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	<title>Karl-May-Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derbrauni: /* Geschichte */ Besucher 2025</title>
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		<updated>2026-01-07T11:30:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Besucher 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Von 1960 bis 1994 gab es noch das [[Karl-May-Museum (Bamberg)]]. Im [[Karl-May-Haus]] gibt es ebenfalls ein Museum zu May.}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl-May-Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Radebeul]] ist ein Museum über Leben und Wirken des Schriftstellers [[Karl May]]. Es befindet sich an seinem letzten Wohnsitz, in der [[Villa Shatterhand]] ([[Karl-May-Straße (Radebeul)|Karl-May-Straße]] 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Shatterhand.jpg|mini|Villa „Shatterhand“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl May Museum Baerenfett.jpg|mini|„Villa Bärenfett“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl May Park Radebeul.JPG|mini|Karl-May-Hain und Villa „Shatterhand“, vom Turm der Lutherkirche aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl May Park Herzsee.jpg|mini|Herzsee im Karl-May-Hain]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20230404.Radebeul-Brunnenengel.-012.jpg|mini|Museumspark, Brunnenengel]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Denkmalpflegerisch handelt es sich bei dem Museumsanwesen um ein Ensemble aus „Villa, Blockhaus (Nebengebäude), Villengarten mit Bassin und Denkmal, dazu gestalteter Hain (einschließlich Teich) auf der gegenüber liegenden Straßenseite“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950938||Zusatz=Karl-May-Museum; Villa Bärenfett; Villa Shatterhand; Karl-May-Hain|Abruf=2021-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dazu sind die beiden Grünflächen ein &amp;#039;&amp;#039;[[Gartendenkmal|Werk der Garten- und Landschaftsgestaltung]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Einzelnen befinden sich auf dem ursprünglichen Wohngrundstück Mays und seiner Ehefrau ihr Wohnhaus [[Villa Shatterhand]], und hinten in der Gartenanlage befindet sich die [[Villa Bärenfett]], das Blockhaus von [[Patty Frank]]. Auf dem auf der Straße gegenüberliegenden Grundstück, dem ehemaligen Obstgarten Mays, befindet sich heute der ebenfalls denkmalgeschützte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl-May-Hain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschaftsrechtlich handelt es sich bei der &amp;#039;&amp;#039;Karl-May-Museum gGmbH&amp;#039;&amp;#039; um eine [[gemeinnützige GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der bereits in der [[Lößnitz (Landschaft)|Lößnitz]] ansässige Schriftsteller Karl May (1842–1912) kaufte am 16. Mai 1896 das fertige Anwesen, um dort einzuziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot; /&amp;gt; Einer anderen Quelle zufolge kaufte May das Anwesen bereits Ende 1895 für 37.300 Mark und zog am 14. Januar 1896 mit seiner ersten Frau Emma (1856–1917, 1903 geschieden) dort ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtlexikon&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-938460-05-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1896 ließ May oben an der Straßenfront den Schriftzug &amp;#039;&amp;#039;Villa „Shatterhand.“&amp;#039;&amp;#039; anbringen. 1897 kaufte er auf der gegenüberliegenden Straßenseite noch ein Grundstück dazu und legte dort einen Obstgarten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Mays Witwe [[Klara May|Klara]] (1864–1944), seine zweite Ehefrau, ließ 1926 für den Wiener Artisten Ernst Tobis, der unter seinem Künstlernamen Patty Frank bekanntgeworden war, im Garten hinter dem Haus ein Blockhaus als Wohnhaus errichten, die &amp;#039;&amp;#039;Villa Bärenfett&amp;#039;&amp;#039;. In einem Anbau des Blockhauses wurde 1928 das Karl-May-Museum mit einer Indianerausstellung eröffnet. Patty Frank als Museumskustos hielt bis zu seinem Tode 1959 das Museum in der &amp;#039;&amp;#039;Villa Bärenfett&amp;#039;&amp;#039; offen. Genauso machte es seine Frau, die ihn zwei Jahre überlebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karl-may-stiftung_hoffmann&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.karl-may-stiftung.de/museum/indianer/hoffmann.html |text=Zur Geschichte des Karl-May-Museums, seiner indianischen Sammlungsobjekte und deren Präsentation |wayback=20081204080410}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 legte der Karl-May-Verein in dem Obstgarten auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Gedächtnishain mit Wasserläufen und einem herzförmigen Wasserbecken an, auch wurde ein Granitfindling mit der Inschrift „Karl May“ sowie einer Bronzeplakette aufgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tode Klara Mays 1944 ging die Villa in den Besitz der [[Karl-May-Stiftung]] über und wurde weiter als Wohnhaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1965 bis zum Karl-May-Jahr 1985 diente es als Kinder-Hort der Radebeuler [[Rosegger-Schule|German-Titow-Oberschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1985 wird auch das ehemalige Wohnhaus Karl und Klara Mays, die &amp;#039;&amp;#039;Villa Shatterhand&amp;#039;&amp;#039;, als Sitz der biographischen Museumsabteilung sowie für Studien- und Ausstellungszwecke des Museums genutzt. 1992 wurde der Gedächtnishain zu einer öffentlichen Parkanlage umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1994 wurden Karl Mays Arbeitszimmer und Bibliothek sowie vom Karl-May-Verlag und einem privaten Sammler zusammengetragene Gegenstände aus dem Leben der nordamerikanischen Indianer in einem Karl-May-Museum in [[Bamberg]] gezeigt. Nach der Rückführung des Nachlasses nach Radebeul wurde das Museum in Bamberg aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 erhielt das Museum einen der beiden Spezialpreise des [[Sächsischer Museumspreis|Sächsischen Museumspreises]], gemeinsam mit dem [[Stadtmuseum Riesa]]; der Hauptpreis ging an das [[Museum für Naturkunde Chemnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vorbereitung auf das Karl-May-Jahr 2012 wurde das Karl-May-Museum umgebaut. Neben dem Besucherzentrum entstand im Garten ein Karl-May-Erlebnispfad für Kinder und ein Haus für Museumspädagogik, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Nscho-tschi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde am 30. März 2012 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.karl-may-museum.de/web/start.php?lang=de&amp;amp;kID=110 |text=Baufortschritt Zukunftsvision Abschnitt 1. |wayback=20121106211613}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2013 wurde Rene Wagner entlassen, der 29 Jahre Chef des Museums und Geschäftsführer der Karl-May-Stiftung war. Die Stiftung ist Träger des Museums. Seine amtierende Nachfolgerin wurde die kaufmännische Direktorin Claudia Kaulfuß. Probleme bereiteten vor allem die stark gesunkenen Besucherzahlen. Konnten Ende der 1980er Jahre noch bis zu 250.000 Gäste pro Jahr gezählt werden, waren es 2013 nur noch 54.000.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolf Dieter Liebschner und Ulf Mallek |Titel=Chef des Karl-May-Museums entlassen |Sammelwerk=Sächsische Zeitung |Datum=2013-12-18 |Online=[https://www.saechsische.de/chef-des-karl-may-museums-entlassen-2733821.html kostenpflichtig online] |Abruf=2013-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2025 sank die Zahl auf rund 35.000.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Silvio Kuhnert | Titel=Indianerausstellung wird umgebaut | Sammelwerk=Sächsische Zeitung | Datum=2025-01-07 | Online=[https://www.saechsische.de/lokales/meissen-lk/radebeul/radebeul-darum-baut-das-karl-may-museum-die-indianerausstellung-ab-B6LD7X3TUVEXZOGW76VNTIU2DE.html kostenpflichtig online] | Abruf=2025-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Museum erwirtschaftet 70 Prozent der für den Betrieb benötigten Mittel selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Redlich |Titel=Karl-May-Museum hat mehr Besucher |Sammelwerk=Sächsische Zeitung |Datum=2018-01-10 |Online=[https://www.sz-online.de/nachrichten/karl-may-museum-hat-mehr-besucher-3855700.html online] |Abruf=2018-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 2018 übernahm der Museumsfachmann und Archäologe [[Christian Wacker]] die Direktion des Museums in Radebeul. Claudia Kaulfuß sollte sich in einer Doppelspitze mehr den kaufmännischen Aufgaben widmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.saechsische.de/neuer-direktor-fuers-karl-may-museum-3853363.html Sächsische Zeitung, Onlineausgabe, 5. Januar 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/kultur/karl-may-museum-radebeul-christian-wacker-100.html Neuer Oberhäuptling für Karl-May-Museum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon einen Monat später wurde Kaulfuß allerdings überraschend ohne Bekanntgabe von Gründen fristlos entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Redlich |Titel=Chefin des Karl-May-Museums gekündigt |Sammelwerk=Sächsische Zeitung |Datum=2018-02-06 |Online=[https://www.sz-online.de/sachsen/chefin-des-karl-may-museums-gekuendigt-3873460.html online] |Abruf=2018-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde klar, dass sie zusammen mit mindestens einem Mitglied des Stiftungsvorstandes einen Generalvertrag für einen Museumsneubau unterzeichnet hatte. Dieser hätte aber europaweit ausgeschrieben werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Redlich |Titel=Großer Krach ums Karl-May-Museum |Sammelwerk=Sächsische Zeitung |Datum=2020-05-11 |Online=[https://www.saechsische.de/plus/grosser-krach-ums-karl-may-museum-5202855.html kostenpflichtig online] |Abruf=2020-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Plan für den Neubau blieb aktuell. Die Kosten sollen 7,5 Millionen Euro betragen, Baustart sollte 2021 sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ20&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nina Schirmer |Titel=Direktor verlässt Karl-May-Museum |Sammelwerk=Sächsische Zeitung |Datum=2020-05-07 |Online=[https://www.saechsische.de/direktor-verlaesst-karl-may-museum-5202095.html online] |Abruf=2020-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2018 wurden dem Museum zwei wertvolle indianische Arbeiten aus Ton übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Nina Schirmer: [https://www.saechsische.de/wertvolle-raritaeten-fuers-karl-may-museum-3868589.html &amp;#039;&amp;#039;Wertvolle Raritäten fürs Karl-May-Museum.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[sz-online.de]], 27. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend gab das Museum im Mai 2020 die Auflösung des Vertrags mit dem Geschäftsführer Wacker bekannt. Dieser hatte um das Vertragsende zum 31. Mai gebeten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ20&amp;quot; /&amp;gt; Die Nachfolge übernahm bis auf Weiteres der ehemalige Radebeuler Oberbürgermeister [[Volkmar Kunze]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Redlich |Titel=Neue Besetzungen in Karl-May-Stiftung und Kuratorium |Sammelwerk=Sächsische Zeitung |Datum=2020-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Radebeul übernahm 2023 die Bauherrschaft&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radebeul.de/AppSeiten/Vorlagen+f%C3%BCr+Stadtrat+und+Gremien/Sitzungen/Bauen+_+Verkehr/Grundsatzbeschluss+zum+Neubau+Empfangsgeb%C3%A4ude+Karl_May_Museum-font_size-normal-p-62250.html Grundsatzbeschluss zum Neubau Empfangsgebäude Karl-May-Museum]@radebeul.de, abgerufen am 2. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; für den geplanten, 6,5 Millionen Euro teuren Neubau eines Empfangsgebäudes. Im Juni 2025 war der erste Spatenstich, 2027 soll der Bau eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Silvio Kuhnert: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.saechsische.de/radebeul/lokales/die-stadt-radebeul-uebernimmt-den-neubau-fuer-das-karl-may-museum-5911119-plus.html Stadt Radebeul will Neubau des Karl-May-Museums umsetzen]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[sz-online.de]], 22. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/museen-spatenstich-fuer-neubau-am-karl-may-museum-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-250614-930-669143 |titel=Spatenstich für Neubau am Karl-May-Museum |werk=sueddeutsche.de |datum=2025-06-14 |abruf=2025-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.karl-may-museum.de/de/erweiterung-des-karl-may-museums/ Erweiterung des Karl-May-Museums. Karl-May-Museum 3.0]@karl-may-museum.de, abgerufen am 2. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Waffen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl May Museum Gewehre.jpg|mini|hochkant|Silberbüchse, Bärentöter und „Henry-Stutzen“ (von links) im Karl-May-Museum Radebeul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Karl-May-Museum in Radebeul sind die drei legendären Gewehre ausgestellt, mit denen Karl May seine Helden ausstattete: Winnetous „Silberbüchse“ sowie Old Shatterhands bzw. Kara Ben Nemsis „Bärentöter“ und „Henrystutzen“. May hatte diese Figuren – und damit auch ihre Waffen – in den 1870er- und 1880er-Jahren ohne genaues Wissen der Waffentechnik konzipiert und erst mit dem wirtschaftlichen Erfolg in den 1890er-Jahren die hier ausgestellten Waffen nachträglich von einem [[Kötzschenbroda]]er Büchsenmacher tatsächlich erworben. Bärentöter und Silberbüchse wurden eigens angefertigt. Als „Henrystutzen“ – eine reine Phantasiewaffe, die es so nie wirklich gab – kaufte May ein [[Winchester (Gewehr)#Model 1866|Winchester-Gewehr Modell 1866]] mit Achtkantlauf.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Klussmeier, Hainer Plaul: &amp;#039;&amp;#039;Karl May und seine Zeit: Bilder, Texte, Dokumente: eine Bildbiografie&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Karl-May-Verlag, 2007, ISBN 978-3-7802-0181-2, S. 283 [https://books.google.de/books?id=eh5mAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22karl+may%22+1902+winchester&amp;amp;dq=%22karl+may%22+1902+winchester&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X books.google.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Henrystutzen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl May Henry.jpg|mini|links|Karl May, Funktion Henrystutzen]] Das ausgestellte Winchester-Gewehr Modell 1866 hat mit Mays Beschreibung des „Henrystutzens“ nichts gemein. Im Gegensatz zu Mays „Henrystutzen“ sind die [[Henry-Gewehr]]e und ihre Vorgänger, die [[Volcanic-Pistolen und -Gewehre|Volcanic-Gewehre]] [[Unterhebelrepetierer]] mit [[Kniegelenkverschluss]] und einem [[Röhrenmagazin]]. Einzige Gemeinsamkeit: Ein Modell der Volcanic-Gewehre hat wie Mays Stutzen eine Magazinkapazität von 25 Schuss. Die übrigen Merkmale entsprangen Mays Phantasie: das [[Schloss (Waffe)|Schloss]] „eigenartiger Bauart“,&amp;lt;ref&amp;gt;Karl May: &amp;#039;&amp;#039;Der Schatz im Silbersee.&amp;#039;&amp;#039; Kap. 11, S. 307.&amp;lt;/ref&amp;gt; die „sich [[Exzenter|exzentrisch]] bewegende Kugel“ als Magazin&amp;lt;ref&amp;gt;Karl May: &amp;#039;&amp;#039;Der Schatz im Silbersee.&amp;#039;&amp;#039; Kap. 11, S. 340.&amp;lt;/ref&amp;gt;, automatisches Nachladen nach jedem Schuss, eine so eigenwillige Bedienung, dass die Waffe ohne Einweisung überhaupt nicht benutzbar ist, sowie der Status als verbliebenes Einzelstück von nur drei gefertigten Exemplaren.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroverse um Skalp-Exponate ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Skalp a.jpg|mini|hochkant|Einer der Skalpe im Museum (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 wurde bekannt, dass Vertreter des Indianervolkes [[Anishinabe|Ojibwa]] gegen das Ausstellen von 17 [[Kopfschwarte|Skalps]] protestieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/world/2014/mar/10/german-museum-karl-may-native-american-scalps theguardian.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; (In den USA ist das Ausstellen von Skalps seit 1990 verboten.) Sie fordern die Rückgabe der Stücke, besonders eines Exemplars, das nach ungesicherten Angaben des Museumsgründers, Patty Frank, von einem Ojibwa stammen könnte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;karl-may-stiftung_hoffmann&amp;quot; /&amp;gt; um sie zu begraben. Die Skalps wurden daraufhin in das [[Depot (Museum)|Depot]] gebracht. Im Jahr 2021 konnte eine Einigung mit dem Sault Ste. Marie Tribe of Chippewa Indians getroffen und die Repatriierung in die Wege geleitet werden. Am 12. April 2021 wurde der Skalp an den damaligen Generalkonsul der Vereinigten Staaten, Ken Toko und den Kulturattaché der US-Botschaft, David Mees übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/de/karl-may-museum-gibt-skalp-zur%C3%BCck/a-57187864 |titel=Karl May Museum gibt Skalp zurück – DW – 13.04.2021 |sprache=de |abruf=2024-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Karl May Presentation ==&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 100. Todestages eröffnete Anfang Mai 2012 für ein Jahr in der Westernstadt [[Tombstone]], die in Luftlinie etwa 28&amp;amp;nbsp;km von Radebeuls Partnerstadt [[Sierra Vista]] entfernt liegt, die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;The Karl May Presentation&amp;#039;&amp;#039;. Die nahe gelegene &amp;#039;&amp;#039;Apache Spirit Ranch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.apachespiritranch.com/de/1077/opening-of-karl-may-museum |text=Feierliche Eröffnung des Karl-May-Museums |wayback=20121113224545}}, abgerufen am 12. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie das Karl-May-Museum in Radebeul unterstützten die Ausstellung mit zahlreichen Exponaten. Ergänzt wurden die Leihgaben aus Deutschland um indianische Originalgegenstände wie Tomahawks oder kunstvoll verzierte Mokassins. Schautafeln illustrierten das Leben der amerikanischen Ureinwohner und deckten auf, inwieweit der durch Filme und Bücher genährte Mythos mit der Wirklichkeit übereinstimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.news.de/reisen-und-leben/855253449/karl-may-museum-in-arizona-oeffnet-zum-100-todestag/1/ |text=Karl-May-Museum in Arizona öffnet zum 100. Todestag |wayback=20160304102157}}, abgerufen am 12. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.beobachter-an-der-elbe.de/presse.html |text=Karl-May-Museum in Tombstone / Arizona (27.03.2012) |wayback=20131224112207}}, abgerufen am 12. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 2009 war der Vorläufer der aktualisierten Ausstellung an gleicher Stelle gezeigt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://azstateparks.com/press/2009/PR_01-08-09.html |text=German Author Karl May Exhibit at Tombstone Courthouse State Historic Park |wayback=20111215151120}}. In: Arizona State Parks, vom 8. Januar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Borries]]; Jens-Uwe Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Sozialistische Cowboys. Der Wilde Westen Ostdeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-518-12528-1.&lt;br /&gt;
* Peter Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Indianer-Museum, Radebeul.&amp;#039;&amp;#039; 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karl-May-Museum Radebeul}}&lt;br /&gt;
* [https://www.karl-may-museum.de/ Homepage des Museums]&lt;br /&gt;
* [https://www.karl-may-wiki.de/index.php/Karl-May-Museum Eintrag im Karl-May-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/09.75/N |EW=13/40/24.66/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2108054-9|LCCN=n91076464|VIAF=153116228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftstellermuseum|May]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alt-Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl-May-Straße (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:May-Rezeption|Museum Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sächsischen Museumspreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westernmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1928]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derbrauni</name></author>
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