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	<title>Karl August Eckhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Roland Kutzki: typo</title>
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		<updated>2026-01-15T12:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Das umfangreiche wissenschaftliche Werk Eckhardts, etwa seine Edition des Sachsenspiegels und seine Leges-Forschung insgesamt}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl August Eckhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. März]] [[1901]] in [[Witzenhausen]]; † [[29. Januar]] [[1979]] in Witzenhausen) war ein deutscher [[Rechtshistoriker]], Nationalsozialist und SS-Offizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Eckhardt war der älteste Sohn des Justizrats, Rechtsanwalts und Notars [[Wilhelm Eckhardt (Heimatforscher)|Wilhelm Eckhardt]]. Nach dem Abitur studierte er ab 1919 an der [[Philipps-Universität Marburg]] Rechtswissenschaft. Im selben Jahr wurde er im [[Corps Teutonia Marburg]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kösener Corpslisten&amp;#039;&amp;#039; 1996, 171/1085.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1920 schloss er sich dem Studentenkorps Marburg an, das beim [[Kapp-Putsch in Thüringen]] gegen die Kommunisten eingesetzt wurde. Anschließend besuchte er einen Reichswehrkursus. Trotzdem konnte er am 25. November 1922, im Alter von 21 Jahren, sein Studium nach sechs Semestern mit dem Referendarexamen abschließen. Mit einer Doktorarbeit über den [[Schwabenspiegel]] wurde er einen Monat später zum [[Dr. iur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Eckhardt war auch aktives Mitglied des [[Nerother Wandervogel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Vorbereitungsdienst]] in [[Kassel]] und einer Tätigkeit als [[Archivar]] und [[Syndikus]] einer Papierfabrik in Witzenhausen studierte Eckhardt an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] Deutsch und Geschichte. Dort [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1924 über den &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschenspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde in Göttingen zum [[Privatdozent]]en für Deutsche Rechtsgeschichte ernannt, 1925 auch für [[Privatrecht|Bürgerliches Recht]]. 1928 folgte er dem [[Berufung (Amt)|Ruf]] der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]. Er wechselte 1930 an die [[Handelshochschule Berlin]] und 1932 an die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Frassek: &amp;#039;&amp;#039;Eckhardt, Karl August (1901–1979).&amp;#039;&amp;#039; In: Albrecht Cordes, Heiner Lück, Dieter Werkmüler, Ruth Schmidt-Wiegand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2. völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Band 1, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2008, Sp. 1179–1180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte nach der nationalsozialistischen [[Machtübernahme]] zu den Mitbegründern der Bonner Ortsgruppe des [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee125&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Eckhardt trat im Mai 1931 der [[Sturmabteilung|SA]], zum 1. März 1932 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 952.083)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7280908&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Oktober 1933 der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 179.922). Er lehrte kurzfristig von 1933 bis zum 21. März 1934 an der Universität Kiel und übte einen sehr großen Einfluss auf die personelle Besetzung und die inhaltlichen Positionen der [[Kieler Schule]] aus, einer Gruppe [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] [[Rechtswissenschaft]]ler.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörn Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Was war die „Kieler Schule“&amp;#039;&amp;#039;. In: Franz Jürgen Säcker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Recht und Rechtslehre im Nationalsozialismus – Ringvorlesung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&amp;#039;&amp;#039;. Baden-Baden 1992, S. 37–70, hier: S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Januar 1935 wurde Eckhardt als Untersturmführer zum [[Persönlicher Stab Reichsführer-SS|Persönlichen Stab des Reichsführers SS]] abkommandiert. Ab 1935 gehörte Eckhardt auch zum [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS]] (SD).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee125&amp;quot;/&amp;gt; Hier war er in der Abteilung des Staatsrechtlers [[Reinhard Höhn]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Oktober 1934 bis Juni 1936 war Eckhardt Hauptreferent für Recht, Staat, Politik, Wirtschaft und Geschichte in der Hochschulabteilung des [[Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung|Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung]] unter [[Bernhard Rust]]. Hier beteiligte er sich an der Verdrängung jüdischer Rechtswissenschaftler. Beispielsweise bewirkte Eckhardt die Emeritierung von mehreren Professoren der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]], denen ihre jüdische Abstammung vorgehalten worden war und die von Berlin nach Frankfurt zwangsversetzt worden waren. Dabei wurden die jüdischen Professoren gezwungen, „selbst ihre Entpflichtungsanträge zu stellen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna-Maria Gräfin von Lösch: &amp;#039;&amp;#039;Der nackte Geist. Die Juristische Fakultät der Berliner Universität im Umbruch von 1933&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 1999, ISBN 3-16-147245-4, S. 195 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war Eckhardt zunächst für die Neubesetzung von Lehrstühlen zuständig, die durch die Entlassung und Vertreibung jüdischer Hochschullehrer frei geworden waren. Ab Oktober 1934 zeichnete er auch für die Neugestaltung der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge verantwortlich. Zusammen mit dem Staatsrechtler [[Ernst Rudolf Huber]] arbeitete er Richtlinien über &amp;#039;&amp;#039;Das Studium der Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ewald Grothe]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Geschichte und Recht. Deutsche Verfassungsgeschichtsschreibung 1900–1970&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, München 2005 (= &amp;#039;&amp;#039;Ordnungssysteme&amp;#039;&amp;#039;, 16), S. 195–200.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sachbearbeiter entwarf er ferner die zum 1. Mai 1935 in Kraft getretenen &amp;#039;&amp;#039;Richtlinien zur Vereinheitlichung der Hochschulverwaltung&amp;#039;&amp;#039;, die die Verfassung der deutschen Universitäten umgestaltete. Sein Nachfolger als Hauptreferent wurde [[Wilhelm Engel (Historiker)|Wilhelm Engel]], der 1937 auf Betreiben von Eckhardt dieses Amt wieder verlor. Im Auftrag von [[Hans Frank]] erarbeitete Eckhardt mit [[Paul Ritterbusch]], [[Georg Dahm]], [[Wolfgang Siebert]] und Reinhard Höhn neue Richtlinien für die Richterschaft zur Anwendung des nationalsozialistischen Rechts, die er im Januar 1936 in der Öffentlichkeit vorstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dahm]], Karl August Eckhardt, [[Reinhard Höhn]], [[Paul Ritterbusch]], [[Wolfgang Siebert]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitsätze über Stellung und Aufgaben des Richters&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1.&amp;amp;nbsp;Band, 1936, S.&amp;amp;nbsp;123–124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Grüttner: &amp;#039;&amp;#039;Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2024, ISBN 978-3-406-81342-9, S. 424 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Walther Hinz]] erarbeitete Eckhardt für Rust außerdem einen Organisationsplan für die Errichtung eines die gesamte Geschichtswissenschaft umfassenden Reichsinstituts. Aus den Plänen entstanden das [[Reichsinstitut für ältere deutsche Geschichtskunde]] und das [[Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands]]. Eckhardt war zum Präsidenten des ersteren ausersehen worden und strebte damit eine Führungsposition in den [[Monumenta Germaniae Historica]] an, geriet aber in einen Machtkampf mit dem Historiker [[Walter Frank]]. Eckhardt hatte entschieden gegen Franks Berufung zum Präsidenten des anderen Reichsinstituts opponiert, die trotzdem im Juli 1935 durch [[Adolf Hitler]] erfolgte. Frank brachte im Gegenzug [[Arthur Rosenberg]] dazu, gegen Eckhardts Berufung Protest einzulegen, und denunzierte Eckhardt selbst als wirtschaftsliberal. Eckhardt schied daraufhin aus den Monumenta Germaniae Historica aus. Trotz der Fürsprache Reinhard Höhns, [[Reinhard Heydrich]]s und [[Heinrich Himmler]]s, die Eckhardt als Generaldirektor der [[Geheimes Preußisches Staatsarchiv|Preußischen Staatsarchive]] sehen wollten, entschied schließlich Hitler im Mai 1937 gegen Eckhardt wegen angeblich unzulänglicher Einstellung in der „Judenfrage“. Hitler bezog sich dabei auf einen Nachruf, den Eckhardt 1934 auf seinen jüdischen Vorgänger in Kiel, [[Max Pappenheim]], verfasst hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Heiber: &amp;#039;&amp;#039;Walter Frank und sein Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1966, S. 888–911.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhardt hielt engen Kontakt zum [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]]. Er war 1934 aus der Kirche ausgetreten und eines der ersten Mitglieder der [[Deutsche Glaubensbewegung|Deutschen Glaubensbewegung]] geworden. 1935 wurde er [[SS-Untersturmführer]], 1936 [[SS-Obersturmführer]] und 1938 [[SS-Sturmbannführer]]. Er gehörte 1935 zu Himmlers persönlichem Stab. Eckhardt war langjährig im [[SS-Ahnenerbe]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf-Ingo Seidelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Günther Franz: „Ich war aus Überzeugung Nationalsozialist“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Proske]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter, Helfer, Trittbrettfahrer.&amp;#039;&amp;#039; Band 10: &amp;#039;&amp;#039;NS-Belastete aus der Region Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; Gerstetten 2019, S. 151–181, hier: S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Mai 1935 trat er mit einem Beitrag im SS-Zentralorgan &amp;#039;&amp;#039;[[Das Schwarze Korps]]&amp;#039;&amp;#039; in Erscheinung, in dem er die Todesstrafe für [[Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus|Homosexuelle]] forderte: „Widernatürliche Unzucht ist todeswürdig“. 1936 formulierte er: „Gegenüber Führerentscheidungen, die in die Form eines Gesetzes oder einer Verordnung gekleidet sind, steht dem Richter kein Prüfungsrecht zu.“ Zum Jahreswechsel 1935/36 schrieb er an Himmler: „…&amp;amp;nbsp;ich danke Ihnen zugleich noch einmal dafür, daß ich diesem Orden [der SS] angehören und Ihnen, mein Reichsführer, dienen darf.“&amp;lt;ref&amp;gt;Jörn Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Was war die „Kieler Schule“.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Jürgen Säcker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Recht und Rechtslehre im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Baden-Baden 1992, S. 37–70, hier: S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 gab er mit [[Wilhelm Stuckart]] und [[Werner Best]] eine Festschrift für Himmler zu dessen 40. Geburtstag heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhardt wurde 1935 als Professor für Mittlere Geschichte an die [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Universität Berlin]] berufen. Im Sommer 1936 wechselte er als Professor für Germanisches Recht und Familienrecht an die Juristische Fakultät. Von 1936 bis 1938 war er der alleinverantwortliche Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, des Sprachrohrs zur Verbreitung der Ideen der Kieler Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Rüthers]]: &amp;#039;&amp;#039;Entartetes Recht. Rechtslehren und Kronjuristen im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. München 1994, S. 48 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 kehrte Eckhardt nach Bonn auf den Lehrstuhl für Germanische Rechtsgeschichte zurück. Zugleich war er Direktor des Deutschrechtlichen Instituts des Reichsführers SS und Mitglied der [[Akademie für Deutsches Recht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1939 wurde Eckhardt zum [[Heer (Wehrmacht)]] einberufen. Er wurde Zugführer einer Schützenkompanie im Reichsgau [[Danzig-Westpreußen]]. 1940 war er wieder Dekan seiner Fakultät in Bonn. Im Sommer 1940 hielt er Vorlesungen an der [[Universität Prag]]. Im April 1941 wurde er wieder Soldat und war in Paris in der [[Amt Ausland/Abwehr|Abwehrleitstelle]] als Auswerter für militärische und politische Fragen tätig. Ende 1944 wurde er nach [[Kamenz]] in den Bereich des Reichsführers SS versetzt. 1945 geriet er für zwei Jahre in amerikanisch-französische [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 wurde Eckhardt als Hochschullehrer von den [[Alliierte]]n amtsenthoben. In seinem [[Entnazifizierung|Entnazifizierungsverfahren]] gab der SS-Sturmbannführer 1947 an: „Es war mir völlig unbekannt, daß die SS als solche an den Judenverfolgungen teilgenommen, ja sie sogar organisiert hat […&amp;amp;nbsp;und] dass die Konzentrationslager eine andere Zweckwidmung hatten als Arbeitslager für unsoziale Elemente und Gewohnheitsverbrecher zu sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf-Ingo Seidelmann: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Günther Franz: „Ich war aus Überzeugung Nationalsozialist“&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Proske (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter, Helfer, Trittbrettfahrer.&amp;#039;&amp;#039; Band 10: &amp;#039;&amp;#039;NS-Belastete aus der Region Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; Gerstetten 2019, S. 151–181, hier: S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eckhardt hatte damit Erfolg und wurde als [[Mitläufer#Verwendung nach 1945|Mitläufer]] eingestuft. Eine Rückkehr an die Hochschule blieb ihm verwehrt und im Oktober 1948 wurde er vorzeitig pensioniert. Dies wurde 1966 nicht durch eine [[Emeritierung]] ersetzt. Eckhardt zog 1950 nach Witzenhausen, wo er als Stadtarchivar und Direktor des Historischen Instituts des Werralandes tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1943 bis 1979 konnte er seine Vorkriegstätigkeit in den [[Monumenta Germaniae Historica]] (MGH) in München weiterführen. Er war 1960 bis 1979 korrespondierendes Mitglied der MGH-Zentraldirektion.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mgh-bibliothek.de/cgi-bin/mgh/regsrch.pl?db=mghmit&amp;amp;wert=&amp;amp;recnums=6165:&amp;amp;barcode=&amp;amp;nachname= Biographie bei den MGH].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhardts wissenschaftliche Arbeiten&amp;amp;nbsp;– Editionen, Monographien, Aufsätze, Handbuchartikel usw.&amp;amp;nbsp;– ergeben einen Umfang von fast 30.000 Druckseiten; mehr als zwei Drittel davon publizierte er nach dem Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhardt engagierte sich auch wieder in der [[Jugendbewegung]]. Er gründete eine Akademie auf der [[Burg Ludwigstein]] und erreichte die Anerkennung des von ihm geführten „Bilsteiner Kreises“ als Vollorden im Nerother Bund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhardts Schriften &amp;#039;&amp;#039;Das Studium der Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Das Studium der Wirtschaftswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; (beide 1935 in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Staat der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; der Hamburger [[Hanseatische Verlagsanstalt|Hanseatischen Verlags-Anstalt]] erschienen) wurden 1946 in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt, weil das darin enthaltene nationalsozialistische Gedankengut unvereinbar mit der antifaschistischen Ordnung war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-e.html |titel=Buchstabe E, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Vorläufige Ausgabe nach dem Stand vom 1. April 1946 (Berlin: Zentralverlag, 1946). |abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Eckhardt ist der Vater von [[Wilhelm Alfred Eckhardt|Wilhelm A. Eckhardt]], der von 1981 bis 1994 das [[Hessisches Staatsarchiv Marburg|Hessische Staatsarchiv Marburg]] leitete, sowie von [[Albrecht Eckhardt]], dem Leiter des [[Niedersächsisches Landesarchiv (Standort Oldenburg)|Niedersächsischen Staatsarchivs Oldenburg]] von 1981 bis 2002. Über seine Schwester Anneliese war Karl August Eckhardt seit 1930 mit dem Historiker [[Günther Franz]] verschwägert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf-Ingo Seidelmann: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Günther Franz: „Ich war aus Überzeugung Nationalsozialist“.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Proske (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter, Helfer, Trittbrettfahrer.&amp;#039;&amp;#039; Band 10: &amp;#039;&amp;#039;NS-Belastete aus der Region Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; Gerstetten 2019, S. 151–181, hier: S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=HBN |ID=118681575 |titel=Eckhardt, Karl August Adolf Wilhelm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Witzenhäuser Schwabenspiegelhandschrift.&amp;#039;&amp;#039; Buchdruckerei C.&amp;amp;nbsp;Trautvetter, Witzenhausen 1922, {{OCLC|17956072}} (Inaugural-Dissertation, Universität Marburg, 1922; 36 Seiten).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Deutschenspiegel, seine Entstehungsgeschichte und sein Verhältnis zum Schwabenspiegel&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Weimar 1924, {{OCLC|264660519}} (Habilitationsschrift, Universität Göttingen, 1924; 88 Seiten).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Irdische Unsterblichkeit, Germanischer Glaube an die Wiederverkörperung in der Sippe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Rechts- und Religionsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;1). Weimar 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ingwi und Ingwäonen in der Überlieferung des Nordens&amp;#039;&amp;#039; (2. neubearb. Auflage, =&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Germanenstudien&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1), Bonn 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nordische Chronologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Germanenstudien&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2), Bonn 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wanenkrieg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Germanenstudien&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3), Bonn 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Witzenhausen.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1954.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) [Eike von Repkow]: &amp;#039;&amp;#039;Das Landrecht des Sachsenspiegels&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Germanenrechte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14). Musterschmidt, Göttingen/Berlin/Frankfurt 1955 (zuerst 1933).&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) [Eike von Repkow]: &amp;#039;&amp;#039;Das Lehnrecht des Sachsenspiegels.&amp;#039;&amp;#039; Musterschmidt, Göttingen/Berlin/Frankfurt 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studia Merovingica&amp;#039;&amp;#039;. Aalen 1975 (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca rerum historicarum&amp;#039;&amp;#039;, Band 11).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Cornelißen]], Carsten Mish: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft an der Grenze. Die Universität Kiel im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 86). Klartext, Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0240-4.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Frassek]]: &amp;#039;&amp;#039;Eckhardt, Karl August (1901–1979).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Albrecht Cordes]], [[Heiner Lück]], [[Dieter Werkmüller]], [[Ruth Schmidt-Wiegand]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Band 1. Erich Schmidt, Berlin 2008, ISBN 978-3-503-07912-4, Sp. 1179–1180.&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 2004, S. 42.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Heiber]]: &amp;#039;&amp;#039;Walter Frank und sein Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutsche Verlagsanstalt]] DVA, Stuttgart 1966, S. 857–911.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* Anna-Maria Gräfin von Lösch: &amp;#039;&amp;#039;Der nackte Geist. Die Juristische Fakultät der Berliner Universität im Umbruch von 1933.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 1999, ISBN 3-16-147245-4, S. 405–426.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Nehlsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl August Eckhardt. In memoriam.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte]]. Germanistische Abtheilung.&amp;#039;&amp;#039; Band 104, 1987, S. 497–536 ([http://epub.ub.uni-muenchen.de/9411/1/9411.pdf Digitalisat, PDF]).&lt;br /&gt;
* Martin Niemann: &amp;#039;&amp;#039;Karl August Eckhardt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Mathias Schmoeckel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Juristen der Universität Bonn im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Rechtsgeschichtliche Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 18). Böhlau, Köln 2004, S. 160–184.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118681575}}&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Eckhardt%2C+Karl+August Eintrag in Regesta Imperii OPAC]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS |ref=nein |DB=HBN |ID=118681575 |titel=Eckhardt, Karl August Adolf Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* [https://ns-reichsministerien.de/2020/03/09/karl-august-eckhardt-2/ Kurzbiografie] – [https://ns-reichsministerien.de/ Projekt „Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118681575|LCCN=n/50/31857|VIAF=108616489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eckhardt, Karl August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (Deutsches Recht)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Archivar (Hessen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eckhardt, Karl August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtshistoriker und SS-Offizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. März 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Witzenhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Januar 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Witzenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland Kutzki</name></author>
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