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	<title>Karl Angerstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kanthe: Foto hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-22T11:15:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Generalleutnant Karl Angerstein.jpg|mini|Generalleutnant Karl Angerstein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Angerstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Dezember]] [[1890]] in [[Mühlhausen/Thüringen]]; † [[20. September]] [[1985]] in [[Feldkirchen (Landkreis München)]]) war ein deutscher [[Generalleutnant]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background:#F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 22. Mai 1912 [[Fähnrich]]&lt;br /&gt;
* 18. Februar 1913 [[Leutnant]]&lt;br /&gt;
* 6. Juni 1916 [[Oberleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. Oktober 1919 [[Leutnant|Polizei-Oberleutnant]]&lt;br /&gt;
* 31. Januar 1920 Charakter als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]&lt;br /&gt;
* 13. Juli 1921 [[Hauptmann (Offizier)|Polizei-Hauptmann]]&lt;br /&gt;
* 18. Dezember 1929 [[Major|Polizei-Major]]&lt;br /&gt;
* 1. Juli 1935 [[Major]]&lt;br /&gt;
* 1. August 1937 [[Oberstleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. Februar 1940 [[Oberst]]&lt;br /&gt;
* 1. April 1941 [[Generalmajor]]&lt;br /&gt;
* 1. April 1943 [[Generalleutnant]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Angerstein trat am 25. September 1911 dem [[1. Nassauisches Infanterie-Regiment Nr. 87|1. Nassauischen Infanterie-Regiment Nr. 87]] bei und avancierte bis Mitte Februar 1913 zum [[Leutnant]]. Vom 2. Juni bis 1. August 1914 absolvierte er bei der [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]] im Flieger-Bataillon Nr. 3 eine Ausbildung zum [[Flugzeugführer]]. Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] flog Angerstein bis Anfang November 1914 zunächst bei der Flieger-Ersatz-Abteilung 4 und später als Führer der Fliegerhalbabteilungen &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;. Hier zog er sich am 2. November 1914 eine schwere Verwundung zu. Nach einem mehrmonatigen Lazarettaufenthalt in [[Posen]] und [[Erfurt]] kam Angerstein erst am 20. Januar 1915 wieder zur Front. Hier wurde er der Feldflieger-Abteilung 52 zugewiesen, in welcher er bis Ende April 1916 an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] flog. Während dieser Zeit flog er von Ende Juli bis Anfang September 1915 bei der Feldflieger-Abteilung 23 sowie von Mitte Februar bis 23. März 1916 beim Kampfeinsitzer-Kommando West. Als Flugzeugführer der Feldfliegerabteilung 52 wurde Angerstein am 10. Juni 1916 erneut schwer verwundet. Sein anschließender Lazarettaufenthalt sowie seine Genesung in [[Mitau]], [[Eberswalde]] und [[Wiesbaden]] dauerten bis Dezember 1916 und erst am 22. Dezember 1916 kehrte Angerstein in den aktiven Dienst zurück. Hier zunächst ohne Fliegereinsatz, wurde er bis Anfang August 1917 zum Kommando der Flieger-Beobachterschulen abkommandiert. Erst am 3. August 1917 kam er zur Staffel 17 vom [[Kampfgeschwader der Obersten Heeresleitung|Bombengeschwader der Obersten Heeresleitung]] Nr. 3. Dort verblieb er bis zur Demobilmachung – bis zum 1. Januar 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach der Demobilisierung seiner Bomberstaffel kam Angerstein bis Mitte März 1919 als Flugzeugführer bei der Flieger-Abteilung 420 unter, wechselte aber schon am 15. März 1919 zum Grenzschutz-Oberkommando Nord über, wo er bis Ende September 1919 verblieb. Zum 1. Oktober 1920 trat Angerstein, unter Ernennung zum [[Oberleutnant|Polizei-Oberleutnant]], zur [[Polizei]] über. Hier fungierte er bis Ende Mai 1920 als Führer der Fliegerstaffel bzw. bei der [[Luftpolizei]]-Abteilung in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Im Juni 1920 übernahm er die technische Hundertschaft bei der [[Schutzpolizei]] in [[Elbing]] und agierte später, von Mai 1922 bis April 1924 als Führer der Schutzpolizei in [[Deutsch-Eylau]] und [[Stuhm]]. Im Mai 1924 wandte sich Angerstein wieder der Fliegerei zu und fungierte bis Mitte Oktober 1924 als Luftfahrtreferent beim Oberspräsidium in [[Magdeburg]]. Dort wurde er am 15. Oktober 1924 zum Leiter des luftpolizeilichen Überwachungsdienstes bei der dortigen Schutzpolizei ernannt. Diese Funktion hatte er über einen Zeitraum von achteinhalb Jahren bis Ende April 1933 inne. Zum 1. Mai 1933 stieg Angerstein zum Inspizienten der preußischen Luftpolizei beim [[Preußisches Staatsministerium|Amt des preußischen Ministerpräsidenten]] [[Hermann Göring]] auf. Am 15. Oktober 1934 wurde Angerstein zum Leiter des Luftamtes [[München]] ernannt; eine Funktion, die er bis Ende März 1937 innehatte. Während dieser Zeit erfolgte am 1. Juli 1935 seine Ernennung zum [[Major]]. Nach drei Monaten als [[Zur besonderen Verwendung|Offizier zur besonderen Verwendung]] im [[Reichsluftfahrtministerium]] (RLM) war Angerstein seit 1. Juli 1937 [[Gruppenkommandeur]] im [[Kampfgeschwader 157]]. Dieses wurde am 1. Mai 1939 in das [[Kampfgeschwader 27]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftwaffe und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Ob Angerstein mit dem Kampfgeschwader 27 am [[Überfall auf Polen]] im September 1939 teilnahm, ist nicht exakt feststellbar, da er zu einem unbekannten Zeitpunkt in diesem Monat zum [[Kampfgeschwader 28]] überwechselte und dort zum [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] ernannt wurde. Am 10. Januar 1940 wurde Angerstein zum Kommodore des [[Sturzkampfgeschwader 3|Sturzkampfgeschwaders 3]] (St.G. 3) ernannt, welches er im [[Westfeldzug]] führte. Am 16. Juli 1940 gab er das Kommando des Geschwaders an Oberstleutnant Georg Eder ab und wurde am Folgetag, dem 17. Juli 1940, zum Kommodore des [[Kampfgeschwader 1 „Hindenburg“|Kampfgeschwaders 1 „Hindenburg“]] ernannt. Unter seinem Kommando flog das Geschwader bis in den Winter 1940/1941 zahlreiche Angriffe auf Südengland. Mit Beginn des [[Unternehmen Barbarossa|Unternehmens Barbarossa]], dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfeldzug]], flog das Geschwader ab Juni 1941 im Nordabschnitt der Front Einsätze in den baltischen Staaten sowie später gegen [[Leningrad]]. Am 2. März 1942 wurde Angerstein zum Höheren Kommandeur der Kampf- und Aufklärungsfliegerschulen ernannt, dessen Leitung er sodann bis zum 25. Juni 1943 innehielt. Vom 26. Juni bis 6. November 1943 wurde er vorübergehend mit der Führung des [[I. Fliegerkorps]] beauftragt, welches zu diesem Zeitpunkt im Rahmen der [[Luftflotte 4]] im Großraum [[Simferopol]] eingesetzt war. Am Folgetag, dem 7. November 1943, übernahm das Korps [[Generalmajor]] [[Paul Deichmann]] und Angermann wechselte zum [[Reichskriegsgericht]] nach [[Berlin]] über, wo er bis zum 8. Mai 1944 als Offiziersrichter Verwendung fand. Anschließend fungierte er bis Kriegsende als Vertreter der Luftwaffe beim [[Oberkommando der Wehrmacht]] sowie später im stellvertretenden Generalkommando des [[X. Armeekorps (Wehrmacht)|X. Armeekorps]] in [[Hamburg]]. Dort geriet er am 8. Mai 1945 in US-amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]]. Aus dieser wurde er am 30. Juni 1947 entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1918) in Schwarz&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern am 17. April 1918&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 2. November 1940&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 27. Juli 1942&lt;br /&gt;
* Nennung im [[Wehrmachtbericht]] am 19. August und 9. Oktober 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945. Teil II, Band 1: Abernetty–v.Gyldenfeldt.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1701-1, S. 16–17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Angerstein, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson der Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Angerstein, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mühlhausen/Thüringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Feldkirchen (Landkreis München)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kanthe</name></author>
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