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	<title>Karl Alfons Jurasky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:27:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-10-23T17:46:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Alfons Jurasky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1903]] in [[Loučky (Odry)|Lautsch]], [[Kuhländchen]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[7. Mai]] [[1945]] in [[Freiberg]]) war ein österreichischer Geologe. Jurasky war von 1941 bis 1945 Leiter des Instituts für Brennstoffgeologie an der [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie Freiberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl A. Jurasky Donatsfriedhof Freiberg.JPG|miniatur|Gedenkplatte für Karl Alfons Jurasky auf dem Donatsfriedhof in Freiberg]]&lt;br /&gt;
Jurasky entstammte einer österreichischen Postbeamtenfamilie. Nach Versetzungen des Vaters verbrachte er seine Kindheit in [[Leibnitz]] und [[Mödling]]. Nach seiner Gymnasialausbildung nahm Jurasky 1923 ein Studium der Geologie, Paläontologie, Botanik und Mineralogie an der [[Universität Wien]] auf. 1926 promovierte er mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Kutikularstrukturen an den Blättern mitteleuropäischer und mediterraner Hölzgewächse&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. und übersiedelte ins [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]]. 1927 erhielt Jurasky, dessen Spezialgebiet die Geologie von [[Braunkohle]]nlagerstätten war, eine Assistentenstelle am geologisch-mineralogischen Institut der [[Universität Köln]]. Ein Jahr später wechselte er an das von [[Otto Stutzer]] gegründete 1927 Institut für Brennstoffgeologie nach [[Freiberg]]. Als Assistent Prof. Stutzers hatte Jurasky einen großen Anteil am Aufbau des Instituts. 1930 heiratete er Olga Eberhardt, mit der er vier Kinder hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1933 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.415.578).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18740837&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.freiberger-altertumsverein.de/images/stories/fav/Hefte-neu/PDF/MFA92.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1934 erfolgte seine Habilitation und die Bergakademie übertrug ihm die Dozentur für Kohlenpetrographie und Paläobotanik. Nach dem Tode Stutzers wurde Jurasky 1937 Mitarbeiter von [[Karl Krejci-Graf]] am Institut für Brennstoffgeologie. Seit dieser Zeit arbeitete Jurasky auch für die [[Reichsstelle für Bodenforschung]]. Nach der Angliederung des [[Sudetenland]]es untersuchte Jurasky für den [[Reichsforschungsrat]] die dortigen Braunkohlenvorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Prof. Krejci-Graf nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in der Reichsstelle für Bodenforschung zum Verantwortlichen für die Erdöllagerstätten in den besetzten Gebieten berufen worden war, wurde Jurasky ab 1939 während dessen ständiger Abwesenheit die Leitung des Instituts für Brennstoffgeologie und die Professurvertretung übertragen. 1941 erfolgte die Ernennung Juraskys zum außerordentlichen Professor für Brennstoffgeologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft der [[Rote Armee|Roten Armee]] in Freiberg wurde Jurasky am 7. Mai 1945 von sowjetischen Panzertruppen als Ortskundiger mitgenommen, um den Truppen den Weg in die Stadt zu weisen. Er war Augenzeuge der Übergabe der Stadt. Beim Abzug der Truppen nach Süden entzog sich Jurasky dem Versuch einer weiteren Mitnahme durch Flucht. Dabei wurde er in der Freiberger Innenstadt von der Roten Armee erschossen und am 8. Mai 1945 anonym beerdigt. Auf dem [[Donatsfriedhof]] in Freiberg erinnert eine Gedenkplatte an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jurasky galt lange Zeit seit dem 8. Mai 1945 verschollen. Durch eine Augenzeugin des Vorfalls, die den Sterbenden erkannt hatte, erfuhr die Familie erst 1963 von den Todesumständen Juraskys. Seit 1952 wurde seiner Witwe eine Ehrenpension für die Verdienste ihres Mannes um die Wissenschaft gewährt. Der Lehrstuhl für Brennstoffgeologie blieb bis zur Berufung von [[Richard Hunger]] (1911–1957) im Jahre 1952 vakant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Braunkohlen und ihre Entstehung &amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kohle – Naturgeschichte eines Rohstoffes&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Veredlungszustand der sudetenländischen Braunkohlen als Folge vulkanischer Durchwärmung&amp;#039;&amp;#039;, Freiberg 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|700||Jurasky, Karl Alfons|Hans-Georg Schäfer|101326068}}&lt;br /&gt;
* [[Carl Schiffner]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben alter Freiberger Bergstudenten&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Freiberg 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1945-Erinnerungen &amp;amp; Dokumente&amp;#039;&amp;#039;, Mitteilungen des Freiberger Altertumsvereins, Heft 75, Freiberg 1995&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Richard Wettstein]]s Assistenten und Schüler&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Plant Systematics and Evolution&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1/2, Wien 1933&lt;br /&gt;
* [[Werner Lauterbach (Heimatforscher)|Werner Lauterbach]], Werner Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrheit über den Tod von Prof. Karl Alfons Jurasky&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Freunde und Förderer der Technischen Universität Bergakademie Freiberg&amp;#039;&amp;#039; Heft 1/2 1994/96&lt;br /&gt;
* [[Herbert Kaden]]: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. phil. habil. Karl Alfons Jurasky&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 10, 2003, S. 63–65&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/obj30140509.html Gedenkstein]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101326068}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101326068|VIAF=27370934}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jurasky, Karl Alfons}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Bergakademie Freiberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jurasky, Karl Alfons&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Odry]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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