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	<title>Karl-Rudi Griesbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T17:19:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl-Rudi_Griesbach&amp;diff=819415&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Reference-Tag eingefügt</title>
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		<updated>2025-06-25T05:02:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reference-Tag eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl-Rudi Griesbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juni]] [[1916]] in [[Breckerfeld]]; † [[8. Mai]] [[2000]] in [[Dresden]]) war ein [[Liste klassischer Komponisten in der DDR|deutscher Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Griesbach besuchte ein Gymnasium in [[Hamburg]] und studierte anschließend ab 1937 Komposition (bei [[Philipp Jarnach]]) und Dirigieren in [[Köln]]. Nach Abschluss seiner Studien im Jahre 1941 musste er als Soldat im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kämpfen und kam 1944 in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1949 entlassen wurde. Im folgenden Jahr ließ sich Griesbach in Dresden nieder, wo er bis zu seinem Tode lebte. In den Jahren 1952 und 1953 war er kurzfristig an einem Berliner Theater tätig. Daneben schrieb er Rezensionen und wirkte als Dramaturg. Schon von 1952 bis 1955 hatte Griesbach an der [[Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden]] gelehrt, ab 1966 war er dort zunächst als Dozent, ab 1968 als Professor für Komposition tätig, bis er 1981 seine Lehrtätigkeit wieder aufgab. Griesbach wurde unter anderem der [[Martin-Andersen-Nexö-Kunstpreis]] der Stadt Dresden (1961), der [[Kunstpreis der DDR]] (1967) sowie der [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländische Verdienstorden]] (1976) verliehen. Griesbachs Frau Margrit trat als Pianistin in Erscheinung und interpretierte vor allem Werke ihres Mannes.&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonsprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Griesbach war immer bemüht, eine relativ leicht verständliche Musik zu schreiben. Daher nahm er zwar Anregungen von [[Béla Bartók]] und auch [[Arnold Schönberg]] auf, brach aber letztlich nicht völlig mit der [[Tonalität (Musik)|Tonalität]] und war insgesamt ein für seine Generation eher konservativer Komponist. Seine Musik ist durch eine prägnante Rhythmik, eher raue Klangfarben und knappe Formen gekennzeichnet. Griesbach bezog sich in seinen Werken teilweise auf politische Thematik. Anfang der 1960er Jahre beschäftigte er sich mit fremden Musikkulturen und ließ sich auch vom [[Blues]] und von afrikanischer Musik inspirieren. Mit seiner damals komponierten „Afrikanischen Sinfonie“ hatte er einen beachtlichen Erfolg. Der Schwerpunkt seines Œuvres liegt allerdings auf den Bühnenwerken. In der DDR und speziell in Dresden war Griesbach ein angesehener Komponist, nach der Wiedervereinigung ist er freilich weitgehend vergessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orchesterwerke&lt;br /&gt;
** Kleine Sinfonie (1950)&lt;br /&gt;
** Afrikanische Sinfonie (1963)&lt;br /&gt;
** Sinfonie (67) zum Gedenken an die Große Sozialistische [[Oktoberrevolution]] (1967)&lt;br /&gt;
** „Ostinati“ für Orchester (1976)&lt;br /&gt;
** „Kontakte“ für Orchester (1978)&lt;br /&gt;
** „Szene“ für Orchester&lt;br /&gt;
** Konzertante Musik für Klavier und Kammerorchester (1964)&lt;br /&gt;
* Bühnenwerke&lt;br /&gt;
** „Kolumbus“, Oper (1958)&lt;br /&gt;
** &amp;quot;Die Weibermühle&amp;quot;, Singspiel (UA: 1960 im Weimarer Klubhaus des VEB Mähdrescherwerk &amp;quot;Michael Niederkirchner&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://musicallexikon.uni-freiburg.de/inhalte/weibermuehle |titel=Die Weibermühle — Musicallexikon |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** „Der Schwarze – der Weiße – und die Frau“, Oper (1963)&lt;br /&gt;
** „Belle und Armand“, Oper (1988)&lt;br /&gt;
** „Aulus und sein Papagei“, Oper (1982)&lt;br /&gt;
** 4 weitere Opern&lt;br /&gt;
** „Kleider machen Leute“, Ballett (1954)&lt;br /&gt;
** „Schneewittchen“, Ballett (1956)&lt;br /&gt;
** „Reinecke Fuchs“, Ballett (1977)&lt;br /&gt;
** „Samson“, Ballett (um 1980)&lt;br /&gt;
* Vokalmusik&lt;br /&gt;
** „Planetarisches Manifest“, Kantate nach [[Johannes R. Becher]] für Sopran, Bariton, Klavier, Chor und Orchester (1962)&lt;br /&gt;
** „Trinke Mut des reinen Lebens“, Musikalische Koordination für Bariton, Frauenchor und Orchester nach Texten von [[Johann Wolfgang Goethe|Goethe]] (1981)&lt;br /&gt;
** Liederzyklen u.&amp;amp;nbsp;a. nach Texten von [[William Shakespeare|Shakespeare]], [[Bertolt Brecht|Brecht]] und Becher&lt;br /&gt;
** Volksliedbearbeitungen&lt;br /&gt;
* Kammer- und Klaviermusik&lt;br /&gt;
** Streichquartett (1977)&lt;br /&gt;
** Musik für Flöte und Streichtrio (1953)&lt;br /&gt;
** „Kleine Olympiade: Klavierstücke für die Jugend“ (1961)&lt;br /&gt;
** „blues-impressions“, Fünf Klavierstücke im [[Jazz]]stil (1962)&lt;br /&gt;
** Partita für Klavier (1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedbert Streller: &amp;#039;&amp;#039;Weniger Experiment – mehr Akzeptanz. Zur Dresdner Komponistenschule der Nachkriegszeit und zum kompositorischen Wirken Karl-Rudi Greisbachs in Dresden&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Dresden und die avancierte Musik im 20. Jahrhundert. Teil II: 1933-1966&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Matthias Herrmann und Hanns-Werner Heister, Laaber 2002, S. 411–426 (&amp;#039;&amp;#039;Musik in Dresden&amp;#039;&amp;#039; 5), ISBN 3-89007-510-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129940313}}&lt;br /&gt;
*[https://kalliope-verbund.info/de/ead?ead.id=DE-611-BF-54368 Nachlass Karl-Rudi Grießbach] in der [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden|Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]]&lt;br /&gt;
* [https://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=7677&amp;amp;tomb=1547&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grab beim Grabstein-Projekt von Compgen]&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2689f. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129940313|LCCN=n/90/642787|VIAF=118385078}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Griesbach, Karl-Rudi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Ballett)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassische Musik (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheater (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagogik (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfM Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Griesbach, Karl-Rudi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breckerfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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