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	<title>Karl August Balser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_August_Balser&amp;diff=1047658&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-06T09:13:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Karl August Balser &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1887]] in [[Assenheim (Niddatal)|Assenheim]]; † [[27. Februar]] [[1956]] in [[Gießen]]) war ein deutscher Generalkonsul und Kulturforscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Balser war der Sohn des Arztes August Hugo Wilhelm Karl Balser (1858–1937) und dessen Frau Agnes, geborene Dieffenbach (1859–1925). Sein Vater stieg zum Medizinal- und Obermedizinalrat auf, und auch sein Bruder Eduard schlug die ärztliche Karriere ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116046120|titel=Balser, August Hugo Wilhelm Karl}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er selbst heiratete Marie Balser, geborene Theobald (1890–1981), mit der er vier Söhne hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Balser, Marie&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gudrun Wedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Autobiographien von Frauen : ein Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Böhlau, 2010, S. 53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balser legte sein Abitur 1905 ab und trat nach einem Studium der [[Rechtswissenschaften]] und der [[Sinologie]] in [[Universität Leipzig|Leipzig]], [[Universität Edinburgh|Edinburgh]], [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] trat Balser 1909 in den diplomatischen Dienst ein. In der folgenden Zeit bis 1917 wirkte er in [[Tianjin]] (Tientsin), [[Changchun]] (Xinjing, Hsinking), [[Shenyang|Mukden]] und [[Jinan]] in der [[Republik China (1912–1949)|Republik China]] als Dolmetscher und Assistent des Gesandten [[Arthur Alexander Kaspar von Rex|Graf Rex]] und dessen [[Liste der deutschen Botschafter in China|Nachfolgern]]. Daneben widmete er sich den Kulturwissenschaften. Seine Familie wurde aus China evakuiert, als China zugunsten der Alliierten in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten zwei Jahren des Kriegs war er als Reserveoffizier der Westfront tätig. Noch vor Kriegsende 1918 war er Teil einer Gesandtschaft nach [[Stockholm]] und wurde im März 1919 zum Vizekonsul in [[Turku]] in Finnland ernannt. 1921 kehrte er nach [[Posen]] zurück und legte seine konsularische Prüfung ab. Er wurde erneut nach Tientsin geschickt, wobei er auch im Februar 1922 einen längeren Zwischenhalt in [[Peking]] (Beijing) machte. In dieser Zeit hatte die Familie unter anderem Kontakt mit der Kaiserfamilie über die Großmutter von [[Puyi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Sommer 1926 war er nach einem Heimaturlaub – in China gab es zunehmend Auseinandersetzungen, ab 1927 herrschte [[Chinesischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]] – im Auswärtigen Amt in der Abteilung IV (Ostasien, Skandinavien, Osteuropa) tätig. Im März 1928 wurde Balser zum Konsul in [[Wladiwostok]] ernannt, wo er im Juni des Jahres eintraf und zugleich kommissarisch das Konsulat in [[Harbin]] betreute. In letzterer Stadt war er von 1933 bis 1935 Konsul, und dabei zwar der Gesandtschaft in Peking unterstellt; aufgrund der brisanten Lage im Kaiserreich [[Mandschukuo]] übergab er aber seine Korrespondenz stets in Kopie nach Tokio. Balser studierte auch weiterhin die Kultur und Wirtschaft des Gastlandes. Nicht nur beruflich korrespondierte er in dieser Zeit viel mit [[Herbert von Dirksen]], Botschafter in Japan.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Mund: &amp;#039;&amp;#039;Ostasien im Spiegel der deutschen Diplomatie. Die privatdienstliche Korrespondenz des Diplomaten Herbert von Dirksen von 1933 bis 1938.&amp;#039;&amp;#039; München 2006, ISBN 3-515-08732-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach zwei Jahren Tätigkeit in Deutschland wurde er als [[Legationsrat]] 1. Klasse nach [[Osaka]]/[[Kōbe]] entsandt, wo er im November 1938 die Geschäfte übernahm. Zum 1. Januar 1938 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 5.505.700).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/650132&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://dfg-vk-darmstadt.de/Lexikon_Auflage_2/BalserKarlAugust.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1941 wurde er zum Generalkonsul 1. Klasse befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] übernahm Balser bis 1948 eine „Lehrtätigkeit“ in Japan und kehrte erst dann nach Deutschland zurück. Nach 1950 wirkte er als Lehrbeauftragter für Ostasiatische Kultur und Wirtschaftsgeschichte in [[Darmstadt]] an der Technischen Hochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er unterhielt enge Freundschaften zu berühmten Zeitgenossen wie [[Sven Hedin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 1: [[Johannes Hürter]]: &amp;#039;&amp;#039;A–F.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2000, ISBN 3-506-71840-1.&lt;br /&gt;
* Marie Balser: &amp;#039;&amp;#039;Ost- und westliches Gelände. Unser Leben in Ost und West den Enkeln erzählt.&amp;#039;&amp;#039; Giessen, von Münchow’sche Universitätsdruckerei 1958. (Nachdruck u. d. T.: &amp;#039;&amp;#039;Östliches und westliches Gelände. Unser Leben den Enkeln erzählt.&amp;#039;&amp;#039; Longtai-Verlag Gießen, Heuchelheim 2007, ISBN 978-3-938946-07-7.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1064951007|VIAF=313418148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Balser, Karl August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Balser, Karl August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalkonsul und Kulturforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Assenheim (Niddatal)|Assenheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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