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	<title>Karl Adamek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Xgeorg am 13. März 2026 um 08:11 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt den österreichischen Fußballspieler; für den Musiker siehe [[Karl Adamek (Musiker)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Adamek (G.) en 1933 au FK Austria de Vienne (victoire en coupe d&amp;#039;Autriche; D. Johann Billich).jpg|thumb|Karl Adamek (links) 1933 beim FK Austria Wien.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl „Waschi“ Adamek &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1910]] in [[Wien]]; † [[8. Januar|8. Jänner]] [[2000]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Fußball]]spieler auf der Position eines [[Abwehrspieler|Verteidigers]] und später international anerkannter [[Fußballtrainer]]. Als [[österreichische Fußballnationalmannschaft|Nationalspieler]] absolvierte er unter anderem ein Spiel für das legendäre [[Wunderteam]] und feierte zwei Erfolge im [[Mitropapokal (Fußball)|Mitropapokal]] mit der Wiener Austria. Sowohl auf dem Fußballfeld als auch privat zählte er zu den besten Freunden der österreichischen Fußballlegende [[Matthias Sindelar]]. Seinen Spitznamen „Waschi“ verdankte er seinen etwas zu groß geratenen Ohren (wienerisch „Ohrwascheln“), die er, ähnlich wie der Filmschauspieler und ehemalige Schwimmer [[Gunther Philipp]], mächtig bewegen konnte und dies bei jeder sich bietenden Gelegenheit auch vorführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Karl Adamek wurde am 23. Juli 1910 als Sohn des damaligen Hilfsarbeiters Franz Adamek (* 9. April 1873 in Neuhof bei [[Hranice na Moravě|Hranice]]; zuständig nach [[Kateřinice u Vsetína|Kateřinitz]]) und dessen Ehefrau Anna (geborene Sedlaček; * 22. Juli 1878 in [[Modrá]]) geboren und am 31. Juli 1910 auf den Namen Karl getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Karl&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch Wien-20., St. Brigitta, tom. XXXVI B, fol. 274 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/20-st-brigitta/01-36b/?pg=38 Faksimile]), abgerufen am 4. April 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eltern hatten am 6. Oktober 1902 geheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;Trauungsbuch Wien-10., St. Johann Evangelist, tom. XXVI, fol. 256 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/10-st-johann-evangelist/02-19/?pg=262 Faksimile]), abgerufen am 4. April 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; und bewohnten zum Zeitpunkt der Geburt ihres Sohnes den damals noch bestehenden Altbau in der Burghardtgasse 30 in Wien-[[Brigittenau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Karl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debüt im Nationalteam und erster Mitropacupsieg ==&lt;br /&gt;
Karl Adamek begann seine Karriere als Fußballspieler beim Brigittenauer AC und wechselte 1929 für zwei Jahre zum bekannten Wiener AC. Nach einer kurzen Station in [[Floridsdorf]] kehrte er wieder zu den Brigittenauern zurück, um nach der Saison 1931/32 zu Austria Wien zu wechseln, wo er in der kurzen Zeit, die er bei diesem Verein war, seine ersten großen Erfolge feierte. Als Austrianer absolvierte er sein erstes [[Länderspiel]], das noch in die Ära des Wunderteams fiel. Beim 4:3-Auswärtssieg gegen [[Schwedische Fußballnationalmannschaft|Schweden]] am 17. Juli 1932 stellte er gemeinsam mit seinen Klubkollegen [[Karl Graf (Fußballspieler)|Karl Graf]] und [[Walter Nausch]] die Abwehr. Mit der Wiener Austria blieb er 1933 im Pokalbewerb – wenngleich er auch im Finalspiel nicht eingesetzt wurde – erfolgreich und gewann mit den Violetten erstmals den Mitropapokal mit einem 1:2 in [[Mailand]] und einem 2:1 in Wien gegen [[Inter Mailand|AS Ambrosiana]], wobei er damals jedoch noch als Wechselspieler für [[Karl Gall (Fußballspieler)|Karl Gall]] aufs Feld geschickt wurde. Im Winter 1933 verließ Adamek die Wiener und spielte fortan für knapp eineinhalb Jahre im französischen [[Le Havre]] für den dortigen [[Ligue 1#Der Unterbau: Ligue 2|Zweitdivisionär]]. Der österreichische Fußball war damals in [[Frankreich]] sehr hoch angesehen, weshalb es nicht verwundert, dass Mitte der 1930er Jahre bis zur [[Anschluss Österreichs|Annexion Österreichs]] rund 60 österreichische Fußballprofis in den beiden ersten französischen Ligen engagiert waren. Seine Länderspielkarriere wurde durch diesen [[Transfer (Fußball)|Transfer]] jedoch unterbrochen, da im Ausland engagierte Fußballer zu jener Zeit äußerst selten für die Nationalmannschaft berücksichtigt wurden. Hingegen fand Adamek während seiner Zeit in Frankreich Berücksichtigung in der nordfranzösischen Regionalauswahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Erfolg im Mitropapokal und Kriegsjahre ==&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1935 kehrte er wieder zur Austria zurück und wurde mit den Veilchen noch im selben Jahr österreichischer Pokalsieger. Im Mitropacup scheiterte der Wiener im Juli 1935 mit seiner Mannschaft erst im Semifinale in zwei Spielen am [[Ferencváros Budapest|Ferencvárosi TC]] mit 2:4 in [[Budapest]] und 3:2 in Wien, wobei Waschi Adamek im Retourspiel der Treffer zum 3:1-Zwischenstand gelang. Im Jahr darauf feierte er seine nächsten großen Erfolge mit dem Gewinn des österreichischen Cups und dem zweiten Erfolg im Mitropapokal mit der Wiener Austria gegen [[Sparta Prag]] (0:0 in Wien, 1:0 in [[Prag]]). 1937 belegte er mit der Austria (wie schon 10 Jahre zuvor mit dem Brigittenauer AC) den zweiten Platz in der Meisterschaft, ein Meistertitel blieb Karl Adamek allerdings während seiner Spielerlaufbahn verwehrt. In den Jahren 1936 und 1937 wurde er auch wieder in die [[österreichische Fußballnationalmannschaft|österreichische Nationalmannschaft]] einberufen und absolvierte in diesem Zeitraum insgesamt sieben Länderspiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges spielte Adamek mit der Austria in der [[Gauliga Ostmark]]. In diesen Jahren konnte er aufgrund der Repressalien der Nationalsozialisten gegen die bis zu diesem Zeitpunkt unter jüdischer Führung stehende Austria einerseits sowie den durch die Einberufung der „deutschen“ Spieler in die Wehrmacht entstandenen Mangel an erfahrenen Kickern keine Erfolge mehr feiern. Bereits im September 1939 wurde er eingezogen, konnte ab Oktober aber wieder spielen, bis März 1940 regelmäßig. Danach bestritt er bis Juli 1941 nur einzelne Spiele, in der zweiten Jahreshälfte stand er wieder regelmäßig zur Verfügung. 1942 spielte er ab April, danach bis Ende 1943 nur bei einzelnen Spielen, ab 1944 wieder häufiger.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Hachleitner, Matthias Marschik, Rudolf Müllner, Johann Skocek: Ein Fußballverein aus Wien. Der FK Austria im Nationalsozialismus 1938–1945, Böhlau Verlag, Wien-Köln-Weimar 2019, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor er nach dem [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1946/47|Spieljahr 1946/47]] seine aktive Karriere beendete, feierte Waschi Adamek mit den Violetten noch seinen dritten Vizemeistertitel in der zweiten Nachkriegsmeisterschaft und letztmals den Einzug in das Pokalfinale, das jedoch mit 3:4 gegen den [[SC Wacker Wien]] verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Trainer ==&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Spielerkarriere wandelte sich Karl Adamek zum erfolgreichen [[Fußballtrainer|Trainer]]. In Schweden baute er von 1952 bis 1957 beim [[IFK Norrköping]] rund um die Brüder Nordahl eine Erfolgstruppe auf, die er zu drei nationalen Meistertiteln führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich trainierte er von 1957 bis 1958 die Austria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach übernahm er in Italien den Zweitligaklub [[Atalanta Bergamo]] und führte ihn wieder in die erste Spielklasse. Dazu gibt es auch eine nette Anekdote rund um den größten Sohn [[Bergamo]]s, Kardinal Angelo Giuseppe Roncalli, besser bekannt als Papst [[Johannes XXIII.]] Dieser, ein glühender Anhänger von Atalanta Bergamo, spielte in seiner Jugend selbst für den Verein und war 1959 über den Wiederaufstieg des Bergamasker Traditionsvereines derart erfreut, dass er den Wiener Trainer, den er besonders ins Herz geschlossen hatte, zu sich lud und ihm eine persönliche Erinnerungsmedaille überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Trainerstationen Adameks im Ausland waren Norwegen und die Schweiz. Seine nächste Station hatte Adamek bei [[SK Sturm Graz|Sturm Graz]], mit denen er im Juli 1966 in die Staatsliga aufsteigen konnte, nachdem er den Verein im Jänner 1965 übernommen hatte. Zu Beginn der 1970er Jahre betreute er noch den [[SV Stockerau|SV Heid Stockerau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Adamek wurde am [[Wiener Zentralfriedhof]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen ==&lt;br /&gt;
=== Spieler ===&lt;br /&gt;
* [[Brigittenauer AC]] (1927–1929)&lt;br /&gt;
* [[Wiener AC]] (1929–1931)&lt;br /&gt;
* [[Floridsdorfer AC]] (1931)&lt;br /&gt;
* Brigittenauer AC (1931–1932)&lt;br /&gt;
* [[FK Austria Wien]] (1932–1933)&lt;br /&gt;
* [[Le Havre AC]] (1933–1935, in der D2)&lt;br /&gt;
* Austria Wien (1935–1947)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trainer ===&lt;br /&gt;
* [[FC Biel]] (Schweiz, 1948–1949)&lt;br /&gt;
* [[IFK Norrköping]] (Schweden,  1950–53, 1955–57)&lt;br /&gt;
* [[FK Austria Wien]] (1957–1958)&lt;br /&gt;
* [[Atalanta Bergamo]] (Italien, 1958–1959)&lt;br /&gt;
* [[Örgryte IS]] (Schweden, 1960)&lt;br /&gt;
* [[SK Sturm Graz]] (1965–1966)&lt;br /&gt;
* [[SV Heid Stockerau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Erfolge ==&lt;br /&gt;
=== Spieler ===&lt;br /&gt;
* 2 × [[Mitropacup]]sieger: 1933, 1936 (Austria Wien)&lt;br /&gt;
* 3 × [[ÖFB Pokal|Österreichischer Pokalsieger]]: 1923, 1935, 1936 (Austria Wien)&lt;br /&gt;
* 3 × [[Österreichischer Meister (Fußball)|Österreichischer Vizemeister]]: 1927 (BAC), 1937, 1946 (Austria)&lt;br /&gt;
* 1 × [[ÖFB-Pokal|Österreichischer Pokalfinalist]]: 1947 (Austria)&lt;br /&gt;
* 8 [[Länderspiel]]e für die [[Österreichische Fußballnationalmannschaft]] von 1932 bis 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trainer ===&lt;br /&gt;
* 3 × [[Fotbollsallsvenskan|Schwedischer Meister]]: 1952, 1956, 1957 (IFK Norrköping)&lt;br /&gt;
* 1 × Aufstieg in die [[Serie A]]: 1959 (Atalanta Bergamo)&lt;br /&gt;
* 1 × Aufstieg in die [[Fußball-Bundesliga (Österreich)|Nationalliga]]: 1966 (Sturm Graz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.austria-archiv.at/spieler.php?Spieler_ID=366 Eintrag zu Adamek als Spieler bei Austria-Archiv.at]&lt;br /&gt;
* [https://www.austria-archiv.at/betreuer.php?Betreuer_ID=35 Eintrag zu Adamek als Trainer bei Austria-Archiv.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mitglieder des Wunderteams}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1340758539|VIAF=783172729678006290003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adamek, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Brigittenauer AC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Wiener AC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Floridsdorfer AC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FK Austria Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Le Havre AC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖFB-Cup-Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (FC Biel-Bienne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (IFK Norrköping)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (FK Austria Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Atalanta Bergamo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Örgryte IS)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (SK Sturm Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (SV Stockerau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adamek, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Adamek, Waschi (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Januar 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xgeorg</name></author>
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