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	<title>Karl August Wittfogel - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+ 1 Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lajos Tihanyi Karl August Wittfogel 1926.jpg|mini|hochkant|[[Lajos Tihanyi]]: Karl Wittfogel (1926)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl August Wittfogel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1896]] in [[Woltersdorf (Wendland)|Woltersdorf]], [[Kreis Lüchow]]; † [[25. Mai]] [[1988]] in [[New York City]]) war ein deutscher bzw. ab 1941 [[US-amerikanische Staatsbürgerschaft|US-amerikanischer]] [[Soziologe]] und [[Sinologie|Sinologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige seiner wichtigsten Bücher sind die Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft und Gesellschaft Chinas&amp;#039;&amp;#039; (1931) und die mit Feng Chia-Sheng verfasste &amp;#039;&amp;#039;History of Chinese Society, Liao&amp;#039;&amp;#039; (1947), das Ergebnis des &amp;#039;&amp;#039;Chinese History Project&amp;#039;&amp;#039;. Sein Hauptwerk ist &amp;#039;&amp;#039;Oriental Despotism&amp;#039;&amp;#039; (1957), übersetzt &amp;#039;&amp;#039;Die orientalische Despotie&amp;#039;&amp;#039;. Wittfogels Arbeiten über China beruhen auf [[Max Weber]] und [[Karl Marx]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neue zeitung 2jahrg nr177 beilage 13 aug 1920 cropped.png|mini|hochkant|[[Neue Zeitung (Jena)]], 2. Jg., Nr. 177, 13. August 1920, Beilage, S. 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl August Wittfogel war Sohn eines Lehrers. Er besuchte das [[Johanneum Lüneburg]] und war in der Jugendbewegung [[Wandervogel]] aktiv. Nach dem [[Abitur]] 1914 studierte er Philosophie, Geschichte, Soziologie, Geographie in [[Universität Leipzig|Leipzig]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Humboldt-Universität Berlin|Berlin]] und [[Universität Rostock|Rostock]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200013356 Immatrikulation von Karl August Wittfogel] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1917 wurde er zum [[Erster Weltkrieg|Kriegsdienst]] als Fernmelder eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 trat er der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei und 1920, nach der Vereinigung von USPD Mehrheit und [[KPD]], der [[Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands|VKPD]]. Zusammen mit [[Paul Reiner]], [[Karl Korsch|Karl]] und [[Hedda Korsch]] sowie [[Martin Luserke]] war Wittfogel 1920 als Lehrer einer Räteschule der Jenaer Arbeiterschaft vorgesehen. Lehrer und Kursteilnehmer mussten einer sozialistischen Partei angehören. 1921 begann er sein [[Sinologie]]-Studium in Leipzig bei [[August Conrady]] und [[Eduard Erkes]]. In dieser Zeit war er eine der führenden Persönlichkeiten der [[Kommunistische Studentenfraktion|Kommunistischen Studentenfraktion]] (Kostufra) in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittfogel hatte seinen ersten schriftstellerischen Erfolg als Bühnenautor, mit &amp;#039;&amp;#039;jugendlich-revolutionären&amp;#039;&amp;#039; Stücken, die vom [[Malik-Verlag]] publiziert wurden. Sein Stück &amp;#039;&amp;#039;Der Krüppel&amp;#039;&amp;#039; war 1920 Teil des Eröffnungsprogramms von [[Erwin Piscator]]s Berliner &amp;#039;&amp;#039;Proletarischem Theater&amp;#039;&amp;#039;. 1925 war er zudem Kulturredakteur der KPD-Tageszeitung [[Die Rote Fahne]]. Er war Mitglied in der [[Rote Gruppe|Roten Gruppe]] und später im [[Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller]], für dessen &amp;#039;&amp;#039;[[Linkskurve]]&amp;#039;&amp;#039; er Aufsätze über Ästhetik verfasste. 1932 nannte er in einer sehr kritischen Rezension in der &amp;#039;&amp;#039;Linkskurve&amp;#039;&amp;#039; den Roman von [[Hans Fallada]] [[Bauern, Bonzen und Bomben (Roman)|&amp;#039;&amp;#039;Bauern, Bonzen und Bomben&amp;#039;&amp;#039;]] einen „faschistischen Bauernroman“.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachdruck der Linkskurve 1932. (Linkskurve4), Materialismus Verlag, Frankfurt am Main 1978&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kurt Tucholsky]] bewertete das Buch Falladas hingegen in seiner 1931 verfassten Rezension als „ein politisches Lehrbuch der Fauna Germanica, wie man es sich nicht besser wünschen kann“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Weltbühne]] 7. März 1931, Nr. 14, S. 496.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Group-photo Geraberg 1923.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;[[Marxistische Arbeitswoche]]&amp;#039;&amp;#039; 1923 – sitzend v. li. n. re.: Karl August Wittfogel, Rose Wittfogel (1889– ?), unbekannt, [[Christiane Sorge]], [[Karl Korsch]], [[Hedda Korsch]], [[Käthe Weil]], [[Margarete Lissauer]] (1876–1932), [[Béla Fogarasi]], [[Gertrud Alexander]] – stehend v. li. n. re.: [[Hede Massing]], [[Friedrich Pollock]], [[Eduard Ludwig Alexander]], [[Kostja Zetkin|Konstantin Zetkin]], [[Georg Lukács]], [[Julian Gumperz]], [[Richard Sorge]], Karl Alexander (Kind), [[Felix Weil]], unbekannt]]&lt;br /&gt;
Im März 1922 trug Wittfogel vor einem Kongress sozialistischer und kommunistischer Studierender seine Kritik der bestehenden Wissenschaft vor, die er anschließend unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Wissenschaft der bürgerlichen Gesellschaft. Eine marxistische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte. Im Sommer 1922 schrieb er für die Zeitung des kommunistischen Jugendverbandes &amp;#039;&amp;#039;Die Junge Garde&amp;#039;&amp;#039; eine Reihe von Artikeln über die Anfänge der menschlichen Gesellschaft, die er in erweiterter Fassung als Broschüre unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Vom Urkommunismus bis zur proletarischen Revolution. Erster Teil: [[Urkommunismus]] und Feudalismus&amp;#039;&amp;#039; mit Hilfe von [[Béla Fogarasi]] veröffentlichte. Die daran anschließende Artikelserie bildete das Kerngerüst für das Buch &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, das im Sommer 1923 abgeschlossen war und im Herbst 1924 erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl A. Wittfogel: &amp;#039;&amp;#039;Eine neue Einleitung zur Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. (New York, November 1976). In: Karl A. Wittfogel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft. Von ihren Anfängen bis zur Schwelle der großen Revolution&amp;#039;&amp;#039;. SOAK-Verlag Hannover 1977, ISBN 3-88209-003-0. (Nachdruck der 1924 im Malik-Verlag Wien erschienenen Ausgabe).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lehrer an der [[Heimvolkshochschule Tinz]] hatte er 1920 &amp;lt;!--genaue Quelle?--&amp;gt;[[Karl Korsch]] kennengelernt. Von 1921 bis 1932 war er mit Rose Schlesinger (*&amp;amp;nbsp;1889) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesstiftung Aufarbeitung |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/karl-august-wittfogel |titel=Wittfogel, Karl August |werk=Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten |abruf=2026-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Felix Weil]] setzte ihnen in Berlin im Sommer 1922 den Plan zur Gründung eines [[Frankfurter Institut für Sozialforschung|Frankfurter Instituts für Sozialforschung]] auseinander. Während Rose Anfang 1923 hierfür die sozialwissenschaftliche Bibliothek organisierte, bekam Wittfogel selbst darin Hausrecht. Als Teilnehmer der &amp;#039;&amp;#039;[[Marxistische Arbeitswoche|Marxistischen Arbeitswoche]]&amp;#039;&amp;#039; Pfingsten 1923 lernte er [[Georg Lukács]] und auch Korschs Ansichten näher kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittfogel schrieb seine erste Arbeit über China als Mitarbeiter des Frankfurter Instituts. &amp;#039;&amp;#039;Das erwachende China&amp;#039;&amp;#039; (1926) handelt vom Machtkampf zwischen [[Sun Yatsen]] und [[Yuan Shikai]], ging aber weit in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte Chinas zurück. &amp;lt;!--Schon in diesem Buch: hydraulische Bürokratie?--&amp;gt; Die Aufsätze &amp;#039;&amp;#039;Probleme der chinesischen Wirtschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Voraussetzungen und Grundelemente der chinesischen Landwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; entstanden. 1930 wurde Wittfogel mit der umfangreichen Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft und Gesellschaft Chinas&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt promoviert. Er hat sich in dieser Zeit auch intensiv mit der politischen Geographie [[Karl Haushofer]]s ([[Geopolitik]]) beschäftigt sowie mit der Planwirtschaft in der Sowjetunion. Wittfogel nahm 1931 an Sitzungen der [[Arplan|Arbeitsgemeinschaft Planwirtschaft (Arplan)]] von [[Friedrich Lenz (Nationalökonom)|Friedrich Lenz]] und [[Arvid Harnack]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Nach der Promotion?--&amp;gt;In diese Zeit fiel ein Aufenthalt am [[Marx-Engels-Institut]] in Moskau. Die These einer besonderen asiatischen Produktionsweise, die Wittfogel gerade als Marxisten interessierte, stieß 1931 auf der Leningrader Konferenz auf erbitterten Widerstand. Hatte Wittfogel 1928 mit [[Eugen Varga|E. S. Varga]] und [[David Rjasanow]] noch offen über die [[asiatische Produktionsweise]] sprechen können, so musste er jetzt erleben, dass der Begriff tabuisiert wurde. &amp;#039;&amp;#039;Feudalismus&amp;#039;&amp;#039; galt jetzt als der hierfür zutreffende Ausdruck. Wittfogel lehrte Anfang der 1930er Jahre am [[Internationales Landwirtschaftliches Institut|Internationalen Agrar-Institut]] und konnte 1932 mit Unterstützung der MASCH ([[Marxistische Arbeiterschule]]) China besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu beinahe allen anderen Mitgliedern der [[Frankfurter Schule]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Kommunist [[Paul Massing]] war ebenfalls im KZ.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Wittfogel 1933 (an der Schweizer Grenze) verhaftet und in das [[KZ Esterwegen]], eines der [[Emslandlager]], gebracht. Die russische Journalistin Olga Joffe (* 1897 in [[Dnipro|Jekaterinoslaw]]; † 1992)&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wittfogel hatte die russische Journalistin und Korrespondentin für die sowjetische Gewerkschaftszeitung [[Trud (Russland)|Trud]] 1929 kennengelernt; sie heirateten im Jahr 1933. Olga und K.A.Wittfogel führten 1935–37 Forschungen über die chinesische Familie in China durch. Das Material wurde von Olga 1946 unter dem Namen Olga Lang mit der Hilfe des &amp;#039;&amp;#039;Amasa Stone Mather Memorial Publication Fund&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht:&lt;br /&gt;
* Olga Lang: &amp;#039;&amp;#039;Chinese Family and Society.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, 1946 Mehrere Auflagen u. Ausgaben, französische und japanische Übersetzungen.&lt;br /&gt;
* Ihre Ph. D. Dissertation, Columbia University, 1962: &amp;#039;&amp;#039;The Writer Pa Chin and His Times. Chinese Youth of the Transitional Period&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Olga Lang: &amp;#039;&amp;#039;Pa Chin and His Writings. Chinese Youth Between the Two Revolutions.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge, Mass., Harvard University Press, 1967 (&amp;#039;&amp;#039;Harvard East-Asia Studies&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Olga Lang: &amp;#039;&amp;#039;Die chinesische Jugend zur Zeit der 4.-Mai-Bewegung. Ba Jins Romantrilogie &amp;quot;Reißende Strömung&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Kubin &amp;#039;&amp;#039;Moderne chinesische Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/Main Suhrkamp 1985, S. 328–346.&lt;br /&gt;
* Olga Lang: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort.&amp;#039;&amp;#039; zu: Ba Jin: &amp;#039;&amp;#039;The Family.&amp;#039;&amp;#039; Anchor Books, 1972. {{Webarchiv|url=http://raforum.info/spip.php?article3032&amp;amp;lang=fr |wayback=20160125081004 |text=(englisch)   }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;, seit 1933 seine zweite Ehefrau, erreichte mit Hilfe von [[Friedrich Hielscher]], [[Karl Haushofer]] und [[Richard Henry Tawney]], dass er 1934 nach England emigrieren konnte und schließlich in die USA. Wittfogel brach nach und nach mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Seine wissenschaftlichen Thesen über die &amp;#039;&amp;#039;asiatische Produktionsweise&amp;#039;&amp;#039; waren in Moskau 1931 auf heftigen, politisch begründeten Widerspruch gestoßen, [[Karl Radek]] erklärte dem überzeugten Parteikommunisten 1933 (ebenfalls in Moskau), die deutschen Arbeiter müssten eben einige Jahre Hitler auf sich nehmen. Der [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Hitler-Stalin-Pakt]] war ein schwerer Schlag, aber Wittfogel blieb bis nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in kommunistischen Strukturen tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl August und Olga Wittfogel konnten 1935–37 mit Unterstützung des &amp;#039;&amp;#039;International Institute of Social Research&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;!--und des &amp;#039;&amp;#039;Institute of Pacific Relations&amp;#039;&amp;#039; wann?--&amp;gt; in der [[Republik China (1912–1949)|Republik China]] forschen. Drei große Forschungsbereiche wurden benannt: &amp;#039;&amp;#039;The Chinese Family Project&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;The Chinese Bureaucracy Project&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;The Chinese Dynastic Histories Project&amp;#039;&amp;#039; (CHP). Aus dem letzteren Vorhaben entstand &amp;lt;!--1939?--&amp;gt; das &amp;#039;&amp;#039;Chinese History Project&amp;#039;&amp;#039;, das von der [[Rockefeller-Stiftung]] gefördert wurde und, wie das &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Institut im Exil&amp;#039;&amp;#039;, an der &amp;#039;&amp;#039;Columbia University&amp;#039;&amp;#039; angesiedelt war. 1947 erschien als erstes Forschungsergebnis des CHP die &amp;#039;&amp;#039;History of Chinese Society, Liao&amp;#039;&amp;#039;. Die Rockefeller Foundation stellte aber 1949 die Förderung ein, Mitarbeiter verließen das Projekt nach dem Triumph der Kommunisten in China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittfogel wurde von George E. Taylor 1947 als Professor für chinesische Geschichte an sein &amp;#039;&amp;#039;Far Eastern and Russian Institute&amp;#039;&amp;#039; in [[Seattle]] in [[Washington State|Washington]] an der pazifischen Nordwestküste geholt. Dort lehrte auch [[Hellmut Wilhelm]]. Wittfogel blieb bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1966 an der [[University of Washington]]. Er lebte in New York zusammen mit [[Esther Goldfrank]], Anthropologin und [[Franz Boas|Boas-Schülerin]] und seit 1940 seine dritte Ehefrau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bertolt Brecht]] |Titel=[[Arbeitsjournal (Brecht)|Arbeitsjournal]] 1942-1955, 1938-1942 |Hrsg=Werner Hecht |Verlag=Aufbau Verlag |Ort=Berlin |Datum=1973 |Seiten=280 |Zitat=Eintrag vom 16.2.43 : abends kommt K A W[ittfogel] mit seiner frau […] auch W […] ist jetzt &amp;#039;stout&amp;#039;, hat reich geheiratet, einen namen als sinologe, eine art salon [...]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] war Wittfogel überzeugter [[Antikommunismus|Antikommunist]]. Während der [[McCarthy-Ära]] denunzierte er im August 1951 vor dem Senats-Unterausschuss für Innere Sicherheit ([[Pat McCarran|McCarran]]-Ausschuss&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willem van Reijen|W. van Reijen]], G. Schmid Noerr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grand Hotel Abgrund.&amp;#039;&amp;#039; Junius, Hamburg 1990, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt;) u. a. den kanadischen UNO-Chefdelegierten und Botschafter [[Egerton Herbert Norman]] als Kommunisten. Norman stritt alles ab, aber er blieb verdächtig und eine erneute Vorladung vor den Senatsausschuss für Innere Sicherheit trieb ihn 1957 in den Tod. Aus Angst, er könne Genossen verraten, beging Norman in Kairo Selbstmord. „&amp;#039;&amp;#039;Der Selbstmord Normans&amp;#039;&amp;#039;“, kommentierte &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; seinerzeit, „&amp;#039;&amp;#039;hat die amerikanische Regierung und ihre Mitglieder mit Schande bedeckt.&amp;#039;&amp;#039;“ Norman war allerdings Mitglied der englischen Partei gewesen. Wittfogel bereute sein Vorgehen später zutiefst.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Witzens: &amp;#039;&amp;#039;Kritik der Thesen Karl A. Wittfogels über den hydraulischen Despotismus mit besonderer Berücksichtigung des historischen singhalesischen Theravāda-Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 2000, S. 27 [https://d-nb.info/963951270/34 (pdf)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war für die intellektuelle Linke und natürlich für die westlichen Sympathisanten von Maoismus und Stalinismus zum [[Paria|Unberührbaren]] geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sein Schüler [[Lawrence Krader]], der mit rein wittfogelschen Forschungsansätzen (über Karl Marx &amp;#039;&amp;#039;Ethnologische Exzerpthefte&amp;#039;&amp;#039;) eine Professur in Berlin erhielt, verzieh ihm nie. Ausgesprochen fair rezensiert wurden die Thesen Wittfogels von Pierre Vidal-Naquet. Aber auch Barrington Moore, [[George Lichtheim]] und vor allem [[Rudi Dutschke]] würdigten kritisch Wittfogels Arbeit. [[Rudolf Bahro]] gab erst nach 1989 im Nachwort zur &amp;#039;&amp;#039;Alternative zum real existierenden Sozialismus&amp;#039;&amp;#039; zu, die Vorkenntnis Wittfogels in den 1970er Jahren bewusst verschwiegen zu haben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Mit seinen Arbeiten über die orientalischen Produktions- und Herrschaftsverhältnisse versuchte Wittfogel einerseits, die analytischen Ansätze von [[Karl Marx]] und [[Max Weber]] weiterzuführen und andererseits eine Grundlage zur Erklärung und Kritik der politischen Geschichte der [[Sowjetunion]] ([[Stalinismus]]) und der [[Volksrepublik China]]s darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (1924) will Wittfogel nicht nur die Entwicklung der Gesellschaft aufzeigen, sondern auch zeigen, dass die Gesellschaft sich zwangsläufig zu einem inneren [[Marxismus]] hinbewegen wird. Eigentlich war dieses Werk in drei Bänden geplant, der erste Band &amp;#039;&amp;#039;Urkommunismus und Feudalismus&amp;#039;&amp;#039; (1922), der Urkommunismus und Ausprägungen des [[Feudalismus]] behandelt, ist auch als kleine selbstständige Schrift erschienen. Im zweiten Band wendet sich Wittfogel der [[Politische Ökonomie|politischen Ökonomie]] zu, die er grundsätzlich marxistisch [[Analyse|analysiert]]. Eigentlich war auch ein dritter Band über den modernen [[Kapitalismus|Hochkapitalismus]] geplant, der aber nie erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft und Gesellschaft Chinas&amp;#039;&amp;#039; (1931) entwickelt Wittfogel die Theorie der [[Hydraulische Gesellschaft|hydraulischen Gesellschaft]]. Kurzgefasst besagt seine Theorie: Die Regulierung und Verteilung der ungünstig verteilten Wasservorkommen ist für die Menschen schon seit Jahrtausenden eine Herausforderung. Bis ins 18. Jahrhundert hinein war China im Bau von [[Deich]]en, [[Kanal (Wasserbau)|Transportkanälen]] und [[Bewässerung]]ssystemen dem Westen weit überlegen. Diese Aufgaben erforderten die zentralstaatlich gelenkte Realisierung solcher Großprojekte und der Erhalt der Wasserbauten sowie die davon abhängige bürokratische Organisation mit massenhafter Zwangsrekrutierung von Arbeitskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittfogel setzte (in seiner post-marxistischen Schaffensphase) dem monolinearen, [[Determinismus|deterministischen]] Geschichtsmodell des Marxismus (das sich mit quasi naturgesetzlicher Notwendigkeit in eine bestimmte Richtung entwickelt) das Konzept einer mehrlinigen geschichtlichen Entwicklung entgegen, in dem das Freiheitsmoment und die Verantwortung des Individuums eine entscheidende Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] veröffentlichte Wittfogel sein [[Magnum opus|Hauptwerk]], &amp;#039;&amp;#039;Oriental Despotism&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Die orientalische Despotie – Eine vergleichende Untersuchung totaler Macht&amp;#039;&amp;#039;, Köln, Berlin 1962). Wittfogel, der in deutschen Konzentrationslagern die brutale Gewalt totalitärer Diktatur am eigenen Leib erlebt hatte, verstand seine Arbeit als wissenschaftlichen Beitrag im ideologischen Kampf gegen den sowjetischen Kommunismus. Im [[Bolschewismus]] der [[Sowjetunion]] sah Wittfogel den modernen Nachfolger der [[zar]]istischen Despotie. Russland sei durch die jahrhundertelange [[Mongolen]]herrschaft &amp;#039;&amp;#039;asiatisiert&amp;#039;&amp;#039; worden und habe die in Ostasien entstandenen despotischen Strukturen adaptiert. [[Lenin]] habe die Geschichte der despotischen Enteignung und Unterdrückung in verhängnisvoller Weise nur fortgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittfogel postuliert, dass die alten orientalischen Autokratien, die sich auf der Basis künstlicher Bewässerungssysteme an den großen Strömen des [[Euphrat]], [[Jangtsekiang]], [[Indus]] und [[Nil]] entwickelten und heute als die zivilisatorischen [[Wiege der Menschheit|Wiegen der Menschheit]] gelten, zu einem bestimmten Gesellschafts- und Herrschaftstypus gehören, der „hydraulischen Gesellschaft“. Sie bildete die materielle Basis der beständigen „asiatischen“ oder „orientalischen“ Despotie, einem Herrschaftssystem, das sich später in Gebiete ohne künstliche Bewässerungssysteme, wie zum Beispiel Russland ausbreiten konnte. Die Machtstruktur dieses Systems hatte angeblich in den Kulturen des Orients über Jahrtausende hin fast unverändert Bestand und sei in unterschiedlichen geographischen Gebieten Asiens bis heute anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Typus der „Orientalischen Despotie“ ist der [[Zentralismus]] in Gesellschaften, deren (land-)wirtschaftliche Basis überdimensionierte, nicht von lokalen Gemeinschaften, sondern nur von der Zentralgewalt zu errichtende und kontrollierbare Bewässerungssysteme sind. Wittfogel schreibt: „Je intensiver auf der Seite des Bewässerungsbaus der [[Arbeit (Philosophie)#Agrargesellschaft|Arbeitsprozess]] wird, umso mehr schrumpft die zur [[Reproduktion]] der unmittelbaren Produzenten notwendige Bodenfläche zusammen und umso unrentabler wird die Anwendung von Arbeitstieren und entwickelten Arbeitsgeräten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Intensivierung erklärt, warum in Bewässerungsgebieten ein sehr ertragreicher [[Ackerbau]] möglich ist, der aber auf Bewässerungssysteme angewiesen ist und den Bau gigantischer Bewässerungsanlagen und heute vor allem von Staudämmen erfordert. Dies erfordert laut Wittfogel die Organisationskraft eines bürokratischen Zentralstaates mit einem Alleinherrscher an der Spitze, der allein über die Macht und die Ressourcen verfügte, große Arbeiterheere zu dirigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittfogel, der diesen [[Idealtypus]] anhand von China konzipierte, darin [[Max Weber]] folgend, der in seiner Herrschaftstypologie den Typus &amp;#039;&amp;#039;sultanistische Herrschaft&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls am chinesischen Kaiserreich definiert hatte, beschreibt die Orientalische Despotie so als ein autokratisches System. Der Kaiser, gestützt auf eine hierarchisch organisierte [[Bürokratie]], übte totale Herrschaft aus. Er konnte ungestraft Repression und Terror als Herrschaftsinstrumente einsetzen, denn es gab keine wirksamen konstitutionellen Schranken oder gesellschaftlichen Gegengewichte (wie es in Europa die Feudal[[aristokratie]] bildete), um seine Macht des Alleinherrschers zu begrenzen. Der Despot verstärkt und verfestigt seine Position noch, indem er die Religion dem Staat unterordnet. Religiöse und staatlichen Autorität werden eins. Diese systemische Machtzusammenballung impliziert die Gefahr der Entartung des Absolutismus zur [[Tyrannis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie der „hydraulischen Despotie“ wurde von mehreren anderen Historikern abgelehnt, etwa von [[Joseph Needham]]. [[Arnold J. Toynbee]] warf Wittfogel vor, die von den griechischen Historikern in der [[Antikes Griechenland|Antike]] erfundene Propaganda des „guten Europa“ und „bösen Asien“ zu bedienen. Die Schwäche von Wittfogel liege vor allem darin, dass ihm nicht gelinge, alle orientalischen Großreiche der Vergangenheit angemessen zu beschreiben. [[Pierre Vidal-Naquet]] und [[Barrington Moore]] vom Harvard Russian Research Center kritisierten Wittfogel fair und taten ihn nicht in Bausch und Bogen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittfogels Theorie hatte akademischen Einfluss in der Anthropologie, auch dank seiner Frau Esther Schiff Goldfrank. [[Mesoamerika]] und [[Peru]] wurden in Seminaren auf hydraulischen Despotismus untersucht. Der Anthropologe [[Julian Steward]] und dessen Schüler wie [[Eric Wolf]] oder [[Sidney Mintz]] fanden sich durch Wittfogel bestätigt; Stewards anfängliche Begeisterung ließ im Laufe der Zeit nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später berief sich [[Samuel P. Huntington]] in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Kampf der Kulturen]]&amp;#039;&amp;#039; ausdrücklich auf Wittfogel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staatsklassentheorie von [[Hartmut Elsenhans]] würdigt die Leistung Wittfogels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Urkommunismus bis zur proletarischen Revolution. Eine Skizze der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Junge Garde, Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mann der eine Idee hat. Erotisches Schauspiel in vier Akten.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung revolutionärer Bühnenwerke.&amp;#039;&amp;#039; VII). Malik, Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer ist der Dümmste? Eine Frage an das Schicksal. In einem Vorspiel und vier Akten.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung revolutionärer Bühnenwerke.&amp;#039;&amp;#039; 8). Malik, Berlin 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft. Von ihren Anfängen bis zur Schwelle der großen Revolution,&amp;#039;&amp;#039; Malik Verlag, Berlin 1924 (Reprint Neuer ISP-Verlag, Köln 1980, ISBN 978-3-929008-18-0).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wolkenkratzer. Amerikanischer Sketch&amp;#039;&amp;#039;. Malik Verlag, Berlin 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das erwachende China. Ein Abriß der Geschichte und der gegenwärtigen Probleme Chinas&amp;#039;&amp;#039;. Agis-Verlag, Wien 1926.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;[[Sun Yat Sen]]. Aufzeichnungen eines chinesischen Revolutionärs.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. u. eingel. durch eine Darstellung der Entwicklung Sun Yat Sens und des Sun-Yat-Senismus von K. A. Wittfogel. (Ins Deutsche übers. von G. Iversen) Agis-Verlag, Wien/Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft und Gesellschaft Chinas. Versuch der wissenschaftlichen Analyse einer grossen asiatischen Agrargesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Produktivkräfte, Produktions- und Zirkulationsprozess.&amp;#039;&amp;#039; C.L. Hirschfeld, Leipzig 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mao Tse-tung]]. Liberator or destroyer of the Chinese peasants?&amp;#039;&amp;#039; Free Trade Union Committee, American Federation of Labor, New York [1955].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oriental Despotism. A Comparative Study of Total Power&amp;#039;&amp;#039;. Yale University Press, New Haven 1957 [http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk/view-title/index.php?katalog=EROMM_WEBSEARCH&amp;amp;url=http%3a%2f%2farchive%2eorg%2fdetails%2fKarlAugustWittfogel%2dOrientalDespotism&amp;amp;showCoverImg=1 (6. Auflage. 1967 Digitalisat)] (deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Die orientalische Despotie. Eine vergleichende Untersuchung totaler Macht&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1981, ISBN 3-548-35148-4)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die natürlichen Ursachen der Wirtschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Prolit-Buchvertrieb, Giessen 1970, [Nachdr. d. Ausg.] Tübingen 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor= [[Mathias Greffrath]]|Titel= Die hydraulische Gesellschaft und das Gespenst der asiatischen Restauration. Gespräch mit K. A. Wittfogel|Sammelwerk= Die Zerstörung einer Zukunft. Gespräche mit emigrierten Sozialwissenschaftlern|Verlag= Rowohlt|Ort= Reinbek b. Hamburg|Datum=1979|Seiten= &amp;lt;!--263–310?--&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor= [[Stefan Breuer]]|Titel= Literaturvergleich und Kritik zu Wittfogels These einer „hydraulischen Despotie“, wonach die frühen orientalischen Imperien ihre Macht primär auf der Wasserregulierungstechnik gründeten|Sammelwerk= Max Webers Herrschaftssoziologie|Verlag= Campus |Ort= Frankfurt am Main|Datum=1991|Seiten= 110f}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Hrsg= G. L. Ulmen&lt;br /&gt;
|Titel= Society and History, Essays in Honor of Karl August Wittfogel&lt;br /&gt;
|Ort= The Hague&lt;br /&gt;
|Datum=1978&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Hrsg= G. L. Ulmen&lt;br /&gt;
|Titel= The Science of Society, Toward an Understanding of the Life and Work of Karl August Wittfogel&lt;br /&gt;
|Ort= The Hague&lt;br /&gt;
|Datum=1978&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor= Rolf Mainz&lt;br /&gt;
|Titel= Die Thiniten: Eine altägyptische Eroberungszeit und Karl August Wittfogels Theorie der orientalischen Despotie&lt;br /&gt;
|Ort= Münster/Hamburg&lt;br /&gt;
|Datum=1993&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor= [[Reinhart Kößler|Reinhart Kössler]]&lt;br /&gt;
|Titel= Karl August Wittfogel (1896–1988). Orientalische Despotie und mehrlinige Entwicklung&lt;br /&gt;
|Sammelwerk= Zeitschrift für Entwicklungspolitik&lt;br /&gt;
|Nummer= 21&lt;br /&gt;
|Datum=2005&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor= [[Udo Witzens]]&lt;br /&gt;
|Titel= Kritik der Thesen Karl A. Wittfogels über den Orientalischen Despotismus&lt;br /&gt;
|Ort= Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Datum=2000&lt;br /&gt;
|Online=https://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/1937&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/karl-august-wittfogel Wittfogel, Karl August].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarb. und stark erw. Auflage. Karl Dietz Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl A. Wittfogel&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Catherine Epstein]]: &amp;#039;&amp;#039;A past renewed : a catalog of German-speaking refugee historians in the United States after 1933&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge: Cambridge University Press, 1993, ISBN 0-521-44063-7, S. 353–356.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl August Wittfogel&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band II, 2. München: Saur, 1983, ISBN 3-598-10087-6, S. 1253.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118634305}}&lt;br /&gt;
* [https://ulrich-menzel.de/cmsimpleplus/index4bcc.html?U-Z:Wittfogel%2C_Karl_A. Personenlexikon Internationale Beziehungen virtuell,] von [[Ulrich Menzel]]&lt;br /&gt;
* Rolf Beyer: [https://www.scribd.com/doc/36091265/1976-FAZ-Karl-August-Wittfogel-80 &amp;#039;&amp;#039;Zum 80. Geburtstag von K. A. Wittfogel. Orientalische Despotie und ihre Folgen.&amp;#039;&amp;#039;] [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]], 7. September 1976.&lt;br /&gt;
* [https://zflprojekte.de/sprachforscher-im-exil/index.php/catalog/w/489-wittfogel-karl Wittfogel] bei [[Utz Maas]]: Verfolgung und Auswanderung deutschsprachiger Sprachforscher 1933–1945, Online-Version 2018&lt;br /&gt;
* https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/karl-august-wittfogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://content.cdlib.org/view?docId=tf2s20027x&amp;amp;chunk.id=bioghist-1.7.4&amp;amp;brand=default Online Archive of California (OAC): Biografie.]&lt;br /&gt;
* [https://www.exilarchiv.de/?p=1248 Hans Joachim Schneider (Exil-Archiv): Biografie.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118634305|LCCN=n79021243|NDL=00461263|VIAF=19745649}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wittfogel, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sinologe]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Washington)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Lüchow-Dannenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wittfogel, Karl August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Soziologe, Philosoph und Sinologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Woltersdorf (Wendland)]] Landkreis Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen, Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]], USA&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hunding</name></author>
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