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	<title>Karl Bathke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Bathke&amp;diff=2723746&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kolja21: Normdaten überprüft</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Externes Bild|url=http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/Bestaendeuebersicht/xml/inhalt/dao/bathke_karl.jpg|text=Karl Bathke}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Bathke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Januar]] [[1901]] in [[Berlin]]; † [[14. März]] [[1970]] ebenda) war ein deutscher [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], Politiker und Journalist in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR). Er war [[Chefredakteur]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst|Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes]]&amp;#039;&amp;#039; (ADN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bathke, Sohn eines Metallarbeiters und eines Dienstmädchens, besuchte zwischen 1907 und 1915 die [[Volksschule]]. Bereits während seiner Schulzeit war er ab 1913 als Laufbursche tätig. Eine 1915 begonnene Lehre zum [[Schriftsetzer]] schloss er 1919 ab. Er arbeitete anschließend bis 1933 in [[Köln]] und Berlin in diesem Beruf. 1919 trat er dem [[Verband der Deutschen Buchdrucker]] bei und wurde Mitglied der [[Freie Sozialistische Jugend|Freien Sozialistischen Jugend]], später des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverbandes]] (KJVD). 1920 schloss er sich in Köln der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (USPD) an und wechselte mit deren linkem Flügel Ende 1920 zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD). 1920/21 war er Mitglied der KJVD-Leitung Köln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 besuchte Barthke die Abenduniversität in Berlin. 1921/22 gehörte er der KJVD-Reichsleitung an und war 1922/23 Erster Sekretär des KJVD [[Berlin-Kreuzberg]] sowie Mitglied des Bildungsausschusses der KJVD-Zentrale. 1923/24 wirkte Bathke als politischer Leiter der KPD-Druckerei &amp;#039;&amp;#039;Dr. Selle Eisler&amp;#039;&amp;#039; in Berlin. Von 1925 bis 1927 war er weiter als Funktionär für die KPD in Berlin-Kreuzberg tätig und von 1927 bis 1933 Organisationsleiter und Betriebszellensekretär beim KPD-Organs &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rote Fahne]]&amp;#039;&amp;#039;. Bathke war zudem Mitglied der Reichsleitung der Teilgewerkschaft Graphik der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] (RGO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten und dem Verbot kommunistischer Betätigung ab März 1933 unterstützte Bathke die KPD auch in der Illegalität. Unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Karl Blond&amp;#039;&amp;#039; organisierte er illegale Druckereien. Im Mai 1933 [[Emigration|emigrierte]] er über [[Prag]] in die [[Sowjetunion]]. 1933/34 war Bathke Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Zentral-Zeitung|Deutschen Zentral-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Moskau]]. 1935/36 hielt er sich als Instrukteur der KPD – unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Conrad&amp;#039;&amp;#039; – vorübergehend wieder in Deutschland, in [[Dresden]] und [[Hamburg]], auf. Bathke war zugleich verdeckt für den [[Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije|militärischen Nachrichtendienst der UdSSR]] (GRU) tätig. Ende 1936 floh er über [[Kopenhagen]] erneut nach Prag. In Prag war er als Instrukteur des Zentralkomitees der KPD tätig. Im September/Oktober 1937 besuchte Bathke einen Lehrerkurs an der [[Internationale Lenin-Schule|Internationalen Lenin-Schule]] in Moskau. Ende 1937 kehrte er über [[Paris]] nach Prag zurück. Im Dezember 1938 wurde er dort verhaftet, ausgewiesen, konnte aber nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] ausreisen, wo er schwer erkrankte. Er hielt sich zunächst in [[Manchester]], ab Mai 1939 in [[London]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939/40 war Bathke Leiter des Verlages &amp;#039;&amp;#039;[[Inside Nazi Germany (Zeitschrift)|Inside Nazi Germany]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Mai 1940 wurde er als „[[Enemy Alien]]“ zunächst auf der [[Isle of Man]], dann in [[Kanada]] interniert, später aber wegen [[Haftunfähigkeit]] nach England entlassen. Ab 1941 lebte er unter Polizeiaufsicht in Manchester und war Mitglied der KPD-Landesleitung Großbritannien und ab 1943 des Initiativausschusses der [[Freie Deutsche Bewegung#Großbritannien|Freien Deutschen Bewegung]] (FDB). 1942 kehrte er nach London zurück und wurde Mitglied im Vorstand der FDB. 1945/46 war er Leiter des Rückwanderungsbüros für deutsche Flüchtlinge in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Bathke, Karl 03.jpg|thumb|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Im Oktober 1946 kehrte Bathke nach Deutschland zurück und wurde Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED). Mit [[Josef Miller (Politiker, 1883)|Josef Miller]] war er im Zentralsekretariat der SED verantwortlich für Rückwanderungsangelegenheiten. Von 1946 bis 1950 war Bathke Chefredakteur der Nachrichtenagentur ADN und dort Leiter der Auslandsredaktion. Von 1950 bis 1953 war er – als Nachfolger von [[Herbert Bergner]] – Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039;. 1952/1953 war er zudem Mitglied der SED-Bezirksleitung [[Bezirk Leipzig|Leipzig]]. Von 1953 bis 1956 war Bathke invalidisiert. Von 1956 bis 1961 war Bathke [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] des [[Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED|Instituts für Marxismus-Leninismus]] beim [[Zentralkomitee der SED]] und ab 1957 zeitweilig Leiter des Parteiarchivs, an dessen Aufbau er beteiligt war. 1962 ging Bathke aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Ab 1966 war er Mitglied der Veteranenkommission der Industriegewerkschaft Druck und Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bathke starb im Alter von 69 Jahren. Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt, wo auch seine Frau Martha bestattet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Urnenbeisetzung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. April 1970, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1958 [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]] (DDR)&lt;br /&gt;
* 1961 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber (DDR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Walter A. Schmidt&lt;br /&gt;
 | Titel=„Damit Deutschland lebe“. Ein Quellenwerk über den deutschen antifaschistischen Widerstandskampf 1933–1945&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=Kongress-Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Jahr=1959&lt;br /&gt;
 | Seiten=729&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=[[Werner Röder]]&lt;br /&gt;
 | Titel=Die deutsche sozialistische Exilgruppe in Großbritannien 1940–1945. Ein Beitrag zur Geschichte des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=Neues Leben&lt;br /&gt;
 | Ort=Bonn-Bad Godesberg&lt;br /&gt;
 | Jahr=1973&lt;br /&gt;
 | Seiten=51, 207f&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Fieber et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Berlin gegen das NS-Regime 1933 bis 1945. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 (Buchstaben A und B). Trafo-Verlag, Berlin 2004, S. 90.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=karl-bathke|lemma=Karl Bathke|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1023069725}}&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-97437 Karl Bathke] im Bundesarchiv – Zentrale Datenbank Nachlässe&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/2567935d-7c6d-4543-8b69-7587e8ac57eb/ Nachlass Bundesarchiv NY 4140]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chefredakteure der Leipziger Volkszeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1023069725|LCCN=|NDL=|VIAF=304928517}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bathke, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunistischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije, Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leipziger Volkszeitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bathke, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Karl Blond (Pseudonym); Conrad (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Chefredakteur des ADN und der Leipziger Volkszeitung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Januar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kolja21</name></author>
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