichstierärzteführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moers]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. November 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rheinberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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