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	<title>Karbol-Champignon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T20:38:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karbol-Champignon&amp;diff=399121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fornax: Aussage entfernt, obwohl es sehr wahrscheinlich stimmt. Es gibt aber keine Quelle dazu.</title>
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		<updated>2025-08-16T09:34:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aussage entfernt, obwohl es sehr wahrscheinlich stimmt. Es gibt aber keine Quelle dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Karbol-Champignon&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Agaricus xanthodermus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Léon Gaston Genevier|Genev.]]&amp;lt;!--1876--&amp;gt; [[Sensu lato|s.&amp;amp;nbsp;l.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Champignons&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Agaricus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Champignonverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Agaricaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Agaricus.xanthodermus.-.lindsey.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karbol-Champignon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus xanthodermus&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gift-Egerling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karbol-Egerling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Giftpilz|giftige]] [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Champignonverwandte]]n, der essbaren [[Champignons]] sehr ähnlich sieht. Er kommt zudem im selben Terrain vor wie der [[Wiesen-Champignon]], riecht aber unangenehm nach [[Phenol]] (veraltet „Karbol“). Der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tinten-Egerling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kommt von der ähnlich riechenden [[Eisengallustinte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Agaricus xanthoderma eF.jpg|miniatur|Karbol-Champignon von der Unterseite mit gilbender Stielknolle]]&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der [[Hut (Mykologie)|Hut]] erreicht einen Durchmesser von 5 bis 14 Zentimetern und ist weiß bis weißlich gefärbt; in der Mitte kann sich eine bräunlich getönte Zone befinden. Jung ist der Hut in der Mitte oft abgeflacht, so dass er im Querschnitt fast trapezförmig (im Seitenaspekt „quadratschädelig“, auch hierin ähnlich wie der [[Weißer Anis-Champignon|Schaf-Egerling]]) erscheint. Die Oberfläche ist normalerweise ungeschuppt und kann bei Trockenheit in radialer Richtung einreißen; es gibt jedoch auch grau oder braun geschuppte Exemplare. Die gedrängt stehenden [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] sind im jungen Stadium fleischfarben oder rosa getönt. Im Alter färben sie sich durch die reifenden [[Spore]]n immer stärker braun, zuletzt schokoladenbraun.&lt;br /&gt;
Das Fleisch ist weiß und läuft bei Berührung, vor allem in der Stielbasis, [[chromgelb]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Spore]]n sind elliptisch und haben eine Größe von 5,5–6,5&amp;amp;nbsp;× 3,5–4,5&amp;amp;nbsp;Mikrometern. Die [[Zystide|Cheilozystiden]] sind gestielt-kopfig geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Schwierig ist vor allem die Unterscheidung vom Schaf-Champignon (u. a. auch [[Weißer Anis-Champignon]] genannt), der ebenfalls gilbendes Fleisch besitzt. Darüber hinaus kann der typische Karbolgeruch beim Karbol-Champignon nur schwach ausgeprägt sein. Dieser Geruch entfaltet sich besonders, wenn die Lamellen oder die Stielbasis zerrieben werden. Weiterhin ist das Gilben des Schaf-Champignons am gesamten [[Fruchtkörper]] etwa gleich stark ausgeprägt und nicht wie beim Karbol-Champignon verstärkt in der Stielbasis. Von weiteren essbaren Champignons wie dem [[Wiesen-Champignon]] oder dem [[Stadt-Champignon]], die rötendes Fleisch besitzen, unterscheidet sich der Karbol-Champignon durch das gilbende Fleisch. Die Abgrenzung anhand des sich gelb verfärbenden Anschnitts gelingt nicht immer zuverlässig, und auch der charakteristische Phenolgeruch ist im rohen Zustand mitunter schwer wahrnehmbar. Beim Kochen hingegen färbt sich der Pilz deutlich gelb und verströmt einen intensiven Phenolgeruch.&lt;br /&gt;
[[Bild:Karbol-Champignion2.png|miniatur|Gekochter Karbol-Champignion. Durch Oxidation mit dem Luftsauerstoff wandelt Xanthodermin sich in seine gelbe Form um und aus Leukoagaricon wird durch Oxidation gelbes Agaricon. Dazu ist intensiver Phenolgeruch wahrnehmbar.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
Der Karbol-Champignon wächst in Wäldern, auf Wiesen, in Parks und Gärten. Er ist häufig und von Mai bis Oktober anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Toxikologie ==&lt;br /&gt;
Der Karbol-Champignon ist schwach giftig. Vergiftungen führen, manchmal schon kurz nach dem Genuss, zu heftigem [[Erbrechen]] und [[Durchfall]], in schweren Fällen auch zu Schwindel und Sehstörungen. Dort, wo der Pilz häufig ist, zum Beispiel im Rheintal, sind Vergiftungen mit dem Karbol-Champignon die häufigste Ursache von Pilzvergiftungen. Als Gifte bisher gefunden wurden [[Phenol]] sowie Diazo- und Hydrazin-Verbindungen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Agaricon]], [[Xanthodermin]], Hydroxy-Benzol-Diazonium Ion).&amp;lt;ref name=&amp;quot;toxinfo.org&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ewald Gerhardt: &amp;#039;&amp;#039;BLV Handbuch Pilze&amp;#039;&amp;#039;. BLV, München 2006, ISBN 3-8354-0053-3. S. 211&lt;br /&gt;
* René Flammer, Egon Horak: &amp;#039;&amp;#039;Giftpilze – Pilzgifte. Pilzvergiftungen&amp;#039;&amp;#039;. Schwabe Verlag Basel, ISBN 3-7965-2008-1.&lt;br /&gt;
* A. Bresinsky: &amp;#039;&amp;#039;Giftpilze, Mit einer Einführung in die Pilzbestimmung: Ein Handbuch für Apotheker, Ärzte und Biologen&amp;#039;&amp;#039;. Lubrecht &amp;amp; Cramer Ltd, ISBN 978-3804706804.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;toxinfo.org&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Toxinfo.org: Eintrag zu [http://www.toxinfo.org/pilz/db/frameset.php?genic=KARBOLEGERLING+(AGARICUS+XANTHODERMA) Karbol-Champignon] (Agaricus xanthoderma)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Agaricus xanthodermus|Karbol-Champignon (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus xanthodermus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Champignons (Gattung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Giftpilz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fornax</name></author>
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