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	<title>Karl August von Reisach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T01:27:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-11-29T21:59:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Publizisten selben Namens siehe [[Karl August von Reisach (Publizist)]] (1774–1846).}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl August von Reisach.jpg|mini|Kardinal Karl August von Reisach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl August von Reisach Pastoralschreiben 1842.jpg|mini|Pastoralschreiben des Eichstätter Bischofs vom 25.&amp;amp;nbsp;Februar 1842]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl August Graf von Reisach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juli]] [[1800]] in [[Roth]] bei Nürnberg; † [[22. Dezember]] [[1869]] in [[Contamine-sur-Arve]], [[Département Haute-Savoie]], Frankreich) war [[Bischof]] von [[Bistum Eichstätt|Eichstätt]] von 1836 bis 1846, [[Erzbischof]] von [[Erzbistum München und Freising|München und Freising]] von 1846 bis 1856 und schließlich [[Kurienkardinal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl August von Reisach war ein Sohn aus der Ehe des Landrichters und [[Königreich Bayern|königlich-bayerischen]] Kämmerers Johann Adam Graf von Reisach (1765–1820) und der Therese Freiin von [[Gumppenberg (Adelsgeschlecht)|Gumppenberg]] (1771–1834). Der Großvater, Franz Christoph von Reisach-Steinberg (†&amp;amp;nbsp;1797), war 1790 in den Reichsgrafenstand erhoben worden. Der Vater, der zur Finanzierung seines aufwendigen Lebensstils Geld aus der Staatskasse veruntreut hatte, entzog sich 1820 der Strafverfolgung durch [[Selbsttötung]]. Der von diesem Ereignis schwer erschütterte Karl August von Reisach fasste den Entschluss, die Familienehre wiederherzustellen. Nach dem Gymnasialabschluss 1816 am heutigen [[Wilhelmsgymnasium München]]&amp;lt;ref&amp;gt;Max Leitschuh: &amp;#039;&amp;#039;Die Matrikeln der Oberklassen des Wilhelmsgymnasiums in München.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bde., München 1970–1976; Band 3, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt; begann er mit 16 Jahren das philosophische Studium in München und studierte dann Jura in Heidelberg, Göttingen und Landshut, wo er 1821 zum Doktor beider Rechte promoviert wurde. Im Herbst 1824 trat er in das [[Collegium Germanicum]] in Rom ein. Nach dem Studium der [[Philosophie]] und [[Theologie]] empfing er am 10. August 1828 in Rom die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] und wurde zum Doktor der Theologie promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde schon im folgenden Jahr von [[Pius VIII.]] zum Studienrektor des [[Dikasterium für die Evangelisierung|Kollegiums der Propaganda]] ernannt. Am 19. April 1836 wurde er auf Drängen König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwigs I.]] zum [[Bischof von Eichstätt]] ernannt. Mit Unterstützung des befreundeten bayerischen Innenministers [[Karl von Abel]] (1837–1847) verfolgte er eine [[ultramontan]] ausgerichtete Kirchenpolitik. 1841 wurde er gegen den Willen des Münchner Erzbischofs [[Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel]] [[Koadjutor]] des Erzbistums München und Freising. 1844 wurde Karl August von Reisach in den [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] investiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Jürgen Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem hat Freunde. München und der Ritterorden vom Heiligen Grab.&amp;#039;&amp;#039; EOS 2010, S. 46 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gebsattels am 1. Oktober 1846 trat er das Amt des Erzbischofs von München und Freising an. 1848 geriet von Reisach, der ebenso [[Antimodernismus (Katholizismus)|antimodernistisch]] eingestellt wie [[Mystizismus|mystizistischen]] und übersinnlichen Phänomenen zugeneigt war, unter den Einfluss der [[Seher]]in [[Louise Beck]]. Nach Auseinandersetzungen mit König Ludwig I. versuchte die bayerische Regierung eine Versetzung von Reisachs an die [[Kurie]] nach Rom zu erreichen. Eine weitere Verschlechterung des Verhältnisses zum bayerischen Staat erfolgte, als sich der Erzbischof 1854 beim Tod der protestantischen [[Therese von Sachsen-Hildburghausen|Königin Therese]] weigerte, die Trauerfeierlichkeiten abzuhalten. Am 17. Dezember 1855 wurde er zum [[Kardinalbischof|Kardinal]] erhoben und kurz darauf [[Kardinalpriester]] der Titelkirche &amp;#039;&amp;#039;[[Sant’Anastasia al Palatino|Sant’Anastasia]]&amp;#039;&amp;#039;, die er bis zu seinem Tode behielt. Von 1861 bis 1868 hatte er zusätzlich auch die Titelkirche &amp;#039;&amp;#039;[[Santa Cecilia in Trastevere|Santa Cecilia]]&amp;#039;&amp;#039; inne. Im Zusammenhang seiner Kardinalserhebung wurde Reisach 1855 auch nach Rom berufen. Vom Amt des Erzbischofs von München und Freising trat er daher am 19.&amp;amp;nbsp;Juni 1856 zurück. 1862 wurde er zum Präfekten der [[Dikasterium für die Kultur und die Bildung|Studienkongregation]] berufen. 1868 wurde er [[Bischof von Sabina|Kardinalbischof von Sabina]].  Das ihm am 27. November 1869 von [[Pius IX.]] übertragene Amt des Präsidenten des [[Erstes Vatikanisches Konzil|Ersten Vatikanischen Konzils]] konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 22. Dezember 1869 in dem [[Redemptoristen]]kloster von [[Contamine-sur-Arve]] und wurde in seiner römischen Titelkirche &amp;#039;&amp;#039;Sant’Anastasia&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Brüder seiner Mutter waren der General [[Joseph von Gumppenberg]] (1798–1855) und [[Anton von Gumppenberg]] (1787–1855), bayerischer Kriegsminister, Hofmeister und Vertrauter von König Ludwig I.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Bruder ist Franz Seraph von Gumppenberg (1780–1836), Berg- und Salinenrat, dessen Tochter Friederike König Ludwig I. für die Schönheitengalerie, heute im Schloss Nymphenburg, malen ließ.&lt;br /&gt;
Sein gleichnamiger Onkel, der Publizist [[Karl August von Reisach (Publizist)|Karl August von Reisach]] (1774–1846) war Archivar in preußischen Diensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theresa Hüther: &amp;#039;&amp;#039;„Die Vergiftungs-Geschichte der Prinzessin von Hohenzollern, bei welcher der Jesuit P. Kleutgen betheiligt war.“ Ein Skandal in Rom und seine publizistischen Nachwehen während des Kulturkampfes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Katholische und Ökumenische Theologie.&amp;#039;&amp;#039; 3 (2018) (= &amp;#039;&amp;#039;Jahresheft des Alt-Katholischen Seminars der Universität Bonn&amp;#039;&amp;#039;), S. 25–44 ([http://www.ak-seminar.de/wp-content/uploads/2020/01/Hu%CC%88ther-AO%CC%88Th2018.pdf online]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|114|117|Reisach, Karl August Graf von|Alois Knöpfler|ADB:Reisach, Karl August Graf von}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613155638/http://www.bautz.de/bbkl/r/reisach_k_a_g.shtml |band=7|spalten=1567-1571|autor=[[Raimund Lachner]]|artikel=Karl August Graf von Reisach}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Molitor]]: &amp;#039;&amp;#039;Cardinal Reisach.&amp;#039;&amp;#039; In: „Deutschlands Episcopat in Lebensbildern“, Band II, 4. Hft. 1874.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|382|383|Reisach, Karl August Graf von|[[Manfred Weitlauff]]|118955403}}&lt;br /&gt;
* [[Hubert Wolf (Theologe)|Hubert Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Nonnen von Sant’Ambrogio. Eine wahre Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-64522-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Miranda|ID=bios1855.htm#Reisach|Artikel=Reisach, Karl August von|Abruf=2017-06-24}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bvonr|Artikel=Karl August von Reisach|Abruf=2017-06-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Girolamo d’Andrea]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Sabina|Kardinalbischof von Sabina]]|ZEIT=1868–1869|NACHFOLGER=[[Giuseppe Milesi Pironi Ferretti]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel]]|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Freising und der Erzbischöfe von München und Freising|Erzbischof von München-Freising]]|ZEIT2=1846–1856|NACHFOLGER2=[[Gregor von Scherr]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER3=[[Johann Martin Manl]]|AMT3=[[Liste der Bischöfe von Eichstätt|Bischof von Eichstätt]]|ZEIT3=1836–1846|NACHFOLGER3=[[Georg von Oettl]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Bischöfe von Eichstätt (seit 1612)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Erzbischöfe von München und Freising (seit 1821)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118955403|LCCN=n88032518|VIAF=8187274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reisach, Karl August Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von München und Freising]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzilsvater (Erstes Vatikanisches Konzil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Reichsrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reisach, Karl August von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reisach, Karl August Graf von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Eichstätt sowie des Erzbistums München und Freising und späterer Kurienkardinal&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Roth]] bei Nürnberg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1869&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Contamine-sur-Arve]], [[Département Haute-Savoie]], Frankreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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