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	<title>Karl Böhm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Intimidator am 11. April 2026 um 03:06 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Böhm (1894–1981) ~1950 OeNB 653942.jpg|mini|Karl Böhm (um 1950)[[Datei:Karl Böhm Signatur 1938.jpg|class=notpageimage|rahmenlos]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl August Leopold Böhm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. August]] [[1894]] in [[Graz]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[14. August]] [[1981]] in [[Salzburg]]) war ein [[österreich]]isch-deutscher [[Dirigent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kernstockgasse 21.JPG|mini|Böhm-Schlössl in Graz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Böhm (1894–1981) mit Frau und Sohn (1952) OeNB 653944.jpg|mini|Mit Frau Thea und Sohn [[Karlheinz Böhm|Karlheinz]] in seiner Wiener Wohnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Böhm wurde als Sohn des Grazer Rechtsanwalts [[Leopold Böhm (Sänger)|Leopold Böhm]] (1865–1933) und seiner Frau Sophie, geb. Franz (1873–1952), im [[Böhm-Schlössl]] im Grazer Stadtbezirk [[Gries (Graz)|Gries]] (heute: Maria-Stromberger-Gasse) geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert Engele |url=https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Damals_in_der_Steiermark/Karl_B%C3%B6hm%2C_der_Maestro_aus_Graz |titel=Karl Böhm, der Maestro aus Graz |werk=Austria-Forum {{!}} https://austria-forum.org |sprache=de |abruf=2024-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hasso Hohmann |url=https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Essays/%C3%96sterreichische_Geschichten/Rettung_Karl-B%C3%B6hm-Geburtshaus |titel=Rettung Karl-Böhm-Geburtshaus |werk=Austria-Forum {{!}} https://austria-forum.org |datum=2019-06 |sprache=de |abruf=2024-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Salzburg-Panzl-Schmoller Silvia Mag |url=https://www.stadt-salzburg.at/ns-projekt/ns-strassennamen/prof-dr-karl-boehm/ |titel=Prof. Dr. Karl Böhm |sprache=de |abruf=2023-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who.&amp;#039;&amp;#039; XVI. Ausgabe (1969/70), Bd. 1: Bundesrepublik Deutschland/West-Berlin, Berlin 1969, S. 106. &amp;lt;/ref&amp;gt; Böhm stammte väterlicherseits von Deutschböhmen aus dem [[Egerland]] und mütterlicherseits von Elsässern ab. Er studierte zunächst wie sein Vater die [[Rechtswissenschaft|Jurisprudenz]] und promovierte zum Doktor der Rechte. Sein Ziel war es in seiner frühen Jugend noch, Pianist zu werden, doch erkannte er, für den Dirigentenberuf geschaffen zu sein. Er studierte am [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Wiener]] und am [[Universität für Musik und darstellende Kunst Graz|Grazer Konservatorium]] Klavier und Musiktheorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhms Dirigentenkarriere begann 1917 in seiner Heimatstadt Graz. Mit der Unterstützung von [[Bruno Walter]] berief man ihn 1921 an die [[Oper München]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klassikakzente.de/karlboehm/news-und-rezensionen/zum-40-todestag-karl-boehms-gesamte-aufnahmen-fuer-dg-in-einer-edition-264540 |titel=Zum 40. Todestag: Karl Böhms gesamte Aufnahmen für DG in einer Edition |sprache=de |abruf=2023-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1927 wurde er [[Generalmusikdirektor]] in [[Darmstadt]]. Im selben Jahr heiratete er die Sopranistin [[Thea Linhard-Böhm|Thea Linhard]]. Das einzige Kind aus dieser Ehe war der Schauspieler [[Karlheinz Böhm]] (1928–2014), der die Hilfsorganisation „[[Menschen für Menschen]]“ gründete. Die Schauspielerinnen [[Kristina Böhm]] und [[Katharina Böhm]] sind seine Enkelinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
1931 wurde Böhm Generalmusikdirektor an der [[Hamburgische Staatsoper|Hamburger Oper]]. Auf Fürsprache [[Adolf Hitler]]s&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 650.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Böhm Anfang 1934 aus seinem Vertrag in Hamburg mit der Absicht entlassen, umgehend an die [[Semperoper]] in Dresden zu wechseln, um dort Nachfolger von [[Fritz Busch]] (1890–1951) zu werden, den das [[NS-Regime]] aus politischen Gründen zum Rücktritt und zur Emigration genötigt hatte. Die Stelle in Dresden hatte Böhm bis 1943 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhm war kein Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]],&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 650.&amp;lt;/ref&amp;gt; äußerte aber zur Amtseinweisung Anfang Januar 1934 in Dresden, er kenne nur eine Einstellung im nationalsozialistischen Sinne.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der neue Dresdner Generalmusikdirektor.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheitskampf.&amp;#039;&amp;#039; 8. Januar 1934, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitglied in dem (von [[Alfred Rosenberg]] gegründeten) [[Kampfbund für deutsche Kultur]],&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Riedl: [http://www.zeit.de/2005/47/au_boehm &amp;#039;&amp;#039;Wer war Karl Böhm?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit Online]].&amp;#039;&amp;#039; 17. November 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; der im Juni 1934 im Zuge der gesellschaftlichen [[Gleichschaltung]] mit anderen Organisationen fusionierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. August 1935 schrieb Böhm dem [[Reichsdramaturg]]en [[Rainer Schlösser]]: „Da ich von Geburt aus Österreicher bin, jetzt seit zwölf Jahren reichsdeutscher Staatsangehöriger, und natürlich in Wien viele Anhänger, besonders im nationalsozialistischen Lager habe, glaube ich, daß diese Konzerte propagandistisch von größtem Vorteil für Deutschland sein können (...)“&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 55/1186 Blatt 132, zit. nach Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 653.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem weiteren Schreiben zur Erlangung der Auftrittsgenehmigung in Wien vom 13. August 1935 erklärte er: „Es ist sicher im Sinne der Regierung gelegen, wenn ich als deutscher Dirigent nach Wien gehe, um dort den zahlreichen Anhängern der nationalsozialistischen Idee neue Anregung zu geben, umsomehr als ich gebürtiger Österreicher bin. […] Heil Hitler!“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Opfer, Täter, Zuschauer. 70 Jahre danach – Die Wiener Staatsoper und der „Anschluss“ 1938.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog der Wiener Staatsoper. Wien 2008, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Reichsparteitag]] der NSDAP dirigierte er am 8. September 1936 [[Richard Wagner|Wagners]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Meistersinger von Nürnberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://hait.tu-dresden.de/ext/forschung/der-freiheitskampf-artikel.asp?id=54955 |wayback=20220324120936 |text=&amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Böhm dirigiert auf dem Reichsparteitag.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-10-18 20:52:27 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheitskampf,&amp;#039;&amp;#039; Dresdner Stadtausgabe. 4. September 1936, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem [[Anschluss Österreichs]] dirigierte Böhm am 30. März 1938 im [[Wiener Konzerthaus]] die [[Wiener Symphoniker]] beim „Ersten festlichen Konzert im neuen deutschen Reich“, begrüßte das Publikum mit dem [[Hitlergruß]] (ohne dazu verpflichtet gewesen zu sein)&amp;lt;ref&amp;gt;Anweisung des Propagandaministeriums an die [[Reichskulturkammer|Reichsmusikkammer]] vom 28. Dezember 1936, AZ I.B.1375: „Die Begrüßung des Publikums mit dem deutschen Gruß bei Symphonie-Konzerten ist bisher nicht üblich gewesen; jedoch ist der deutsche Gruß auch bei solchen Gelegenheiten erwünscht. Ein Zwang auf die Dirigenten wegen der Form, in der sie das Publikum begrüßen, ist aber keinesfalls auszuüben.“ In: &amp;#039;&amp;#039;Amtliche Mitteilungen der Reichsmusikkammer.&amp;#039;&amp;#039; IV/3, 4. März 1936.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ließ einleitend das &amp;#039;&amp;#039;[[Horst-Wessel-Lied]]&amp;#039;&amp;#039; spielen. Zur „Volksabstimmung“ über den Anschluss Österreichs schrieb Böhm im April 1938: „Wer dieser Tat des Führers nicht mit einem hundertprozentigen JA zustimmt, verdient nicht, den Ehrennamen Deutscher zu tragen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kulturlexikon&amp;quot;&amp;gt;Zitat bei [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Artikel (veröffentlicht April 1939) schrieb Böhm, dass „der Weg der heutigen Musik […] gebahnt ist durch die Weltanschauung des Nationalsozialismus“, und befürwortete, dass „alle etwaigen künstlerischen ‚Entgleisungen‘, die dem [[Gesundes Volksempfinden|Volksempfinden]] nicht Rechnung trügen, von vornherein unmöglich gemacht werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Weg der heutigen Musik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sonderheft der „Kameradschaft Deutscher Künstler“.&amp;#039;&amp;#039; 20. April 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde Böhm im Buch &amp;#039;&amp;#039;Künstler plaudern&amp;#039;&amp;#039; wie folgt zitiert: „In München hatte ich ein unvergessliches Erlebnis: Es war an jenem denkwürdigen 9. November 1923, da die braunen Kolonnen Adolf Hitlers zum [[Hitlerputsch|Marsch nach der Feldherrnhalle]] antraten. […] dort spielten sich die erschütternden Ereignisse ab, die einen Markstein in der deutschen Geschichte bilden. […] Wir sahen das Blut, das für die Idee vergossen wurde, die siegreich geworden ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Erwin Weinschenk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Künstler plaudern.&amp;#039;&amp;#039; Limpert, Berlin 1941, S. 48 (Es ist übrigens die einzige politische Stellungnahme in diesem Buch).&amp;lt;br /&amp;gt;Dazu Böhm in seiner Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;Ich erinnere mich ganz genau.&amp;#039;&amp;#039; Neuauflage. Wien 1974, S. 148: „Dieser Satz ist so dumm, daß ich ihn ganz sicher nie gesagt habe. Aber da er im Buch stand, hat man mir daraus den Strick gedreht.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wechselte Böhm von Dresden nach Wien, wo er Direktor der [[Wiener Staatsoper]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwb|16|1|1943|3|Amtseinführung Dr. Karl Böhms}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolge der Intervention von Reichsleiter [[Baldur von Schirach]] erhielten Karl Böhm und seine Frau Thea eine „[[Arisierung|arisierte]]“ Villa in [[Wien 18. Bezirk: Währing|Wien 18]], Sternwartestraße 70. Deren rechtmäßige Eigentümer wurden nach dem Krieg entschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Kristan, Gabriela Gantenbein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hubert Gessner.&amp;#039;&amp;#039; Passagenverlag, 2011, ISBN 978-3-85165-975-7, S. 108&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944, in der Endphase des Zweiten Weltkriegs, als viele Künstler zum Kriegsdienst eingezogen oder zum Arbeitseinsatz an der „[[Heimatfront]]“ verpflichtet wurden, nahm ihn Hitler in die [[Gottbegnadeten-Liste]] als einen der [[Gottbegnadeten-Liste#Unterabschnitt B. Alle Übrigen|15 wichtigsten Dirigenten]] auf,&amp;lt;ref&amp;gt;Namen bei [[Oliver Rathkolb]]: &amp;#039;&amp;#039;Führertreu und gottbegnadet. Künstlereliten im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Österreichischer Bundesverlag, Wien 1991, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; was einer Freistellung gleichkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später schrieb Böhm in seinen Memoiren: „Die Tatsache, daß ich nicht emigriert bin, hat man mir später ebenfalls verübelt. […] Ich hatte damals leider kein Angebot von der [[Metropolitan Opera|Met]] oder von [[Royal Opera House|Covent Garden]]. […] Ich […] glaube aber im Verlaufe meiner Tätigkeiten sowohl in Dresden sowie später in Wien bewiesen zu haben, auf welcher Seite ich immer gestanden bin.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Ich erinnere mich ganz genau.&amp;#039;&amp;#039; Neuauflage. Molden, Wien 1974, {{falsche ISBN|3-218-00640-2}}, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Böhm sich jemals [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945#Österreich|antisemitisch]] geäußert hat, ist umstritten. Laut dem Historiker [[Oliver Rathkolb]] ist (Stand 2010) von Böhm „keine antisemitische Äußerung bekannt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Markus: {{Webarchiv |url=http://kurier.at/kultur/2026605.php |wayback=20100826061555 |text=&amp;#039;&amp;#039;Schwieriger Direktor …&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kurier (Tageszeitung)|Kurier]].&amp;#039;&amp;#039; 25. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein 2001 erschienenes Buch zitiert Böhm allerdings wie folgt: „Solange noch ein Jude in der [[Alpen- und Donau-Reichsgaue|Ostmark]] lebt, werde ich nicht zum Taktstock greifen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephan Templ]], [[Tina Walzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Unser Wien. „Arisierung“ auf österreichisch.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-351-02528-9, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Böhm (1894–1981) 1947 OeNB 659524.jpg|mini|Aufnahme aus dem Salzburger Festspielhaus (1947)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Karl Böhm.jpg|mini|Grabstätte von Karl Böhm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 entfernten ihn die alliierten Besatzungsbehörden wegen zu großer Nähe zum NS-Regime aus dem Amt des Direktors der Wiener Staatsoper und belegten ihn mit einem Auftrittsverbot (ähnlich wie es [[Herbert von Karajan]] erhielt). Von 1955 (genau nach Ende [[Besetztes Nachkriegsösterreich|der Besatzungszeit]]) bis 1956 war er ein zweites Mal mit diesem Amt betraut. Vorwürfe, er sei zu wenig in Wien präsent,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Autor=H. |Titel=Direktor Böhms letzte Chance |Datum=1956-03-01 |Seite=4 |POS=Spalte 4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Protestkundgebungen während von ihm dirigierter Vorstellungen bewogen Böhm schließlich, das Amt niederzulegen. Sein Nachfolger wurde Karajan. In einem offenen Brief bestritt Böhm anschließend Probleme zwischen ihm und dem Ensemble und sprach diesem und dem Wiener Publikum ausdrücklich Dank und Anerkennung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem ab den 1960er Jahren trat er wieder in der Wiener Staatsoper als Dirigent auf. Im Juni 1979 leitete er seine letzte Premiere an diesem Haus: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Entführung aus dem Serail]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] (Regie [[Dieter Dorn]], Bühnenbild und Kostüme [[Jürgen Rose (Bühnenbildner)|Jürgen Rose]]; mit [[Edita Gruberová]], [[Horst Laubenthal]] und [[Rolf Boysen]] als &amp;#039;&amp;#039;Bassa Selim&amp;#039;&amp;#039;). 1980 dirigierte er bei einer Staatsopern-Tournee in Japan &amp;#039;&amp;#039;[[Ariadne auf Naxos]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Richard Strauss]]. Im Frühjahr 1981 fanden seine letzten Auftritte in der Öffentlichkeit statt, als er in der Wiener Staatsoper eine Reihe von Aufführungen von Mozarts &amp;#039;&amp;#039;[[Le nozze di Figaro]]&amp;#039;&amp;#039; leitete. Wenige Wochen vor seinem Tod dirigierte Böhm noch einmal die [[Wiener Philharmoniker]], bei der Einspielung der Tonspur für die &amp;#039;&amp;#039;[[Elektra (Strauss)|Elektra]]&amp;#039;&amp;#039;-Verfilmung von [[Götz Friedrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Termin für sein ursprünglich geplantes Abschiedskonzert Anfang September anlässlich der Wiedereröffnung der [[Alte Oper|Alten Oper]] in [[Frankfurt am Main]] erlebte Böhm nicht mehr. Er starb 86-jährig am 14. August 1981 während der Proben zu Richard Strauss’ Oper &amp;#039;&amp;#039;Ariadne auf Naxos&amp;#039;&amp;#039;. [[Wolfgang Sawallisch]] übernahm die musikalische Leitung und dirigierte diese Produktion auch im folgenden Festspielsommer. &lt;br /&gt;
Böhms Grabstätte ist auf dem [[Steinfeldfriedhof]] in [[Graz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaffen ==&lt;br /&gt;
Gegenüber progressiven Opernregisseuren zeigte sich der allgemein als schwierig bekannte Böhm – dessen sarkastische oder zynische Bemerkungen legendär sind – bis zuletzt sehr aufgeschlossen. Er konzentrierte sich auf die musikalischen Aspekte einer Inszenierung und vermied es, sich in die Inszenierung einzumischen. So arbeitete er problemlos und wiederholt mit [[Wieland Wagner]], [[Günther Rennert]], [[Otto Schenk]], [[Jean-Pierre Ponnelle]], [[August Everding]] oder [[Dieter Dorn]]. Seine kongeniale Zusammenarbeit mit Wieland Wagner bei den [[Bayreuther Festspiele]]n machte ihn insbesondere in Wagnerianerkreisen als einen der großen [[Richard Wagner|Wagner]]-Interpreten bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Böhm dirigierte zahlreiche berühmte [[Orchester]] – vor allem die Wiener Philharmoniker, machte aber auch viele Plattenaufnahmen mit den [[Berliner Philharmoniker]]n, darunter eine Gesamtaufnahme aller [[Liste der Sinfonien Wolfgang Amadeus Mozarts|Mozart-Sinfonien]] – sowie an vielen namhaften Opernhäusern in Europa und den USA – etwa an der [[Metropolitan Opera]] in New York. Jahrzehntelang verbunden war er auch der [[Deutsche Oper Berlin|Deutschen Oper Berlin]] und vielen bedeutenden Musikfestspielen (u.&amp;amp;nbsp;a. den Bayreuther Festspielen und vor allem den [[Salzburger Festspiele]]n). Besonders eng war seine jahrzehntelange Beziehung zu den Wiener Philharmonikern, mit denen er zahlreiche Plattenaufnahmen realisierte, von denen einige auch als Film erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt seines Repertoires lag auf der österreichischen und deutschen Musik der [[Wiener Klassik|Klassik]] und [[Musik der Romantik|Romantik]]. Ihm wurde eine Vorliebe zur Musik Mozarts nachgesagt, den er, eigener Aussage zufolge, für einen Revolutionär hielt. Zu Richard Strauss unterhielt er seit seiner Zeit in Dresden eine freundschaftliche Beziehung, er dirigierte einige Uraufführungen Strauss’scher Werke. In der Öffentlichkeit wurde Böhm im Kontrast zu seinem als mondän geltenden Landsmann [[Herbert von Karajan]] eher als bodenständiger Musiker wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen und Ehrungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2008.04.29.JuliusDeutsch.KarlBoehm.HimmelStr41Vienna.JPG|mini|Gedenktafel in Wien-[[Grinzing]]]]&lt;br /&gt;
* 30. Jänner 1943: [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz II. Klasse ohne Schwerter]]&lt;br /&gt;
* 1957: Mozart-Medaille der [[Mozartgemeinde Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.viennatouristguide.at/Gedenktafeln/pers/M/mozart_1_zmed.htm Inschrift Deutschordenshof, Singerstraße: Karl Böhm 1957] (abgerufen am 11. Juni 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1958: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1962: [[Anton-Bruckner-Ring]]&lt;br /&gt;
* 1964: [[Ehrenring der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
* 1964: Ehrenmitgliedschaft des [[Beethoven-Haus]]es Bonn&lt;br /&gt;
* 1964: Berufstitel Generalmusikdirektor&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.graz.at/cms/beitrag/10034695/7772685/Prof_Dr_Karl_Boehm.html Prof. Dr. Karl Böhm], graz.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1965: Ehrensenator der [[Universität Graz]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Berliner Kunstpreis]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Liste der Ehrenmitglieder der Wiener Staatsoper|Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien#Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ_180881&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
* 1974: [[Karl-Renner-Preis]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ_180881&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1976: [[Ehrenlegion|Kommandeurkreuz der Ehrenlegion]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Autor= |Titel=Hohe französische Ehren für Karl Böhm |Datum=1976-09-05 |Seite=8 |POS=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1978: [[Liste der Ehrenbürger von Wien#20. Jahrhundert (1901–2000)|Ehrenbürger der Stadt Wien]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ_180881&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980: Benennung der Dr.-Karl-Böhm-Allee in Graz und Ehrenbürger von Graz&lt;br /&gt;
* 1981: Mozart-Medaille der Stadt Frankfurt ([[postum]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ_180881&amp;quot;&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Titel=Ich verliere einen Freund |Datum=1981-08-18 |Seite=13 |POS=Spalte 1 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1991: Österreichische 500-Schilling-Gedenkmünze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oenb.at/dam/jcr:1081cdc4-6ad9-4bc6-bb40-8674702086bb/dl_schilling-muenzen_tcm14-98741.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gesamtverzeichnis der Schillingmünzen von 1947 bis 2001.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 5,06&amp;amp;nbsp;MB) [[Österreichische Nationalbank]]. S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl Böhm in Silber&lt;br /&gt;
* [[Ehrenring des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
* Goldener Ehrenring der Stadt Bayreuth&lt;br /&gt;
* Karl-Böhm-Straße im Vaterstettener Ortsteil Baldham, wo Böhm mehrere Jahre wohnte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- siehe [[Wikipedia:Formatvorlage Charts]] für Hinweise zu den Chartquellen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Chartplatzierungen&lt;br /&gt;
| Alben =&lt;br /&gt;
  {{Album&lt;br /&gt;
    |Mozart: Requiem &amp;lt;small&amp;gt;(mit [[Wiener Philharmoniker]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
    |{{Charts|DE|56|14.02.2025|1}}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
| Quellen Alben = &amp;lt;ref name=&amp;quot;charts&amp;quot;&amp;gt;Chartquellen: [https://www.offiziellecharts.de/suche Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1975 und 1981 wurde ein &amp;#039;&amp;#039;[[Dr. Karl-Böhm-Preis für junge österreichische Dirigenten]]&amp;#039;&amp;#039; viermal vergeben. Seit 1989 vergibt das Land Steiermark den &amp;#039;&amp;#039;[[Karl-Böhm-Interpretationspreis]]&amp;#039;&amp;#039; für herausragende Leistungen an [[Interpretation (Musik)|Musikinterpreten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl-Böhm-Saal 2.jpg|mini|Karl-Böhm-Saal in Salzburg]]&lt;br /&gt;
Im Dezember 2015 beschloss das Kuratorium der [[Salzburger Festspiele]], den Karl-Böhm-Saal im [[Haus für Mozart]] mit einer Tafel auszustatten, die auf die Rolle des Dirigenten in der NS-Zeit hinweist. Böhm sei im Gegensatz zu Herbert von Karajan kein NSDAP-Mitglied gewesen, gelte aber als Profiteur des „Dritten Reichs“. Auf der Tafel werde auf eine Internetadresse verwiesen, wo auf „Deutsch und Englisch die Persönlichkeit Karl Böhms dargestellt wird als das, was er war: ein großer Künstler, aber politisch fatal Irrender“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;salzburg.orf.at&amp;quot;&amp;gt;[https://salzburg.orf.at/news/stories/2749666/ &amp;#039;&amp;#039;NS-Vergangenheit: Erklärung im Karl-Böhm-Saal.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[ORF.at]].&amp;#039;&amp;#039; 28. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenname &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Karl-Böhm-Allee&amp;#039;&amp;#039; in [[Graz]] wurde 2017 von einer Historikerkommission kritisch beurteilt, da Böhm „eine der kulturellen Stützen des Regimes“ gewesen sei. Er habe sich ab 1933 für die Nationalsozialisten engagiert und dabei sein künstlerisches Schaffen in den Dienst der Partei gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.graz.at/cms/dokumente/10311253_8106610/3e205fe1/Anhang%20A_Endbericht%20der%20ExpertInnenkommission%20f%C3%BCr%20Stra%C3%9Fennamen%20Graz%20%28Auszug%2045-251%29.pdf |wayback=20201017232032 |text=&amp;#039;&amp;#039;Endbericht der ExpertInnenkommission für Straßennamen Graz&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-11-25 01:25:48 InternetArchiveBot }} (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB), Graz 2017, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dr.-Karl-Böhm-Allee ist ein asphaltierter Fußgängerweg auf dem [[Grazer Schloßberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kartogiraffe.de/%C3%B6sterreich/steiermark/graz/innere+stadt/dr.-karl-b%C3%B6hm-allee/#18,47.07497719372383,15.437794625759127 Grazer Schloßberg mit Dr.-Karl-Böhm-Allee] bei kartogiraffe.de. (Bei Google Maps ist der Name dieses Fußgängerweges nicht erfasst.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theaterstück ===&lt;br /&gt;
[[Paulus Hochgatterer]] schrieb das Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Böhm&amp;#039;&amp;#039; für [[Puppentheater]]. Die Idee stammte von dem Grazer Puppenspieler [[Nikolaus Habjan]], der sich daran gestört hatte, dass Graz bisher „absolut unkritisch“ gegenüber Karl Böhm geblieben sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf Theaterstück&amp;quot;/&amp;gt; Das Stück befasst sich mit dem Leben, Wirken und den Widersprüchen des Dirigenten. Die Uraufführung fand am 22. März 2018 im [[Grazer Schauspielhaus]] statt. Habjan brachte dabei als Solokünstler 15 verschiedene Puppen auf die Bühne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf Theaterstück&amp;quot;&amp;gt;[https://steiermark.orf.at/v2/radio/stories/2902839/ &amp;#039;&amp;#039;Karl Böhm als kritisches Puppenspiel&amp;#039;&amp;#039;] steiermark.orf.at, 23. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Stück &amp;#039;&amp;#039;Böhm&amp;#039;&amp;#039; war für den [[Nestroy-Theaterpreis]] 2018 nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schauspielhaus-graz.com/play-detail/bohm &amp;#039;&amp;#039;Böhm&amp;#039;&amp;#039;] Schauspielhaus Graz, 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Aufführung gab es einen fiktiven Kunstraub. Die Böhm-Büste im Grazer Opernhaus wurde „entwendet“.&amp;lt;ref&amp;gt;Nina Müller: [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5385455 &amp;#039;&amp;#039;Böhm-Büste entwendet: Kunstdiebstahl in der Grazer Oper.&amp;#039;&amp;#039;], In: [[Kleine Zeitung]], 11. März 2018, abgerufen am 20. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* —, [[Thea Linhard-Böhm]] (Verf.), [[Helene Berg]] (Adress.): &amp;#039;&amp;#039;Korrespondenz&amp;#039;&amp;#039;. Dresden/Wien/Velden 1938, [http://permalink.obvsg.at/AC14365688 OBV].&lt;br /&gt;
* —, Thea Linhard-Böhm (Verf.), [[Manfred Mautner Markhof senior|Manfred Mautner Markhof]] (Adress.), Maria Mautner Markhof (Adress.): &amp;#039;&amp;#039;Korrespondenz&amp;#039;&amp;#039;. Graz/Baldham (u.&amp;amp;#8239;a.) 1946, [http://permalink.obvsg.at/AC13929879 OBV].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fragebogen&amp;#039;&amp;#039;. (1 maschinschriftlich ausgefüllter Fragebogen mit Unterschrift, 2 Blatt, 3 Seiten). Begleitmaterialien: Brief von Karlheinz Böhm, Druckfahne, 2 Zeitungsausschnitte. Österreich-Institut, Wien 1950, [http://permalink.obvsg.at/AC14093995 OBV].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wiedergeburt der Wiener Staatsoper&amp;#039;&amp;#039;. Lafite, Wien 1955, [http://permalink.obvsg.at/AC11137898 OBV].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnis zu Mozart&amp;#039;&amp;#039;. Aus: &amp;#039;&amp;#039;Musikerziehung&amp;#039;&amp;#039;, 14.1960/61,1, S. 44 f.&lt;br /&gt;
* —, [[Franz Eugen Dostal]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Begegnung mit Richard Strauss&amp;#039;&amp;#039;. Doblinger, Wien (u.&amp;amp;nbsp;a.) 1964, [http://permalink.obvsg.at/AC04049636 OBV].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Musik Mozarts und ihre Interpretation&amp;#039;&amp;#039;. Aus: Musikerziehung; 23.1969/70,3, S. 119–122, [http://permalink.obvsg.at/AC12677257 OBV].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich erinnere mich ganz genau.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Hans Weigel]]. Neuauflage. dtv, München 1980, ISBN 978-3-423-02519-5 (1968)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oswald Bill: &amp;#039;&amp;#039;Böhm, Karl&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Roland Dotzert]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Darmstadt]].&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-8062-1930-2, S.&amp;amp;nbsp;92–93 ([https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/b/boehm-karl-1894.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{OeML|Böhm_Familie|Böhm, Familie|ETH}}&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 650–659. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* Peter Engels: &amp;#039;&amp;#039;Angelus, Johannes&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Roland Dotzert]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Darmstadt]].&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-8062-1930-2, S. 29 ([https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/b/bossler-johann-peter.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}.&lt;br /&gt;
* Thomas Wozonig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Böhm – Biografie, Wirken, Rezeption.&amp;#039;&amp;#039; edition text + kritik im Richard Boorberg Verlag, München 2025, ISBN 978-3-96707-584-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118512528|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|cd65a125e0534cf9abf9d6d6fda41f36}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Böhm,_Karl}}&lt;br /&gt;
* {{BMLO|b0725}}&lt;br /&gt;
* Joachim Riedl: [http://www.zeit.de/2005/47/au_boehm &amp;#039;&amp;#039;Wer war Karl Böhm?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit Online]].&amp;#039;&amp;#039; 17. November 2005&lt;br /&gt;
* [http://www.mediathek.at/trefferliste/searchword/czoxOToiS2FybCBCw7ZobSBEaXJpZ2VudCI7/ Radio-Aufnahmen mit und über Karl Böhm] im Online-Archiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118512528|titel=Böhm, Karl August Leopold|datum=2021-01-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118512528|LCCN=n81048030|NDL=00433716|VIAF=2738761}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohm, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister (Sächsische Staatskapelle Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Salzburger Festspiele)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenrings der Stadt Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger des Landes Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl-Renner-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Berliner Kunstpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Künstlerfamilie Böhm|Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Böhm, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Böhm, Karl August Leopold (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-deutscher Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. August 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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