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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karbatsche</id>
	<title>Karbatsche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T22:31:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karbatsche&amp;diff=559658&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-06-27T19:10:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Plätzler Karbatsche.jpg|mini|Karbatschenschneller der „Plätzlerzunft“ Weingarten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weingarten Kleiner Plätzler.jpg|mini|hochkant|Kind im [[Narrenhäs]] der „Plätzlerzunft“ mit Karbatsche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karbatsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine aus ledernen Riemen oder Hanfseilen geflochtene [[Peitsche]] mit einem kurzen Holzstiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Mitzka: &amp;#039;&amp;#039;Schlesisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Berlin 1962–165, Band 2, S. 618.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name stammt von der türkischen  Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;kırbaç&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „Peitsche“ ab. Karbatschen werden heute überwiegend durch [[Seilerei]]en im oberschwäbischen Raum vertrieben. Die Herstellung hat sich seit Jahrhunderten kaum verändert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.narren-spiegel.de/Texte/karbatsche.htm | wayback=20101103025620 | text=Jetzt knallen sie wieder – In einer Stockacher Seilerei werden jedes Jahr rund 250 Karbatschen gefertigt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird die Peitsche „Karawatsche“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Die Karbatsche diente ursprünglich dem Viehtrieb. Heute ist sie vor allem in der Fasnacht am Bodensee und in Oberschwaben ([[Fasnet]]) zu finden, wie beispielsweise in [[Weingarten (Württemberg)|Weingarten]] bei der &amp;#039;&amp;#039;Plätzlerzunft&amp;#039;&amp;#039;, in [[Pfullendorf]] bei der Schnellergilde, in [[Markdorf]], Konstanz, [[Überlingen]] oder in [[Stockach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim „Schnellen“ schwingt der „Schneller“ die Karbatsche über dem Kopf in eine Richtung, dann dreht er seinen Körper mit in die Richtung des Schwungs, um dann, wenn die Karbatsche sich schon fast hinter ihm befindet, sie mit ganzem Körpereinsatz in die entgegengesetzte Richtung zu ziehen. Dieses „Zurückziehen“ wird in der anderen Richtung wiederholt und der Bewegungsablauf beginnt von neuem. Das am äußeren Ende eingeflochtene Nylonbändchen durchbricht hierbei jedes Mal die Schallmauer und knallt mit dem typischen Peitschenknall.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikibooks.org/wiki/Physik_des_Schlagens/_Peitschenknall Wikibooks: &amp;#039;&amp;#039;Die Physik des Peitschenknalls&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karbatsche beschreibt durch diesen Bewegungsablauf in etwa eine Acht über dem Kopf des Schnellers. Die eigentliche Kunst beim Schnellen besteht darin, durch eine ausgefeilte Technik die Karbatsche mit wenig Kraft zu bewegen und einen möglichst lauten Knall herbeizuführen. Geübte Schneller können 5 Minuten und länger mit ihrer Karbatsche schnellen, bevor sie die Kraft verlässt. Mehrere Schneller können auch versuchen, beim gleichzeitigen Schnellen ihre Karbatschen in einem bestimmen Rhythmus knallen  zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bräuche ==&lt;br /&gt;
* Im [[Rupertiwinkel]] und angrenzenden Salzburger [[Flachgau]] findet vom [[Stephanitag]] (26.&amp;amp;nbsp;Dezember) bis zum [[Faschingsdienstag]] das &amp;#039;&amp;#039;[[Aperschnalzen]]&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
* Beim [[Wolfauslassen]] im Bayerischen Wald wird ebenfalls mit einer Peitsche geknallt.&lt;br /&gt;
* Am [[Frauenfeld]]er Bechtelistag&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Zürcher |url=https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/frauenfeld-munchwilen/mit-kellen-und-karawatschen-ld.578001 |titel=Mit Kellen und Karawatschen |sprache=de |abruf=2021-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sind neben dem „Chellewybli“ und dem „Wilde Ma“ auch die „Karawatschler“ unterwegs.  Die drei Sujets gehören zu den Traditionsfiguren des Bechtelistags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Goaßlschnalzen]] (bayrischer Brauch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karbatschenschneller|Karbatschen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.narren-spiegel.de/Grafiken/rzell02_6.JPG Schnellen der Karbatsche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karneval]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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