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	<title>Karl-Pollender-Stadtmuseum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-29T09:48:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Werne Altes Amtshaus IMGP0260.jpg|mini|Altes Amtshaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Werne-Stadtmuseum-20070522 7054-DSC 7054.jpg|mini|Wärmehäuschen]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl-Pollender-Stadtmuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Werne]] ist zusammen mit dem Archiv der Stadt im &amp;#039;&amp;#039;Alten Amtshaus&amp;#039;&amp;#039; von 1691 untergebracht. Neben Frühgeschichte und Stadthistorie wird die [[Sim-Jü]] und eine seidene [[Kasel (liturgische Kleidung)|Kasel]] aus dem 13./14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besonders präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
1690 oder 1691 baute der bischöfliche Amtsrentmeister von Bruchhausen das ursprüngliche Gebäude zu seinem Wohnsitz und Amtshaus aus. 1800 wurde das Fachwerk größtenteils verputzt, der Bau im Stil des [[Klassizismus]] überarbeitet. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde es von einem Privatmann erworben und „Homann’sches Haus“ genannt. 1962 richtete der Realschullehrer und Heimatvereinsvorsitzende [[Karl Pollender]] im Erdgeschoss ein erstes, kleines Museum ein, 1968 kam die „Westfälische Stube“ hinzu. 1977–80 wurde das Gebäude vollständig renoviert und von da an als Stadtmuseum und historisches Archiv genutzt. 2003 kamen der Anbau mit neu gestaltetem Eingangsbereich und der Museumsgarten hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinen Fachwerkhäuser aus dem 14. Jahrhundert rund um den Kirchplatz wurden von den Bauern der Umgebung als [[Speicher (Gebäude)|Spieker]] für den benachbarten Markt und als Wärmehäuschen vor und nach dem Kirchgang genutzt. 1586 wurden die meisten beim damaligen Stadtbrand zerstört, das Fachwerkhaus Nr.&amp;amp;nbsp;15 mit geschnitzten Blattmasken (von 1562) und das Fachwerkhaus Nr.&amp;amp;nbsp;21 zwischen Kirchhof und Roggenmarkt (erbaut 1447) blieben erhalten. Letzteres gilt heute als eines der ältesten Kleinfachwerkhäuser Westfalens. Die Wärmehäuschen wurden 2003 dem Museum angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
Auf vier Etagen und fast 1.000&amp;amp;nbsp;m² Fläche zeigt das Museum die Stadtgeschichte auf. Im Keller ist eine kindgerecht aufbereitete Dauerausstellung zur Vor- und Frühgeschichte untergebracht. Im Erdgeschoss wird das mittelalterliche Werne, im ersten Obergeschoss die weitere Entwicklung bis zur Neuzeit präsentiert. Themen sind unter anderem die Landwirtschaft, ein Webstuhl und ein Zimmer aus der Kaiserzeit. Im zweiten Obergeschoss sind Vortrags- und Medienräume, in denen Sonderausstellungen, Vorträge und museumspädagogische Aktivitäten stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vitrine im Museum ist der westfälischen Schriftstellerin und einzigen Ehrenbürgerin der Stadt, [[Antonie Jüngst]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenkanzel mit vier Tafelgemälden von 1890 aus der [[St. Christophorus (Werne)|Christophoruskirche]] ist im Eingangsbereich aufgestellt. Von hier gelangt man auch zum Garten und zu den Wärmehäuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Westfälischen Stube befindet sich die Sonderausstellung zum [[Simon-Juda-Markt]], kurz Sim-Jü genannt. Das bereits 1362 gewährte Marktrecht war für Werne ein wichtiger Schritt in Richtung Stadtrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eigens dafür errichteten Anbau wird die seidene Kasel, ein Priestergewand aus dem 13. bis 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ausgestellt. Sie wurde 1995 von Archäologen des Landschaftsverbandes in einem Grab beim Altar der Christophorus-Kirche gefunden. Nach einer längeren Restaurierung ist sie inzwischen soweit wiederhergestellt, dass ihre Motive (Palmetten, [[Pinienzapfen (Architektur)|Pinienzapfen]], Löwen- und Greifvögel) gut erkennbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiter des Stadtmuseums ist seit Juli 2023 der Medienwissenschaftler Flemming&amp;amp;nbsp;N. Feß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.werne.de/de/erlebnis/altstadt-entdecken/stadtmuseum/das-museum.php werne.de], abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.museum-werne.de/index.html Die Webseite des Museums]&lt;br /&gt;
* {{RIK|7|10724}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Kreis Unna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Werne]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Museumsgründung 1962]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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