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	<title>Karl-Jesko von Puttkamer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-11T01:22:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1969-069-29, Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.jpg|mini|Hitler besucht Puttkamer nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] im [[Carlshöfer Anstalten|Lazarett Karlshof]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl-Jesko Otto Robert von Puttkamer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. März]] [[1900]] in [[Frankfurt (Oder)]]; † [[4. März]] [[1981]] in [[Neuried (bei München)|Neuried bei München]]) war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] [[Konteradmiral]] und Marineadjutant [[Adolf Hitler]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Karl-Jesko stammt aus dem [[Pommern|pommerschen]] Adelsgeschlecht [[Puttkamer|von Puttkamer]]. Er war der erstgeborene Sohn des Juristen, [[Landrat (Deutschland)|Landrat]]s in [[Gronau (Leine)|Gronau]] sowie [[Brauerei]]besitzers Jesco Karl Wilhelm Bernhard Rudolf von Puttkamer und dessen Ehefrau Regina, geborene Gräfin [[Finck von Finckenstein]]. Karl-Jesko von Puttkamer war mit Charlotte Schmidt verheiratet; aus der Ehe gingen zwei Söhne und eine Tochter hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ellinor von Puttkamer]] (Bearbeiterin): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechts v. Puttkamer.&amp;#039;&amp;#039; (= Deutsches Familienarchiv, Band 83–85). 2. Auflage. Degener. Neustadt an der Aisch 1984. ISBN 3-7686-5064-2. S. 704–712.&amp;lt;/ref&amp;gt; Puttkamer wurde 1981 auf dem [[Waldfriedhof (München)|Waldfriedhof München]] beigesetzt; 1988 folgten ein Sohn, 1997 seine Tochter und 2009 seine Ehefrau Charlotte in das Familiengrab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ww2gravestone.com/general/puttkamer-karl-jesko-von &amp;#039;&amp;#039;Puttkamer, Karl Jesko von&amp;#039;&amp;#039;. In: gravestone.com] (mit Foto der Grabstätte)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Puttkamer trat während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] am 2. Juli 1917 als [[Kriegsfreiwilliger|Freiwilliger]] mit der Anwartschaft auf die Seeoffizierslaufbahn in die [[Kaiserliche Marine]] ein. Nach seiner Grundausbildung auf dem [[Schulschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Freya (Schiff, 1900)|Freya]]&amp;#039;&amp;#039; kam er im Dezember 1917 auf das [[Dreadnought|Großlinienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiserin (Schiff)|Kaiserin]]&amp;#039;&amp;#039;. Von September über das Kriegsende hinaus bis zum 30. November 1918 absolvierte Puttkamer an der [[Marineschule Mürwik]] einen Navigationslehrgang. Anschließend ließ er sich beurlauben und schloss sich dem  [[Freikorps]] [[Horst von Petersdorff|Petersdorff]] in [[Kurland]] an. Puttkamer trat später zur II. Sturmkompanie der [[Marine-Brigade Ehrhardt]] über und nahm 1920 am [[Kapp-Putsch]] in Berlin teil.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R99057, Führerhauptquartier, Adolf Hitler mit Stab.jpg|mini|Karl-Jesko von Puttkamer, letzte Reihe links, teilweise verdeckt von der Mütze Keitels, im Stab von Adolf Hitler im Juni 1940 vermutlich in Eselsberg in Bad Münstereifel-Rodert, in der Nähe des &amp;quot;K-Standes&amp;quot; des [[Führerhauptquartier Felsennest|Führerhauptquartiers Felsennest]]]]&lt;br /&gt;
Im September 1920 folgte seine Übernahme in die [[Vorläufige Reichsmarine]] und er setzte seine Seeoffiziersausbildung mit Lehrgängen an der Marineschule Mürwik und auf dem Schulschiff [[Niobe (Schiff, 1913)|&amp;#039;&amp;#039;Niobe&amp;#039;&amp;#039;]] fort. Als [[Leutnant zur See]] war Puttkamer Wachoffizier bei der I. Flottille, wurde zum 1. Mai 1923 zum [[Oberleutnant zur See]] befördert und versah bis Ende April 1925 Dienst auf dem [[Torpedoboot]] &amp;#039;&amp;#039;G 7&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend war er als Gruppenoffizier an der [[Marineschule Mürwik]] tätig und wurde am 24. September 1926 als [[Flaggleutnant]] in den Stab des Flottenkommandos versetzt. Nach drei Jahren folgte die Ernennung zum Kommandanten des Torpedobootes &amp;#039;&amp;#039;[[Albatros (Schiff, 1927)|Albatros]]&amp;#039;&amp;#039; bei der 4. Torpedobootshalbflottille unter deren Chef [[Karl Dönitz]]. Dieses Kommando gab Puttkamer am 24. September 1930 ab, wurde am 1. Oktober 1930 zum [[Kapitänleutnant]] befördert und als solcher vierzehn Tage später zum Kommandanten des Torpedobootes &amp;#039;&amp;#039;[[Seeadler (Schiff, 1927)|Seeadler]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Zugleich fungierte er auch als Flaggleutnant der II. Torpedobootsflottille in Wilhelmshaven. Nachdem Puttkamer das Kommando über die &amp;#039;&amp;#039;Seeadler&amp;#039;&amp;#039; abgegeben hatte, absolvierte er vom 3. Oktober 1931 bis 26. September 1933 die [[Führergehilfenausbildung]] und war im Anschluss daran bis zum 30. Juni 1935 als Marineverbindungsoffizier zum Generalstab des Heeres tätig. Er wurde dann in den Stab des [[Oberkommando der Marine#Kriegsmarine|Oberbefehlshabers der Kriegsmarine]] versetzt und von dort als Marineadjutant beim [[Reichskanzler#Zeit des Nationalsozialismus|Führer und Reichskanzler]] Adolf Hitler kommandiert. In dieser Stellung wurde Puttkamer am 1. Februar 1936 [[Korvettenkapitän]].[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1984-079-02, Führerhauptquartier, Stauffenberg, Hitler, Keitel.jpg|mini|Puttkamer (2. v. links) auf dem Gelände der [[Wolfsschanze]], 1944]]Nach drei Jahren folgte seine Abberufung aus der [[Reichskanzlei]] und Kommandierung an die [[Germaniawerft]] Kiel, um hier die [[Baubelehrung]] für den [[Zerstörer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Z 10 Hans Lody]]&amp;#039;&amp;#039; zu leiten. Mit der Indienststellung am 17. September 1938 wurde Puttkamer erster Kommandant des Schiffes. Kurz vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs gab er das Kommando ab und war vom 23. August bis 30. September 1939 Marineverbindungsoffizier zum [[Führerhauptquartier]]. Anschließend wurde Puttkamer wieder Marineadjutant bei Hitler und in dieser Funktion am 1. November 1939 zum [[Fregattenkapitän]], am 1. April 1941 zum [[Kapitän zur See]] sowie am 1. September 1943 zum Konteradmiral befördert. Zugleich war er auch Marineverbindungsoffizier beim [[Oberkommando des Heeres#Oberbefehlshaber des Heeres (OBdH)|Oberbefehlshaber des Heeres]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.von-puttkamer.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=62&amp;amp;Itemid=40 Karl-Jesko von Puttkamer] auf der Seite des Verbandes des Geschlechts von Puttkamer&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Funktion als Marineadjutant war er bei dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] auf Adolf Hitler in der [[Wolfsschanze]] anwesend. Puttkamer wurde infolge der Detonation des von [[Oberst]] [[Claus Schenk Graf von Stauffenberg]] abgelegten Sprengsatzes leicht verletzt. Am 21. April 1945 floh Puttkamer mit dem Flugzeug aus dem eingeschlossenen [[Berlin]] auf den [[Obersalzberg]], um dort wichtige Papiere zu vernichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ian Kershaw]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitler 1936–1945. Nemesis.&amp;#039;&amp;#039; Penguin. 2001. ISBN 0141925817. [http://books.google.at/books?id=vkdkQOi7REUC&amp;amp;pg=PT1262&amp;amp;dq=Hitler%27s+naval+adjutant,+Admiral+Karl-Jesko+von+Puttkamer,+was+dispatched+to+the+Obersalzberg+to+destroy+important+papers+there&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=e3gKU7CsMcmd7gbcl4CICw&amp;amp;ved=0CDsQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Hitler%27s%20naval%20adjutant%2C%20Admiral%20Karl-Jesko%20von%20Puttkamer%2C%20was%20dispatched%20to%20the%20Obersalzberg%20to%20destroy%20important%20papers%20there&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1945 wurde er von [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|amerikanischen Truppen]] verhaftet. Am 12. Mai 1947 wurde er aus der Gefangenschaft entlassen. Er wurde 1948 von der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] [[Eichstätt]] als „nicht betroffen“ [[Entnazifizierung|entnazifiziert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ellinor von Puttkamer]] (Bearbeiterin): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechts v. Puttkamer.&amp;#039;&amp;#039; (= Deutsches Familienarchiv, Band 83–85). 2. Auflage. Degener. Neustadt an der Aisch 1984. ISBN 3-7686-5064-2. S. 712.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die unheimliche See (Hitler und die Kriegsmarine).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Karl Kühne, Wien/München 1952&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Osnabrück 1990. ISBN 3-7648-1700-3. S. 75–76.&lt;br /&gt;
* [[Ellinor von Puttkamer]] (Bearbeiterin): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechts v. Puttkamer.&amp;#039;&amp;#039; (= Deutsches Familienarchiv, Band 83–85). 2. Auflage. Degener. Neustadt an der Aisch 1984. ISBN 3-7686-5064-2. S. 711–712.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.puttkamer.org/index.php/startseite/persoenlichkeiten/102-karl-jesko-otto-robert-v-puttkamer-xx1367 Karl-Jesko von Puttkamer] auf der Seite des Verbandes des Geschlechts von Puttkamer (mit Bildern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139779647|LCCN=n2019062725|VIAF=102627411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Puttkamer, KarlJesko von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Puttkamer|KarlJesko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fähnrich zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torpedoboot-Kommandant (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konteradmiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Kapp-Putsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Puttkamer, Karl-Jesko von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Puttkamer, Karl-Jesko Otto Robert von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Konteradmiral, Marineadjutant bei Hitler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. März 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt an der Oder]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuried (bei München)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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