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	<title>Karl Brandi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Armin P.: unnötig</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;unnötig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brandi-karl-in-trommsdorff-paul-der-lehrkoerper-der-TH-hannover-1831-1931-hannover-1931-s123.jpg|mini|Karl Brandi (vor 1931)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Maria Prosper Laurenz Brandi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Mai]] [[1868]] in [[Meppen]]; † [[9. März]] [[1946]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Historiker]]. Von 1902 bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1936 lehrte er als ordentlicher Professor für mittlere und neuere Geschichte an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]]. Durch den Mangel an Lehrkräften im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er auch nach seiner Emeritierung in der akademischen Lehre tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Karl Brandi war der Sohn des Gymnasiallehrers [[Hermann Brandi]]. Die Vorfahren seines Vaters stammten aus Italien und waren drei Generationen zuvor über Frankreich nach Deutschland gekommen. Brandis Vorfahren mütterlicherseits stammten aus England. Seine Schulzeit verbrachte er in [[Osnabrück]]. Dorthin wurde sein Vater als Leiter der Schulaufsicht in das katholische Konsistorium berufen. 1886 legte Brandi am [[Gymnasium Carolinum (Osnabrück)|Gymnasium Carolinum]] die Reifeprüfung ab. Seit April 1886 studierte er für die kommenden drei Semester Geschichte und Geographie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]. Einen einjährigen Militärdienst absolvierte Brandi 1886/87 in einem Münchener Regiment. Von München ging Brandi nach [[Universität Straßburg|Straßburg]] zu [[Paul Scheffer-Boichorst]]. [[Hermann Baumgarten]] lenkte Brandis Interesse auf das Zeitalter der Reformation und der Geschichte [[Karl V. (HRR)|Karls V.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Petke]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi und die Geschichtswissenschaft in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hartmut Boockmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Göttingen. Eine Vorlesungsreihe.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1987, S. 287–320, hier: S. 292.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Scheffer-Boichorst wurde Brandi 1890 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Kritisches Verzeichnis der Reichenauer Urkunden des 8. bis 12. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine Dissertation über die [[Kloster Reichenau|Reichenauer]] Urkunden wurde grundlegend. Brandi folgte seinem Lehrer Scheffer-Boichorst an die [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Universität Berlin]]. 1891 legte Brandi in Berlin das Staatsexamen ab. Von Berlin kehrte er nach München zurück. Dort machte er Bekanntschaft mit [[Hans Cornelius]], [[Heinrich Wölfflin]] und [[Ludwig Traube (Philologe)|Ludwig Traube]]. Eine Freundschaft entstand in dieser Zeit zu [[Walter Goetz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Petke: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi und die Geschichtswissenschaft in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Hartmut Boockmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Göttingen. Eine Vorlesungsreihe.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1987, S. 287–320, hier: S. 292.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Friedrich Althoff]] machte ihm 1893 das Angebot, eine katholische Geschichtsprofessur an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] zu übernehmen, wenn er sich an dieser Universität habilitieren würde. Brandi lehnte jedoch das Angebot ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Petke: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi und die Geschichtswissenschaft in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Hartmut Boockmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Göttingen. Eine Vorlesungsreihe.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1987, S. 287–320, hier: S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Göttingen [[Habilitation|habilitierte]] sich Brandi im Sommer 1895 bei [[Paul Fridolin Kehr]] mit einer ungedruckten Arbeit über [[Landfrieden]] und Bündniswesen. Nach der Habilitation unternahm Brandi eine Italienreise. Zum Wintersemester 1897 trat er die Nachfolge von [[Michael Tangl]] als außerordentlicher Professor an der [[Philipps-Universität Marburg|Universität Marburg]] an. 1898 heiratete Brandi Hedwig Regelsberger, die Tochter des Professors für römisches Recht [[Ferdinand Regelsberger]]. Mit ihr hatte er drei Söhne und zwei Töchter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Reitemeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi (1868–1946). Universitätsprofessor und erster Vorsitzender der Historischen Kommission.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 83 (2011), S. 33–49, hier: S. 36 f. ([https://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77569/JB_83_2011.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn [[Diez Brandi|Diez]] wurde später als Architekt bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1902 war Brandi ordentlicher Professor für mittlere und neuere Geschichte an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]]. Seine Antrittsvorlesung hielt er über „Das Werden der Renaissance“. 1906 gründete er zusammen mit [[Harry Bresslau]] und Michael Tangl das &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Diplomatik|Archiv für Urkundenforschung]]&amp;#039;&amp;#039; und war bis 1944 Mitherausgeber. Seit 1910 war er Vorsitzender der von ihm gegründeten [[Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen|Historischen Kommission für Niedersachsen]] und blieb dies bis zum Jahre 1938. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] beteiligte er sich im Alter von 46 Jahren als Offizier an einer Landwehreinheit, die Teile von [[Elsaß-Lothringen]] besetzt hatte. Im Krieg wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] I und II ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert P. Ericksen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kontinuitäten konservativer Geschichtsschreibung am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte. Von der Weimarer Zeit über die nationalsozialistische Ära bis in die Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinrich Becker, Hans-Joachim Dahms, Cornelia Wegeler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Göttingen unter dem Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Ausgabe, München 1998, S. 427–453, hier: S. 434 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von allen Professoren der Universität Göttingen hatte er diese Auszeichnung als erster erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnd Reitemeier: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi (1868–1946). Universitätsprofessor und erster Vorsitzender der Historischen Kommission.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 83 (2011), S. 33–49, hier: S. 38 ([https://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77569/JB_83_2011.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Niederlage Deutschlands und der [[Versailler Vertrag]] waren schmerzhaft für Brandi. Er war ein Vertreter der sogenannten [[Dolchstoßlegende]]. In der dritten Auflage seiner 1923 veröffentlichten &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Geschichte&amp;#039;&amp;#039; schrieb er: „Ungeschlagen, auch in seiner offenkundigen Unterlegenheit an Zahl und Material noch siegreich, ist dieses größte und schönste einheitliche Heer der Weltgeschichte im entscheidenden Augenblick vom Schauplatz abberufen worden. Der Generalstab und die Truppenführung bewährten unter der Leitung des nun erst recht ehrwürdig gewordenen Feldmarschalls bis zum letzten Ende die ererbte Umsicht und Pünktlichkeit, und die Geschichte waltet nur ihres Amtes, wenn sie dem deutschen Offizier den ihm von der Revolution entrissenen Lorbeer dankbar wieder darreicht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Brandi: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 3. neubearbeitete Auflage, Berlin 1923, S. 274. Zitiert nach Wolfgang Petke: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi und die Geschichtswissenschaft in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Hartmut Boockmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Göttingen. Eine Vorlesungsreihe.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1987, S. 287–320, hier: S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Versailler Vertrag betrachtete er als ein „Verbrechen an der Menschheitskultur“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Litteris et patriae. Das Janusgesicht der Historie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1996, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem entwickelte er sich zum „Vernunftrepublikaner“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Petke: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi und die Geschichtswissenschaft in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Hartmut Boockmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Göttingen. Eine Vorlesungsreihe.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1987, S. 287–320, hier: S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandi lehnte Berufungen nach [[Universität Straßburg|Straßburg]] (1913), [[Universität Leipzig|Leipzig]] (1915) und Berlin (1929) ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Petke: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi und die Geschichtswissenschaft in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Hartmut Boockmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Göttingen. Eine Vorlesungsreihe.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1987, S. 287–320, hier: S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1920 bis 1921 war er Rektor der Universität Göttingen. Im Februar 1931 veranstaltete Brandi zusammen mit [[Percy Ernst Schramm]] an der Universität Göttingen als erster deutscher Universität eine „Ostmarkenhochschulwoche“, die den Studenten die „Bedeutung der Ostmark für Volk und Reich“ näherbringen sollte. Brandi war einer der Hauptredner der Veranstaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert P. Ericksen: &amp;#039;&amp;#039;Kontinuitäten konservativer Geschichtsschreibung am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte. Von der Weimarer Zeit über die nationalsozialistische Ära bis in die Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinrich Becker, Hans-Joachim Dahms, Cornelia Wegeler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Göttingen unter dem Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Ausgabe, München 1998, S. 427–453, hier: S. 435.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Göttinger Historiker unternahmen Informationsreisen mit Studierenden und Kollegen durch [[Schlesien]], [[Ostpreußen]] und das [[Freie Stadt Danzig|Danziger]] Gebiet. Im Sommer 1932 organisierten Brandi und Schramm in Göttingen einen [[Deutscher Historikertag|Deutschen Historikertag]], der erstmals Probleme des deutschen Ostens auf einer deutschen Historikerveranstaltung in den Vordergrund stellte. Die behandelten Themen richteten sich unverkennbar gegen den Versailler Vertrag und die Nachbarstaaten, vor allem gegen Polen. Allerdings ging dieser Schwerpunkt nicht allein auf die Initiative Schramms und Brandis zurück. Beide waren weder Experten für die Geschichte der Deutschen in Ostmitteleuropa, noch Wortführer der geschichtswissenschaftlichen [[Ostforschung]].&amp;lt;ref&amp;gt;David Thimme: &amp;#039;&amp;#039;Percy Ernst Schramm und das Mittelalter. Wandlungen eines Geschichtsbildes.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2006, S. 314–319; [[Eduard Mühle]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Rothfels, Percy Ernst Schramm, der ‚Ostraum‘ und das Mittelalter. Zu einigen historiographiegeschichtlichen Neuerscheinungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 57 (2008), S. 112–125, hier: S. 122–123 ([https://www.zfo-online.de/portal/index.php/zfo/article/view/8800/8799 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Lehrtätigkeit in Göttingen hatte Brandi Lehraufträge in den Wintersemestern 1929/30 und 1930/31 an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]].&amp;lt;ref&amp;gt;Arnd Reitemeier: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi (1868–1946). Universitätsprofessor und erster Vorsitzender der Historischen Kommission.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 83 (2011), S. 33–49, hier: S. 40 ([https://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77569/JB_83_2011.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandi war Mitglied der 1926 gegründeten [[Comité International des Sciences Historiques]]. Im August 1933 wurde er in [[Warschau]] ihr Vizepräsident. Bei der [[Reichsgründungsfeier]] der Universität Göttingen am 18. Januar 1934 wurde er vom Althistoriker [[Ulrich Kahrstedt]] wegen seines internationalen Engagements und seines Besuches in Warschau kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Rede ist abgedruckt bei Cornelia Wegeler: &amp;#039;&amp;#039;„… wir sagen ab der internationalen Gelehrtenrepublik“. Altertumswissenschaft und Nationalsozialismus. Das Göttinger Institut für Altertumskunde 1921–1962.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1996, S. 357–368.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kahrstedt warf Brandi und Schramm vor, auf dem Warschauer Historikertag 1933 nicht die deutschen Interessen im Osten vertreten zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;David Thimme: &amp;#039;&amp;#039;Percy Ernst Schramm und das Mittelalter. Wandlungen eines Geschichtsbildes.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2006, S. 349–352.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Karl Brandi.jpg|mini|Das Grab von Karl Brandi im Familiengrab auf dem [[Stadtfriedhof Göttingen]]]]&lt;br /&gt;
Brandi wurde 1936 in Göttingen emeritiert, blieb aber auch die kommenden Jahre in der akademischen Lehre präsent. [[Siegfried A. Kaehler]] wurde im selben Jahr sein Nachfolger. Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] übernahm Brandi im Alter von 71 Jahren für Schramm die Vertretung in Göttingen. Nach der Wiederaufnahme des Lehrbetriebes im Herbst 1945 hielt Brandi noch Veranstaltungen ab. Anfang Dezember 1945 beendete aber ein Herzleiden seine Lehrtätigkeit. Brandi betreute bis 1946 122 Doktorarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Petke: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi und die Geschichtswissenschaft in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Hartmut Boockmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Göttingen. Eine Vorlesungsreihe.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1987, S. 287–320, hier: S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon behandelten 58 Arbeiten landesgeschichtliche Themen Nordwestdeutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Dietmar von Reeken]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft, Raum und Volkstum. Historische und gegenwartsbezogene Forschung in und über »Niedersachsen« 1910–1945. Ein Beitrag zur regionalen Wissenschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 68 (1996), S. 43–90, hier: S. 46 f. mit Anm. 10 ([https://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77553 online]); [[Matthias Werner (Historiker)|Matthias Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen politischer Begrenzung und methodischer Offenheit. Wege und Stationen deutscher Landesgeschichtsforschung im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter Moraw]], [[Rudolf Schieffer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die deutschsprachige Mediävistik im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2005, S. 251–364, hier: S. 296, Anm. 159 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/article/viewFile/17837/11646 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Akademische Schüler Brandis waren unter anderem [[Wilhelm Berges]], [[Reinhard Elze]], [[Hans Kellinghusen]], [[Karl Jordan (Historiker)|Karl Jordan]], [[Hans-Walter Klewitz]], [[Erich von Lehe]], [[Georg Schnath]] und [[Andreas Walther (Soziologe)|Andreas Walther]]. Brandi starb am 9. März 1946 kurz vor seinem 78. Geburtstag. Er ist auf dem [[Stadtfriedhof (Göttingen)|Stadtfriedhof]] in Göttingen begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandi legte über einhundert Veröffentlichungen vor. Seine Hauptarbeitsgebiete waren die [[Diplomatik]], das Zeitalter der [[Reformation]], die [[Renaissance]] und die nordwestdeutsche [[Landesgeschichte]]. Brandis Hauptwerk ist seine 1937 erschienene Biographie zu Karl V. Sie erfuhr bis 1986 acht Auflagen und wurde ins Englische, Französische, Spanische, Holländische und Italienische übersetzt. Weitere Hauptwerke sind &amp;#039;&amp;#039;Die Renaissance in Florenz und Rom&amp;#039;&amp;#039; von 1900, die bis 1927 sieben Auflagen erlebte. Die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte&amp;#039;&amp;#039; von 1918 erlebte bis 1923 ihre dritte Auflage. Das zweibändige Werk &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Reformation und Gegenreformation&amp;#039;&amp;#039; von 1927 erschien bis 1979 fünfmal, seit 1941 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation und Gegenreformation&amp;#039;&amp;#039; und seit 1967 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Reformation und Gegenreformation&amp;#039;&amp;#039;. Intensiv erforschte Brandi die Reichenauer Urkundenfälschungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Brandi: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichenauer Urkundenfälschungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Geschichte der Abtei Reichenau.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Heidelberg 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Forschungen wurden Brandi zahlreiche wissenschaftliche Ehrungen und Mitgliedschaften zugesprochen. Brandi war Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]], der [[Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften|Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] (seit 1927) und korrespondierendes Mitglied der Akademien in [[Akademie der Wissenschaften zu Berlin|Berlin]] (seit 1936),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-karl-maria-prosper-laurenz-brandi-320 Mitglieder – historisch: Karl Maria Prosper Laurenz Brandi].&amp;#039;&amp;#039; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 30. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ungarische Akademie der Wissenschaften|Budapest]], [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|München]] (seit 1933),&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|319|Name=Karl Brandi |Kommentar=mit Link zum Nachruf |Datum=30. August 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Dänische Akademie der Wissenschaften|Kopenhagen]] und [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Wien]]. Die [[University of Cambridge]] verlieh ihm die [[Ehrendoktor]]würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Petke: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi und die Geschichtswissenschaft in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Hartmut Boockmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Göttingen. Eine Vorlesungsreihe.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1987, S. 287–320, hier: S. 288.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1919 bis 1946 führte er den Vorsitz des [[Göttinger Universitätsbund]]es. Seit 1920 war er an der Organisation der [[Internationale Händel-Festspiele Göttingen|Göttinger Händel-Festspiele]] beteiligt. Von 1929 bis 1935 war Brandi Vorsitzender der Wirtschaftswissenschaftlichen Gesellschaft Niedersachsens. Von 1909 bis 1911 und von 1932 bis 1937 war er Vorsitzender des [[Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands|deutschen Historikerverbandes]]. Brandi war außerdem Mitherausgeber des 1936 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters|Deutschen Archivs für Erforschung des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandi betätigte sich auch politisch. Er war bereits vor dem Ersten Weltkrieg Mitglied der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]]. Im Jahr 1918 war er in Hannover Mitbegründer der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] (DVP) und in den 1920er Jahren Landtagsabgeordneter der Deutschen Volkspartei und ihr Vorsitzender in Göttingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Litteris et patriae. Das Janusgesicht der Historie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1996, S. 419.&amp;lt;/ref&amp;gt; Brandi trat der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] nicht bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Wolfgang Petke]] war Brandi „kein Nationalsozialist“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Petke: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi und die Geschichtswissenschaft in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Hartmut Boockmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Göttingen. Eine Vorlesungsreihe.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1987, S. 287–320, hier: S. 308.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch für [[Robert P. Ericksen]] (* 1945) waren Brandi und sein Göttinger Kollege Schramm „keine Nationalsozialisten im vollen Wortsinne“. Brandis Interessen seien aber „kongenial mit rechter, und daher auch mittelbar mit nationalsozialistischer Politik“ gewesen. Ericksen warf die Frage auf, ob es Brandi und Schramm bei ihrem Engagement für den Osten um unvoreingenommene Forschung ging oder ob sie in erster Linie an politisch verwertbaren Ergebnissen interessiert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert P. Ericksen: &amp;#039;&amp;#039;Kontinuitäten konservativer Geschichtsschreibung am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte. Von der Weimarer Zeit über die nationalsozialistische Ära bis in die Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinrich Becker, Hans-Joachim Dahms, Cornelia Wegeler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Göttingen unter dem Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Ausgabe, München 1998, S. 427–453, hier: S. 436 und 440.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Schriftenverzeichnis bei [[Georg Schnath]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi.&amp;#039;&amp;#039; In: Edgar Kalthoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6, Lax, Hildesheim 1969, S. 1–48, hier: S. 31–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Karl V. Werden und Schicksal einer Persönlichkeit und eines Weltreiches.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Bruckmann, München 1937–1941; 8. Auflage. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-7973-0286-X ([https://digital.ub.uni-paderborn.de/ihd/content/zoom/6963235 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag, Bonn 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Renaissance in Florenz und Rom. Acht Vorträge.&amp;#039;&amp;#039; 7., überarbeitete Auflage, Teubner, Leipzig 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation und Gegenreformation.&amp;#039;&amp;#039; Mittler, Berlin 1919, 5. Auflage. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-7973-0341-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reichenauer Urkundenfälschungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Geschichte der Abtei Reichenau.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Winter, Heidelberg 1890.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert P. Ericksen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kontinuitäten konservativer Geschichtsschreibung am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte: Von der Weimarer Zeit über die nationalsozialistische Ära bis in die Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinrich Becker (Bibliothekar)|Heinrich Becker]], Hans-Joachim Dahms, Cornelia Wegeler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Göttingen unter dem Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Ausgabe. Saur, München 1998, ISBN 3-598-10853-2, S. 427–453.&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]] unter Mitarbeit von Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier, 1919–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 222). Hahn, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 58.&lt;br /&gt;
* [[Karl Jordan (Historiker)|Karl Jordan]]: &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog Karl Brandi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8 (1951), S. 250–251 ([https://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PPN=PPN345858735_0008&amp;amp;DMDID=dmdlog20&amp;amp;PHYSID=phys263 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|523|523|Brandi, Karl|[[Sabine Krüger (Historikerin)|Sabine Krüger]]|118673173}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Graf von Looz-Corswarem]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf Karl Brandi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 69 (1949), S. 908–909.&lt;br /&gt;
* [[Otto Heinrich May]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 20 (1947), S. 3–10 ([https://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77498/JB_20_1948.pdf online]).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Petke]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi und die Geschichtswissenschaft in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hartmut Boockmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Göttingen. Eine Vorlesungsreihe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Universitätsschriften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1987, ISBN 3-525-35831-8, S. 287–320.&lt;br /&gt;
* Barbara Picht: &amp;#039;&amp;#039;Historiker an der KBW. Hans Liebeschütz, Percy Ernst Schramm, Richard Salomon und Karl Brandi.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Müller, Barbara Picht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;»Vorträge der Bibliothek Warburg«. Das intellektuelle Netzwerk der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, Göttingen 2023, S. 87–122, ISBN 978-3-8353-5345-9 (auch als [https://doi.org/10.46500/83535345-005 Open-Access-Version]).&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Plassmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi (1868–1946). Zur 25. Wiederkehr seines Todestages.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von Diez Brandi. Schürmann &amp;amp; Klagges, Bochum 1972.&lt;br /&gt;
* [[Arnd Reitemeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi (1868–1946). Universitätsprofessor und erster Vorsitzender der Historischen Kommission.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 83 (2011), S. 33–49 ([https://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77569 online]).&lt;br /&gt;
* [[Georg Schnath]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi.&amp;#039;&amp;#039; In: Edgar Kalthoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6, Lax, Hildesheim 1969, S. 1–48.&lt;br /&gt;
* [[Percy Ernst Schramm]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte]]. Germanistische Abteilung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 65 (1947), S. 464–477.&lt;br /&gt;
* [[Gerd Steinwascher]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Brandi.&amp;#039;&amp;#039; In: Rainer Hehemann: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte der Region Osnabrück.&amp;#039;&amp;#039; Rasch, Bramsche 1990, ISBN 3-922469-49-3, S. 41–42.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographische Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Saur, München 1995, ISBN 3-598-25032-0, S. 64.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Weber (Historiker, 1950)|Wolfgang Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichtswissenschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Lehrstuhlinhaber für Geschichte von den Anfängen des Faches bis 1970.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1984, ISBN 3-8204-1051-1, S. 61–62.&lt;br /&gt;
* Ursula Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Litteris et patriae. Das Janusgesicht der Historie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter historische Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 37). Steiner, Stuttgart 1996, ISBN 3-515-06875-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118673173}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118673173}}&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Brandi%2C+Karl Veröffentlichungen von Karl Brandi] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118673173|titel=Brandi, Karl Maria Prosper Laurenz|datum=2020-03-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118673173|LCCN=n89653407|VIAF=39368787}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brandi, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomatiker]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vorstands- oder Ausschussmitglied des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brandi, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brandi, Karl Maria Prosper Laurenz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meppen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Armin P.</name></author>
	</entry>
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