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	<title>Karin Beier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karin_Beier&amp;diff=182991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prinzvonarabien: /* Leben */ unnötiger Restsatz.</title>
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		<updated>2026-03-11T20:55:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; unnötiger Restsatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beier Karin c Axel Martens.jpg|mini|Karin Beier, 2025]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karin Beier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Dezember]] [[1965]] in [[Köln]]) ist eine [[deutsche]] [[Regisseur|Theaterregisseurin]], ehemalige [[Intendant]]in des [[Schauspiel Köln|Schauspiels Köln]] und seit der Spielzeit 2013/14 inszenierende Intendantin des [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhauses]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karin Beier studierte an der [[Universität zu Köln]] die Fächer [[Anglistik]] sowie [[Theaterwissenschaft|Theater-]], [[Filmwissenschaft|Film-]] und Fernsehwissenschaft. Über ihr Studium kam sie zum Theater. 1986 gründete Beier zusammen mit [[Elmar Goerden]] die international zusammengesetzte Theatergruppe &amp;#039;&amp;#039;Countercheck Quarrelsome&amp;#039;&amp;#039;, mit der sie insgesamt neun Stücke von [[William Shakespeare]] zumeist an theaterfremden Spielstätten (wie z.&amp;amp;nbsp;B. Fabrik- und Messehallen) in der Originalsprache inszenierte. 1991 ging sie als Regieassistentin an das [[Düsseldorfer Schauspielhaus]]. Hier konnte sie ihre ersten Inszenierungen herausbringen. In Düsseldorf war vor allem der [[israel]]ische Regisseur [[David Mouchtar-Samorai]] prägend für ihre Entwicklung. Von 2007/2008 bis 2013/2014 leitete Beier das [[Schauspiel Köln]] als Intendantin.&amp;lt;ref&amp;gt;Saarbrücker Zeitung (Kultur) vom 28. Juli 2010, S. B5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Palm |url=http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2011/06350/ |titel=Hauptausschuss fällt wichtige Personalentscheidungen |hrsg=Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit |datum=2011-11-08 |sprache=de |abruf=2011-11-08 |offline=ja |archiv-datum=2013-12-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131211085618/http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2011/06350/ |archiv-bot=2025-10-05 03:42:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Spielzeit 2013/14 übernahm sie die Leitung des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schauspielhaus.de/ensemble/karin-beier Karin Beier] beim Deutschen Schauspielhaus Hamburg, abgerufen am 29. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wdr.de/themen/kultur/theater/schauspielhaus_koeln/110217.jhtml |wayback=20110301003336 |text=&amp;#039;&amp;#039;Vorhang fällt für Karin Beier in Köln.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beier ist mit dem Schauspieler [[Michael Wittenborn]] verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gabriela Herpell |url=https://sz-magazin.sueddeutsche.de/theater/die-pause-entfaellt-79476 |titel=Theater-Regisseurin Karin Beier im Porträt |werk=sueddeutsche.de |hrsg=Süddeutsche Zeitung GmbH |datum=2013-01-23 |sprache= |abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Paar hat eine Tochter, die Schauspielerin [[Momo Beier]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Heine |url=https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article106262052/Karin-Beier.html |titel=Tischgespräch: Karin Beier – WELT |werk=welt.de |hrsg=Axel Springer Deutschland GmbH |datum=2012-05-05 |sprache= |abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://bz-ticket.de/michael-wittenborn-ueber-arbeit-familie-und-den-film-dinky-sinky |titel=Kinointerview: Michael Wittenborn über Arbeit, Familie und den Film „Dinky Sinky“ |werk=bz-ticket.de |hrsg=Badischer Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2018-02-09 |sprache= |abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schauspiel ==&lt;br /&gt;
1994 wurde sie mit ihrer Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;[[Romeo und Julia]]&amp;#039;&amp;#039; zum [[Berliner Theatertreffen]] eingeladen und von [[Theater heute]] zur Nachwuchsregisseurin des Jahres gewählt. Auch ihre Düsseldorfer multilinguale Inszenierung von Shakespeares &amp;#039;&amp;#039;Ein Sommernachtstraum&amp;#039;&amp;#039; mit 14 Schauspielern aus neun Ländern wurde zum Theatertreffen eingeladen. In den nachfolgenden Jahren inszenierte sie außerdem am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am [[Schauspielhaus Bochum]], an den [[Münchner Kammerspiele]] und am [[Wien]]er [[Burgtheater]] sowie am Schauspiel Köln. 2004 und 2005 führte sie Regie bei den [[Nibelungenfestspiele Worms|Wormser Nibelungenfestspielen]] nach einer Fassung von [[Friedrich Hebbel]]. Beier wurde mit drei Inszenierungen des Kölner Schauspielhauses für das Berliner Theatertreffen der [[Berliner Festspiele]] 2010 nominiert, das die zehn besten Inszenierungen im deutschsprachigen Raum vorstellte: &amp;#039;&amp;#039;Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen&amp;#039;&amp;#039; von [[Ettore Scola]] und [[Ruggero Maccari]], Regie Karin Beier; &amp;#039;&amp;#039;Kasimir und Karoline&amp;#039;&amp;#039; von [[Ödön von Horváth]], Koproduktion NT Gent und De Veenfabriek, Regie [[Johan Simons]] und [[Paul Koek]]; &amp;#039;&amp;#039;Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie&amp;#039;&amp;#039; von [[Elfriede Jelinek]], [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia Theater]], Hamburg in Koproduktion mit Schauspiel Köln, Regie [[Nicolas Stemann]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/03_theatertreffen/tt10_auswahl/tt10_auswahl.php |wayback=20100218185348 |text=berlinerfestspiele.de |archiv-bot=2025-10-05 03:42:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Berliner Theatertreffen 2010 wurde mit der Produktion &amp;#039;&amp;#039;Kasimir und Karoline&amp;#039;&amp;#039; von Ödön von Horváth in der Inszenierung von Johan Simons und Paul Koek eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Oktober 2010 wurde von Beier das Stück &amp;#039;&amp;#039;Das Werk / Im Bus / Ein Sturz.&amp;#039;&amp;#039; von [[Elfriede Jelinek]] uraufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Wilink |url=https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=4832&amp;amp;catid=84&amp;amp;Itemid=60 |titel=Das Werk / Im Bus / Ein Sturz – Karin Beier inszeniert Jelineks Baukatastrophentrilogie |abruf=2019-02-11 |sprache=de-de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Ein Sturz&amp;#039;&amp;#039; stellt eine bitterböse Abrechnung der Verantwortlichkeit des Einsturzes des [[Historisches Archiv der Stadt Köln|Historischen Archivs der Stadt Köln]] am 3. März 2009 dar. 2010 und 2011 wurde das Schauspiel Köln unter Karin Beier von der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Theater heute&amp;#039;&amp;#039; als „[[Theater des Jahres]]“ ausgezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ksta.de/kritikerumfrage-koelner-schauspiel-theater-des-jahres-11913858 &amp;#039;&amp;#039;Kölner Schauspiel Theater des Jahres.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Stadt-Anzeiger]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 25. August 2011.{{Toter Link|url=https://www.ksta.de/kritikerumfrage-koelner-schauspiel-theater-des-jahres-11913858 |date=2024-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Ende der Theatersaison 2010/11 wählten Kritiker in einer Umfrage der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Deutsche Bühne]]&amp;#039;&amp;#039; das Schauspiel Köln zum besten Theater in der Kategorie „überzeugende Gesamtleistung“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saisonbilanz&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.die-deutsche-buehne.de/B%C3%BChnenwelt/Leseprobe/Saisonbilanz |wayback=20160201125130 |text=Saisonbilanz}} Die deutsche Bühne, abgerufen am 1. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 verabschiedete sich Karin Beier als Intendantin mit den &amp;#039;&amp;#039;[[Troerinnen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Euripides]] in der Bearbeitung von [[Jean-Paul Sartre]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rundschau-online.de/kultur/koelner-theater-intendantin-beier-verabschiedet-sich-aus-koeln,15184894,21448174.html |wayback=20131029200448 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kölner Theater: Intendantin Beier verabschiedet sich aus Köln&amp;#039;&amp;#039; (dpa). |archiv-bot=2025-10-05 03:42:57 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Kölnische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 13. Januar 2013, abgerufen am 13. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Spielzeit 2013/14 ist Beier Intendantin des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. In der Spielzeit 2013/14 eröffnete sie das große Haus mit dem Antiken-Marathon &amp;#039;&amp;#039;Die Rasenden&amp;#039;&amp;#039;. In der Spielzeit 2014/15 inszenierte sie &amp;#039;&amp;#039;[[Onkel Wanja]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Anton Tschechow]] sowie Alan Ayckbourns Komödie „Ab jetzt“ auf der großen Bühne und im MalerSaal &amp;#039;&amp;#039;Pfeffersäcke im Zuckerland &amp;amp; Strahlende Verfolger&amp;#039;&amp;#039;. In der Spielzeit 2015/16 brachte sie &amp;#039;&amp;#039;Schiff der Träume&amp;#039;&amp;#039; nach [[Federico Fellini|Fellini]] auf die Bühne, das zum Berliner Theatertreffen 2016 eingeladen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/theatertreffen/auswahl_tt/auswahl_tt_1.php |wayback=20160224151354 |text=Archivierte Kopie}} &amp;#039;&amp;#039;Auswahl Berliner Theatertreffen 2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem inszenierte sie die Uraufführung von [[Michel Houellebecq]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Unterwerfung (Roman)|Unterwerfung]]&amp;#039;&amp;#039; als Monolog mit dem Schauspieler [[Edgar Selge]]. Lob der Theaterkritiker von [[FAZ]] bis [[NDR]] bekam 2021 ein Theaterstück namens &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben&amp;#039;&amp;#039;, das am 15. Dezember 2021 am Hamburger Deutschen Schauspielhaus Premiere feierte, an dessen Text sie mitgearbeitet hatte und das sie inszenierte. Es ging darin inhaltlich um den zeitgenössischen Umgang der Menschen mit dem Ableben und den Begräbniszeremonien. Das Stück nach einer gemeinsamen Idee mit der Kölner Journalistin Brigitte Venator entstand dokumentarisch zusammengefasst von [[Julian Pörksen]] und zu einem Theaterstück verdichtet von Karin Beier. Das Bühnenbild schuf Amber Vandenhoeck, die Musik [[Jörg Gollasch]], eine Choreografie dazu Valenti Rocamora. Mit den Schauspielern [[Lina Beckmann]], [[Markus John]], [[Carlo Ljubek]], [[Maximilian Scheidt]] und [[Julia Wieninger]] sowie elf Live-Musikern entstand eine pausenfreie Inszenierung von gut zwei Stunden, die laut Nachtkritik-Rezensent ein herausfordernderes Gegenstück zum Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Ferdinand von Schirach#„Gott“, 2020|Gott]]&amp;#039;&amp;#039; (2020) von [[Ferdinand von Schirach]] darstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Laages: [https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=20394:aus-dem-leben-deutsches-schauspielhaus-hamburg-brigitte-venator-und-karin-beier-halten-mit-ihrem-rechercheproekt-ein-plaedoyer-fuer-selbstbestimmtes-sterben-2&amp;amp;catid=56:deutsches-schauspielhaus-hamburg&amp;amp;Itemid=40 &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben&amp;#039;&amp;#039; – Deutsches Schauspielhaus Hamburg: „Es lebe der Tod!“] Rezension auf nachtkritik.de vom 16. Dezember 2021, abgerufen am 18. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Saison 2023/24 eröffnete Beier mit dem &amp;#039;&amp;#039;Anthropolis&amp;#039;&amp;#039;-Projekt, einer Serie von fünf Produktionen, die bekannte griechische Mythen zum Gegenstand haben. Erzählt wurden unter anderem die Schicksale von [[Dionysos]], [[Ödipus]] und [[Antigone]]. Den Aufführungen lagen neue Texte von [[Roland Schimmelpfennig]] zugrunde. Alle fünf Teile des Projektes wurden von Beier inszeniert. Kritiker sprachen unter anderem von einem „euphorisierenden Erlebnis“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/spektakulaeres-antiken-projekt-am-theater-in-hamburg-19657761.html &amp;#039;&amp;#039;Das ist es, was wir sehen wollen!&amp;#039;&amp;#039;], Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und von „Theatergeschichte“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/kultur/theater/plus248585820/Anthropolis-Theaterprojekt-Wie-ein-antikes-Squid-Game.html &amp;#039;&amp;#039;Antikes „Squid Game“&amp;#039;&amp;#039;], Die Welt, 26. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ende der Saison wurde das Deutsche Schauspielhaus in der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Theater heute]]&amp;#039;&amp;#039; zum [[Theater des Jahres]] gekürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musiktheater ==&lt;br /&gt;
Beier ist seit 1997 (&amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Theater Bremen|Bremen]]) auch als [[Musiktheater]]regisseurin tätig. Weitere Operninszenierungen waren u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Rigoletto]]&amp;#039;&amp;#039; an der Oper Köln, &amp;#039;&amp;#039;[[Così fan tutte]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Georg Friedrich Händel|Händels]] [[Oratorium]] &amp;#039;&amp;#039;[[Semele (Händel)|Semele]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Theater Basel]]. 2006 hatte ihre Inszenierung von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Die Entführung aus dem Serail]]&amp;#039;&amp;#039; in einer Koproduktion von [[Wiener Staatsoper]] und Burgtheater Wien (dem Ort der [[Uraufführung]] des [[Singspiel]]s im Jahre 1782) Premiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
*2010 sah der Kölner Stadtkämmerer [[Norbert Walter-Borjans]] im Haushaltsentwurf eine Kürzung für die Bühnen der Stadt Köln in Höhe von 6,3 Millionen € vor (dies sind 12,5 %). Für Beier bedeutete dies, dass nun weniger gespielt werde (vielleicht nur noch samstags und sonntags) und sie schlug ferner vor, keinen Neubau für das Schauspielhaus zu errichten und vielmehr das alte Haus zu sanieren. Gespart werden könne nur an den Produktionskosten.&lt;br /&gt;
* 2021 wurde Beier mit ihrem am [[Deutsches Schauspielhaus Hamburg|Deutschen Schauspielhaus Hamburg]] aufgeführten Stück &amp;#039;&amp;#039;Reich des Todes&amp;#039;&amp;#039; zum [[Berliner Theatertreffen 2020 bis 2029|Berliner Theatertreffen]] eingeladen. Im selben Jahr sorgte sie für Empörung, als sie sich in einem Interview mit dem Deutschlandfunk Theaterkritiken mit „Scheiße am Ärmel“ verglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Burkhardt: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/streit-ueber-die-theaterkritik-feudales-verhalten-an-den-100.html &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben&amp;#039;&amp;#039; – Feudales Verhalten an den Bühnen. Interview mit Tobi Müller · 30. Oktober 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1993: [[Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt Düsseldorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.duesseldorf.de/kulturamt/auszeichnungen/literatur.shtml &amp;#039;&amp;#039;Karin Beier.&amp;#039;&amp;#039;] Kulturamt Landeshauptstadt Düsseldorf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1994: [[Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler|Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
* 2006: [[Nestroy-Theaterpreis]] für die Beste Regie mit der Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Kleinbürger&amp;#039;&amp;#039; am [[Akademietheater (Wien)]]&lt;br /&gt;
* 2009: [[Deutscher Theaterpreis Der Faust]] in der Sparte &amp;#039;&amp;#039;Beste Regie Schauspiel&amp;#039;&amp;#039; für die Inszenierung von [[Franz Grillparzer]]s &amp;#039;&amp;#039;Das Goldene Vlies&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ksta.de/theaterpreis--faust---mittel-jetzt-nicht-falsch-einsetzen--12614032 &amp;#039;&amp;#039;Theaterpreis „Faust“: Mittel jetzt nicht falsch einsetzen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Stadt-Anzeiger.&amp;#039;&amp;#039; 29. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: Auszeichnung für die beste Inszenierung durch die Zeitschriften „Theater heute“ sowie &amp;#039;&amp;#039;theater pur&amp;#039;&amp;#039; für die Gesellschaftsgroteske &amp;#039;&amp;#039;Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen&amp;#039;&amp;#039; (von [[Ettore Scola]] und [[Ruggero Maccari]]).&lt;br /&gt;
* 2011: [[Kölner Kulturpreis]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Bester Kulturmanager des Jahres 2010&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011: Kritiker der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Deutsche Bühne]]&amp;#039;&amp;#039; wählten ihre Inszenierung von [[Elfriede Jelinek]]s Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Das Werk / Im Bus / Ein Sturz]]&amp;#039;&amp;#039; zur besten des Jahres&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saisonbilanz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Orden für Zivilcourage und Charakter, verliehen von der Bürgergesellschaft [[Thielenbruch (Ortsteil)|Thielenbruch]]&lt;br /&gt;
* 2017: Aufnahme in die [[Akademie der Künste (Berlin)|Berliner Akademie der Künste]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.boersenblatt.net/artikel-akademie_der_kuenste_in_berlin.1348355.html &amp;#039;&amp;#039;Vier Autorinnen aufgenommen&amp;#039;&amp;#039;], boersenblatt.net, 7. Juli 2017, abgerufen am 9. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse&lt;br /&gt;
* 2024: [[Verleihung des Nestroy-Theaterpreises 2024]]: [[Nestroy-Theaterpreis/Beste deutschsprachige Aufführung|Beste deutschsprachige Aufführung]] für &amp;#039;&amp;#039;Anthropolis I–V&amp;#039;&amp;#039; am Deutschen Schauspielhaus Hamburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3376945/ | titel=Nestroys für Edtmeier und von Stolzmann|datum=2024-11-24|abruf=2024-11-24|autor=|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inszenierungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1992 – &amp;#039;&amp;#039;Die 25. Stunde&amp;#039;&amp;#039; von [[George Tabori]] am [[Düsseldorfer Schauspielhaus]]&lt;br /&gt;
* 1993 – &amp;#039;&amp;#039;[[Romeo und Julia]]&amp;#039;&amp;#039; von [[William Shakespeare]] am Düsseldorfer Schauspielhaus&lt;br /&gt;
* 1995 – &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Sommernachtstraum]]&amp;#039;&amp;#039; von William Shakespeare am Düsseldorfer Schauspielhaus&lt;br /&gt;
* 1996 – &amp;#039;&amp;#039;[[Was ihr wollt]]&amp;#039;&amp;#039; von William Shakespeare am Deutschen Schauspielhaus Hamburg&lt;br /&gt;
* 1997 – &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sturm (Shakespeare)|Der Sturm]]&amp;#039;&amp;#039; von William Shakespeare am Schauspiel Köln&lt;br /&gt;
* 1998 – &amp;#039;&amp;#039;[[Der Menschenfeind]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Molière]] am Schauspiel Köln&lt;br /&gt;
* 2001 – &amp;#039;&amp;#039;[[Richard III. (Drama)|Richard III.]]&amp;#039;&amp;#039; von William Shakespeare am Schauspielhaus Bochum&lt;br /&gt;
* 2003 – &amp;#039;&amp;#039;[[Minna von Barnhelm]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Gotthold Ephraim Lessing]] am Schauspielhaus Bochum&lt;br /&gt;
* 2004 – &amp;#039;&amp;#039;God Save America&amp;#039;&amp;#039; von [[Biljana Srbljanović]] am [[Akademietheater (Wien)]]&lt;br /&gt;
* 2007 – &amp;#039;&amp;#039;[[Die Nibelungen (Hebbel)|Die Nibelungen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Friedrich Hebbel]] am [[Schauspiel Köln]]&lt;br /&gt;
* 2008 – &amp;#039;&amp;#039;[[Das goldene Vlies]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz Grillparzer]] am Schauspiel Köln&lt;br /&gt;
* 2009 – &amp;#039;&amp;#039;[[Das Leben ist ein Traum|Das Leben ein Traum]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Pedro Calderón de la Barca]] am [[Burgtheater]] Wien&lt;br /&gt;
* 2009 – &amp;#039;&amp;#039;[[König Lear]]&amp;#039;&amp;#039; von [[William Shakespeare]] am [[Schauspiel Köln]]&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schmutzigen, die Häßlichen und die Gemeinen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ettore Scola]] und Ruggero Maccari Halle Kalk des [[Schauspiel Köln]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.schauspielkoeln.de/stueck.php?ID=224&amp;amp;tID=1624 |wayback=20120417210936 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen&amp;#039;&amp;#039; am Schauspiel Köln}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Das Werk&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Im Bus&amp;#039;&amp;#039; (Uraufführung) und &amp;#039;&amp;#039;Ein Sturz&amp;#039;&amp;#039; (Uraufführung) von [[Elfriede Jelinek]] am [[Schauspiel Köln]]&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rasenden]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schauspielhaus.de/de_DE/kalender/die_rasenden.12009444 |wayback=20140208063022 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Rasenden&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-10-05 03:42:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Pfeffersäcke im Zuckerland &amp;amp; Strahlende Verfolger.&amp;#039;&amp;#039; am [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus]]&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;[[Onkel Wanja]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus]]&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Ab jetzt&amp;#039;&amp;#039; am [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus]]&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Schiff der Träume – Ein Europäisches Requiem&amp;#039;&amp;#039; am [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus]]&lt;br /&gt;
* 2016: &amp;#039;&amp;#039;[[Unterwerfung (Roman)|Unterwerfung]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus]]&lt;br /&gt;
* 2020 Reich des Todes – am Deutschen Schauspielhaus&lt;br /&gt;
* 2021 &amp;#039;&amp;#039;Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen!&amp;#039;&amp;#039; am [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus]]&lt;br /&gt;
* 2023 &amp;#039;&amp;#039;Anthropolis 1 Prolog / Dionysos&amp;#039;&amp;#039; am Deutschen Schauspielhaus&lt;br /&gt;
* 2023 &amp;#039;&amp;#039;Anthropolis 2 Laios&amp;#039;&amp;#039; am Deutschen Schauspielhaus&lt;br /&gt;
* 2023 &amp;#039;&amp;#039;Anthropolis 3 Ödipus Mensch&amp;#039;&amp;#039; am Deutschen Schauspielhaus&lt;br /&gt;
* 2023 &amp;#039;&amp;#039;Anthropolis 4 Jokaste&amp;#039;&amp;#039; am Deutschen Schauspielhaus&lt;br /&gt;
* 2023 &amp;#039;&amp;#039;Anthropolis 5 Antigone&amp;#039;&amp;#039; am Deutschen Schauspielhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* mit [[Wolfgang Höbel]]: &amp;#039;&amp;#039;Den Aufstand proben. Ein Theaterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2013, ISBN 978-3-462-04469-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Schauspiel Köln (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schauspiel Köln 2007–2013. Intendanz Karin Beier.&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung Walther König, Köln 2013, ISBN 978-3-86335-361-2.&lt;br /&gt;
* Interview mit Karin Beier in: Vivien Gröning, Kirsten Sass: &amp;#039;&amp;#039;WOMAN@WORK Wege nach dem Abi – Wie FRAU heute Karriere macht. 22 Interviews mit erfolgreichen Frauen.&amp;#039;&amp;#039; Renningen 2014, ISBN 978-3-8169-3237-6.&lt;br /&gt;
* [[C. Bernd Sucher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Theaterlexikon]]. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker.&amp;#039;&amp;#039; Von Christine Dössel und [[Marietta Piekenbrock]] unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S.&amp;amp;nbsp;53 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
* Simone Hamm: {{Webarchiv |url=http://www.wdr3.de/buehne/karinbeier100.html |wayback=20130116093922 |text=&amp;#039;&amp;#039;Karin Beier – Porträt einer Kämpferin: „Vom Theater kann man aufgefressen werden“.&amp;#039;&amp;#039;}} [[WDR 3]], 11. Januar 2011&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.wdr3.de/buehne/beier103.html |archive-is=20130429095507 |text=&amp;#039;&amp;#039;Intendantin Karin Beier im Gespräch: Kölner Kulturpolitik macht ihr den Abschied leicht.&amp;#039;&amp;#039;}} WDR 3 Mosaik Samstagsgespräch vom 13. April 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Nestroypreisträger (Regie)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136610897|LCCN=no/2013/46495|VIAF=80925550}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beier, Karin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nestroypreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beier, Karin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Theaterregisseurin und -intendantin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Dezember 1965&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prinzvonarabien</name></author>
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