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	<title>Karl Brater - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T17:36:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Brater&amp;diff=1829958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;D.Staedtler: Lebensdaten der Ehefrau und Details zur Trauung</title>
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		<updated>2026-02-12T19:35:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lebensdaten der Ehefrau und Details zur Trauung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Brater.jpg|mini|hochkant|Karl Brater]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Karl Theodor Brater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juni]] [[1819]] in [[Ansbach]]; † [[20. Oktober]] [[1869]] in [[München]]) war ein deutscher [[Journalist]], [[Redakteur]] und [[Politiker]]. Er war außerdem der Gründer der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung (1859–1864)|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig Karl Theodor (Rufname Karl) kam am 27. Juni 1819 in Ansbach als erstes Kind des Oberappellationsgerichtsrats [[Friedrich Brater|Christian Friedrich Carl Brater]] und dessen Frau Charlotte Brater, geb. Meynier, zur Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag »1819 Nr. 126 Brater, Ludwig Karl Theodor«. In: Taufbuch der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Ansbach St. Johannis. Taufen 1818–1826, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brater studierte an den Universitäten [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Erlangen]], [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]] Jura. 1843 schloss er das juristische Examen mit der Bestnote ab und wurde ins bayerische Justizministerium berufen. Ab 1847 war er dort bei der Gesetzgebungskommission beschäftigt. Dies führte zu intensivem Kontakt mit [[Friedrich Rohmer|Friedrich]] (1814–1856) und [[Theodor Rohmer]] (1820–1856) sowie mit [[Johann Caspar Bluntschli]] (1808–1881) und zu seinem ersten juristischen Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Reform des Erbrechts zu Gunsten der Nothleidenden&amp;#039;&amp;#039;, erschienen 1848 in München. Er betätigte sich nun außerdem als politischer Redakteur bei der &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Abendzeitung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HistLexBay|45012|link|Josef Mančal|München-Augsburger Abendzeitung|Datum|2017-08-08}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stellung im Ministerium war aufgrund seiner politischen Ansichten in der Revolutionszeit unhaltbar geworden, und so wurde er 1848 Bürgermeister von [[Nördlingen]]. In diesem Amt blieb er, unterstützt durch den liberalen Nördlinger Verleger [[Carl Beck (Verleger)|Carl Beck]], bis Anfang 1851. Differenzen mit der Kreisregierung, die sein Eintreten für die [[Paulskirchenverfassung|Frankfurter Reichsverfassung]] missbilligte, führten schließlich zu seinem Rücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dieser Zeit arbeitete Brater als Publizist und Herausgeber. Er gründete 1851 die &amp;#039;&amp;#039;Blätter für administrative Praxis&amp;#039;&amp;#039;, die er bis 1860 leitete. Ferner verfasste er etliche Kommentare zu [[Karl Friedrich von Dollmann|Dollmanns]] &amp;#039;&amp;#039;Gesetzgebung des Königreichs Baiern seit Maximilian&amp;amp;nbsp;II.&amp;#039;&amp;#039;, gab die bayerische Verfassungskunde heraus und schrieb einen Kommentar zur bayerischen Gerichtsordnung. Er zog aufgrund der günstigeren Lebensverhältnisse im Mai 1852 nach [[Rottach-Egern|Egern]]. Ab 1855 lebte er wieder in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gab er ab 1856 mit Bluntschli das &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Staatswörterbuch|Deutsche Staatswörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039; heraus, für das er einige Artikel schrieb. 1857 verfasste er die drei Flugschriften &amp;#039;&amp;#039;Fliegende Blätter aus Baiern&amp;#039;&amp;#039;, 1858 die politische Schrift &amp;#039;&amp;#039;Regierung und Volksvertretung in Baiern&amp;#039;&amp;#039;, die in Leipzig erschien. Brater trat in dieser Schrift für die konstitutionellen Rechte der Volksvertretung ein. Er wurde nach ihrem Erscheinen im Wahlkreis [[Nürnberg]] 1859 als Vertreter der Liberalen in die [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)|Kammer der Abgeordneten]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Nestl: [http://www.hsozkult.de/event/id/termine-40494 &amp;#039;&amp;#039;Recht und Liberalismus im Königreich Bayern – Karl Brater (1819–1869) zur Erinnerung&amp;#039;&amp;#039;] (Tagungsankündigung), 7. Juni 2019. Abgerufen am 29. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Amt behielt er bis zu seinem Tod bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1859 war er auch Redakteur der liberalen bayrischen &amp;#039;&amp;#039;Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039;; im selben Jahr war er an der Gründung des [[Deutscher Nationalverein|Deutschen Nationalvereins]] beteiligt und gründete die &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung (1859–1864)|Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Auch hier vertrat er sein Ideal der Einigung Deutschlands unter Preußens Führung, was ihm die Abneigung altbayerischer Kreise zuzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So fand er etwa 1859 keinen Vermieter und musste zunächst in einer Stube oberhalb seiner Redaktion wohnen. 1863 war er unter den Mitbegründern der [[Bayerische Fortschrittspartei|Fortschrittspartei in Bayern]] und wurde, bei schon sehr labiler Gesundheit, Geschäftsführer des Sechsunddreißigerausschusses. Brater starb in München, wohin er zur Eröffnung des Landtages gereist war.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachrufe auf Brater erschienen u.&amp;amp;nbsp;a. im &amp;#039;&amp;#039;Nördlinger Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Oktober 1869, in den &amp;#039;&amp;#039;Blättern für administrative Praxis&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;23 von 1869 und in den &amp;#039;&amp;#039;[[Preußische Jahrbücher|Preußischen Jahrbüchern]]&amp;#039;&amp;#039; XXIV,&amp;amp;nbsp;6. {{ADB|3|261|263|Brater, Karl|[[Ferdinand Frensdorff]]|ADB:Brater,_Karl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Robert Piloty (Jurist)|Robert Piloty]] kämpfte er „mit energischem Willen und klarem Verstand auf der Seite der guten Sache“; Johann Kaspar Bluntschli bezeichnete sein Leben als „langes, kampfbereits Martyrium für die Einigung des deutschen Volkes“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pauline Brater 1850 von Alexander Bruckmann.jpg|mini|hochkant|Pauline Brater geb. Pfaff]]&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Karl Brater heiratete am 4. April 1850 Pauline Julie Gebhardina [[Nala und Damayanti|Damajanti]] Pfaff (* 27. August 1827 in Erlangen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Eintrag »1827 Nr. 118 Pauline Julie Gebhardina Tamajante Pfaff« |Sammelwerk=Taufbuch der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Erlangen-Neustadt |Band=Taufen 1817−1828 |Seiten=516 |Online=https://www.archion.de/p/4c9a825270/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † 12. April 1907 in Würzburg&amp;lt;ref&amp;gt;Agnes Sapper: Frau Pauline Brater. Lebensbild einer deutschen Frau. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck, München 1908, S. 312.&amp;lt;/ref&amp;gt;) in Erlangen, eine Tochter von [[Johann Wilhelm Andreas Pfaff]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Eintrag »1850 Nr 14 Brater x Pfaff« |Sammelwerk=Traubuch der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Erlangen-Neustadt |Band=Trauungen 1798−1855 |Seiten=561 |Online=https://www.archion.de/p/8e2249f3d5/}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in dessen Erlanger Haushalt er bereits als Kind Zugang hatte. Da Paulines Bruder [[Hans Ulrich Vitalis Pfaff|Hans Ulrich]] ab 1847 in Nördlingen Subrektor der Gewerbeschule war, kam es zu der dauerhaften Verbindung, nachdem sich Brater und Pauline Pfaff in Nördlingen wiedertrafen. Aus der Ehe gingen die Töchter Anna (1851) und [[Agnes Sapper|Agnes]] (1852–1929) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem frühen Tod lebte seine Witwe in ärmlichen Verhältnissen. Sie war bereits Ende der 1850er Jahre vorübergehend nach Erlangen zurückgezogen und hatte dort erneut den Haushalt des Bruders Hans Ulrich betreut, während ihr Ehemann auf politischer Reise war. Als Witwe erneut in Erlangen, zog sie nun ab 1869 neben den eigenen Töchtern auch die Kinder von Hans Ulrich auf (er verstarb 1872 ebenfalls früh) und vermietete Zimmer, unter anderem an [[Ferdinand von Lindemann|Ferdinand Lindemann]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Fritsch (Mathematiker)|Rudolf Fritsch]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Karl von Staudt|Karl Georg Christian von Staudt]] – Mathematische und biographische Notizen.&amp;#039;&amp;#039; Ludwig-Maximilians-Universität München, S.&amp;amp;nbsp;25 ([https://web.archive.org/web/20120503070505/http://www.mathematik.uni-muenchen.de/~fritsch/Staudt.pdf PDF], Webarchiv, archiviert am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Nördlingen erinnert die Karl-Brater-Straße an den einstigen Bürgermeister der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Kessler: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.henry2009.de/Brater.htm Karl Brater]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 8. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reform des Erbrechtes zu Gunsten der Nothleidenden.&amp;#039;&amp;#039; Kaiser, München 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Staats-Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; In Verbindung mit deutschen Gelehrten hrsg. mit J. C. Bluntschli, 11 Bände, Stuttgart/Leipzig 1857–1870.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Agnes Sapper: &amp;#039;&amp;#039;Brater, Karl. Parlamentarier und Schriftsteller. 1819–1869&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lebensläufe aus Franken&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte,&amp;#039;&amp;#039; Reihe&amp;amp;nbsp;7, {{ISSN|0930-9314}}). Band 1, Würzburg 1919, S.&amp;amp;nbsp;25–38.&lt;br /&gt;
* Agnes Sapper: &amp;#039;&amp;#039;Frau Pauline Brater. Lebensbild einer Deutschen Frau&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 1908 ([http://www.gutenberg.org/files/23134/23134-h/23134-h.htm online]).&lt;br /&gt;
* [[Monika Faßbender]]: &amp;#039;&amp;#039;Liberalismus, Wissenschaft, Realpolitik. Untersuchung des Deutschen Staatswörterbuchs von Johann Caspar Bluntschli und Karl Brater als Beitrag zur Liberalismusgeschichte zwischen 48er Revolution und Reichsgründung.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1981.&lt;br /&gt;
* Werner Dettelbacher: &amp;#039;&amp;#039;Pauline Brater&amp;#039;&amp;#039;. In: Inge Meidinger-Geise (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauengestalten in Franken&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Weidlich, Würzburg 1985, ISBN 3-8035-1242-5.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|538||Brater, Karl Ludwig Theodor|[[Theodor Schieder]]|116409339}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|3|261|263|Brater, Karl|[[Ferdinand Frensdorff]]|ADB:Brater,_Karl}}&lt;br /&gt;
* [[Hans-Georg Hermann]], Hans-Joachim Hecker, [[Hannes Ludyga]], Wilfried Sponsel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Recht und Liberalismus im Königreich Bayern. Karl Brater (1819–1869).&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116409339}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116409339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116409339|LCCN=n81110319|VIAF=45053606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brater, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Nationalvereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Nördlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brater, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brater, Karl Ludwig Theodor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Redakteur und Politiker, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juni 1819&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ansbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1869&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;D.Staedtler</name></author>
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