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	<title>Karl Bernhard Ritter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fluklix123: /* Nachkriegszeit */</title>
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		<updated>2026-03-29T18:32:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachkriegszeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl-Bernhard Ritter (Detail).jpg|mini|hochkant|Karl Bernhard Ritter als [[Fuchs (Studentenverbindung)|Fux]] mit Band und Mütze des [[Heidelberger Wingolf]] (1909)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Bernhard Ritter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1890]] in [[Hessisch Lichtenau]]; † [[15. August]] [[1968]] in [[Königstein im Taunus]]) war ein deutscher [[evangelischer Theologe]] und [[Politiker]] ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]], [[Konservative Volkspartei|KVP]]). Er gehörte zu den Gründern der [[Berneuchener Bewegung]] und verfasste zahlreiche Schriften zu einer gestalteten, kirchlich verankerten [[Spiritualität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Studium ===&lt;br /&gt;
Ritter wurde am 17. März 1890 in Hessisch Lichtenau ([[Provinz Hessen-Nassau]]) als Sohn des [[Reformierte Kirchen|reformierten]] Pfarrers Gottfried Theodor Ritter und dessen Frau geboren. Er war ein Bruder des Historikers [[Gerhard Ritter]] (1888–1967), des Orientalisten [[Hellmut Ritter]] (1892–1971) und des Chemikers und Industriellen [[Friedbert Ritter]] (1900–1981). Einen Teil seiner Schulzeit verbrachte er am [[Evangelisch Stiftisches Gymnasium Gütersloh|Evangelisch Stiftischen Gymnasium Gütersloh]], das von der lutherischen [[Erweckungsbewegung|Erweckung]] in [[Minden-Ravensberg]] geprägt war. Nach dem Schulbesuch nahm er 1909 ein Studium der [[Evangelische Theologie|Evangelischen Theologie]] und der Philosophie an den Universitäten in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Theologische Fakultät Halle|Halle]] und [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Erlangen]] auf. Während seines Studiums wurde er Mitglied des [[Hallenser Wingolf|Hallenser]] und [[Heidelberger Wingolf]], später auch des [[Marburger Wingolf]]. Er beendete 1912 sein Studium mit der Promotion zum [[Doktor|Dr. phil.]] Anschließend arbeitete er als Lehrer an einer [[Kadettenanstalt]]. Am Beginn des Ersten Weltkrieges heiratete er die Pfarrerstochter Margarete Hachtmann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Stephan Goldschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Der junge Karl Bernhard Ritter.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 2018. ([https://www.gottesdienststiftung.de/aeltere-meldungen/ Downloadhinweis] auf der Website der Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes – Karl Bernhard Ritter Stiftung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar hatte fünf Kinder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Von 1914 bis 1918 nahm er als Kriegsfreiwilliger am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Während des Krieges wurde er als Frontsoldat eingesetzt. Im Oktober 1915 wurde er [[Ordonnanzoffizier]] der [[200. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|200. Inf.-Divis.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;HgW im Krieg&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Titel=Der Heidelberger Wingolf im Krieg&lt;br /&gt;
 | Hrsg=Philisterausschuss des Heidelberger Wingolfs&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=Robert Müllerleile&lt;br /&gt;
 | Ort=Lahr&lt;br /&gt;
 | Datum=1921&lt;br /&gt;
 | Seiten=52&lt;br /&gt;
}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken ===&lt;br /&gt;
Ritter war ab 1919 als Pfarrer der reformierten Gemeinde am [[Deutscher Dom|Deutschen Dom]] in [[Berlin]] tätig und im gleichen Jahr Gründungsmitglied des [[Jungdeutscher Bund|Jungdeutschen Bundes]]. Von 1919 bis 1921 war er als Abgeordneter der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) Mitglied der [[Preußische Landesversammlung|Verfassungsgebenden Preußischen Landesversammlung]] und wurde anschließend in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt, dem er bis 1924 angehörte. Als sich die DNVP unter [[Alfred Hugenberg]] zunehmend radikalisierte und dem [[Faschismus]] annäherte, verließ Ritter diese und trat 1930 in die gemäßigte Konservative Volkspartei (KVP) ein. Darüber hinaus war er Mitglied der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zum flammenden Schwert&amp;#039;&amp;#039; in Darmstadt,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://darmstadt-freimaurer.de Zur Loge &amp;#039;&amp;#039;Zum flammenden Schwert&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; die der christlichen [[Große Landesloge von Deutschland|Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland]] angehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beteiligte sich im Mai 1922 in [[Angern]] bei Magdeburg an der Vorbereitung der Gründung der [[Berneuchener Bewegung]], die ab 1923 jährliche Treffen bis 1927 auf dem &amp;#039;&amp;#039;Rittergut [[Barnówko|Berneuchen]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]], [[Provinz Brandenburg]], veranstaltete.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Bernhard Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Die Tagung von [[Angern]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Quatember&amp;#039;&amp;#039;. Vierteljahreshefte für Erneuerung und Einheit der Kirche. Hrsg.: Evangelische Michaelsbruderschaft und Berneuchener Dienst, 1953, S. 28–30; {{DNB|011289627}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Einladung nach Berneuchen ging u. a. an die Pastoren [[Ludwig Heitmann]] in [[Hamburg]], [[Eduard Le Seur]] in [[Berlin-Lichterfelde]], [[Carl Gunther Schweitzer]] in [[Potsdam]] und [[Wilhelm Thomas (Theologe)|Wilhelm Thomas]] in [[Augsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wechselte Ritter an die reformierte [[Universitätskirche Marburg]]. In Marburg hatte aus religionsgeschichtlichen Gründen (vgl. [[Konfessionsverhältnisse in der Landgrafschaft Hessen-Kassel]]) keine [[Unionismus (Protestantismus)|Union]] zwischen Lutheranern und Reformierten stattgefunden. Die reformierte Gemeinde der Universitätskirche erstreckte sich daher über das gesamte Stadtgebiet, war aber in einen Süd- und einen Nordbezirk aufgeteilt. Ritter übernahm den Südbezirk. Der zweite Pfarrer der Universitätskirchengemeinde, Karl Verhoff, der 1931 seinen Dienst im Nordbezirk angetreten hatte, gehörte als einziger Marburger Pfarrer den [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] an und entwickelte sich zu seinem theologischen Gegenstück. Ritter zählte 1931 mit [[Wilhelm Stählin]] und [[Carl Happich]]&amp;lt;ref&amp;gt;Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie herausgegeben vom interdisziplinären Zentrum für Historische Anthropologie. Freie Universität Berlin. Band 22. 2013. Heft 2. Herausgeber Almut-Barbara Renger und Christoph Wulf. Akademie Verlag. S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu den Gründern der [[Berneuchener Bewegung#Michaelsbruderschaft|Michaelsbruderschaft]] und wurde ihr erster Leiter (&amp;#039;&amp;#039;Ältester&amp;#039;&amp;#039;). Dementsprechend prägte er seine eigentlich reformierte Gemeinde im Sinne eines durch die Berneuchener Bewegung geprägten hochkirchlichen [[Luthertum]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Stahl |Titel=Vom Nationalsozialismus in die Demokratie: Die Evangelische Landeskirche von Kurhessen-Waldeck während der Amtszeit von Bischof Adolf Wüstemann (1945-1963) |Verlag=Kohlhammer Verlag |Datum=2012-11-22 |ISBN=978-3-17-023702-5 |Seiten=185 ff. |Online=https://www.google.de/books/edition/Vom_Nationalsozialismus_in_die_Demokrati/HEB4DwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=karl+bernhard+ritter+lutherische+verschw%C3%B6rung&amp;amp;pg=PA186&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der umfassende Neuausbau der Universitätskirche vollzog sich nach seinen Vorstellungen, sodass Walter Kürschner in seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Marburg&amp;#039;&amp;#039; schrieb, dass „&amp;#039;&amp;#039;eine zwar vom künstlerischen Standpunkt ganz schöne, stimmungsvolle, aber in ihrer schwarz-rot-goldenen Pracht mit dem riesigen Kreuz und einem hässlichen, übermodernen, inzwischen wieder weggestellten Kruzifixus, durchaus unreformierte Kirche entstand&amp;#039;&amp;#039;.“ Ritter strebte schon 1927/28 eine Vereinigung mit den lutherischen Gemeinden Marburgs an, die aber am Widerstand der reformierten Gemeindeglieder scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;Margret Lemberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Universitätskirche zu Marburg. Von der Kirche der Dominikaner zur reformierten Stadt- und Universitätskirche&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der [[Historische Kommission für Hessen|Historischen Kommission für Hessen]]&amp;#039;&amp;#039;, 82) Marburg 2016, ISBN 978-3-942225-31-1, S. 150–154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenkampf ===&lt;br /&gt;
Schon früh war Ritter am Kirchenkampf beteiligt und engagierte sich ab 1933 in der [[Jungreformatorische Bewegung|Jungreformatorischen Bewegung]] gegen die [[Deutsche Christen|Deutschen Christen (DC)]]. Nachdem ihm 1934 die Nationalsozialisten die Studentenseelsorge entzogen (und an Karl Verhoff übertragen) hatten, schloss er sich der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche (BK)]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Mai 1934 nahm er an der [[Barmer Bekenntnissynode]] teil, bei der die [[Barmer Theologische Erklärung]] verabschiedet wurde. In der Folge nahm er an allen weiteren [[Bekenntnissynode]]n in [[Berlin-Dahlem|Dahlem]], [[Augsburg]] und [[Bad Oeynhausen]] teil. Dabei ordnete er sich klar dem lutherischen Teil der BK zu. Das zeigt sich auch in einem Antrag, den er gemeinsam u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Bernhard Heinrich Forck]] und [[Heinz Pflugk]] beim Lutherischen Tag in Hannover 1935 stellte, wonach die BK-Gemeinden verschiedener durch die DC „zerstörter“ lutherischer Kirchen und Kirchengebiete (Kurhessen-Waldeck, Mecklenburg, Lübeck, Schleswig-Holstein und Hamburg) einem lutherischen Kirchenregiment unterstellt werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Martin Schneider |Titel=Gegen den Zeitgeist. Der Weg zur VELKD als lutherischer Bekenntniskirche |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2008 |Seiten=115}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 5. Juli 1935 hatte Karl Verhoff einen Besuch Reichsbischof [[Ludwig Müller (Theologe)|Ludwig Müllers]] in Marburg organisiert. Beim Empfang zu seinen Ehren im Rathaus waren weder die anderen evangelischen Pfarrer der Stadt, noch ein Vertreter der Landeskirche anwesend. Bei der Rundfahrt des Reichsbischofs waren sowohl die [[Lutherische Pfarrkirche St. Marien (Marburg)|Lutherische Pfarrkirche]] wie auch die [[Elisabethkirche (Marburg)|Elisabethkirche]] verschlossen. Nur die Universitätskirche, an der Verhoff wirkte, konnte er betreten. Am 1. August 1937 ging Ritter in der Predigt im Gottesdienst der Universitätskirche auf die Verhaftung [[Martin Niemöller|Martin Niemöllers]] ein und empfahl [[Fürbittengebet|Fürbitte]] für die gefangenen und vorläufig ihres Amtes enthobenen Amtsbrüder, deren Namen von ihm verlesen wurden. Im gleichen Jahr erlitt er einen nervlichen Zusammenbruch und war monatelang arbeitsunfähig. Während eines halbjährigen Urlaubs im Sommer 1939 in der [[Türkei]] bei seinem Bruder Hellmut Ritter kam er wieder zu Kräften. Ende 1940 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und betreute Soldaten in Urlaubszügen. Vor einer Verhaftung rettete ihn [[Ernst Kretschmer]], der Direktor der Marburger Universitäts-Nervenklinik, indem er ihn als vernehmungsunfähig deklarierte und bis April 1945 in der Klinik festhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Margret Lemberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Universitätskirche zu Marburg. Von der Kirche der Dominikaner zur reformierten Stadt- und Universitätskirche&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der [[Historische Kommission für Hessen|Historischen Kommission für Hessen]]&amp;#039;&amp;#039;, 82) Marburg 2016, ISBN 978-3-942225-31-1, S. 150–156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seinem Bruder Gerhard war er beim ersten Treffen des [[Reichsbruderrat]]s nach dem Ende des Krieges vom 21. bis 24. August 1945 in [[Frankfurt-Sachsenhausen]] anwesend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Als Pfarrer der [[Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck|Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck]] wurde Ritter 1946 Kirchenrat und 1952 [[Superintendent|Dekan]] des Kirchenkreises Marburg-Stadt. Von 1945 bis 1967 war er zudem Mitglied der Landessynode und setzte sich hier für die Einführung des Bischofsamtes und die Annahme des lutherischen Bekenntnisstandes ein. Während ersteres erfolgreich war, scheiterte er mit letzterem Unternehmen. Ritter lehnte, wie sein Mitbruder [[Herbert Goltzen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://quatember.de/J1962/q62107.htm |titel=Herbert Goltzen – Frauen im geistlichen Amt der Kirche |abruf=2024-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Einführung der [[Frauenordination (Christentum)|Frauenordination]] in seiner Kirche entschieden ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Bernhard Ritter |url=http://www.quatember.de/J1963/q63142c.htm |titel=Frauenordination |werk=Quatember |hrsg= |datum=1963 |zugriff=2018-01-22 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wollte auf keinen Fall aus der Hand einer Frau das [[Kommunion|Altarsakrament]] empfangen und wenn das bedeuten würde, dass er bis zu seinem Lebensende auf das heilige Abendmahl verzichten müsste. In der Forderung der Frauenordination sah er den „Gleichheitswahn der französischen Revolution, der in bedenklicher Weise auch in kirchlichen Gehirnen spuke“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.augias.net/2022/08/14/100/ |titel=100 Jahre Dietgard Meyer und 60 Jahre Pfarrerinnen in Kurhessen-Waldeck {{!}} AUGIAS.Net |sprache=de |abruf=2025-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und letztlich den Kampf gegen die Wahrheit der christlichen Lehre&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.quatember.de/J1963/q63142c.htm |titel=Karl Bernhard Ritter - Frauenordination |abruf=2026-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allerdings konnte Ritter die Einführung im Jahr 1962 nicht verhindern. 2007 wurde in Kassel-Bad Wilhelmshöhe die &amp;#039;&amp;#039;Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes – Karl-Bernhard-Ritter-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die jährlich den &amp;#039;&amp;#039;Gottesdienstpreis&amp;#039;&amp;#039; verleiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gottesdienststiftung.de/ Karl-Bernhard-Ritter-Stiftung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] 2. und 1. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;HgW im Krieg&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Österreich)]] 3. Klasse mit Kriegsdekoration&amp;lt;ref name=&amp;quot;HgW im Krieg&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hanseatenkreuz]] (Hamburg)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HgW im Krieg&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät der [[Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Ursprung einer kritischen Religionsphilosophie in Kants ‘Kritik der reinen Vernunft’&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloh 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volkstum und deutsche Zukunft&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom deutschen Staat&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinschaft der Heiligen&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Spiel vom großen Abendmahl&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt/M. 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Brandenburger Domspiel vom Menschensohn&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt/M. 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Vaterunser&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reich Gottes und Staatsgedanke&amp;#039;&amp;#039;. Wolfratshausen 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom christlichen Stande der Ehelosigkeit&amp;#039;&amp;#039;. Berlin-Dahlem 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von dem, der da kommt&amp;#039;&amp;#039;. Schwerin 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gebet der Tageszeiten&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 3/1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gebet&amp;#039;&amp;#039;. Schwerin 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Altar&amp;#039;&amp;#039;. Schwerin 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottesdienst und Predigt&amp;#039;&amp;#039;. Schwerin 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sakrament und Gottesdienst&amp;#039;&amp;#039;. Schwerin 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freizeitgestaltung und Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Schwerin 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottesdienst zur 30jährigen Wiederkehr des Todestages König Gustav Adolfs am 16. September 1932&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Silvester-Andacht&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Litanei und Lobgesang&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfarrgebete&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 3/1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchengebete in Kriegszeiten&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verwandlung des Lebens&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir haben eine Hoffnung&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betbüchlein für Konfirmanden&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fahrt zum Bosporus&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einige dringliche Fragen und Anliegen zur gegenwärtigen Lage und Aufgabe der evangelischen Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1945&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rede zum Johannistag 1945&amp;#039;&amp;#039;. (o.A.) 1945&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Liturgie als Lebensform der Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1946&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Um die Zukunft der Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Meditation als Mittel der Menschenbildung&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft des Herrn&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entfallet nicht aus eurer Festung!&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Namen Jesu&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottes- und Marien-Sohn&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gebete für das Jahr der Kirche. Agende für alle Sonntage und Feiertage des Kirchenjahres&amp;#039;&amp;#039;. Kassel ²1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Andreas. Die Geschichte einer Wandlung&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloh 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Zukunft der Christenheit&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heilige Feier&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1950&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Jahr der Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 2/1951&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das tägliche Gebet&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 2/1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vorhalle&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die eucharistische Feier&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Konfirmandenstunde&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1961&lt;br /&gt;
* mit Walter Lotz: &amp;#039;&amp;#039;An jedem Tag&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Wirklichkeit. Gesammelte Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritter verfasste zahlreiche Beiträge für die Zeitschrift [[Quatember (Zeitschrift)|Quatember]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.quatember.de/Autoren/autgs05.htm#r Online verfügbare Aufsätze Ritters in &amp;#039;&amp;#039;Quatember&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Ein Teil des Nachlasses von Karl Bernhard Ritter wird als Depositum im [[Hessisches Staatsarchiv Marburg|Hessischen Staatsarchiv Marburg]] (Bestand 340 Ritter b) aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|typ=Detail|ID=b1014| linktext=Übersicht über den Bestand „Familienarchiv Ritter; 1834–1967“ |linkerg= &amp;amp;nbsp;(HStAM Bestand 340 Ritter b) | hrsg=default| datum=2003 | zugriff=2011-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Matthiesen: &amp;#039;&amp;#039;Karl Bernhard Ritter&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Religion in Geschichte und Gegenwart|RGG]], 4. Auflage, Bd. 7, Tübingen: Mohr Siebeck 2004, Sp. 540&lt;br /&gt;
* Wolfgang Fenske: &amp;#039;&amp;#039;Innerung und Ahmung. Meditation und Liturgie in der hermetischen Theologie Karl Bernhard Ritters&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-86921-009-4&lt;br /&gt;
* Michael Hederich: &amp;#039;&amp;#039;Karl Bernhard Ritter. Reformer – Kämpfer – Seelsorger. Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 2010, ISBN 978-3-89477-876-7&amp;lt;ref&amp;gt;[http://universitaetskirche.de/wp-content/uploads/2010/05/ritter.jpg Umschlag mit Porträtfoto Ritters]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frank Lilie, Herbert Naglatzki, Jürgen Renner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Wir müssen die Not der Menschen sehen“ – Kurt Reuber und Karl Bernhard Ritter – Briefe aus dem Krieg&amp;#039;&amp;#039;, Hannover 2015.&lt;br /&gt;
* Stephan Goldschmidt: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.gottesdienststiftung.de/fileadmin/media_gottesdienststiftung/downloads/180924_50-todestag.pdf Der junge Karl Bernhard Ritter]&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag beim Symposium zum 50. Todestag von Karl Bernhard Ritter, Sulz am Neckar 2018.&lt;br /&gt;
* Herbert Naglatzki: &amp;#039;&amp;#039;[https://quatember.org/wp-content/uploads/2021/03/1-19_Weg_der_Wandlung_Essay_Naglatzki.pdf Karl Bernhard Ritters Bedeutung für die Berneuchener und für die Evangelische Michaelsbruderschaft]&amp;#039;&amp;#039;, in: Quatember 88 (2024), S. 101ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118745476}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118745476}}&lt;br /&gt;
* [https://universitaetskirche.de/?s=karl+bernhard+ritter Seite der Universitätskirche Marburg] zu Karl Bernhard Ritter&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118745476|titel=Ritter, Karl Bernhard|datum=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118745476|LCCN=no2010129454|VIAF=74648491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ritter, Karl Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Studentenpfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hessisch Lichtenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ritter, Karl Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe und Politiker ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]])&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hessisch Lichtenau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königstein im Taunus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fluklix123</name></author>
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