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	<title>Karl Ahorner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 10. März 2026 um 12:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:AhornerKarl.jpg|mini|Karl Ahorner, Porträtfoto aus dem Reichstags-Handbuch 1938]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ahorner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1889]] in [[Pernegg an der Mur|Kirchdorf]], [[Steiermark]]; † [[6. August]] [[1949]] in [[Leoben]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;GB&amp;quot;&amp;gt;Eintrag im Geburtsbuch der römisch-katholischen Pfarre Pernegg Nr. 46/1889 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/pernegg/8708/?pg=66 Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein österreichischer Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und eines [[humanistisches Gymnasium|humanistischen Gymnasiums]] wurde Karl Ahorner an der Lehrerausbildungsanstalt in [[Graz]] ausgebildet. Seit 1908 arbeitete er als Lehrer. Von 1915 bis 1918 nahm er mit der [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|k.u.k. Armee]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er an der italienischen Front kämpfte. Aus dem Krieg kehrte er als 40 % kriegsinvalid zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 trat Ahorner in die NSDAP ein. 1925 wurde er außerdem [[Sturmabteilung|SA]]-Führer. Im selben Jahr übernahm er das Amt eines stellvertretenden [[NSDAP-Ortsgruppe|Ortsgruppenleiters]]. Nachdem er von 1927 bis zum Herbst 1930 als Führer dem [[Steirischer Heimatschutz|Steirischen Heimatschutz]] angehört hatte, trat Ahorner der neu gegründeten [[NSDAP]] zum 1. November 1930 bei (Mitgliedsnummer 301.903)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/191043&amp;lt;/ref&amp;gt; und fungierte bis 1938 als Orts- und Bezirksleiter der NSDAP. Von 1932 bis 1933 stand er zudem der nationalsozialistischen Gemeindefraktion in Bruck an der Mur vor. Im Juni 1933 wurde er auf Anordnung des Kreisgerichts Leoben wegen [[Hochverrat]]s verhaftet, musste jedoch aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen werden. Von 1934 bis April 1939 war er NSDAP-Kreisleiter in [[Bruck an der Mur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von April 1938 bis zum Ende der [[Nationalsozialismus|NS-Herrschaft]] im Frühjahr 1945 saß Ahorner als Abgeordneter für das Land Österreich im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]]. Ahorner, bereits seit 1930 als Gauredner tätig, wurde im Dezember 1941 zum Gauredner im Amt der [[Reichspropagandaleitung der NSDAP|Reichspropagandaleitung]] ernannt. In der [[Schutzstaffel|SS]], der er zum 1. Februar 1938 beitrat (SS-Nummer 304.032),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/514173&amp;lt;/ref&amp;gt; erreichte er zum 20. April 1941 den Rang eines [[SS-Untersturmführer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 1948 wurde Ahorner durch das [[Volksgericht (Österreich)|Volksgericht Graz]] zu einer Strafe von zehn Jahren schwerem Kerker verurteilt. Die Strafe wurde vor allem mit Ahorners Rolle als Kreiswahlleiter bei der nach dem deutschen Einmarsch in Österreich angesetzten Volksabstimmung über den „[[Anschluss (Österreich)|Anschluss]]“ Österreichs an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] begründet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Der Angeklagte war zuerst, wie er selbst zugibt, Kreiswahlleiter. Auch dieser fällt schon unter den Tatbestand nach Artikel 1 Absatz 6 KVG, da durch die Vorbereitungen zu einer sogenannten Wahl dem Auslande gegenüber bereits eine Propaganda mit Zahlen gemacht werden sollte, die angeblich hinter Hitler standen, und dies die erste Stufe zur Errichtung der NS-Gewaltherrschaft in Österreich war.“&amp;lt;ref&amp;gt;Institut für Juristische Zeitgeschichte: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Juristischen Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8, 2006/2007, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahorner starb ein Jahr später, am 6. August 1949, kurz vor seinem 60. Geburtstag. Wenige Tage vor seinem Tod wurde er, während er im Stefanie-Spital in [[Leoben]] behandelt wurde, wieder in die römisch-katholische Kirche, aus der er 1939 ausgetreten war, wieder aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|13049030X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13049030X|VIAF=67575362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ahorner, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ahorner, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pernegg an der Mur|Kirchdorf]], [[Steiermark]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leoben]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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