<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_August_Lebrun</id>
	<title>Karl August Lebrun - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_August_Lebrun"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_August_Lebrun&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T15:13:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_August_Lebrun&amp;diff=311762&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Ludwig Eisenberg; Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_August_Lebrun&amp;diff=311762&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-16T20:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Ludwig Eisenberg; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl August Lebrun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Carl August Lebrun&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Oktober]] [[1792]] in [[Halberstadt]]; † [[25. Juli]] [[1842]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Schauspieler und Dramatiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl August Lebrun – Sohn eines französisch-reformierten Predigers – war [[Hugenotten|hugenottischer]] Abstammung. Nach dem Tod des Vaters ließ sich die Mutter mit den Kindern bei Verwandten in [[Berlin]] nieder. Dort entdeckte Lebrun sein Interesse für das Theater; vor allem am [[Schauspielhaus Berlin|Hoftheater]] begeisterte er sich für [[August Wilhelm Iffland|Ifflands]] Inszenierungen und [[Friedrich Jonas Beschort|Beschorts]] Darstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte Lebrun eine kaufmännische Ausbildung erhalten, doch da ihn auch der Schauspieler Franz Christian Labes seine Bemühungen unterstützte, am Theater Fuß zu fassen, erlaubte dies auch seine Familie. Mit Labes&amp;#039; Hilfe konnte Lebrun mit siebzehn Jahren in der Rolle des Pagen in dem Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Pagenstreiche&amp;#039;&amp;#039; erfolgreich am [[Anhaltisches Theater|Anhaltischen Theater]] in [[Dessau]] debütieren, wo er der [[Protegé]] des Schauspielers Peter Mitte wurde. Nach der Einstellung des Spielbetriebes im Jahr 1810 ließ sich Lebrun vom Stadttheater in [[Klaipėda|Memel]] engagieren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal Lebrun FriedhofOhlsdorf2.JPG|mini|hochkant|Grabplatte &amp;#039;&amp;#039;Lebrun&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Grabmal–Freilichtmuseum Heckengarten&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sammelgrabmal Stadt-Theater AhGf (2).jpg|mini|hochkant|„Karl August Lebrun“, Sammelgrabmal &amp;#039;&amp;#039;Stadttheater&amp;#039;&amp;#039;, Friedhof Ohlsdorf]]&lt;br /&gt;
In Memel konnte Lebrun sich erfolgreich als Schauspieler und als Schriftsteller platzieren. Daran schlossen sich Gastspiele in&lt;br /&gt;
[[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]], [[Liepāja|Libau]] und [[Jelgava|Mitau]] an. 1812 holte ihn [[Franz Ignaz von Holbein]] an das [[Mainfranken Theater Würzburg|Theater Würzburg]]. Dort blieb er bis 1815 und ging dann für zwei Jahre an das [[Stadttheater Mainz|Stadttheater]] von [[Mainz]]. 1817 holte man ihn nach [[Hamburg]] an das [[Apollo-Theater (Hamburg)|Apollo-Theater]]. Dort konnte er schon bald mit seinem Können den Star Jakob Herzfeld überflügeln. Dieser sah schon bald Lebrun als seinen Nachfolger und erkannte dies neidlos an. 1818 wechselte Lebrun vom Apollo-Theater an das [[Hamburger Stadttheater]].&lt;br /&gt;
1822 heirateten Karl August Lebrun und die Schauspielerin [[Caroline Steiger]] in Hamburg. Der Ehe entstammten die Töchter Louise (* 1822), Antonie (* 1823) und Julinka (* 1825), die ebenfalls Schauspielerinnen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1826 – nach dem Tod von Jakob Herzfeld – bot die Stadt Hamburg Lebrun zusammen mit [[Friedrich Ludwig Schmidt (Schauspieler, 1772)|Friedrich Ludwig Schmidt]] die Leitung des &amp;#039;&amp;#039;Neuen Theaters Hamburg&amp;#039;&amp;#039; an. Lebrun lehnte daraufhin eine Verpflichtung an das [[Burgtheater|Hoftheater]] in [[Wien]] ab und fungiert mit Wirkung vom 1. April 1827 als Direktor des Hamburger Stadttheaters. Dieses Amt hatte er zusammen mit F. L. Schmidt bis Ende März 1837 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann legte Karl August Lebrun alle Ämter und Verpflichtungen nieder und zog sich ins Privatleben zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;letzte Wohnanschrift [https://agora.sub.uni-hamburg.de//subhh-adress/digbib/view?did=c1:167155&amp;amp;p=164&amp;amp;z=175 &amp;quot;Lebrun, Carl, Schauspiel-Director, erste Fehlandstr. no 20&amp;quot;, 1842, in: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgisches  Adress-Buch&amp;#039;&amp;#039;] bei &amp;#039;&amp;#039;Staatsbibliothek Hamburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war bis an sein Lebensende nur noch schriftstellerisch tätig. Nach der Genesung von einer Krankheit konnte er seine Tochter Antonie zu ihrem Engagement am &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Theater&amp;#039;&amp;#039; in [[Riga]] begleiten. Während dieser Reise erlitt er einen Rückfall mit Lähmungserscheinungen an beiden Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Grabmal-Freilichtmuseum Heckengarten&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] befindet sich die Original–Grabplatte für „Carl August Lebrün / dessen Ehefrau / Kinder und Kindeskinder / mit 25 Ruhejahren / 1842“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=881&amp;amp;tomb=144&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabplatte im &amp;#039;&amp;#039;Heckengarten&amp;#039;&amp;#039;, Friedhof Ohlsdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;An „Carl August Lebrun 1792–1842“ und „Caroline Johanna Marianne Lebrun geb. Steiger 1800–1883“ wird darüber hinaus im &amp;#039;&amp;#039;Althamburgischen Gedächtnisfriedhof&amp;#039;&amp;#039; des [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhofs]] auf der linken Hälfte der Doppel–Sammelgrabplatte &amp;#039;&amp;#039;Stadt-Theater&amp;#039;&amp;#039; erinnert (unmittelbar links neben der Sammelgrabplatte &amp;#039;&amp;#039;Thalia–Theater&amp;#039;&amp;#039; gelegen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|zu Verlag, Ort, Auflage und Seitenzahl, siehe [[Wikipedia:Zitierregeln#Formatierungsregeln für Literatur|Formatierungsregeln für Literatur]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nummer 777&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Drillinge&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich irre mich nie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weiberfeind&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des hamburgischen Stadttheaters&amp;#039;&amp;#039; (blieb unvollendet; es erschien nur der 1. Bd.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bearbeiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistenteils waren es französische Theaterstücke von [[Baudouin d’Aubigny]], [[Louis-Benoît Picard]] und [[Eugène Scribe]], die er bearbeitete, damit sie den Erfordernissen der deutschen Bühne und des deutschen Publikums entsprachen. Man verglich ihn deswegen auch mit [[August von Kotzebue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Almanach dramatischer Spiele zur geselligen Unterhaltung auf dem Lande]] (1827–1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Lebrun gehörte zu den markanten Darstellern der alten klassischen Schule; er leistete besonders in fein-komischen Charakterrollen Ausgezeichnetes, zum Beispiel als&lt;br /&gt;
* Page in &amp;#039;&amp;#039;Pagenstreiche&amp;#039;&amp;#039; ([[August von Kotzebue]])&lt;br /&gt;
* [[Hanswurst]] in &amp;#039;&amp;#039;Simon Lämmchen&amp;#039;&amp;#039; (Karl August Lebrun)&lt;br /&gt;
* Felix Wahr in &amp;#039;&amp;#039;Der leichtsinnige Lügner&amp;#039;&amp;#039; ([[Friedrich Ludwig Schmidt (Schauspieler, 1772)|Friedrich Ludwig Schmidt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eisenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Lebrun Carl August&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Großes biographisches Lexikon der deutschen Bühne des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. List Verlag, Leipzig 1903, S. 580 f. ({{archive.org|ludwigeisenberg00eiseuoft|Blatt=580}}).&lt;br /&gt;
* {{ADB|18|101|102|Lebrun, Karl August|[[Joseph Kürschner]]|ADB:Lebrun, Karl August}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116850310}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116850310|LCCN=n/83/227377|VIAF=49987551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lebrun, Karl August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lebrun, Karl August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lebrun, Carl August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler und Dramatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Oktober 1792&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halberstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juli 1842&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
	</entry>
</feed>