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	<title>Karl Albin Becker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-22T11:11:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Albin Becker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. November]] [[1894]] in [[Hannover]]; † [[1. Dezember]] [[1942]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär. Nach einer wechselvollen Parteikarriere ging er 1934 ins Exil und wurde nach der Auslieferung an das [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistische Deutschland]] 1942 hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Beckers Familie stammte aus dem sozialistischen Milieu. Auch seine Geschwister Ernst und [[Lina Maria Becker|Lina Becker]] waren später in der kommunistischen Bewegung aktiv. Er lernte den Beruf des Schriftsetzers. 1909 wurde er Mitglied der sozialistischen Jugendorganisation und 1912 trat er der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Becker zunächst in [[Dresden]] und später in [[Bremen]] zu den führenden Persönlichkeiten der [[Bremer Linksradikale]]n. Im Jahr 1917 wurde wegen Verbreitung antimilitaristischer Schriften unter der Jugend&amp;lt;ref name=&amp;quot;schumann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Schumann und Gerda Werner |Titel=Erkämpft das Menschenrecht. Lebensbilder und letzte Briefe antifaschistischer Widerstandskämpfer |Verlag=Dietz Verlag |Datum=1958 |ISBN=3-88021-180-9 |Seiten=47 |Online={{Google Buch |BuchID=MvULAQAAMAAJ |Seite=47}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; inhaftiert und kam erst durch die [[Novemberrevolution]] wieder frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dresden wurde er Mitglied des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es. Als Vertreter der [[Internationale Kommunisten Deutschlands (1918)|Internationalen Kommunisten Deutschlands]] war Becker Delegierter des Gründungskongresses der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Im Jahr 1919 war er führender KPD-Funktionär. In der [[Bremer Räterepublik]] war er Mitglied im Exekutivausschuss („Bremer 21er Ausschuss“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den innerparteilichen Auseinandersetzungen 1919 gehörte er zunächst der linken Opposition an und unterstützte die [[Syndikalismus|syndikalistische]] [[Allgemeine Arbeiter-Union – Einheitsorganisation|Allgemeine Arbeiterunion]]. Bereits ein Jahr später kehrte Becker zur KPD zurück und wurde 1921 führender Funktionär der Partei in [[Hamburg]]. Dort war er unter anderem Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde Becker als eines der jüngsten Mitglieder in das [[Zentralkomitee]] gewählt und in das [[Politbüro]] berufen. Nach dem Verbot der Partei als Folge des [[Hamburger Aufstand]]es und des [[Deutscher Oktober|Deutschen Oktobers]] im selben Jahr musste er untertauchen und wurde steckbrieflich gesucht. Anschließend war er kurze Zeit wieder bei der &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den parteiinternen Auseinandersetzungen gehörte er in der folgenden Zeit zu den Anhängern der „Rechten“ um [[Heinrich Brandler]], [[August Thalheimer]] und [[Jacob Walcher]]. Nach einem Aufenthalt in [[Moskau]] schloss sich Becker 1925 an die Richtung um [[Ernst Meyer (Politiker, 1887)|Ernst Meyer]] an. In der Folge nahm er wieder wichtige Funktionen in der Partei ein. So war er in der Gewerkschaftsabteilung des ZK tätig und gab als Chefredakteur die kommunistische Gewerkschaftszeitung „Kampf“ heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Schumann/Werner &amp;#039;&amp;#039;Erkämpft das Menschenrecht..&amp;#039;&amp;#039; bereits 1927&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er in den [[Preußischer Landtag|preußischen Landtag]] gewählt. In den innerparteilichen Auseinandersetzungen gehörte er als Wortführer zu den „[[Versöhnler]]n“. Mit deren Niederlage wurde er 1928/29 aus allen einflussreichen Parteiämtern verdrängt und nicht mehr ins ZK gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge betätigte sich Becker vor allem in kommunistischen Nebenorganisationen wie der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] und dem [[Kampfbund gegen den Faschismus]]. Zwischen 1931 und 1933 war er Landessekretär des [[Bund der Freunde der Sowjetunion|Bundes der Freunde der Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Februar 1933 lebte Becker zunächst in der Illegalität und ging 1934 ins Exil nach [[Prag]], später nach [[Amsterdam]] und schließlich nach [[Paris]]. Dort arbeitete er für die Exil-KPD. Im &amp;#039;&amp;#039;Weltkomitee der Freunde der Sowjetunion&amp;#039;&amp;#039; spielte er ab 1937 eine führende Rolle. Im Juni 1941 wurde er zusammen mit seiner Partnerin [[Elsa Arnold]] in Paris von der [[Gestapo]] verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. September 1942 wurde Becker vom [[Volksgerichtshof]] wegen &amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung zum Hochverrat&amp;#039;&amp;#039; zum Tode verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schumann&amp;quot; /&amp;gt; und am 1. Dezember 1942 im [[Gedenkstätte Plötzensee|Strafgefängnis Plötzensee]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katja Haferkorn: &amp;#039;&amp;#039;Becker, Karl&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Biographisches Lexikon|Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]. Dietz Verlag 1970, S. 38–39.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4044 Online]}}&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1970 Band 1, S. 92ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://baseportal.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/jarmerdhm/main&amp;amp;localparams=1&amp;amp;db=main&amp;amp;cmd=list&amp;amp;range=10,10&amp;amp;cmd=all&amp;amp;Id=115 Biographie auf DDR-Biographien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-02-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Becker, Karl Albin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AAUE-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zentrale der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kampfbund gegen den Faschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Becker, Karl Albin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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