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	<title>Kariel Gardos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T21:03:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-14T10:42:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kariel Gardos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|קריאל גרדוש}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Gardosh&amp;#039;&amp;#039;, nutzt das [[Pseudonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Dosh&amp;#039;&amp;#039;; * [[15. April]] [[1921]] in [[Budapest]] als Karl Gardos; † [[28. Februar]] [[2000]] in [[Tel Aviv]]) war ein politischer [[Karikaturist]] für die [[israel]]ischen Tageszeitungen [[Maariw (Zeitung)|Maariv]] und [[Jerusalem Post]]. Seine Werke sind auch in Buchform erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dosh wurde als Karl Gardos (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in Budapest geboren. Er überlebte den [[Holocaust]] und wanderte 1948, nach einem Studium der Literatur an der Pariser [[Sorbonne]], nach Israel aus, wo er seinen Namen in Kariel änderte. Er konnte jedoch kein Hebräisch; so wurde er eigener Aussage nach zum Karikaturisten, da ihm dies die Möglichkeit eröffnete, sich auf visuelle Weise mitzuteilen. Er begann für Untergrundzeitschriften der [[Lechi]] zu schreiben und wurde 1953 von der Zeitung Maariv eingestellt. Seine gelegentlichen Kolumnen für die Zeitschrift waren dezidiert konservativer Ausrichtung. In den Jahren 1981–1983 diente Gardos in der israelischen Botschaft in London als [[Kulturattaché]]. Am 28. Februar 2000 starb Dosh 78-jährig an Herzversagen. Mit seiner Lebensgefährtin Tova Pardo hatte er zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PikiWiki Israel 5668 cartoon museu in holon.jpg|mini|Srulik-Figur im Skulpturengarten des Israeli Museum of Caricature and Comics]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnungen Gardos’ waren und sind in der israelischen Gesellschaft äußerst bekannt und beliebt. Gardos erfand eine Figur namens [[Israel (Name)#Varianten|Srulik]], eines kleinen Jungen mit der [[Kova Tembel]], dem typischen Schlapphut der Kibbutzniks.&amp;lt;ref&amp;gt;Silja Behre: &amp;#039;&amp;#039;Israel für Deutsche. Vor 60 Jahren landete Ephraim Kishon seinen ersten Bestseller in der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; vom 18. November 2021, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Srulik wurde zum Symbol für den Staat Israel, „genau wie die [[Marianne]] das Symbol Frankreichs und [[Uncle Sam]] das der Vereinigten Staaten ist“, wie es der Politiker und frühere Redakteur des Maariv [[Tommy Lapid]] ausdrückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dosh hatte mehrere Symbolfiguren im Sinn, etwa den &amp;#039;&amp;#039;Löwen von Judäa&amp;#039;&amp;#039; oder den alten &amp;#039;&amp;#039;wandernden Juden&amp;#039;&amp;#039;, er entschied sich dann aber für den typischen [[Tzabar|Sabra]] (im Land Geborenen) der 1950er und 1960er Jahre. Dieser ist jung, optimistisch, gutmütig und gleichzeitig ein wenig naiv. Er hat lockiges Haar und trägt neben der Kova Tembel [[Biblische Sandalen|Sandalen]] und meist eine kurze Hose. Die Gestalt änderte sich kaum im Verlaufe der Jahre, und der Srulik blieb im Teenageralter, auch wenn er beizeiten die Uniform der [[Israelische Streitkräfte|Tzahal]] trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung kommt dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Pardon wir haben gewonnen&amp;#039;&amp;#039; zu, das Gardos zusammen mit [[Ephraim Kishon]] über den [[Sechstagekrieg]] veröffentlichte. Zum fünfzigjährigen Bestehen des Staates und der israelischen Post wurden 1997/98 in Israel mehrere Briefmarken und Postkarten mit dem Srulik als Motiv herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trio Lapid, Kishon und Dosh, die alle für die Maariv arbeiteten, war als die „Ungarische Mafia“ bekannt. Dosh gewann den [[Herzl-Preis]], den [[Nordau-Preis]], den [[Jabotinsky-Preis]] und den [[Sokolow-Preis]] in Anerkennung seiner Werke. Heute ist ein Karikaturpreis in Israel nach ihm benannt ([[Dosh-Preis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107515342}}&lt;br /&gt;
* [https://srulik.co.il/ Srulik by Dosh, the official website]&lt;br /&gt;
* Zum Buch [https://www.ephraimkishon.de/pardon_wir_haben_gewonnen.htm Pardon wir haben gewonnen]&lt;br /&gt;
* [http://www.comicsreporter.com/index.php/resources/longbox/2077/ Biografie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107515342|LCCN=n84182651|VIAF=17743551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gardos, Kariel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karikaturist (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Maariw)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarischer Emigrant in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gardos, Kariel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gardosh, Kariel; Dosh (Pseudonym); Gardos, Karl (Geburtsname); קריאל גרדוש (hebräisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Karikaturist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]], [[Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Februar 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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