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	<title>Karl Bernhard Stark - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:28:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Bernhard_Stark&amp;diff=1011949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giorno2: /* Schriften */</title>
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		<updated>2024-11-27T05:49:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Bernhard Stark (HeidICON 28742) (cropped).jpg|miniatur|Fotografie von Karl Bernhard Stark.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Bernhard Stark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Oktober]] [[1824]] in [[Jena]]; † [[12. Oktober]] [[1879]] in [[Heidelberg]]) war ein deutscher [[Klassische Archäologie|Klassischer Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Stark entstammte einer Gelehrtenfamilie; sein Vater war der Jenaer Medizinprofessor [[Karl Wilhelm Stark]] und seine Mutter Emilie Martin (1799–1876). Er studierte vom Sommersemester 1842 bis zum Herbst 1845 Philosophie und Philologie an den Universitäten [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]]. 1845 machte er sein Magister-Examen in Jena und wurde noch im gleichen Jahr [[Promotion (Doktor)|promoviert]], 1846 folgte ein zweites Magister-Examen in Philologie. In der gleichen Zeit führte er verschiedene Privatstudien durch und unternahm im Juli 1847 eine Studienreise nach Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[August Boeckh]] wurde Stark zur Beschäftigung mit der antiken Kunst gebracht. 1848 erfolgte mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;De tellure dea deque eius imagine a Manuel Phile descripta&amp;#039;&amp;#039; seine [[Habilitation]] in Jena. Ab 1850 war er außerordentlicher Professor, ab 1851 Vize-Direktor des Archäologischen Museums Jena. Am 23. Mai 1850 heiratete er Wilhelmine Johanna Walther (1826–1900), mit der er einen Sohn und drei Töchter hatte. Am 9. August 1855 wurde er auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Archäologie in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] berufen, den er bis zu seinem Tod im Jahr 1879 innehatte. Im Jahr 1863 lehnte er einen Ruf an die [[Universität Tartu|Universität Dorpat]] ab, 1866 wurde auf seine Initiative hin das [[Institut für Klassische Archäologie der Universität Heidelberg|Archäologische Institut der Universität Heidelberg]] gegründet. 1859 und 1871/1872 war er Dekan der Philosophischen Fakultät, ebenfalls 1871/1872 Mitglied des engeren Senats der Universität und 1873 sowie von Herbst 1874 bis Frühjahr 1875 deren Prorektor. Der Kunsthistoriker [[Friedrich Klopfleisch]] war einer seiner Schüler und sein späterer Schwager, da dieser Starks Schwester Helene Selma (1838–1887) heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Starks bedeutendsten Arbeiten zählt eine Monografie über die Geschichte von [[Gaza (Stadt)|Gaza]]. Mit seinem Buch über &amp;#039;&amp;#039;Niobe und Niobiden&amp;#039;&amp;#039; rückte der [[Mythos]] in den Blickpunkt seiner Tätigkeit. Stark beschäftigte sich oftmals mit lokalen römischen Denkmälern, aber auch mit dem [[Heidelberger Schloss]]. Er bearbeitete die zweite Auflage des dritten Teils von [[Karl Friedrich Hermann]] &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der griechischen Antiquitäten&amp;#039;&amp;#039; (Privataltertümer, Leipzig 1870). Eine neue Reise in den griechischen Orient gab Material zu einer Reihe von Berichten, die er später in dem Werk &amp;#039;&amp;#039;Nach dem griechischen Orient&amp;#039;&amp;#039; (Heidelberg 1874) verarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark war ab 1852 ordentliches Mitglied der [[Académie royale de Belgique]] und ab 1854 Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Königlich Sächsischen Gesellschaft für Wissenschaften]] in Leipzig. 1874 erhielt er das Ritterkreuz 1. Klasse des [[Orden vom Zähringer Löwen|Ordens vom Zähringer Löwen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grabmal befindet sich auf dem [[Bergfriedhof (Heidelberg)|Bergfriedhof Heidelberg]] in der (Abt. D), dem so genannten „Professorenweg“. Der Grabstein, ein mächtiger in kubische Form behauener Granit-Findling, ist mit einer weißen Marmortafel versehen, in die die Namen Carl Bernhard Stark und Wilhelmine Stark, geb. Walther eingeschlagen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quaestionum anacreonticarum libri duo.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1846.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Tellure Dea Deque Eius Imagine A Manuele Phile Descripta.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Jena 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Schule. Zur deutschen Schulreform.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte des hellenistischen Orients: Gaza und die philistäische Küste.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1852.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Wetzlar 1852 (Ergebnis einer Reise durch Frankreich und Belgien).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Städteleben, Kunst und Alterthum in Frankreich. Nebst einem Anhang über Antwerpen.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1855.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leonardo da Vinci. Ein Vortrag.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1858.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niobe und die Niobiden in ihrer literarischen, künstlerischen und mythologischen Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ladenburg am Neckar und seine römischen Funde.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1868.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gigantomachie auf antiken Reliefs und der Tempel des Jupiter tonans in Rom.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1869.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Reiche des Tantalus und Croesus. Eine Reisestudie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1872.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Archäologie der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Leipzig 1878 (die Systematik der Archäologie und eine Geschichte der archäologischen Studien enthaltend).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Heidelberger Schloss in seiner kunst- und kulturgeschichtlichen Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1881.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Brunn]]: &amp;#039;&amp;#039;Laokoon, zum Andenken an Karl Bernhard Stark&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 37, 1879, S. 22 ff.&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Drüll-Zimmermann|Dagmar Drüll]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803–1932.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin u. a. 1986, ISBN 3-540-15856-1, S. 259 f.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Frommel]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl Bernh. Stark.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht über die Fortschritte der class. Alterthumswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 2, 1879, S. 40–45 ([https://archive.org/details/jahresberichtb16leipuoft/page/40/mode/2up?view=theater Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|35|488|490|Stark, Karl Bernhard|[[Richard Hoche]]|ADB:Stark, Karl Bernhard}}&lt;br /&gt;
* [[Tonio Hölscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Bernhard Stark 1824–1879.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reinhard Lullies]], [[Wolfgang Schiering]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologenbildnisse]]. Porträts und Kurzbiographien von Klassischen Archäologen deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1988, ISBN 3-8053-0971-6, S. 49–50 ([http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/volltexte/2019/4521 online]).&lt;br /&gt;
* Tonio Hölscher, Reinhard Stupperich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Bernhard Stark: Archäologie und Kunstgeschichte im 19. Jahrhundert. Akten einer Tagung in Heidelberg 10.–11. Februar 2017&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Cyriacus.&amp;#039;&amp;#039; Band 13). Michael Imhof Verlag, Petersberg 2020, ISBN 978-3-7319-1033-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|72|73|Stark, Karl (Carl) Bernhard|Tonio Hölscher|11721714X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Bernhard Stark.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Schulzeitung für das gesamte Unterrichtswesen. Organ des Vereins für Wissenschaftliche Pädagogik&amp;#039;&amp;#039; 56 (1879) 45, S. 356–357.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Karl Bernhard Stark}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11721714X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Archäologie in Heidelberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11721714X|LCCN=no/2001/35257|VIAF=81819}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stark, Karl Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1824]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stark, Karl Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stark, Carl Bernhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Archäologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1824&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1879&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giorno2</name></author>
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